Korbacher Conti-Beschäftigte haben „dringenden Redebedarf“

In Korbach werden sowohl Reifen gefertigt als auch ContiTech-Produkte, wobei eine solche Konstellation laut Conti-Vorstandschef Nikolai Setzer zwar weltweit einmalig im Konzern sei, was aber nichts an der Richtigkeit von dessen geplanter Aufspaltung ändere (Bild: NRZ/Christian Marx)

Gestern hat am Continental-Standort Korbach eine weitere Betriebsversammlung stattgefunden, weil die Beschäftigten vor Ort „dringenden Redebedarf“ hatten, wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet. Unter den rund 700 Teilnehmern soll neben Betriebsratschef Jörg Schönfelder und Michael Linnartz, Konzernbetreuer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), nicht zuletzt auch Nikolai Setzer als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens mit dabei gewesen sein. Dies vor dem Hintergrund der angekündigten Aufspaltung des Konzerns in drei Teile bzw. den Spin-off seines Automotive-Geschäftes und den geplanten ContiTech-Verkauf, sodass der Anbieter zukünftig dann „nur noch“ Reifenhersteller ist. Zumal diese Trennung Korbach in besonderem Maße träfe, weil der Standort alle Teile quasi „unter einem Dach“ beherbergt. Dies bereitet den dort Beschäftigten insofern Kopfzerbrechen, was auch Setzer eingeräumt haben soll, wenngleich er die Richtigkeit der Aufspaltung verteidigt habe.

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Shandong Linglong plant weitere Listung – Kapitalerhöhung und Baupläne

Shandong Linglong plant die Listung seiner Aktien auch in Hongkong und will damit dem Vernehmen nach den eine Milliarde Euro teuren Neubau in Brasilien finanzieren; im Foto das 2022 eingeweihte Linglong-Reifenwerk in Serbien (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Die Shandong Linglong Tyre Co. Ltd. ist an der Shanghai Stock Exchange (SSE) gelistet, wo knapp 47 Prozent der Aktien gehandelt werden. Nun plant der Reifenhersteller einer Börsenmitteilung zufolge eine weitere Listung an der Börse in Hongkong, die – so wird erwartet – mit einer Kapitalerhöhung einhergeht. Dazu nennt das im chinesischen Zhaoyuan (Shandong-Provinz) ansässige […]

Prometeon Tyre Group setzt mit Personalentscheidung auf internationales Wachstum

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Die Prometeon Tyre Group hat einige wichtige Personalentscheidungen getroffen: Neuer CCO und verantwortlich für die Global Commercial Division ist Francesco Antonacci (links), verantwortlich als CHRO ist Federica Boscolo und als CMO kümmert sich künftig Antonio Melone um die Betriebs- und Produktionseffizienz an den Industriestandorten (Bilder: Prometeon Tyre Group)

Die Prometeon Tyre Group hat drei Positionen im Topmanagement des Unternehmens neu besetzt. Damit wolle das Unternehmen, dessen Zentrale in Mailand, Italien, ist, seine Führungsstruktur optimieren und „Wachstum und Innovation fördern“. Um die kommerzielle Expansion der Gruppe zu beschleunigen und ihre Positionierung in den Schlüsselmärkten zu stärken, hat der auf Reifen für den Nutzfahrzeug-, Landwirtschafts- und OTR-Sektor spezialisierte Hersteller außerdem eine neue Global Commercial Division gegründet.

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Nexen Tire veröffentlicht Nachhaltigkeits-Report – ESG-Führerschaft

Nexen Tire hat seinen neuen Nachhaltigkeits-Report veröffentlicht und dokumentiert damit sein „Engagement für verantwortungsvolle Innovation und Transparenz“ (Bild: Screenshot)

Nexen Tire hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für 2024/25 veröffentlicht und bekräftigt damit sein Engagement für eine transparente ESG-Berichterstattung nach internationalen Standards. Zum ersten Mal umfasst der Bericht konsolidierte Leistungskennzahlen aus zehn globalen Tochtergesellschaften, worin der aus Südkorea stammende Hersteller „einen bedeutenden Fortschritt im unternehmensweiten Nachhaltigkeits-Reporting“ sieht. „Die Transformation durch Elektrifizierung, KI und Nachhaltigkeit erfordert ESG-Führerschaft“, sagte […]

Zwei neue Rekorde im ESA-Reifengeschäft

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In Anbetracht stetiger Investitionen in Lager, Logistik und Dienstleistungen sowie des als groß beschriebenen Engagements ihrer Kunden sieht die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Automobil- und Motorfahrzeuggewerbes für das Reifengeschäft „der weiteren Entwicklung äußerst positiv entgegen“ (Bild: ESA)

Im vergangenen Jahr hat die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Automobil- und Motorfahrzeuggewerbes (ESA) im Reifengeschäft zwei neue Rekorde aufstellen können. Einerseits habe man in der mehr als 90-jährigen eigenen Geschichte noch nie eine so eine hohe Zahl an Reifen verkaufen können wie 2024. „Einen weiteren wichtigen Rekord erreichte die ESA mit der Anzahl der verkaufter ESA+Tecar-Reifen“, heißt es andererseits im aktuellen Geschäftsbericht der Schweizer. Sie sehen den Erfolg des nach derzeitigem Wissensstand von Continental produzierten „Schweizer Garagistenreifens“ der betreffenden (Eigen-)Marke dabei in seiner „sehr guten und langjährigen Positionierung auf dem Markt“ und einer fachkundigen Beratung durch die Mitarbeiter in den Betrieben begründet. Doch konkret wie viele Reifen hat die ESA vergangenes Jahr insgesamt eigentlich absetzen können, und wie viele davon entfielen auf die Marke ESA+Tecar?

