Hayes Lemmerz ist in Europa sehr erfolgreich

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Giancarlo Dallera, President der Hayes Lemmerz Int. Europe, zeigte sich im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG über den Geschäftsverlauf des Jahres 2002 bisher sehr zufrieden. Die europäische Gruppe, die praktisch das gesamte Felgengeschäft des Hayes Lemmerz-Konzerns weltweit mit Ausnahme von Nordamerika managt, liegt voll im Plan und alle 14 Einheiten sind nach Dalleras Ausführungen profitabel.

Der weltgrößte Felgenproduzent, der zurzeit unter Chapter 11 steht, kann voraussichtlich Ende des Jahres oder im frühen Verlauf des kommenden Jahres auf den Schutz von Chapter 11 wieder verzichten. Die europäische Gruppe wird im laufenden Jahr weit mehr als acht Millionen Aluminiumfelgen absetzen und zwar nahezu ausschließlich im Erstausrüstungsgeschäft mit nahezu allen bedeutenden Automobilherstellern. Im Übrigen wird das Unternehmen sich wieder voll und ganz auf das Kerngeschäft Felgen konzentrieren und andere Unternehmensteile, sofern noch nicht geschehen, verkaufen.

Patrice Kefalas verlässt Deutschland zum Ende der Woche

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Patrice Kéfalas (37), bisher Vertriebschef für Pkw- und Leicht Lkw-Reifen der Michelin Reifenwerke, nimmt seine ihm übertragene neue Aufgabe ab 1. Juli 2002 offiziell auf. Kéfalas kehrt in die Konzernzentrale zurück und wird dort eine zehnköpfige Abteilung im Personalbereich leiten, die einzig für Einstellungen von Mitarbeiter auf allen Ebenen, einschließlich Führungsebenen, zuständig ist.

Einer seiner Vorgänger auf dieser Position war zum Beispiel H. Coyco, heute President der strategischen Geschäftseinheit Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen mit weltweiter Verantwortung. Kéfalas geht davon aus, diesen neuen Job, den er auch als große Herausforderung für sich selbst sieht, etwa zwei bis drei Jahre zu machen.

Michelin tauscht in den USA 30.000 Reifen aus

Phantom A/P-Reifen, die zwischen 1997 und 1999 gebaut wurden, können nach Angaben von Michelin unter ungewöhnlich extremen Fahrbedingungen ausfallen noch bevor die Profile abgefahren sind. Betroffen sind aber lediglich etwa 30.000 Reifen, die nunmehr kostenfrei ausgetauscht werden können.

Goodyear-Personalwesen unter neuer Führung

Goodyear hat Kathleen T. Geier (45) die Verantwortung für das weltweite Personalwesen des Konzerns übertragen. Als „Senior Vice President“ berichtet sie direkt an Goodyear-Chairman und -CEO Samir G.

Gibara. Geier war zuvor in gleicher Funktion für die Märkte Osteuropa, Afrika und Mittlerer Osten von Brüssel aus verantwortlich und kehrt jetzt nach Akron zurück, wo sie 1978 ihre Konzernkarriere startete..

Kunststoffrad für Lkw

Prins Dokkum ist ein holländischer Hersteller von Stahlrädern. Unter dem Namen “Dynawheel” wurden in 9×22,5 und 11,75×22,5 auch Kunststoffräder entwickelt, die vom TÜV geprüft sind und einen erheblichen Gewichtsvorteil nicht nur gegenüber Stahl-, sondern auch Aluminiumrädern dieser Größe haben..

Sprunghafte Radialisierung in Indien

Im letzten Jahr war noch jeder zweite in Indien produzierte Pkw-Neureifen diagonaler Bauart, jetzt sind bereits mehr als 68 Prozent Radialreifen. Der indische Reifenherstellerverband ATMA (Automotive Tyre Manufacturers Association) erwartet bereits in Jahresfrist einen Pkw-Radialreifenanteil von 85 Prozent und damit ein wesentlich schnelleres Zurückdrängen der Diagonalreifentechnologie als bislang vermutet..

point S(paßkasse)

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Finanzierungs-Service bei point S Autoreparaturen und Ersatzteile sind meistens eine teure Angelegenheit. Nicht selten werden notwendige Erneuerungen erst kurz vor dem Urlaubsstart vorgenommen und reißen dann ein großes Loch in die Urlaubskasse. Vor allem neue Reifen und Felgen sind sehr kostenintensiv. Aber an dieser Stelle zu sparen ist ein Sicherheitsrisiko. point S, der Verbund von Reifenfachhändlern, […]

SupplyOn Mitglied bei CLEPA

SupplyOn (Hallbergmoos bei München), Anbieter des gleichnamigen Internet-Marktplatzes für Automobilzulieferer, wurde Mitglied des europäischen Dachverbandes der Automobilzulieferer CLEPA, der in Brüssel seinen Hauptsitz hat und 85 der weltweit bedeutendsten Zulieferer von Fahrzeugkomponenten, -systemen und -modulen vertritt.

Formel 1: Bridgestone führte einen Doppelschlag

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So ganz wohl war den Japanern vor dem Start zum GP Europa 2002 am Nürburgring nun wirklich nicht. Sie mutmaßten, dass die BMW-Motoren auf der schnellen Rennstrecke zu überlegen sein könnten und nicht allein im Qualifying, sondern auch im Rennen selbst dominieren könnten. Doch dann kam alles anders und noch besser als gedacht.

Das gesamte „Package“ stimmte mal wieder. Auto, Fahrer, die Reifen und die Strategie! Am Ende lagen die Bridgestone-bereiften Ferraris um „Welten“ vor dem Rest des Feldes. Wenn es eine Stallregie bei Ferrari dieses Mal gab, so könnte nur die Anweisung gegeben worden, dass der Runde um Runde hinter Rubens Barrichello her jagende Michael Schumacher riskante Überholmanöver unterlassen sollte, denn nur so wären die Ferraris überhaupt noch zu schlagen gewesen.

Das VRG-Schiff hat Orientierungsprobleme

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Die vom in den Ruhestand gewechselten vormaligen VRG-Geschäftsführer Klaus Dieter Heymann erarbeitete Bilanz wurde uneingeschränkt angenommen auf der Jahreshauptversammlung. Auf Drängen des neuen Geschäftsführers Theo Pecher, so berichten VRG-Gesellschafter, ist Heymann allerdings die Entlastung erst einmal verweigert worden. Dank diesen Schrittes bahnt sich nun der Ablauf eines netten Possenspiels an, das nicht im Sinne der VRG und nicht im Sinne ihrer Gesellschafter liegen kann.

Wie ferner bekannt wurde, ist die VRG nach Meinung von Pecher zu klein, um auf Dauer erfolgreich bleiben zu können. Es finden derzeit Gespräche mit anderen Kooperationen, aber auch mit Gesellschaften, in denen Reifenhersteller den Ton angeben, statt.

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