Runderneuerungsspezialist Bandag Inc. (Muscatine/Iowa) hat in den ersten ersten sechs Monaten 2003 einen kräftigen Umsatzeinbruch (379,4 Mio. nach 423,6 Mio.
US-$ im 1. Hj. 2002) erlitten und beim Quartalsgewinn Einbußen (net income 2.
Q. 2002: 11,669 Mio. US-$, net income 2.
Q. 2003: 8,693 Mio. US-$) hinnehmen müssen.
Währungseinflüsse und die Trennung von Betrieben der Tochtergesellschaft Tire Distribution Systems (TDS) haben das Ergebnis negativ beeinflusst. Laut CEO Martin Carver habe Bandag in Nordamerika unter dem schwachen Lkw-Markt gelitten (und das Neureifengeschäft setzte überdies das Runderneuerungssegment unter Druck), in Europa sei man nach einem starken Auftakt im ersten Quartal im zweiten wieder in ruhigere Bahnen gekommen – und ist im zweiten Quartal sogar in die Verlustzone geraten (minus 679.000 Dollar).
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-18 00:00:002023-05-17 08:30:58Umsatzeinbruch und Gewinnrückgang für Bandag
In ihrer Ausgabe 15/2003 schreibt die Zeitschrift „AUTO Straßenverkehr“, dass eine Super-Single-Bereifung bei Lkw dank ihres um rund 50 Kilogramm geringeren Gewichtes gegenüber konventioneller Zwillingsbereifung zwar weniger Rollwiderstand biete und den Kraftstoffverbrauch senke. Da die neuen Breitreifen für Lkw aber eine geringere Aufstandsfläche hätten als die altbekannten Zwillingsreifen, würden sie sich tiefer in den Asphalt drücken und damit die Problematik von Straßenschäden weiter verschärfen. Als Hauptverursacher der Schäden sieht das Blatt nämlich vor allem den Schwerlastverkehr.
„Die schweren Lastwagen fahren unsere Autobahnen in Grund und Boden“, wird jedenfalls Thomas Hessling vom ADAC in einem Beitrag unter dem Titel „Die Asphaltknacker“ zitiert. Ein einziger 40-Tonner mit einer Achslast von bis zu 11,5 Tonnen belastet demzufolge den Asphalt genauso stark wie 60.000 Autos.
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sehe sich der Autozulieferer Continental nach Aussage des neuen Personalvorstands Thomas Sattelberger zu einer weiteren Produktionsverlagerung ins Ausland gezwungen. Wie ein Sprecher des Hannoveraner Unternehmens jetzt gegenüber der NEUEN REIFENZEITUNG erklärt, basierte die Meldung auf einem Gespräch, bei dem es grundsätzlich auch um die Strategie der Continental ging, Produktion an Standorten mit Niedrigkosten vorzuhalten. In diesem Zusammenhang informierte Sattelberger über „grundsätzliche Überlegungen“, etwa Ingenieurkapazitäten ins Ausland zu verlagern – von konkreten Plänen über Produktionsverlagerungen sei aber in dem Gespräch nicht die Rede gewesen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-18 00:00:002023-05-17 08:30:58Continental hat „nicht die geringsten Pläne“ für Lima
US-Automobilzulieferer und Aluminiumradhersteller Amcast Industrial Corporation (Dayton/Ohio), vormals Eigner des europäischen Räderherstellers Speedline, hat das Ergebnis des dritten Quartals mitgeteilt und nennt in diesem Rahmen einen Verlust von 62,4 Millionen US-Dollar, der nur durch den Verkauf Speedlines entstanden sei. Insgesamt summiert sich der Verlust (net loss) der letzten neun Monate auf 111,468 Millionen Dollar. Im operativen Geschäft (income from continuing operations) war Amcast mit 692.
