Insolvenz: Übernahme von Autoteile Pöllath (ATP) platzt in letzter Sekunde

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SAG ATP tb

Hatten wir vor wenigen Wochen noch berichtet, die Swiss Automotive Group (SAG) habe den deutschen Onlineteilehändler Autoteile Pöllath (ATP) mit Sitz in Pressath in der Oberpfalz übernommen, wird nun bekannt: Die Übernahme ist in letzter Sekunde, trotz bereits unterschriebener Verträge, an der Finanzierung gescheitert, und zwar „aus Gründen, die nicht von diesem Investor zu verantworten sind“, wie es dazu heißt. Mehr noch: Nun musste die ATP-Geschäftsführung einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Die Perspektiven für das Unternehmen und seine 450 Mitarbeiter seien dabei aber alles andere als schlecht, meint der vorläufige Insolvenzverwalter.

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Umfassender FAQ-Katalog zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise

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Bundessteuerberaterkammer tb

Zunehmend werden die Folgen der Covid-19-Pandemie auch im Reifenfachhandel spürbar, auch wenn die eigentliche Umrüstsaison noch gar nicht wirklich begonnen hat. Zahlreiche Fragen zu betriebswirtschaftlichen Themen treiben jetzt viele Unternehmer um, insbesondere Fragen zur Liquiditätssicherung und zur Kurzarbeit. Die Bundessteuerberaterkammer hat jetzt ein umfassendes Antwortpaket auf die 35 am häufigsten gestellten Fragen „im Zusammenhang mit […]

Katastrophenfall Bayern ist offenbar keiner mehr: Händler dürfen auch handeln

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Katastrophenfall Bayern Ende tb

Anfang der Woche hatte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) den Markt in Aufruhr versetzt, zumindest was den Reifenmarkt in Bayern betrifft. Nachdem der Freistaat am Montag den coronavirusbedingten Katastrophenfall ausgerufen hatte, hieß es zunächst, dass Reifenhändler in dem Bundesland zwar den handwerklichen Bereich ihrer unternehmerischen Aktivitäten fortsetzen dürften, also Reifenreparatur und Reifenservice, nicht […]

BRV verschiebt Mitgliederversammlung

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BRV Mitgliederversammlung verschoben

Aufgrund der aktuellen (Corona-)Situation sowie der Verschiebung der eigentlich für Anfang Juni geplanten Messe „The Tire Cologne“ hat sich der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) entschlossen, auch seine diesjährige Mitgliederversammlung nicht am dafür vorgesehenen Termin stattfinden zu lassen. Wird diese in Jahren mit Reifenmesse üblicherweise am Tag vor deren Eröffnung abgehalten, was insofern auf […]

Reifen, die gleich scheinen/sind, müssen nicht dieselben Testergebnisse liefern

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Dayton Seiberling und Saetta Reifen von links

Auch im Reifengeschäft werden augenscheinlich gleiche Produkte unter verschiedenen Markennamen angeboten. Trotzdem liefern sie bei Pkw- Reifentests mitunter leicht unterschiedliche Ergebnisse ab. So wie jüngst bei dem der Autozeitung. Denn unter den Wettbewerbern waren zwei Sommerreifen der Marken Goodride und Westlake, die nicht nur beide denselben Namen „Sport SA37“ tragen wie im Übrigen genauso noch ein so bezeichnetes Profil des exklusiv über Delticom erhältlichen Labels Trazano, sondern alle von demselben Hersteller stammen: von der chinesische Zhongce Rubber Group. Trotzdem soll sich das Westlake-Modell „deutlich griffiger“ erwiesen haben als das von Goodride. Chinesen halt, wird angesichts dessen so mancher denken. Gleichwohl vermarktet durchaus auch ein europäischer Hersteller wie Michelin ein und dasselbe (Lkw-)Profil unter drei verschiedenen Namen. Dass noch andere diese Art „Mehrmarkenkonzept“ verfolgen, zeigt ein genauerer Blick auf den diesjährigen AutoBild-Sommerreifentest. Unter den in der Vorrunde gescheiteren Modellen fallen gleich drei mit identischem Namen „Touring 2“ auf, welche aber die Markennamen Dayton, Seiberling und Saetta tragen. Dass die ersteren Beiden zu Bridgestone gehören, ist kein Geheimnis. Insofern liegt der Schluss nahe, auch Saetta könnte ein Gewächs dieses Reifenherstellers sein. Dem ist tatsächlich so, selbst wenn der Saetta-Modell auf Nässe besser bremst als seine Dayton- und Seiberling-Namensvettern. christian.marx@reifenpresse.de

