Maxion Wheels: „Die Produktion von Stahlrädern ist wesentlich energieeffizienter“

Zerofino Neto

Maxion Wheels, eine Abteilung von Iochpe-Maxion S.A., die an der brasilianischen Börse notiert ist, ist ein weltweit führender Anbieter von Stahl- und Aluminiumrädern. Das Unternehmen produziert Räder für Kraftfahrzeuge, Nutzfahrzeuge, Landwirtschaft, weitere O  -Highway-Anwendungen und fürs Militär. Mehr als 10.000 Beschäftigte arbeiten an 31 Standorten in 14 Ländern auf fünf Kontinenten auch in hochmodernen Entwicklungszentren in Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Zusammen produzieren sie rund 50 Millionen Räder pro Jahr. Etwa ein Drittel des Jahresumsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Stahlrädern für Nutzfahrzeuge, die restlichen zwei Drittel mit Aluminium- und Stahlrädern für Leichtfahrzeuge. Die NEUE REIFENZEITUNG hat sich mit Zeferino Neto, Chief Technical Officer für die Bereiche Technik, Operational Excellence (OPEX) und Qualität, sowie Pieter Klinkers, vormals CEO von Maxion Wheels und heutiger CEO von Iochpe-Maxion S.A, über die Herausforderungen eines Räderherstellers in der heutigen Zeit unterhalten.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Goodyear und SRI melden Vollzug beim Dunlop-Markenrechtsverkauf

Der Dunlop Markenrechtsverkauf von Goodyear an SRI ist seit gestern vollzogen sodass nun der mehrstufige und mehrjaehrige Transaktionsprozess beginnt

Nachdem die Europäische Kommission Mitte April den Verkauf der Dunlop-Markenrechte von Goodyear Tire & Rubber an Sumitomo Rubber Industries (SRI) gebilligt hatte, meldeten die beteiligten Unternehmen gestern Abend nun den Vollzug der Transaktion, die allerdings teurer wird als bisher angenommen.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

EU plant scheinbar konkret Zölle auf Pkw-Reifen aus chinesischer Fertigung

Die EU koennte bald schon eine Untersuchung zur Erhebung von Zoelle auf chinesische Pkw Reifen initiieren

Groß ist offenbar die Aufregung unter den Reifenherstellern in China. Während sie bereits seit 2018 Antidumping- und Antisubventionszölle entrichten müssen, wenn sie neue Lkw-Reifen innerhalb der EU vermarkten wollen, plant die Europäische Kommission nun offenbar auch eine ähnlich gelagerte Untersuchung zu Pkw-Reifenimporten aus China. Problem nur: Während online Screenshots der entsprechenden Bekanntmachung der EU kursieren, die einen Beginn der Untersuchung für übernächste Woche vorsieht, ist diese mittlerweile wieder von den Internetseiten der Behörde verschwunden. Auch wenn die Europäische Kommission bisher nicht auf Anfragen unserer Verlagsgruppe antworten mochte, liegt der Verdacht nahe angesichts der großen Bedeutung chinesischer Importe und andauernder Diskussionen darüber: In Brüssel hat jemand verfrüht auf „Speichern“ gedrückt und dem Markt damit einen Blick in noch nicht offiziell kommunizierte Pläne gewährt.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

ETRMA ohne Präsident und Vize, aber mit veränderter Mitgliederstruktur

Dr. Ralf Holschumacher (links) – von 2014 bis 2020 Präsident des WdK – ist Mitte April aus der Geschäftsführung der in Zeven ansässigen Mapa GmbH ausgeschieden, um in den Ruhestand zu wechseln, und fungiert nicht mehr als ETRMA-Vizepräsident, während Chris Delaney auch nicht mehr Präsident des europäischen Verbandes ist, der nur noch Reifenhersteller zu seinen Mitgliedern zählt (Bilder: NRZ/Christian Marx, Goodyear)

Bei dem vom Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) ausgerichteten „Tag der Kautschukindustrie“ hat der aktuelle WdK-Präsident Michael Klein seinen Vorvorvorgänger für seinen Einsatz für die Interessenvertretung bzw. die Branche gewürdigt. Den Anlass dafür bot, dass Dr. Ralf Holschumacher – von 2014 bis 2020 Präsident des WdK – Mitte April aus der Geschäftsführung der in Zeven ansässigen Mapa GmbH ausgeschieden und in den Ruhestand gewechselt ist. Zudem sei er Kleins Worten zufolge aus der European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) „ausgeschieden worden“, wo er seit Herbst 2023 als Vizepräsident fungiert hatte. Zwar aus einem anderen Grund, aber auch einen Präsidenten hat die ETRMA derzeit nicht, nachdem der bisher diese Position bekleidende Chris Delaney seit Mitte April nicht mehr in Diensten von Goodyear steht.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Reifenersatzgeschäft 2024 besser als gedacht – Stillstand für 2025 erwartet

, , , ,
Reifenersatzgeschäft 2024 besser als gedacht – Stillstand für 2025 erwartet

