Michael Schumacher siegt souverän in Monza

Michael Schumacher errang heute in Monza seinen 50. Sieg in einem Ferrari, seinen 46. Sieg für Bridgestone und konnte damit den 69.

Sieg seiner Karriere feiern. Verfolger Juan Pablo Montoya, dessen Überholversuch gleich in der ersten Runde in der zweiten Schikane scheiterte, fuhr von da an dem nahezu perfekt und wie entfesselt fahrenden Weltmeister im schnellsten Formel1-Rennen aller Zeiten chancenlos hinterher. Barrichello (Ferrari) kam ebenfalls noch auf das Siegerpodest.

Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) konnte mit Platz 4 zufrieden sein, während für den zweiten McLaren-Pilot Coulthard schon in Runde 45 mal wieder das Ende gekommen war. Marc Gene, der für den erkrankten Ralf Schumacher eingesprungen war, erkämpfte sich einen sehr guten 5. Platz vor J.

Villeneuve (Bar). Ross Brawn, technischer Direktor von Ferrari meinte unmittelbar nach dem Rennen: „Es stimmte alles, alles lief perfekt. Das Auto, die Bridgestone-Reifen, perfekt! Die Boxenstopps, die Strategie, perfekt! Unser gesamtes Paket war einfach phantastisch.

BFGoodrich und Land Rover kooperieren

Der britische Geländewagenspezialist Land Rover und die Reifenmarke BFGoodrich haben eine strategische Partnerschaft für den deutschen Off Road-Markt vereinbart. Die umfangreiche Zusammenarbeit erstreckt sich insbesondere auf die „Land Rover Experience Tour“ sowie das „Off Road Experience Center“, ein spezielles Übungsgelände für Geländewagenfahrer, das der britische Traditionshersteller im rheinischen Wülfrath betreibt..

Goodyear: Zustimmung der Gewerkschaft gesichert

The Goodyear Tire & Rubber Co. wird am kommenden Montag auch offiziell die Ratifizierung des mit den Steelworkers geschlossenen Vertrages melden. Die Gewerkschaften haben bereits angekündigt, diesen Vertrag auch bei allen anderen Reifenherstellern durchsetzen zu wollen.

1. First Stop-„flagship-store“ für Europa in Darmstadt

Der seit vielen Jahren fest etablierte First Stop-Betrieb im südhessischen Darmstadt hat in den vergangenen Wochen ein völlig neues Erscheinungsbild erhalten. Hintergrund für diesen neuen Auftritt ist die Entscheidung, innerhalb Europas einen First Stop-Betrieb als beispielhaften Partner-Betrieb darzustellen..

Zweite Generation des Beru-Reifendruckkontrollsystems TSS

Bislang waren Reifendruckkontrollsysteme eher in der automobilen Oberklasse zu finden – mit der jetzt von der Beru AG vorgestellten zweiten Generation ihres Tire Safety Systems (TSS) soll sich das ändern und die Technik verstärkt auch zum Einsatz bei Volumenmodellen kommen. Anders als bei der ersten TSS-Generation erfolgt bei den aktuellen Geräten die Datenübertragung digital. Der Entfall des Hochfrequenzstrangs mache das System nicht nur robust gegen eine elektromagnetische Beeinflussung durch andere Fahrzeugkomponenten, sondern gestatte außerdem eine leichtere Installation bzw.

Weniger Teilnehmer – schlechtere Reifen

24527 3538

Die diesjährige Aktion ReifenCheck 2003 ging bereits im Juni zu Ende – nun haben die Organisatoren eine abschließende Bilanz gezogen. Einerseits wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass etwa jedes dritte Fahrzeug den einen oder anderen Mangel aufweist. Andererseits drängt sich aufgrund der Teilnehmerzahlen die Vermutung auf, dass im vergangenen Jahr rund eine Million Autofahrer – das sind zwei Drittel der gesamten Teilnehmer – an der Aktion teilgenommen haben, weil sie sowieso gerade mit ihrem Fahrzeug zur Hauptuntersuchung mussten.

