Bridgestone Bandag Tire Solutions stellt sich US-Händlern vor

Im Rahmen des jährlichen sogenannten „BizCon“-Meetings hat sich jüngst die neu geschaffene Sparte Bridgestone Bandag Tire Solutions (BBTS) des Reifenherstellers Bridgestone rund 1.000 US-Händlern und -Distributeuren präsentiert. Wie Saul Solomon sagt, der dem vom ehemaligen Bandag-Hauptsitz in Muscatine (Iowa/USA) aus operierenden Geschäftsbereich als Präsident vorsteht, sollen auch in Zukunft alle vier Marken – Bridgestone, Firestone, Dayton, Bandag – im Geschäft mit Nutzfahrzeugreifen ihre eigene Identität beibehalten und werden demnach außerdem über die gleichen Kanäle wie bisher vermarktet.

Dabei ist Bridgestone selbstverständlich im Premiumsegment des Marktes angesiedelt, und Firestone wird als preisgünstigere Alternative im mittleren Marktsegment positioniert. Dayton-Reifen versteht man bei Bridgestone als Antwort auf billige Importreifen, während mit Bandag das Geschäftsfeld Runderneuerung abgedeckt wird. Zu Änderungen ist es laut den Truck News demgegenüber in Sachen Einteilung der Verkaufsgebiete in Nordamerika gekommen: Habe das Unternehmen den nordamerikanischen Markt bislang in vier Regionen unterteilt, so sei deren Zahl im Zuge der Bandag-Integration nunmehr auf acht erhöht worden.

Verkehrsverband Pro Mobilität kritisiert Rotstiftpolitik des Bundes

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Dr. Peter Fischer, Präsident des Verkehrsverbandes Pro Mobilität, hat die Finanzplanung des Bundes, wonach die Investitionen in die Fernstraßen 2009 gegenüber dem laufenden Jahr um 350 Millionen Euro gekürzt werden sollen, scharf kritisiert. „Wenn die Wirtschaft im Stau stecken bleibt, heißt das Arbeitsplatzabbau und weniger Steuereinnahmen“, meint er.

Investitionen unter dem heutigen Niveau von 4,9 Milliarden Euro dürfe es daher nicht geben. Fischer unterstützte den Bundesverkehrsminister darin, den kommenden Verkehrsetat zu verstärken. „Ständig brüstet sich die Bundesregierung mit Erfolgsmeldungen über gestiegene Lkw-Mauteinnahmen.

Dabei verschweigt sie, dass die Straße davon nichts hat. Laut Finanzplanung soll der Fernstraßenbau 2009 genauso viel wie vor dem Mautstart in 2005 bekommen. Das ist ein Skandal.

Eine jetzt schon überlastete Infrastruktur mit sinkenden Investitionen auf weiteres starkes Verkehrswachstum vorzubereiten, wird kaum funktionieren“, so Fischer. Pro Mobilität fordert, dass das gesamte Lkw-Mautaufkommen zurück in die Straße fließt. Die Politik des Bundes führe zu einem weiteren Substanzverlust bei den Autobahnen und Bundesstraßen, da schon seit Jahren nicht mehr genügend Geld in die Erhaltung investiert werde.

Zudem werde beim geplanten Aus- und Neubau das für die Zukunft erwartete Wachstum des Güterverkehrs nicht berücksichtigt. Dies führe zu einer weiteren dramatischen Zunahme von Staus mit erheblichen negativen Folgen für Wirtschaft und Umwelt. „Mit dieser Rotstiftpolitik bei der Straße fährt der Bund den Verkehr gegen die Wand“, warnte Fischer.

Am 25. April spezielles Rabattangebot für point-S-Kundinnen

Am 25. April bekommen Frauen beim Kauf von drei Pirelli-Reifen des Typs „Cinturato“ in einem der bundesweit über 750 point-S-Servicecenter einen vierten gratis dazu. Anlass dieser ausschließlich an diesem einen Tag durchgeführten Aktion ist das 25-jährige Jubiläum der Reifenfachhandels- und Autoservicekooperation.

„Ein tolles Geschenk an unsere Kundinnen, die von Winterreifen auf neue Sommerreifen wechseln wollen. Wir freuen uns, zum 25-jährigen Jubiläum für unsere weibliche Klientel etwas ganz Besonderes anzubieten“, meint point-S-Marketingleiter Stefan Brohs..