000 Dollar im Plus, das nach dem Speedline-Verkauf in den USA verbliebene Felgengeschäft habe im dritten Quartal weiterhin Stärke bewiesen. Die Sparte „Components Group“ soll im vierten Quartal verkauft werden..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-18 00:00:002023-05-17 08:30:58Amcast mit hohen Verlusten, aber stark bei Aluminiumfelgen
Nach 33 Jahren im Dienste des Unternehmens ist der Leiter des Bridgestone/Firestone-Werkes in Des Moines (Iowa), Larry Groff, in den Ruhestand gegangen. Zu seinem Nachfolger wurde Joe Ivy benannt. Groff war in Des Moines für die Herstellung von Landwirtschaftsreifen der Marke Firestone zuständig, Ivy war zuvor unter anderem in leitender Position im Reifenwerk Decatur, das Bridgestone inzwischen geschlossen hat, und zuletzt am US-Unternehmenssitz in Nashville tätig.
Halbzeit im Truck Grand Prix: Der fünfte von zehn Läufen und die einzige Veranstaltung dieser Serie auf deutschem Boden findet am 19. und 20. Juli auf der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings statt.
In den vier vorangegangenen Rennen der laufenden Saison haben sich in der seriennahen Race-Klasse die Teams von Lutz Bernau und Egon Allgäuer (beide MAN) souverän an die Spitze gesetzt. Der knappe Abstand zum Drittplatzierten Stuart Oliver (ebenfalls MAN) lässt spannende Rennen am Wochenende erwarten. Sowohl Allgäuer als auch Bernau werden von ZF Trading unterstützt.
2002 war gesamtwirtschaftlich betrachtet ein Jahr der Stagnation und beim Reifenhändler und Runderneuerer Reiff ein Jahr der Konsolidierung. Vor allem der Rückgang des Bruttosozialproduktes im Kernmarkt Baden-Württemberg ließ einen Wachstumskurs weder bei Reifen und Autotechnik noch bei Technischen Produkten zu, schreibt das Reutlinger Unternehmen in seinem Geschäftsbericht 2002. Mit 243 Millionen Euro nahm der Umsatz um zwei Prozent leicht ab.
Die Mitarbeiterzahl ging ebenfalls leicht zurück (0,8 %). Das Reifengeschäft blieb mit 138 Millionen Euro Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau. Der Verkauf von technischen Produkten und Elastomerformteilen ging auf 104,6 Millionen Euro (- 4,5 %) zurück.
Für diesen Rückgang sei hauptsächlich die sehr schwache Investitionsgüter-Konjunktur in Baden-Württemberg verantwortlich gewesen, heißt es weiter im Geschäftsbericht der Reiff-Gruppe. Das Ergebnis konnte trotz des leichten Umsatzrückgangs auf Vorjahresniveau gehalten werden. Angesichts der schwierigen Gesamtkonjunktur sei Reiff damit zufrieden.
Sowohl die neueste Generation des Peugeot 406 Coupé (stammt von Pininfarina und wird auch dort gebaut) als auch des 607 stehen serienmäßig auf Aluminiumfelgen. Der 406 in 6×15″ bzw. in 7×16″ mit der Bereifung 215/55 R 16W, beim 607 reicht das Spektrum über 225/55 R 16W bis zu 225/50 R 17W (bei der Spitzenausstattung Platinum).
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-17 00:00:002023-05-17 08:31:00Peugeot verbaut immer mehr Alufelgen in Serie
Am 27. Juni 2003 startete in Cottbus das Offroad-Highlight „9. Rallye Berlin-Breslau 2003“.
Nächstes Jahr startet diese Yokohama-Abenteuerrallye also bereits zum zehnten Mal. Anlässlich des Jubiläums arbeiten die Organisatoren und der Reifenhersteller bereits an einem entsprechenden Konzept, das die Veranstaltung noch attraktiver für alle Beteiligten machen soll. Am letzten Samstag im Juni 2004 startet die 10.
Wie dpa meldet, wolle sich die ThyssenKrupp AG von insgesamt 33 Betrieben mit ca. 30.000 Beschäftigten aus den Bereichen Autozulieferung und Technologies trennen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-17 00:00:002023-05-17 08:31:00ThyssenKrupp Elastomertechnik vor dem Verkauf?