Michelin erhöht Preise für Lkw-Reifen

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Wie zu hören ist, plant Michelin im deutschen Ersatzmarkt eine Preiserhöhung für Lkw-Reifen von durchweg drei Prozent. Die ursprünglich zum 1. November geplante Erhöhung wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit erst zum 1.

Dezember „aus technischen Gründen“ vorgenommen werden können. Eine offizielle Bestätigung dafür war allerdings nicht zu erhalten.

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Keine Kompromisse mit Notlaufreifen

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Nach Überzeugung von Hervet Coyco, verantwortlich für die Pkw-Division weltweit im Hause Michelin, wird der Markt keine Kompromisse mit Runflat-Systems akzeptieren. Coyco verwies am Hockenheimring im Gespräch mit der Neue Reifenzeitung auf die Überlegenheit des Pax-Systems, während andere Technologien, über die Michelin im übrigen auch verfügt, schneller an physikalische Grenzen kämen als Pax. Die Kooperation mit Pirelli, Goodyear und Sumitomo Rubber Industries habe sich bewährt.

Schnelle und kräftige Preiserhöhung

Der Reifenhersteller Continental hat seine Kunden offenbar wissen lassen, dass man möglichst bereits zum 1. Oktober, bestimmt aber zum 1. November 2002 die Reifenpreise um vier Prozent anheben wolle vor dem Hintergrund der in den letzten Wochen extrem gestiegenen Rohstoffpreise.

Cooper: Ertragserwartungen reduziert

Wegen der schwachen Reifennachfrage im amerikanischen Ersatzmarkt haben Analysten der DB in New York nun auch die Erwartungen für Cooper reduziert. Zunächst waren sie davon ausgegangen, der gut in Form befindliche Reifenhersteller könne auf ein leichtes Wachstum verweisen. Nun aber zeige sich ein allgemeiner Rückgang des US-Ersatzgeschäftes von acht bis neun Prozent, so dass man Grund habe, auch für Cooper einen Rückgang um etwa zwei Prozent befürchten zu müssen.

Premio-Jahrestagung: Trainierte Spitzenleistungen

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Die zur Goodyear-Handelstochter GHS gehörende Kooperation Premio hat nach den Worten ihres Führers Ulrich Pott die wesentlichen Ziele in diesem und im letzten Jahr erreicht und ist weiter gewachsen. Die Ertragslage in den Premio-Betrieben sei weit besser als allgemein im Markt. Pott unterstrich mit Nachdruck die Notwendigkeit, auf dem Weg zum so genannten Full-Service nicht nachzulassen, sondern die Geschwindigkeit zu forcieren.

Mit weiteren neuen Leistungsbausteinen und deren konsequenter Umsetzung stellt sich Premio den Anforderungen der Zukunft. Das viel beschriebene Thema Basel II und die damit oft verbundene Reduzierung von Kreditlinien durch Banken solle man nicht als “Angstthema” betrachten. Seine Organisation, so Pott, werde den Partnern helfen, aber man müsse auch deutlich darauf hinweisen, dass die Eigenkapitalbasis in den Betrieben durchweg zu schwach sei.

Somit gehe kein Weg daran vorbei, Gewinne in den nächsten Jahren vermehrt im Unternehmen zu belassen. Mehr in der nächsten Ausgabe der NeueReifenzeitung.

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Neuausrichtung der Handelsaktivitäten bei Goodyear-Dunlop

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Der Reifenhersteller Goodyear fasst seine Handelsaktivitäten zusammen. Die GHS (Goodyear Handels Systeme), die bisher Premio, HMI und Quick betreut und managt, wird künftig mit der konzerneigenen Handelskette HolertKonz zusammengeführt. Die bisherigen Geschäftsführer Zubanovic (GHS) und Penkert (HolertKonz) übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft, die künftig nicht mehr den Vertriebsgesellschaften von Goodyear bzw.

HolertKonz im Jahresverlauf besser als geplant

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Im Umsatz liege man über und hinsichtlich der Kosten unter den Planzahlen per Ende August, so dass man annehmen dürfe, dass die zur Dunlop gehörende Handelskette HolertKonz 2002 ein ansprechendes Geschäftsjahr haben werde, erklärte Geschäftsführer Andreas Penkert den GHS-Partnern auf der Premio-Tagung in Köln. Nachdem GHS-Geschäftsführer Zubanovic bereits die Vorteile eines Zusammengehens von GHS und HolertKonz auch vor dem Hintergrund der gerade angekündigten Fusion von point-S und VRG erläutert hatte, war es an Penkert, die HolertKonz-Kette vorzustellen. Die Kette beschäftigt knapp 650 Menschen in insgesamt 95 Filialen und erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von rund 245 Millionen Mark entsprechend 125 Millionen Euro.

Der Vermarktungsanteil konzerneigener Reifen -Dunlop, Goodyear, Fulda, Pneumant und weiterer Associated Brands- lag bei mehr als 70 Prozent. HolertKonz vermarktet mehr als eine Million Pkw-Reifen und rund 0,15 Millionen Nutzfahrzeugreifen. Das Geschäftsmodell unterscheide sich durchaus von GHS-Modellen, sagte Penkert.

So sei HolertKonz nicht allein im Hofgeschäft stark, sondern betreibe ebenso auch mit Nachdruck Großverbraucher- und Wiederverkäufergeschäfte und habe auch einen Fuß fest im Flottengeschäft. Daraus erkläre sich auch der relativ hohe Umsatz bezogen auf die einzelne Niederlassung. Penkert übernimmt die Geschäftsführung der aus HolertKonz und GHS neu formierten Gesellschaft gemeinsam mit Goran Zubanovic.

Mit der Michelin Winter-Garantie können Reifenhändler Kunden gewinnen

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Reifenhändler können an der Aktion „Michelin Winter- Garantie“ vom 1. Oktober bis zum 15. Dezember teilnehmen.

DaimlerChrysler AG: outperformer

Der Automobilkonzern DaimlerChrysler AG kann sich in dem allgemein schwächeren weltweiten Automobilmarkt gut behaupten. Die Analysten des Investmenthauses Credit Suisse First Boston heben hierbei insbesondere das Gewinnwachstum des Unternehmens positiv hervor. Auch die erzielte EBIT-Marge sei angesichts des problematischen Umfeldes recht gut.

Somit sehen die Analysten von Credit Suisse First Boston den so bezeichneten fairen Wert der DaimlerChrysler-Aktie bei 58 Euro entsprechend einem Aufwärtspotenzial von mehr als 40 Prozent. Daher stufen sie den Titel erneut mit „outperformer“ ein..

Porsche AG: aufstocken

Die Aktien des Sportwagenhersteller Porsche AG werden von Analysten der Investmentbank HSBC positiv beurteilt. Es wird ein Aufstocken des Depots mit Porsche-Aktien empfohlen. Die ohnehin recht hoch bewerte Aktie wird von den Analysten bei 500 Euro gesehen; derzeit sind es 441 Euro.