Doppelpräsentation der Marke Uniroyal: Der Pkw-Sommerreifen rallye 550 als Nachfolger des Modells rallye 540 wird dieser Tage in zahlreichen Größen mit 14 bis 17 Zoll für Geschwindigkeiten bis 270 km/h in den Markt eingeführt. Andererseits startet Uniroyal eine neue Produktlinie: Mit dem rallye 4×4 street will der Regenreifenhersteller am schnellen Wachstum im SUV-/Geländewagensegment teilhaben.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:50rallye 550 und rallye 4×4 street
Für Dr. Alan Hippe, seit Jahresmitte 2002 Finanzchef und jüngstes Vorstandsmitglied des Continental-Konzerns, hätte der Einstand kaum besser laufen können. Es dauerte nicht einmal ein weiteres Jahr, bis die 1997 in den M-Dax geschickte Aktiengesellschaft als erste in der 15-jährigen Dax-Geschichte den Wiederaufstieg in den Dax schaffte, dem 30 der größten in Deutschland gelisteten Aktiengesellschaften angehören.
Und nicht nur dies: Der Aktienkurs explodierte im letzten Jahr förmlich von rund 14 Euro (April 2003) auf nahezu 34 Euro. Analysten sehen den Wert der Conti-Aktie derzeit bei 36 Euro. Auch die Marktkapitalisierung von rund 4,5 Milliarden Euro weist den deutschen Konzern wohl endgültig als eines der Schwergewichte unter den Automobilzulieferern aus.
Und ein Ende der guten Wegstrecke ist derzeit nicht absehbar. Für Continental, so scheint es jedenfalls, dürfte es auf absehbare Zeit noch weiter bergauf gehen.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/26885_4595.jpg179150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:49Continental: Neue Einkaufstour liegt im Bereich des Möglichen
Nachdem die Teilnehmer des diesjährigen Dunlop Drivers Cup (DDC) rund 2.800 Kilometer mexikanischer Straßen und Wege zurückgelegt haben, steht das Siegerteam der diesjährigen Großveranstaltung des Hanauer Reifenherstellers fest: Ralf Kuhl und Rainer Zettl vom Team Opel. Bei ihrer Fahrt durch das Land der Mayas und Kakteen mussten die 30 Teilnehmer etliche Fahrprüfungen auf Geländewagen, Enduros, Quads und Buggys bewältigen, sportliche Leistungen zu Fuß oder auf dem Mountainbike hinter sich bringen und mit zahllosen Unwägbarkeiten des Alltags in Mexiko fertig werden.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/26902_4607.jpg119150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:50Dunlop Drivers Cup 2004 in Mexiko
Trotz eines wirtschaftlich äußerst schwierigen Umfelds, das in zahlreichen Einzelhandelsbranchen 2003 zu teilweise dramatischen Umsatz- und Absatzrückgängen führte, erwies sich das deutsche Reifenersatzgeschäft – so der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) – als relativ stabil.
Die Auswertung der vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2003 durch den deutschen Branchenverband ergab für den Reifenfachhandel, bezogen auf den Branchendurchschnitt, ein Gesamtumsatzplus von 1,7 Prozent, was insbesondere auf leicht gestiegene Produkt- und Dienstleistungspreise sowie eine Mixverschiebung zu hochwertigen Pkw-Breitreifen zurückzuführen ist, wie der BRV mitteilt.
Bezogen auf das Jahr 2004 äußerte sich BRV-Präsident Seher eher zurückhaltend: „Die Reform- und Konjunkturkrise in Deutschland hält an. Die Verunsicherung des Verbrauchers ist noch nicht gewichen.
Ich rechne allenfalls mit einer verhaltenen Erholung des deutschen Automobilmarktes. Obwohl das Durchschnittsalter des Fahrzeugbestandes auf den Höchstwert von 7,8 Jahren gestiegen ist, kann daraus noch kein entsprechender Anstieg des Ersatzbedarfs bei Reifen abgeleitet werden, da sich das Nutzungsverhalten der Fahrer verändert hat und sinkende Fahrleistungen zu berücksichtigen sind. Fast jeder zweite Autofahrer will laut einer aktuellen DEKRA-Umfrage künftig an Wartung und Reparatur seines Fahrzeugs sparen.
Dieser Anteil hat sich seit Januar 2001 mehr als verdoppelt. Dies zeigt, wie knapp die Kassen des Verbrauchers geworden sind. Dennoch hoffe ich, dass sich das Pkw-Reifenersatzgeschäft stabil entwickeln wird, sodass 2004 mit dem gleichen Absatzniveau, wenn nicht sogar mit einer leichten punktuellen Steigerung, insbesondere bei Winterreifen, gerechnet werden kann.