Damit hatte im vergangenen Frühjahr niemand gerechnet: Fielen nach einigen Jahren mit tendenziell eher rückläufiger Absatzentwicklung im deutschen Reifenersatzgeschäft die damaligen Prognosen für das Jahr 2024 doch recht verhalten aus und wurden lediglich leichte Zugewinne prognostiziert, so hat es sich nach den Worten des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) letztlich dann doch als „im Schnitt gutes Jahr“ für den Reifenhandel erwiesen. Für dieses Jahr fallen die Stückzahlvorhersagen der Branchenvertretung wieder zurückhaltend aus, was aus derzeitiger Sicht durchaus gerechtfertigt erscheint. Zumindest beim Blick auf die vom Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) dokumentierte Absatzentwicklung in den ersten drei Monaten 2025 im Sell-out (Handel an Verbraucher), während die Sache beim Sell-in (Absatz Industrie an Handel) außer beim Thema Lkw-Reifen gemäß Daten der European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association (ETRMA) anders gelagert ist.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Rentabilität „nicht zufriedenstellend“ – Nokian Tyres legt Quartalszahlen vor

Nokian Tyres konnte im ersten Quartal zwar seine Umsaetze weiter steigern musste aber an der Ertragsfront weitere Rueckschlaege hinnehmen

Paolo Pompei ist seit dem 1. Januar Präsident und CEO von Nokian Tyres und hätte sich vermutlich bessere Zahlen zum Auftaktquartal 2025 gewünscht. Doch während die Entwicklung bei den Umsätzen eindeutig nach oben zeigt, verharrte die der Erträge im negativen Bereich, mehr noch: sie verschlechterte sich sogar noch weiter im Vergleich zum Vorjahresquartal. Lediglich im Segment Heavy Tyres gelang es dem finnischen Hersteller, eine positive Umsatzrendite zu erzielen und diese dabei auch noch weiter zu verbessern auf jetzt 13,1 Prozent nach 11,4 Prozent im Vorjahresquartal.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Borbet-CEO: „Innovationen bleiben der größte Hebel, um sich vom Markt abzusetzen“

BORBET TF Hr. Plett BORBET 2281

Burkhard Plett kennt den Räderhersteller Borbet schon lange. War er doch bereits von Mai 2011 bis August 2020 als Geschäftsführer Vertrieb dort tätig. Es folgte eine beratende Tätigkeit im Umfeld von Aluminium/Automotive und hier insbesondere in Projekten rund um „grünes Aluminium“ und Innovationen. Im Februar 2024 ist er zur Borbet zurückgekehrt, diesmal als CEO. Seine Motivation: „Borbet ist ein großartiges Unternehmen mit hervorragenden Mitarbeitern, das aber unter anderem durch die gesamtwirtschaftliche Lage und die der Zulieferbranche speziell große Herausforderungen zu bewältigen hat. Als mich Frau Margot Borbet angesprochen hat, ob ich mir nicht vorstellen könnte, bei der Bewältigung dieser Herausforderungen dabei zu sein, sind wir uns schnell einig geworden, da ich trotz aller Probleme in Summe für die Zukunft mehr Chancen als Risiken sehe.“

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Otto Fuchs muss „nur noch 30 Millionen Euro“ wegen kartellrechtlicher Absprachen zahlen

,
Otto Fuchs Meinerzhagen

In dem Kartellbußgeldverfahren gegen Otto Fuchs Beteiligungen KG, einem Hersteller von Aluminiumteilen für die Automobilindustrie wie etwa auch Aluminiumrädern, hat das Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf wegen eines kartellrechtswidrigen Informationsaustausches eine Geldbuße in Höhe von 30 Millionen Euro und gegen drei ehemalige Leitungspersonen Geldbußen in Höhe von insgesamt 34.000 Euro verhängt. 2020 hatte das Bundeskartellamt eine Strafe von 145 Millionen Euro gegen die Otto Fuchs verhängt sowie 40 Millionen Euro gegen die anderen vier Beklagten. Das Unternehmen aus Meinerzhagen hatte Einspruch gegen den Bußgeldbescheid des Bundeskartellamts eingelegt.

Sie sind noch kein Leser? Das können Sie hier ändern.

Leser werden

Möchten Sie den gesamten Beitrag lesen? Dann loggen Sie sich bitte ein. Hier einloggen

Shandong Linglong will ab Herbst Reifenwerk in Brasilien bauen

Linglong will in Brasilien ab diesem Herbst gemeinsam mit einem lokalen Partner ein Reifenwerk errichten

Shandong Linglong plant die Errichtung einer Reifenfabrik in Brasilien. Wie dazu unsere britische Schwesterzeitschrift Tyres & Accessories online auf Tyrepress.com berichtet, habe der aus China stammende Hersteller dazu ein Joint-Venture-Unternehmen mit einem lokalen Partner namens Sunset S.A. Comercial Industrial Y De Servicios (Sunset) gegründet, an dem Linglong 70 Prozent der Anteile hält. Zentraler Unternehmenszweck: Die […]

150 Millionen Leichtmetallräder – CMS feiert einen Meilenstein der besonderen Art

,
CMS 150 Mio Wheels EV

CMS hat jetzt sein 150-millionstes Leichtmetallrad produziert. „Jedes einzelne Rad steht für unsere Leidenschaft, unser Know-how und unser stetiges Streben nach Perfektion“, so Andreas Göbel, Geschäftsführer der CMS Automotive Trading GmbH. „Dieser Meilenstein ist das Ergebnis gemeinsamer Leistung – und dafür danken wir allen unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern, die uns auf diesem Weg begleitet […]