Amcast schreibt weiter rote Zahlen

Für die hauptsächlich in der Automobilzulieferindustrie aktive Amcast Industrial Corporation (Dayton/Ohio), Muttergesellschaft des italienischen Aluminiumfelgenherstellers Speedline, reißt die Kette schlechter Quartalsergebnisse nicht ab: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003 (bis 1.12.2002) konnte Amcast zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Umsatz um 15 Prozent auf 135,2 Mio.

US-$ steigern, musste allerdings hohe Verluste vermelden, hauptsächlich wegen Abschreibungen bei der Europa-Tochter Speedline. Die hat zwar gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal bei den Verkäufen um 13 Prozent zugelegt, blieb aber gleichwohl einer der beiden großen Verlustbringer des Konzerns..

Großauftrag für Pirellis Kabelsparte

Pirelli wird ein 1.400 Kilometer langes, hochmodernes Unterwasserkabel, das die Telekommunikation zwischen Schottland, den Faröer Inseln und Island optimieren soll, liefern. Das von der isländischen Gesellschaft Farice Hf vergebene Auftragsvolumen übersteigt 30 Mio.

Euro. Noch vor Ende 2003 sollen die Arbeiten an dem Projekt abgeschlossen sein..

Mehrere Managementwechsel bei Bridgestone/Firestone USA

Nobuo „Tim“ Kawakami, Präsident der Bridgestone-Werke in Nordamerika, geht zum 31.3.2003 in den Ruhestand.

Masao Wada, bislang für das Werk Aiken (South Carolina) zuständig, wird sein Nachfolger. In Aiken County rückt Mike Rose nach. Weitere Personalien dienen bereits der Vorbereitung auf die Tarifgespräche mit den US-Gewerkschaften, die im Frühjahr 2003 beginnen.

Einfluss des Ölpreises auf Reifenkosten geringer als angenommen

Analysten sind der Meinung, dass der Einfluss des Ölpreises auf die Kosten bei der Reifenfertigung bisher überschätzt wurde. Selbst unter der Annahme, etwa die Hälfte der zum Reifenbau nötigen Rohmaterialien basierten in irgendeiner Form auf Öl (Synthetischer Kautschuk, Ruß und andere chemische Produkte), seien nur rund 15 Prozent der Rohstoffkosten und damit weit weniger als bislang angenommen direkt mit dem Ölpreis korreliert. Was das letztendlich in der Praxis bedeutet, dafür haben die Experten auch gleich eine Beispielrechnung parat.

Flotten-Award 2002 für point S

Zum siebten Mal haben die Fuhrparkverantwortlichen Deutschlands über die Gewinner des Flotten-Awards der Fachzeitschrift „Autoflotte“ entschieden. In insgesamt elf Kategorien musste sich die Jury in den Klassen Flottenautos und Transporter, Tankkarte, Fullservice/Flottenmanagement, Reifen, Reifenservice und Versicherungsservice für die Besten entscheiden. Die Kategorie „Bester Reifenservice Deutschlands“ konnte dabei der Reifenfachhandelsverbund point S für sich entscheiden – die über 350 Servicestationen deutschlandweit, das Serviceangebot und die Fachkompetenz waren offenbar ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Auf Platz zwei und drei landeten Top Service Team und Viborg. Bester Reifenhersteller 2002 wurde Continental, gefolgt von Michelin und Pirelli. In dem Erfolg beim Flotten-Award 2002 sieht point S den eigenen hohen Qualitätsanspruch bestätigt und will damit auch den Anspruch auf die führende Rolle im Reifenfachhandel unterstreichen.

Deutsche Unternehmen in Bagdads Waffenbericht

Mehr als 80 deutsche Unternehmen stehen auf einer Liste des irakischen Waffenberichts, der derzeit von der Uno geprüft wird. Noch sind nicht alle Namen bekannt, genannt werden aber nach Angaben mehrerer Tageszeitungen unter anderem die Fahrzeughersteller Daimler-Benz (heute DaimlerChrysler) und MAN sowie der Spezialchemiehersteller und Zulieferer der Reifenindustrie Degussa..

Internet-Plattform kooperiert mit Logistikern

Die SupplyOn AG baut in Kooperation mit Logistik-Dienstleistern ihre Internet-Plattform für die Automobilzuliefererindustrie weiter aus. Um sicherzustellen, dass die Funktionalitäten den Bedürfnissen der Branche entsprechen, wird SupplyOn diese gemeinsam mit den zukünftigen Anwendern entwickeln. Das Interesse der Speditionen, sich bei einer solchen Initiative zu beteiligen, ist groß: Zahlreiche Unternehmen haben sich der Partnerschaft angeschlossen, um in […]

Michelin Technology Award 2002

Der „Michelin Technology Award 2002“, der basierend auf der Challenge Bibendum vergeben wird, ging für die beste Anwendung neuer Konstruktionstechnologien an die SKF GmbH (Schweinfurt) und das Designstudio „Stile Bertone“ (Caprie, Turin). Ausschlaggebend war für die Jury (acht europäische und US-amerikanische Designer) die fortschrittliche Innenraumgestaltung, die im “Novanta” umgesetzt wurde. Dank der Möglichkeiten der „By-wire“-Technologie von SKF konnte Bertone u.

a. eine völlig neuartige Steuerkonsole für den Fahrer konzipieren..

SKF-Radlager mit Zusatzfunktion Reifendrucksteuerung

SKF-Radlager übernehmen immer mehr Zusatzfunktionen für immer komplexere Aufgaben im Auto. Sie bieten einen „Mehrwert“, von dem Handels- und Werkstattpartner gleichermaßen profitieren: Antiblockiersystem, Traktionskontrolle, Anti-Schlupfregelung, Geschwindigkeitskontrolle, „Drive-by-wire“- Technologie oder Reifendrucksteuersysteme. Die HBU-Luftdruckführungslager (Hub Bearing Units) wurden von SKF gemeinsam mit Michelin für aktive Reifendrucksteuersysteme entwickelt und verfügen über eine zusätzliche Spezialdichtung, um auch während der Fahrt den Luftdruck im Reifen kontrollieren bzw.

Formel 1: Die Zusammenarbeit mit Michelin ist unglaublich“

Er gehört zu dem markantesten und zugleich erfolgreichsten Köpfen der Formel 1: Teamchef Frank Williams (60) darf nach nunmehr drei Jahrzehnten Grand Prix-Sport auf nicht weniger als neun Konstrukteurs-Weltmeisterschaften zurückblicken. Seit Beginn der Saison 2001 setzt der Brite – den ein Auto-Unfall im Jahre 1986 an den Rollstuhl fesselte – auf Zehnzylinder-Power von BMW, seit Anfang 2001 auch auf Rennreifen von Michelin. Seither gewann das paneuropäische Trio fünf Große Preise und beendete das Jahr 2002 auf dem zweiten Rang in der Marken-WM.