Bridgestone steigert trotz schwachem australischen Reifenmarkt Profit

Signifikante Preiserhöhungen für Naturkautschuk und synthetischen Gummi könnten zwar in 2003 zu einem Gewinnverfall in Australien führen, im vergangenen Jahr jedenfalls konnte Bridgestone down under den Gewinn auf 12,6 Millionen australische Dollar (= +41,2%) steigern. Der Umsatz stieg nur geringfügig auf 517 Mio. Dollar.

Die Profite kamen eher aus dem Nicht-Reifen-Bereich, das Reifengeschäft in Australien verharrt auf niedrigem Niveau. Nur große Anstrengungen hinsichtlich der Produktivität bzw. der Senkung der Produktionskosten würden – so das Bridgestone-Management besorgt – die Zukunft des Reifengeschäfts in Australien garantieren.

Überleben der schottischen Michelin-Fabrik gesichert

Die Reifenfabrik im schottischen Dundee war wiederholt als möglicher Kandidat für Werksschließungen genannt worden, wenn Michelin seine Ankündigung, in lohnkostengünstigen osteuropäischen Standorten die Kapazitäten auszubauen, wahr macht. Mit der Entscheidung, den neuen Energy 3 in dem Werk zu bauen, sind diese Befürchtungen der Arbeiter erst einmal ausgeräumt, denn das Produkt wird in der Michelin-Palette eine herausragende Stellung einnehmen..

Michelin baut in Spanien 1.200 Arbeitsplätze ab

Michelin hat einen Drei-Jahres-Plan für alle Aktivitäten in Spanien gestartet. So wird das Werk Valladolid auf große und sehr große Reifen spezialisiert, womit einher geht, dass sich das Fertigungsvolumen bei Agrarreifen insgesamt verringert. Ferner wird Michelin das Räderwerk in Aranda de Duero schließen.

In den nächsten drei Jahren wird Michelin jeweils etwa 400 Arbeitsplätze in Spanien abbauen, also insgesamt ca. 1.200 bis zum Jahr 2005.

Siemens VDO Trading erhält neues ISO-Zertifikat

Bereits ein Jahr vor der geforderten Umstellung erhielt Siemens VDO Trading das Qualitätssiegel nach der verschärften Norm „DIN EN ISO 9000: 2000“ und erfüllt darüber hinaus die strengen Anforderungen der Richtlinie 6.2 des Verbandes der Automobilindustrie für Dienstleistungen..

Verkaufsrekord von Fulda Reifen

Die Fulda Reifen GmbH & Co. KG hat im Jahre 2002 beim Umsatz ca. zehn Prozent zugelegt.

Bosch will in den USA wachsen

Bosch hat einen Großauftrag von General Motors bekommen mit dem das Unternehmen größter Anbieter von Chassis-Systemen werden wird. Der Auftrag sei, so teilt das Unternehmen mit, auf fünf Jahre abgeschlossen mit im Jahre 2006 beginnender Belieferung. Wie Bosch weiter mitteilte, liegt der Bosch-Umsatz pro Auto bei 550 Euro, während es in Nordamerika kaum 250 Euro seien bisher.

BMW-Chef Panke – kaum im Amt und schon „Unternehmer des Jahres“

BMW-Chef Helmut Panke ist vom zum Springer-Konzern gehörenden Finanzen Verlag als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet worden. Winfried Kill, Gründer der Indus Holding, die Auszeichnung als „Unternehmer des Jahres im Bereich Mittelstand“..

DaimlerChrysler: Operativer Gewinn 2002 von 5,9 Mrd. Euro

Die DaimlerChrysler AG hat 2002 einen höheren Gewinn erzielt als erwartet. Das schreibt die WELT unter Hinweis auf Quellen aus Unternehmenskreisen. So sei der operative Gewinn ohne Einmaleffekte nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr auf rund 5,9 Mrd.

Euro gestiegen. Als Grund wurde die positive Geschäftsentwicklung bei der US-Sparte Chrysler, dem Partner Mitsubishi sowie den Nutzfahrzeugen genannt..

BMW-Williams stellte den FW 25 vor

BMW-Williams hofft auf das nun vorgestellte neue Rennauto. Es handelt sich um ein komplett neues Fahrzeug. Die schnellen BMW-Motoren sitzen in einem sehr kurzen Fahrzeug.

BMW war trotz des zweiten Platzes in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft chancenlos abgeschlagen hinter Ferrari geblieben. BMW-Chef Panke will nun bessere Ergebnisse sehen und im kommenden Jahr den Gewinn der Weltmeisterschaft. Mal sehen, was Ferrari dazu sagt.

BMW ruft 164.000 Geländewagen vom Typ X5 zurück

Probleme am Bremssystem zwingen BMW weltweit 164.000 Geländewagen vom Typ X5 in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind zwischen August 1999 und April 2002 gebaute Fahrzeuge.

Allein in Deutschland sind knapp 20.000 Fahrzeuge betroffen. Als Ursache für das Problem wird eine Fixierung des Bremsschlauchs an der Vorderachse genannt.

Dieser könne sich unter Umständen lösen und zu einer Beschädigung führen mit der Folge, dass der vordere Bremskreis ausfallen könne. Diese Gefahr liegt nach Angaben eines Firmensprechers aber im Promillebereich. Im Vorjahr hatte BMW bereits Pech mit diesem Modell, weil sich das Bremspedal lockern oder gar komplett lösen konnte.