Autohäuser wollen noch mehr Reifen vermarkten

Laut Autohaus online werden im Aftersales-Bereich bereits heute durchschnittlich 18 Prozent des Umsatzes mit Zubehör erwirtschaftet, ergab eine Umfrage. Rund zwei Drittel der befragten Händler planen, ihre Aktivitäten in diesem Bereich noch weiter auszubauen. Die Autohändler sind zuversichtlich, dass sich vor allem bei Räder und Reifen sowie im Bereich der Navigation noch weitere Zuwächse realisieren lassen.

In der Formel 1 bleibt’s wohl bei zwei Reifenherstellern

Nachdem Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera bereits darauf hingewiesen hat, dass das Formel 1-Engagement riesige Budgets verschlinge, verstummen nun auch zunehmend die in dieser Saison immer wieder aufgekommenen Gerüchte, Goodyear plane eine Rückkehr für 2004. Denn einerseits sitzt bei Goodyear derzeit das Geld für solche Investments nicht gerade locker, andererseits müsste der US-Konzern inzwischen einen technologischen Vorsprung von Bridgestone und Michelin aufholen und es ist völlig unklar, wie lange diese Aufholjagd dauern würde. Hintergrund: Wer in der übernächsten Saison als Reifenlieferant einsteigen möchte, hat nur noch bis zum 31.

12.2002 Zeit, diese Absicht zu verkünden..

Neues Bridgestone-Produktionssystem

Bridgestone stellt ein neues Produktionssystem vor, bei dem der komplette Herstellungsprozess von den Vormaterialien bis zum Endprodukt Reifen automatisiert ist und nennt dies „BIRD“ (Bridgestone Innovative and Rational Development). Der gesamte Produktionsvorgang lässt sich in drei Elemente untergliedern: Der erste heißt ATMSS (Automated Tyre Manufacturing Synchronised System)und reicht bis zur Vulkanisation; AIMS (Automated Inspection Modular System) deckt schließlich die automatische Inspektion des Reifens ab; und das dritte Element nennt sich FOA (Flow Oriented Approach), womit die Steuerung des gesamten Produktionsflusses gemeint ist..

Trennung von Lauda – Aufräumen im Jaguar-F1-Team

Nachdem der Pkw-Absatz der Marke Jaguar weit hinter den Erwartungen für das Jahr 2002 zurück blieb, folgt nun Großreinemachen im Jaguar-F1-Rennstall wie verschiedene Nachrichtendienste melden. Der hochbezahlte Sportdirektor Niki Lauda musste bereits seinen Hut nehmen, auch 40 bis 60 weitere Jobs sind von drastischen Sparmaßnahmen bedroht. Lauda war in der für Jaguar enttäuschend verlaufenden Saison bereits mehrfach in die Kritik geraten, die „Bewährungsfrist“, die ihm Ford-Chef Nick Scheele eingeräumt hatte, ist damit abgelaufen.

Studie: Viele Automarken leiden unter gefährlichem Imageverlust

Das Image von Automarken gerät unter Druck. Der große Image-Verlierer unter den Automarken der letzten Jahre heißt Opel. Auf die Frage „Welche PKW-Marke(n) hat/haben in den letzten 1 bis 2 Jahren an Image verloren, d.

h. hat/haben ihr Image verschlechtert?“ antwortet jeder dritte Autofahrer in Deutschland mit der Marke aus Rüsselsheim. Porsche dagegen liefert nach den Ergebnissen der TNS EMNID-Studie einen erneuten Beweis für die Stärke der Marke aus Stuttgart und erzielt mit nur drei Prozent bei der gestützten Abfrage (Marke wird genannt) das beste Ergebnis aller PKW-Marken.

Spontan (ohne Nennung der Marke) abgefragt, ist für Deutschlands Autofahrer sogar überhaupt kein Imageverlust erkennbar. Zu den weiteren Verlierern gehören Ford und Fiat, aber auch VW und Mercedes. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen telefonischen Umfrage, die die Automobilmarktforschung von TNS EMNID Anfang September unter mehr als 1.

ContiTech im Visier amerikanischer Anwälte wegen Eschede-Unglück

Beim Bahnunglück von Eschede, bei dem am 3.6. 1998 insgesamt 101 Menschen ums Leben kamen, ist nach wie vor die Schuldfrage ungeklärt.

Der Anwalt Ed Fagan, der in Zusammenhang mit Sammelklagen von Holocaust-Opfern bekannt geworden war, strebt jetzt auch eine Sammelklage in den USA gegen die Deutsche Bahn, ThyssenKrupp, Siemens, Bombardier und ContiTech an. Die Tochtergesellschaft des Continental-Konzerns hatte die Gummisegmente des Radreifens hergestellt, der bei dem Unglück gebrochen war..

Michelin setzt historische Erfolgsserie im Motorradsport fort

Reifenhersteller Michelin dominierte auch in der Saison 2002 beide Königsklassen des Motorradsports: In der MotoGP-Weltmeisterschaft sicherte sich Superstar Valentino Rossi auf seiner Michelin-Honda mit elf Siegen souverän den Titel. Auch alle weiteren Rennen gewannen Michelin-Partner. In der Superbike-WM lieferten sich Ducati-Pilot Troy Bayliss und Honda-Star Colin Edwards einen Zweikampf, den Edwards im letzten Lauf zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Lorinser-Räder und Continental-Reifen

Auf der Motorshow in Essen dokumentiert Lorinser wiederum seine Kooperation mit Reifenhersteller Continental. Highlight wird die „Edition F1″ des SL sein, für die der Mercedes-Tuner aus Winnenden die beiden Räderdesigns LM 6 und RS 6 anbietet. Während RS 6, ein 5-Speichen-Design, in 9×19 (Vorderachse) und 10×19“ (HA) mit Bereifungen 245/35 R19 bzw.

275/30 R19 von Continental versehen wird, wird’s beim LM 6 richtig üppig. Lorinser montiert das zweiteilige Rad in 9×20″ auf der Vorder- und 11×20″ auf der Hinterachse. Die Bereifungen von Technologiepartner Continental: vorne 255/30 R20 und hinten gar 305/25 R20.

Bremse für das Dienstwagengeschäft

Die deutsche Automobilindustrie muss durch die Erhöhung der Dienstwagensteuer auf 1,5 Prozent mit einem einschneidenden Absatzrückgang im Firmenwagengeschäft rechnen. Ralf Landmann, Partner im Bereich Automotive bei Deloitte Consulting, sieht dennoch Chancen, wie die Einnahmeausfälle bei Automobilherstellern und die Mehrbelastung für Dienstwagenfahrer teilweise zu kompensieren sind. „Der deutschen Automobilindustrie wäre sicher am meisten geholfen gewesen, wenn diese Mehrbelastung ausgeblieben wäre“, erklärt Landmann, „dennoch bleiben den Automobilunternehmen noch Handlungsoptionen.

Schweizer Reifenimporteure und AGVS bekämpfen wilde Deponien

10.000 bis 12.000 Tonnen Altreifen werden in der Schweiz jedes Jahr auf so genannten wilden Deponien entsorgt.