„XA“-Rad von Borbet demnächst auch in „Rallyeweiß poliert“ erhältlich

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Zum Sommer hin präsentiert der Räderhersteller Borbet sein „XA“ genanntes Leichtmetallrad in einer neuen Variante: In den Dimensionen 8,5×19 Zoll und 9×20 Zoll soll es alsbald auch in der Farbausführung „rallyeweiß poliert“ verfügbar sein. Erstmals zu sehen gibt es die neue Version im Rahmen der Tuning World Bodensee, die vom 1. bis zum 4.

Reifen heimatlicher Hersteller bei Indern hoch im Kurs

Rund 3.400 Besitzer neuer Autos in Indien sind von J.D.

Power and Associates zwölf bis 18 Monate nach dem Kauf hinsichtlich der Zufriedenheit mit der OE-Bereifung ihres Fahrzeuges befragt worden. Dabei ging es darum, mit welchen Reifen der fünf zur Auswahl stehenden Hersteller Apollo Tyres, Bridgestone, Goodyear, JK Tyre and Industries sowie MRF die Verbraucher am zufriedensten sind. Mit 836 von 1.

000 möglichen Punkten auf dem so bezeichneten Customer Satisfaction Index (CSI) landete MRF dabei zum dritten Mal in Folge auf dem ersten Platz. Dahinter konnten sich mit Apollo (816 Punkte) und JK Tyre (798 Punkte) zwei weitere indische Unternehmen platzieren, sodass für die ausländischen Marken Bridgestone und Goodyear – obwohl die Hersteller ebenfalls im Lande produzieren – mit 795 respektive 783 CSI-Punkten nur die Ränge vier und fünf übrig geblieben sind. Das dürften gute Nachrichten für MRF sein, denn laut J.

D. Power wurde im Rahmen der Befragung zudem herausgefunden, dass zwischen der Kundenzufriedenheit und der erneuten Wahl der gleichen Reifenmarke, wenn Ersatz der Erstausrüstungsbereifung ansteht, ein enger Zusammenhang besteht..

Bei „P-eye“ arbeitet Lionax mit T-Comm zusammen

Der chinesische Anbieter Lionax hat eigenen Angaben zufolge zusammen mit dem niederländischen Unternehmen T-Comm Tracking & Tracing ein neues Reifendruckkontrollsystem entwickelt. Unter der Bezeichnung „TPMS P-eye” wurde das System nach zweijähriger Entwicklungszeit kürzlich im Rahmen der Commercial Vehicle Show in Birmingham (Großbritannien) erstmals vorgestellt. Dahinter verbirgt sich ein mit Leichtdiode versehenes kleines Modul, das statt der üblichen Kappen auf das Ventil geschraubt wird.

Blinkt die Leuchtdiode, weicht der Reifendruck von dem einstellbaren Sollwert ab. So könne quasi im Vorbeigehen der korrekte Fülldruck von Reifen überprüft werden kann, versprechen beide Unternehmen, die allerdings noch keine Details hinsichtlich der Markteinführung bzw. Verfügbarkeit des Systems mitgeteilt haben.

Leichtmetallrad „B18“ wird von Brock als „Einzigartigkeit“ beschrieben

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Ihr Raddesign „B18“ beschreibt die in Weilerswist-Derkum beheimatete Brock Alloy Wheels Deutschland GmbH als „Einzigartigkeit“ und eine „echte Alternative zu allen Felgen des Hauses“. Durch ein individuelles Styling und der daraus resultierenden besonderen Optik soll das Rad dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Gekennzeichnet ist das Design „B18“ durch sechs Speichen, die zu sechs Ovalen geformt werden, sowie zahlreiche Zierschrauben.

Zudem ist das neue flammende Brock-Logo auf einer Speiche eingraviert. Brocks „B18“ wird in der Beschichtungsvariante SLC und in fünf verschiedenen Größen – 8×18 Zoll, 9×18 Zoll, 8×19 Zoll, 9×19 Zoll, 8,5×20 Zoll – ausgeliefert. „Durch die besondere Beschichtung erhält das Rad eine ganz besondere Brillanz, die jedes Fahrzeug zu einem echten Hingucker macht.

