Markt für Pkw-Telematik entwickelt sich nur langsam

Der Europamarkt für Telematik im Automobilbereich entwickelt sich zögerlicher als erhofft – bisher sind bei weitem nicht so viele Fahrzeuge mit Telematik ausgestattet wie ursprünglich prognostiziert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Frost & Sullivan-Studie mit dem Titel „Voice Of The Customer“. Von einem Massenmarkt könne deshalb derzeit noch nicht die Rede sein, aber dennoch sieht die internationale Unternehmensberatung nach ihren Analysen Potenzial für diesen Markt.

Denn bei der Befragung von europaweit 1.500 Autobesitzern – 400 davon hatten zuvor technisch relevante Informationen erhalten – kam heraus, dass 88 Prozent der Pkw-Besitzer daran interessiert seien, ihr nächstes Auto mit Telematikfunktionen auszustatten..

Studie zur Zukunft des Automobilvertriebs

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Automobilhersteller haben sich in der Vergangenheit primär um die Entwicklung, Produktion und Optimierung der Zulieferbeziehungen gekümmert und in diesen Bereichen beachtliche Produktivitätssteigerungen erreicht. Der Vertrieb wurde dagegen eher vernachlässigt und an die jeweiligen Vertragshändler „outgesourct“. Unzufriedene Kunden sowie eine abnehmende Händler- und Markenloyalität verdeutlichen den Handlungsbedarf im Vertrieb.

Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Studie der Mercer Management Consulting (München), die unter dem Titel „Automobilvertrieb 2010 – Trends, Handlungsbedarf und Lösungswege für OEM und Handel“ aktuelle Kundenanforderungen und Rahmenbedingungen des Pkw-Marktes analysiert hat, damit sich bietende Potenziale für ein profitables Wachstum durch eine Professionalisierung des Vertriebes und der Kundenbetreuung besser ausgeschöpft werden können. Basis der Studie sind laut Mercer mehr als 60 Expertengespräche, eine exklusive Befragung von über 3.000 Endkunden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA sowie umfangreiche Sekundäranalysen, die Ende 2002 durchgeführt wurden.

Giovanni Agnelli ist tot

Giovanni Agnelli, der Ehrenpräsident des italienischen Autokonzerns Fiat, ist tot. Der 81-Jährige starb am frühen Morgen des 24. Januar 2003 an Prostatakrebs.

PRO Winterreifen zieht positive Zwischenbilanz

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Die Initiative „PRO Winterreifen“, gesteuert durch den DVR, zieht eine positive Zwischenbilanz und kann (Stand 20. Januar) auf veröffentlichte Berichte verweisen, die eine Auflage von ca. 55 Millionen repräsentieren.

Auch das Internet wird als Forum von den Endverbrauchern stark genutzt: 36.376 unterschiedliche User haben die Homepage besucht, 993 e-cards wurden verschickt, 12.139 haben am Gewinnspiel teilgenommen und 10.

785 sich in die Highscore-Liste eintragen lassen. Die Partner GmbH mit 800 Niederlassungen (point S, Reifen Ring + VRG) greift in ihren Beilagen die Initiative auf, der ARCD hat Interesse bekundet in 2003 die Initiative zu unterstützen. Termin der nächsten Gremiumssitzung ist der 6.

2. in Bonn; das nächste Partnertreffen der Initiative PRO Winterreifen hat die Bilanz 2002 und Maßnahmenplanung 2003 zum Inhalt und erfolgt voraussichtlich im April 2003 auf der Automobil in Leipzig.

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EGEA-Präsident bestätigt

Dominique Fourleignie, Präsident der European Garage Equipment Association (EGEA), wurde in der letzten Sitzung in seinem Amt bestätigt. Der Franzose steht damit ein weiteres Jahr an der Spitze der europäischen Dachorganisation des ASA (Automobil Service Ausrüstung) mit Sitz in Brüssel. ASA-Präsident Peter P.

Reimann wurde zum Board-Member, dem Vorstandsgremium der EGEA, berufen. Der Vorstand des ASA lädt darüber hinaus für den 14./15.

Jetzt bundesweit 160 First Stop-Betriebe

Mit den zwei neuen A3-Reifenfachbetrieben in Dortmund und Herdecke, die aus den beiden Niederlassungen der Firma Reifen Dietze hervorgehen, steigt die Zahl der First Stop-Partner bundesweit auf über 160 Betriebe. Damit baute die Bridgestone Deutschland GmbH diesen exklusiven Vertriebsweg kontinuierlich aus und schafft eine noch größere Präsenz im einwohnermäßig stärksten Bundesland..

Formel 1 ändert die Regeln erst später

Die schon für den Saison-Auftakt in Melbourne geplanten Neuerungen, Verbot aller elektronischen Fahrhilfen, sind nun bis zum Großen Preis von England im Juli aufgeschoben worden. Aus technischen Gründen sei die sofortige Umsetzung unmöglich. Der Funkverkehr bleibt weiter erlaubt, wird künftig aber abhörbar sein.

Citroën-Rückruf für den C3

Citroën ruft 3.200 Fahrzeuge des Typs C3 zurück, die in Deutschland zwischen dem 15. September 2002 bis 15.

Januar 2003 ausgeliefert worden und mit ABS, aber ohne ESP ausgerüstet sind. Bei den betroffenen Autos kann die Abdichtung des ABS-Steuergerätes fehlerhaft sein und Wasser eindringen, wodurch die Elektronik des Systems beschädigt und ein Kurzschluss verursacht werden kann..

Diane Evans lobt Goodyear

Die besonders Sam Gibara sehr kritisch gesonnene Kolumnistin des Akron Beacon Journal hat die Handhabung der Kündigungen durch Goodyear gelobt. Den gekündigten Mitarbeitern seien Abfindungszahlungen unterschiedlicher Art geboten worden und die meisten gekündigten Mitarbeiter seien in der Lage einen neuen Job finden zu können. Im Vergleich zu anderen (Evans nennt die unter Chapter 11 stehende Retailkette Kmart) sei der Reifenhersteller sehr zivilisiert vorgegangen.

Mehr Service für den Handel bei Pneumant-Reifenbestellungen

Ab sofort werden alle Bestellungen von Pneus der Marke Pneumant seitens des Reifenhandels über das erweiterte Servicecenter der Goodyear-Dunlop Tires Germany abgewickelt, das damit an die Stelle des bisherigen lokalen Pneumant Call Centers tritt. „Die Telefon- und Faxnummer bleibt unverändert“, sagt Alexander Most, General Manager Associated Brands, „aber der Service wird besser.“ Denn das zentrale Servicecenter, das nun also die Konzernmarken Pneumant, Falken, Sava und Debiça unter einem Dach bündelt und dadurch zu einer Straffung der Organisation sowie einer höheren Effektivität beitragen soll, sei personell und technisch sehr viel besser ausgestattet.