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„Das ist mein Leben“ – Kurz Karkassenhandel feiert 70-Jähriges

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Hanna Raff – hier mit Ehemann Philipp Raff – hat die Führung von Kurz Karkassenhandel vor einigen Jahren von ihrem Großvater Karl Kurz übernommen und hat sich damit auch den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht (Bild: NRZ/Arno Borchers)

In der mittlerweile 70-jährigen Unternehmensgeschichte von Kurz Karkassenhandel haben sich viele Entwicklungen in viele Richtungen vollzogen. Was sich dabei aber nie geändert hat als eine der betrieblichen Handlungsmaximen: Reifen müssen am Ende ihres ersten Lebens nicht zu Abfall werden, sondern haben weiterhin einen Wert, aus dem heraus sich ganz augenscheinlich in den vergangenen sieben Jahrzehnten ein nachhaltiges Geschäftsmodell und ein Unternehmen mit Substanz entwickelt hat. Am vergangenen Sonnabend nun hat Kurz Karkassenhandel am Standort in Landau in der Pfalz seinen runden Geburtstag mit einem Fest für Mitarbeiter, Freunde, Kunden und Lieferanten gefeiert und dabei klargemacht, dass man weiterhin Pionierarbeit leisten will.

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Investition in hochwertige Reifen zahlt sich langfristig aus, sagt Goodyear

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Der Hersteller Goodyear rät Autofahrern, vor der Fahrt in den Urlaub mit ihrem Fahrzeug nicht nur dessen Bereifung zu überprüfen inklusive Fülldruck, Profiltiefe etc., sondern darüber hinaus die Verwendung „saisongerechter Reifen“, womit er neben Sommer- eben auch Ganzjahres-, aber definitiv keine Winterreifen meint (Bild: Goodyear)

Anlässlich der bevorstehenden Urlaubszeit rät Goodyear Autofahrern dazu, die Fahrt in die Ferien mit hochwertigen, saisongerechten Reifen am Fahrzeug anzutreten. Wobei der Reifenhersteller hinsichtlich Letzterem zugleich erklärt, dass damit nicht nur Sommer-, sondern genauso Ganzjahresreifen gemeint sind. Wärmeres Wetter erhöhe schließlich die Anforderungen an die Bereifung, weshalb der Anbieter in diesem Zusammenhang unter anderem auf […]

Reifen Thomsen feiert 75-jähriges Jubiläum – mittlerweile zwei Unternehmen mit acht Standorten

75 Jahre Reifen Thomsen Zusammenschitt

Seit 75 Jahren ist Reifen Thomsen eine feste Größe im Norden. Gegründet 1950 von Heinrich Martin Thomsen in Bredstedt, steht das Familienunternehmen für Qualität, Verlässlichkeit und regionale Verbundenheit. Heute führt bereits die vierte Generation das Unternehmen an insgesamt acht Standorten fort. Jetzt wurde das Jubiläum groß gefeiert. Aus bescheidenen Anfängen in Bredstedt entwickelte sich das […]

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Bei Billing in Stadtbergen trifft Innovation auf Tradition

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Reifenservice Billing Web

Die Geschichte des Unternehmens Reifenservice und Waschanlage Billing im bayrischen Stadtbergen beginnt im Jahr 1967, als Günter Billing eine Tankstelle und Autopflegebetrieb gründete. Gut 22 Jahre später vollzog das Unternehmen „einen bedeutenden Schritt“ in Richtung Zukunft. Werner Billing, der Sohn des Gründers, erkannte die Chancen in der Reifenbranche und erweiterte zudem das Portfolio um den Betrieb einer Autowaschanlage. „Trotz der Herausforderungen, die der Markt mit sich brachte, konnten wir unseren Kundenstamm ausbauen und neue Geschäftsfelder erschließen“, weiß Werner Billing heute. Rund 3.500 Kunden hat er gelistet, 850 Radsätze eingelagert.

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Dr. Weisz von Goodyear zu PPG gewechselt

Nach zuletzt knapp zehn Jahren in Goodyear-Diensten ist Dr. André Weisz in diesem Juni zu PPG Industries gewechselt (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Nach knapp zehn Jahren in Diensten von Goodyear hat Dr. André Weisz das Unternehmen verlassen und ist zu PPG Industries gewechselt. Bis dahin rund 16 Jahre in verschiedenen Positionen für den Daimler-Konzern tätig war er 2016 zu dem Reifenhersteller Goodyear gekommen, um von Luxemburg aus zunächst als Managing Director Proactive Solutions für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) zu fungieren. Im Jahr 2020 übernahm er dann den Vorsitz der Geschäftsführung der Goodyear Germany GmbH und damit die Verantwortung für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Zuletzt war Weisz seit Frühjahr 2024 mit den Aufgaben als Managing Director Global Business Transformation innerhalb des Konzerns betraut worden. Bei seinem neuen Arbeitgeber hat Weisz seit diesem Juni nunmehr die Position als Vice President Automotive EMEA inne.

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