Noch ist dem Reifenkäufer der Preis wichtiger als die Umwelt

Dem in den Medien omnipräsenten Thema Klimawandel und sämtlicher Kohlendioxidaktionitis zum Trotz zählt für den deutschen Verbraucher beim Kauf neuer Pkw-Reifen neben sicheren Fahreigenschaften nach wie vor offensichtlich nur eines: der Preis. Das lässt sich zumindest dem Ergebnis der jüngsten Onlineumfrage der NEUE REIFENZEITUNG unter www.reifenpresse.

de/umfrage entnehmen. Dabei haben wir unserer Leser gefragt, was ihrer Meinung nach die Entscheidung der Autofahrer beim Reifenkauf – abgesehen von als gegeben vorausgesetzten sicheren Fahreigenschaften – am ehesten mit beeinflusst. Als Antwortoptionen haben wir dabei passend zu der anhaltenden Umweltdiskussion rund um die verkehrsbedingten Kohlendioxidemissionen den Umweltschutz bzw.

Reifenrollwiderstand, aber auch die Kriterien Laufleistung/Verschleiß, Marke und Preis vorgegeben. Das letztendliche Resultat dürfte für um die Umwelt besorgte Mitmenschen ernüchternd sein. Denn mit 47,8 Prozent ist fast die Hälfte aller Teilnehmer an der Umfrage davon überzeugt, dass vor allem der Preis den Ausschlag beim Kauf neuer Reifen gibt.

Nach dem Preisargument sehen unsere Leser in der Rangfolge der Entscheidungsgründe für den Kauf dieses oder jenen Reifenmodells das Thema Laufleistung/Verschleiß mit 22,3 Prozent der Nennungen auf dem nächsten Platz, während die Marke oder das Thema Umweltschutz bzw. der Rollwiderstand demnach nur bei 15,3 respektive 14,6 Prozent aller Reifenkäufe den Ausschlag gibt..

Gerhard Lerch: ContiTech klar über eigenen Erwartungen

Wie die Frankfurter Allgemeine unter Berufung auf Aussagen von Gerhard Lerch, Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG, berichtet, liegt die Sparte ContiTech des Continental-Konzerns nach dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres „klar“ über den eigenen Erwartungen. „Der Trend der ersten drei Monate stimmt mich sehr optimistisch“, wird Lerch von dem Blatt zitiert. Zwar soll er keine konkreten Zahlen genannt, doch immerhin so viel verraten haben, dass die Zahlen der Sparte ContiTech nach den ersten drei Monaten 2008 über denen des Vergleichszeitraumes 2007 liegen, in dem ein Umsatz von 781 Millionen Euro sowie ein EBIT von 92 Millionen Euro erwirtschaftet wurde.

Durch die frühen Ostertage sei der März Lerchs Worten zufolge im laufenden Jahr zwar schwächer als der Januar und Februar verlaufen, jedoch zeige sich im April wieder ein „deutlich stärkeres Geschäft“. Das Ziel von ContiTech für 2008 laute daher nach wie vor, den Umsatz weiter zu steigern und das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr 2007 (Umsatz: knapp 3,1 Milliarden Euro, EBIT: 363 Millionen Euro) „nochmal zu verbessern“. Lerch soll zudem angekündigt haben, die Internationalisierung der Sparte weiter voranzutreiben zu wollen, wobei er in diesem Zusammenhang insbesondere die Regionen Asien und den NAFTA-Raum, aber auch Osteuropa und Südamerika hervorgehoben habe.

Umweltaktivisten in Berlin wieder aktiv – erneut platte Reifen

Nachdem im vergangenen Jahr in Berlin bereits über 200 ähnliche Taten registriert wurden, haben Umweltaktivisten im Stadtteil Steglitz-Zehlendorf der Bundeshauptstadt offensichtlich erneut zugeschlagen und bei insgesamt sechs Fahrzeugen die Luft aus den Reifen abgelassen. Das meldet Welt Online unter Verweis darauf, dass am Tatort wieder Flugblätter gefunden wurden, die auf umweltpolitische Motive schließen lassen. Denn darin werden die Autobesitzer aufgefordert, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen, um damit einen Beitrag gegen die Klimaerwärmung zu leisten.

In allen Fällen soll die Polizei Anzeigen wegen Sachbeschädigung aufgenommen haben. Die Ermittlungen liegen nun beim polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes, heißt es weiter..