Für Bridgestone, Cooper, Continental und Michelin werden Kaufempfehlungen abgegeben, Goodyear mit „Halten“ bewertet. Analysten der Deutschen Bank heben vor allem Michelin hervor und bleiben überzeugt, dass die Franzosen in 2005 die angestrebte Gewinnmarge von 9,5 bis 10 Prozent aus dem operativen Geschäft erreichen können (7,2% in 2002)..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-23 00:00:002023-05-17 08:31:27Aktien der Reifenhersteller: Kaufen und Halten
Bereits im Jahr 1903 wurden im Odenwald erste Fahrradreifen mit dem griffigen Markennamen „Velospitz“ hergestellt. Fünf Jahre später starb Firmengründer Friedrich Veith im Alter von nur 48 Jahren. Das über Jahrzehnte weiter von der Familie Veith kontrollierte Unternehmen hat in der Folgezeit alle Höhen erlebt und alle Tiefen, insbesondere die nach den beiden Weltkriegen, überstanden.
Schon 1953 wurden 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und Gert Silber-Bonz, bis vor kurzem noch Aufsichtsratsvorsitzender der Pirelli AG, hielt die Zeit als Mitglied und Vertreter der Veith-Familie für gekommen, eine Partnerschaft in Form eines Beratungsvertrages mit dem damaligen amerikanischen Reifenriesen BFGoodrich abzuschließen. Doch zehn Jahre später korrigierte Silber-Bonz diese Entscheidung und entschloss sich, das Unternehmen an Pirelli zu verkaufen, das in der Folgezeit mit dem Slogan „Pirelli – die Beine Ihres Auto“ Furore machte.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/23408_2965.jpg225150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-23 00:00:002023-05-17 08:31:32Hundert Jahre Reifenproduktion im Odenwald
Der Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service-Ausrüstungen e.V. (ASA) hat seine beiden Arbeitskreise Achsmessgeräte und Reifendienst zu einem „Arbeitskreis Reifendienst“ zusammengefasst.
In diesem Jahr feiert der deutsche Motorradreifenhersteller Metzeler Jubiläum: Seit nunmehr 111 Jahren werden Reifen für motorisierte Zweiräder produziert. Von 1892 bis heute begleitet Metzeler damit die Geschichte des Motorrades. Die Geschichte des Motorrads ist deshalb auch die Geschichte der Firma Metzeler: Denn der Münchner Reifenhersteller war von der Geburtsstunde der ersten „Motor-Fahrräder“ an mit seinen Produkten für diese Fahrzeuge am Markt vertreten.
Wichtiger Grundstein bei der Entwicklung neuer Reifen waren dabei dem Unternehmen zufolge immer die Erfahrungen von Metzeler im Motorradrennsport. Vom erfolgreichen Rennengagement der Münchner auf und abseits der Straße zeugen schließlich eine ganze Reihe von Siegen sowie zahlreiche Weltrekorde. Von den Erfahrungen, die im Sporteinsatz und bei den Hochgeschwindigkeitsfahrten gesammelt werden, profitieren demzufolge noch heute alle Käufer von Metzeler-Reifen, weil die dabei gewonnenen Erkenntnisse auch den Serienprodukten zugute kommen.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/23412_2972.jpg208150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-23 00:00:002023-05-17 08:31:32111 Jahre Motorradreifen im Zeichen des Elefanten
14 von 16 Rallyepiloten, die sich bereits in die Punktwertung bei den ersten Rennen dieses Jahres hatten eintragen lassen, gingen zum 7. Lauf der diesjährigen Rallye-WM auf Michelin-Reifen an den Start. Und natürlich war wieder eine Michelin-Armada auf den vorderen Plätzen mit Harri Rovanperä und Peugeot auf Rang 2 sowie dem Citroen-Trio Sébastien Loeb, Colin McRae und Carlos Sainz und weiteren drei Michelin-Piloten auf den folgenden Plätzen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-23 00:00:002023-05-17 08:31:28Pirelli siegt in der Rallye-WM vor Michelin-Armada
Wie amerikanische Agenturen berichten, untersucht Goodyear Tire & Rubber derzeit Expansionsmöglichkeiten auf dem russischen und dem ehemals sowjetischen Reifenmarkt. Mitarbeiter des Reifenherstellers aus Akron hätten sich kürzlich mit Vertretern der Amtel Holding Co. getroffen, die Mehrheitsanteile an drei russischen und einer ukrainischen Fabrik hält, berichtet die Zeitschrift Tire Business.
Bei den Gesprächen, die noch nicht abgeschlossen seien, sei es um Off-Take-Arrangements gegangen, wie ein Goodyear-Sprecher betont. Der amerikanische Reifenhersteller sieht in Russland und den Staaten der GUS ein großes Marktpotenzial..
Der italienische Reifenhersteller Marangoni stellte sein neuestes Produkt für den High- und Ultra-High-Performance-Markt namens „Vanto“ vor, der die Palette des bekannten Zeta Linea nach unten komplettiert. Den eher sportlich orientierten Zeta Linea gibt es nun auch in 19 Zoll mit Speedindex Y, der Vanto hingegen ist ein asymmetrischer Reifen mit eher ausgewogenen Eigenschaften.
Einer der ehrgeizigsten Hersteller von Leichtmetallfelgen ist die Firma CMS in der Türkei. CMS steht vor einer ganzen Reihe von Erstausrüstungserfolgen und steht kurz vor der Einweihung eines neuen Werkes am Firmensitz Izmir.
Trelleborg hatte vor rund zwei Jahren Pirellis 40-prozentigen Anteil am vormals gemeinsamen Unternehmen Trelleborg Wheel Systems (TWS), das AS-Reifen produziert, übernommen. Mit den beiden Marken Pirelli und Trelleborg verfolgt TWS nun das Ziel, Marktführer im Landwirtschaftsreifensegment zu werden. Teil dieser Strategie ist es, vor allem den Bekanntheitsgrad der Marke Trelleborg zu erhöhen, die bislang eigentlich eher als Synonym für die Diagonalreifen in der TWS-Produktpalette stand, während mit der Marke Pirelli das Radialsegment bei den Traktoren bedient wird.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/23401_2959.jpg149150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-23 00:00:002023-05-17 08:31:29TWS will Marktführer bei Landwirtschaftsreifen werden
Amerikanische Marktanalysten sind der Ansicht, dass Michelin-Anteile mittlerweile ein geringeres Risikoprofil aufweisen. Der französische Reifenhersteller habe bisher von einer „besseren Überwindung von Hindernissen“ profitiert, heißt es in einem Investment-Report von Morgan Stanley. Trotz einer verhaltenen Entwicklung der europäischen Automobilindustrie, die Michelin seit Ende Februar um 15 Prozent übertroffen hat, haben die Analysten den Michelin-Status von “Overweight” auf “Equal Weight” gesenkt, da die Bewegung in einem unsicheren Markt „zyklisch handelnde Namen“ bevorzuge.