Denn in diesem Jahr beteiligten sich der VdTÜV, die DEKRA und auch der ADAC nicht mehr am ReifenCheck; die Teilnehmerzahl ging von 1,55 Millionen auf nunmehr 600.000 zurück. Der BRV beurteilt das Ergebnis des ReifenChecks dennoch positiv: „Ich war schon unzufriedener“, erklärte Geschäftsführer Peter Hülzer, schließlich habe der Anteil der durchgeführten Untersuchungen im Reifenfachhandel zugenommen.

Michelin: Voll im Plan

Edouard Michelin hat in Gesprächen während der IAA in Frankfurt bekräftigt, der Reifenhersteller werde das selbst gesteckte Ebit-Ziel auch im laufenden Jahr 2003 erreichen. Analysten erwarten einen Ebit von rund acht Prozent vom Umsatz. Der Plan, Viborg voll in das Euromasternetz zu integrieren, befindet sich bereits in der Umsetzungsphase und wird binnen 18 bis 24 Monaten zum Abschluss kommen können.

Produktionsunterbrechung im Werk Kuroiso

Bridgestone-Präsident Shigeo Watanabe vernahm die Nachricht vom Brand in Frankfurt am Main, wo er sein Programm schneller als vorgesehen abspulte um schnell zu einer Krisensitzung zurück nach Tokio fliegen zu können. Etwa zehn Prozent der Japan-Produktion stammen aus Kuroiso. Stückzahlen wurden nicht genannt, weil dort sowohl Pkw- als auch Nutzfahrzeugreifen gebaut werden.

Eine Verteilung der Produktion auf andere japanische Werke ist entgegen anders lautenden früheren Meldungen aber nahezu unmöglich, weil diese ohnehin bereits seit längerer Zeit an der obersten Kapazitätsgrenze angelangt sind. Engpässe sind somit unvermeidlich. Über die Schadenshöhe lässt sich auch heute noch nichts sagen.

Der Fall Semperit – Eine Abrechnung mit Continental

Die beiden ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden der Semperit-Reifenwerke, Alfred Artmäuer (für die Arbeiter) und Julius Böheimer (für die Angestellten), haben sich mit Hilfe des Journalisten Manfred Bauer allen Frust von der Seele geschrieben und diesen in dem nun erschienen Buch „Ohne jede Chance, der Fall Semperit“ abgeladen. Das im Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes in Wien herausgegebene Buch sei allen gewidmet, die mit Überzeugung für eine Welt eintreten, in der nicht der Profit das Schicksal von Menschen bestimme, sondern Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit und in der die Solidarität zwischen den Menschen höher bewertet werde als Aktienkurse und Unternehmensgewinne, lassen die Autoren verlautbaren, die dem Conti-Konzern bescheinigen, „eine Blutspur durch Europa“ gezogen zu haben..

Bridgestone gibt in Europa Gas

Bridgestone ist nun reif für einen Angriff auf Europa. Shoshi Arakawa, CEO Bridgestone Europa, sieht ein riesiges Potenzial für den japanischen Reifengiganten, der mit Hilfe einer Finanzspritze der Muttergesellschaft in Höhe von 467 Millionen US-Dollar die europaweite Produktionskapazität für Pkw-Reifen ausbauen lässt. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main bekannt gegeben.

Bridgestone hat in Europa insgesamt acht Fabriken, in sechs davon werden ausschließlich Reifen hergestellt. Die Beteiligung von knapp 20 Prozent am finnischen Reifenhersteller Nokian erfolgte, so die Aussagen des Managements, um einen besseren Zugang zu den Distributionskanälen in Skandinavien und den nordischen Ländern zu erhalten. Man vermutet, dass Bridgestone auch europaweit am Aufbau einer starken eigenen Reifenhandelskette interessiert ist.

Offiziell war dazu nichts zu hören. Bestätigt und unterstrichen wurden aber Pläne, das First-Stop-Netz auszubauen. Hierbei handele es sich nicht, so Arakawa, um ein Franchise-System, sondern um einen „Family-Channel.