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Goodyear fährt seine Werke in der EMEA-Region schrittweise herunter

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Goodyear Wittlich tb

Als Reaktion auf „die rasche Ausbreitung der Covid-19-Pandemie, zum Schutz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie als Reaktion auf den plötzlichen Rückgang der Marktnachfrage“ beabsichtigt Goodyear in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) seine europäischen Reifen- und Runderneuerungswerke bis Ende dieser Woche schrittweise vorübergehend zu schließen, mindestens jedoch bis zum 3. April und bis auf Weiteres. Dies umfasst die Werke des Unternehmens in Deutschland, wo der US-amerikanische Hersteller fünf Werke betreibt, sowie in Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Slowenien; auch das Werk Dębica in Polen gehört dazu, wie es dazu jetzt aus der Konzernzentrale in Brüssel heißt. Aktuell fänden Gespräche mit den jeweiligen Arbeitnehmervertretern statt. Wie es dazu gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG ergänzend aus der Zentrale der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH (Hanau) heißt, seien aber nicht alle der aktuell 6.400 Mitarbeiter in Deutschland gleichermaßen von der damit nun beginnenden Kurzarbeit betroffen.

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Reifen Göggel gut gerüstet für den Start in die Motorradsaison

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Reifen Göggel Motorradreifenauslieferung

„Der Markt für Zweiräder boomt“, freut man sich bei dem Großhändler Reifen Göggel aus Gammertingen auf den Start in die diesjährige Motorradsaison. Angesichts in den vergangenen Jahren teils stark gestiegener Neuzulassungszahlen in diesem Marktsegment und eines im Zuge dessen auf rund 4,5 Millionen Krafträder gestiegenen Bestandes spürt das Unternehmen eigenen Worten zufolge ein anhaltendes Wachstum […]

Causa Fintyre: Duro-Insolvenzantrag, Reifen24/TyreXpert Verfügungsverbot auferlegt

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Insolvenzantrag

Beim Amtsgericht Frankfurt am Main ist nunmehr auch Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Duro Reifenservice GmbH und damit einer weiteren Gesellschaft der deutschen Fintyre-Gruppe gestellt worden. Wie in allen anderen Fällen bisher ist hier genauso der Frankfurter Rechtsanwalt Miguel Grosser als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt worden. Zeitgleich ist in Sachen der zuvor […]

Reifenhandel solidarisch: Wie regeln Sie den Kundenkontakt in Zeiten von Corona?

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Reifenhandel solidarisch tb

Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Auch wollen Reifenhändler natürlich nicht, dass das Corona-Virus ihren Betrieb in der jetzt bald beginnenden Umrüstsaison eine zeitlang stilllegt. Dementsprechend sieht man dieser Tage an immer mehr Türen im Reifenhandel Hinweisschilder, wie man sich idealerweise den Kontakt zwischen Kunde und den Mitarbeitern im Verkauf und in […]

Reifen- und der Teilehandel stehen vor schwer zu überwindenden Hürden – Straßenkampf um die Werkstatt

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LogistikzentrumSpeyer45 tb

Seit jeher arbeiteten der Teilegroßhandel und der Reifengroßhandel wie in verschiedenen Welten. Der eine hatte mit dem Geschäft des anderen kaum etwas zu tun. Dafür gab es gute Gründe. Ein Großteil dieser Gründe gilt weiterhin, aber es gibt zunehmend Entwicklungen im deutschen Markt und darüber hinaus, so scheint es, die für eine Annäherung der beiden Branchen sprechen. Auch wenn sich kaum ein Teilegroßhändler (noch) mit Reifen befasst – die Schnittmenge der Kundenkreise wird größer und damit der Druck auf die Akteure, Angebote zu schaffen; Autohäuser und Kfz-Werkstätten machen heute zunehmend in Reifen und Reifenhändler wiederum setzen mehr und mehr auf Autoservice als Frequenz- und vor allem Ertragsbringer. Wie zu hören ist, arbeiten nicht wenige im Reifenmarkt an entsprechenden Konzepten, angetrieben nicht zuletzt auch von den großen Plattformen, die eh die geborenen Mischwesen sind und mit hoher Problemlösungskompetenz glänzen. Wo liegen aber eigentlich die großen Hürden für eine Annäherung zwischen den Branchen der Teile- und der Reifengroßhändler und wo liegen womöglich praktikable Lösungen, damit dem wachsenden Druck aus den Reihen der Kunden entsprochen werden kann?

Button NRZ Dieser Beitrag ist in der Februar-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die Sie hier auch als E-Paper lesen können. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.

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