Der Verband wird seine Aufklärungsarbeit für die sicherheitsrelevante Kfz-Komponente Reifen in 2004 erheblich intensivieren und den Verbraucher auf die Risiken einer nicht ordnungsgemäßen Bereifung verstärkt hinweisen. Sollte der wirtschaftliche Aufschwung einsetzen, rechne ich mit einer leicht positiven Entwicklung des Lkw-Reifenabsatzes, zumal unsere Speditionskunden in diesem Jahr von den Kostenbelastungen aus der Lkw-Maut noch verschont bleiben.“
Dass Pirelli mit der seit Jahren im Markt allgemein erkennbaren Preiserosion im Jahr 2003 fertig wurde und als eine der ganz wenigen Marken diesen Trend zu stoppen wusste, ist Pirelli-Vorstand Uberto Thun-Hohenstein im Gespräch mit der NEUE Reifenzeitung eine erste Feststellung wert. Aber auch ansonsten ist das Geschäft im Vorjahr für die Breitreifenmarke Pirelli in Deutschland trotz harten Wettbewerbs ziemlich zufrieden stellend verlaufen.
Über Preise sprechen Reifenhändler mit ihren Lieferanten nach wie vor am liebsten, das wird sich auch niemals ändern.
Jeder Einkäufer will immer noch drei bis fünf Euro weniger bezahlen, weil er meint, damit die Margen für sich verbessern zu können. Doch das ist nach Meinung von Uberto Thun-Hohenstein eben nicht der Fall. Vielmehr sei in aller Regel feststellbar, dass ein billigerer Einkauf auch zu billigerem Verkauf an den Endverbraucher führe.
Somit, das ist lt. Thun-Hohenstein die logische Konsequenz, braucht der Handel weniger noch niedrigere Preise, sondern vielmehr bestimmte Verkaufsempfehlungen, um bessere Margen erzielen zu können. Der Gewinn muss aus dem Markt geholt werden und nicht vom Lieferanten.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/26886_4597.jpg192150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:492004 wird für Pirelli ein Zwischenjahr
Obwohl die Marke Falken seit Anfang dieses Jahres gemeinsam mit den anderen Zweitmarken des Goodyear-Konzerns unter dem Dach der M-Plus vermarktet wird, setzen die Verantwortlichen weiterhin große Stücke auf die Entwicklung dieser Marke neben den anderen Zweitmarken wie etwa Pneumant. Anlässlich eines Winterreifen-Events im österreichischen Saalfelden stellte Falken neue Produkte für den europäischen Markt und die M-Plus sich selber vor.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/26903_4608.jpg175150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:50Winterreifen-Event von Falken in Österreich
Wie Nyiregyháza online meldet, investiert Michelin rund 60 Millionen Euro in die Reifenfabrik von Nyiregyháza, um dort zukünftig neben Landwirtschafts- auch Pkw-Reifen herstellen zu können, die den steigenden Bedarf in Osteuropa befriedigen sollen. Im Rahmen dieser Investitionen werden etwa 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die US-Fachzeitschrift „Tire Business“ nennt eine Tageskapazität von 2.
500 Einheiten, bereits im Juni 2005 soll die Fertigung anlaufen. 1996 hatte Michelin den ehemaligen Gummikonzern Taurus in Ungarn übernommen, der außer in Nyiregyháza auch noch eine Fabrik für Lkw-Reifen in Budapest hat..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2004-04-30 00:00:002023-05-17 09:08:47Pkw-Reifen von Michelin aus Agrarreifenfabrik
Wer sein Offroad-Fahrzeug auf andere Reifen umrüsten möchte, steht gleich vor mehreren Problemen. Zum einen gibt es in diesem Segment unterschiedliche Größenbezeichnungen, mit denen nur die wenigsten etwas anfangen können, zum anderen ist das Produktangebot für Laien relativ unübersichtlich. Denn neben den klassischen Winter- und Sommerreifen gibt es auch Pneus für unterschiedliche Anwendungsbereiche.
Zum mittlerweile zehnten Mal hatte Tip Top Stahlgruber am 25. März zum Round Table Reifentechnik nach München geladen, und die Resonanz war ungebrochen hoch – nicht umsonst musste das Unternehmen schon vor einiger Zeit die Teilnehmerzahl auf etwa 100 begrenzen. „Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, Vertreter aus allen Bereichen, die etwas mit Reifen zu tun haben, hier zu uns nach München zu holen“, freute sich angesichts dessen Stahlgruber-Vertriebsleiter Peter Dahlheimer.
Themen der Jubiläumsveranstaltung waren unter anderem ein Update der vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) erstellten Marktstrukturanalyse des deutschen Reifenfachhandels, der Stand der Dinge in Sachen ECE 108/109, Wissenswertes zu Flottenverträgen oder auch ein Einblick in die Reifenentwicklung im Hause BMW.
Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat jetzt seinen ersten mittels MIRS-Technologie gefertigten Lkw-Reifen in Italien vorgestellt: den Pirelli FH85 Amaranto. Bisher hatte Pirelli das hauseigene Produktionsverfahren lediglich für die Herstellung von Pkw- und Motorradreifen eingesetzt, so dass Francesco Gori, Managing Director und Chef des Pirelli-Reifensektors, anlässlich der Amaranto-Vorstellung von einer neuen „Weiterentwicklungsphase“ der Produktionsverfahren sprechen konnte..