Das Werk San Luis Potosi (Mexiko) von ArvinMeritor wird ausgebaut, um neue Aufträge von DaimlerChrysler und General Motors für verchromte Stahlräder befriedigen zu können. Die Anzahl der Mitarbeiter soll im Rahmen der Investitionen von 300 auf 450 aufgestockt werden..
Schon Blödelbarde Otto singt: Dänen lügen nicht. Und man kann wahrhaftig konzedieren, dass Bent Nielsen, Eigner der Viborg-Gruppe, die zunächst Stinnes und dann Gummi-Mayer akquirierte, es an Klarheit nicht fehlen ließ. Als Michael Scheelhaas, gerade halbwegs von schwerer Krankheit genesen, den Telefonhörer in der Rehabilitationsklinik aufnahm, wurde ihm mit ein paar dürren Worten erklärt, er sei nach rund 20 Jahren im Dienste von Stinnes Reifendienst entbehrlich.
Schönen Dank noch für die Zusammenarbeit und, nichts für ungut, gute Besserung weiterhin. So müssen auch die regionalen Geschäftsbereichsleiter Oskar Gold, Marc Milius und Christian Schygulla das Unternehmen verlassen. Neu geordnet wird die Geschäftsführung.
Reinhard Stuck übernimmt die Verantwortung für den Süden und erhält die Sprecherrolle. Für den Norden ist ein Däne namens Harbo benannt, der zum 1. Oktober 2000 seinen Dienst beginnt.
Manfred Riemer bleibt verantwortlich für Logistik, Einkauf sowie für PneuDirect. Last but not least: Herr Bluhm ist ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung und als solches verantwortlich für den administrativen Bereich. Peter Koith übernimmt die Geschäftsführung der neuen Immobilien-, Werkzeug- und Maschinengesellschaft.
Mit zum Kreis müssen die beiden Key Accounter Weishaupt (unter Stuck verantwortlich für Pkw-Flotten und nationale Großflotten für ganz Deutschland) und Beham (unter Harbo verantwortlich für das Nutzfahrzeugreifengeschäft für ganz Deutschland), gezählt werden. Wie ansonsten zu hören war, laufen die Geschäfte sehr schleppend; die Organisation soll Umsatzrückgänge "im zweistelligen Prozentbereich" erlitten haben. Der Gesellschafter und Geschäftsführer B.
Nielsen ist bei Rückfragen nicht erreichbar. Spekulationen darüber, welcher Reifenhersteller sich möglicherweise hinter Nielsen verbirgt, schießen ins Kraut. Genannt werden immer wieder Michelin und Pirelli.
In den USA wird derzeit überprüft, ob Fahrzeughersteller Ford und Reifenhersteller Firestone im Zusammenhang mit ihrer Reaktion auf erste Hinweise von Reifendefekten, die ja schlußendlich dann zu einem Rückruf führten, möglicherweise gegen Zivil- oder Strafrecht verstoßen haben.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:50Verhalten von Ford und Firestone auf dem Prüfstand
Bridgestone meldet für das erste Halbjahr 2000 einen auf 178 Millionen US-Dollar zurückgefallenen Nettogewinn. Maßgeblich für den heftigen Rückgang war die Rückstellung von 350 Millionen US-$ für den freiwilligen Reifenrückruf in Nordamerika. Der Umsatz ging um 4,8 % zurück und betrug für die ersten sechs Monate 9,35 Milliarden US-$.
Dabei fiel der Umsatzrückgang im Reifenbereich mit 5,9 % weitaus stärker aus als der Umsatzrückgang im Nicht-Reifenbereich mit einem Prozent. Der Operating Profit fiel um 7,6 % auf 890 Millionen US-Dollar. Interessanterweise konnte der Operating Profit im ohnehin schon starken Japan nochmals verbessert werden, während er in Nord- und Lateinamerika sowie in Europa fiel.
Die US-amerikanische Verbraucherorganisation „Car for Auto Safety“ (CAS) hat einen Zivilprozess gegen Ford und Bridgestone/Firestone angestrengt, um die Unternehmen dazu zu zwingen, alle Firestone-Reifen des Typs ATX, ATX II und Wilderness, ungeachtet ihrer Größe oder ihres Herstellungsortes, zu ersetzen. Laut CAS würde sich hierdurch die Anzahl der derzeit von der Rückrufaktion betroffenen Reifen 6,5 Millionen Einheiten zumindest verdoppeln..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:54Verbraucherorganisation verklagt Ford und Bridgestone
Continental Teves hat einen Servicetruck entwickelt, der den Automobilherstellern helfen soll, den Fahrkomfort ihrer Fahrzeuge zu optimieren – und zwar gleich vor Ort auf den Teststrecken, überall in Europa. Der Lastwagen hat die Werkstatt an Bord: Dreh-, Schleif- und Fräsmaschine, Werkbänke, Befüllanlage für Dämpfer mit eigenem Stickstoffvorrat sowie eine Klemmvorrichtung für Luftfedern..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:56Servicetruck für Chassis-Systeme von Continental Teves
Die Degussa-Hüls AG erhöht in Europa erneut ihre Preise für Gummiruße: Mit Wirkung vom 15. November 2000 werden pro Tonne 40 Euro mehr fällig. Die anhaltende Kombination der Währungsschwäche des Euro und beispiellos hohe Preise für Rohöl und Rohölprodukte führen zu beträchtlich höheren Produktionskosten.
Das hat Pirelli für 3,6 Milliarden US-Dollar an die US-Gruppe Corning verkauft: Einen 90-prozentigen Anteil (zehn Prozent gehören Cisco) an der noch sehr jungen Firma Optical Technologies, die etwa 100 Beschäftigte und im ersten Halbjahr zwölf Millionen US-Dollar umgesetzt hat; für das Gesamtjahr werden 30 Millionen US-Dollar prognostiziert. Optimistische Beobachter waren von einem möglichen Verkaufspreis von rund einer Milliarde US-Dollar ausgegangen, doch nun fließen nach Konzernangaben dem Unternehmen nach Steuern leicht mehr als drei Milliarden US-Dollar zu. Es gilt Managementangaben zufolge als äußerst unwahrscheinlich, dass Pirelli einen Reifenkonkurrenten akquiriert.
Möglicherweise kann aber das Projekt MIRS schneller als geplant vorangetrieben werden. Pirelli will auch weiter gemeinsam mit Michelin und Goodyear bei der Durchsetzung des PAX-Systems eine wichtige Rolle spielen..
Der Reifenrückruf von Firestone hat laut Goodyear in den USA das Reifenbewusstsein noch weiter geschärft. Einer Untersuchung zufolge, die bereits vor dem Rückruf durchgeführt worden war, erhöhte sich innerhalb einer Dekade (1990: 33,4%) die Markentreue beim Ersatzbedarf mit Goodyear-Reifen auf fast 42 Prozent. Die Präferenz für Firestone-Reifen ist nach dem Reifenrückruf von 21,4 auf nur mehr 4,1% bei anstehendem Ersatzbedarf gesunken.
Die Europäische Kommission hat den Beitritt von Conti Teves zu dem bestehenden Joint-Venture Automotive Distance Control Systems (ADC), das Temic Telefunken Microelectronic (eine DaimlerChrysler-Tochter) und Leica Geosystems (Schweiz) zur Entwicklung von Fernbedienungsanlagen für die Automobilindustrie gebildet haben, gebilligt.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:56:05Conti Teves schließt sich ADC an