Ford will binnen drei Jahren wieder mehr als zehn Prozent Marktanteil in Europa erreichen. Vor allem sollen die Autos der Luxusklasse dazu einen wesentlichen Beitrag leisten, das berichtet das Wall Street Journal. Renault und Nissan rücken in Europa enger zusammen.
Die Vertriebsorganisationen werden zusammengelegt. Rund neun Prozent von heute 5.600 Stellen in diesem Bereich sollen gestrichen werden.
Das Unternehmen verspricht sich davon eine Einsparung von einer Milliarde Euro. DaimlerChrysler will bis 2002 weltweit 15.000 neue Arbeitsplätze, davon 5.
000 in Deutschland, im Servicebereich (Leasing, Fuhrpark-Management, Reparatur etc.) schaffen, berichtete die Financial Times Deutschland..
"Continental EuroService" (CES), eine Dienstleistung des Hannoveraner Reifenherstellers im Bereich des Flotten-Managements, die bereits seit einigen Jahren existiert. Als ein wesentlicher Baustein wird seit 1998 das Continental Tyre-Management angeboten. Man will den den Flottenbetreibern, auf diese Weise die Möglichkeit geben, Rad, Reifen und Reifenservice komplett auszulagern und sich statt dessen sich voll auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren.
CES garantiert europaweit sofortige Hilfe im Pannenfall bzw. innerhalb eines Zeitraumes von zwei bis vier Stunden nach Eingang der Pannenmeldung. Die durchschnittliche Reparaturzeit betrug im vergangenen Jahr zwei Stunden und fünf Minuten, in Deutschland lag sie mit 1,6 Stunden sogar noch darunter.
Reifen- und Servicepreise stehen fest (Flat-Rate-System). Über jeden Einsatzfall wird ein exaktes Protokoll verfasst und innerhalb von 24 Stunden dem betreffenden Fuhrparkmanagement zugestellt. Die Abrechnung erfolgt zentral über den CES in der Hannoveraner Konzernzentrale.
In einem Tyre-Management-Vertrag alle Leistungen auf Basis einer Kilometerpauschale dargestellt werden. Der mobile Continental EuroService ist gegenwärtig in 20 Ländern Europas präsent und 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Man arbeitet mit insgesamt 4.
000 Service-Partnern zusammen. Auf Qualität wird dabei großer Wert gelegt. In Deutschland kooperiert Conti derzeit mit ca.
1.400 Partnerbetreiben, die entweder einer Kooperation angehören oder Mitglied einer der Herstellerketten sind..
Die Aktien von Goodyear fielen am 29. Juni an der New Yorker Börse um knapp zehn Prozent auf 22,50 US-Dollar, im Juni letzten Jahres stand der Kurs noch bei 57,80 US-Dollar. Höhere Rohstoffkosten (Kautschuk, Rohöl, Gummiruße), nicht voll durchzusetzende Preiserhöhungen sowie ein hartes Wettbewerbsumfeld besonders in Großbritannien und Deutschland sowie der gegenüber dem Dollar nach wie vor schwache Euro werden als wesentliche Gründe angegeben.
Die Marke Michelin (einschließlich des Michelin-Mannes Bibendum) soll künftig auch für andere Güter als Reifen und Straßenkarten sowie Touristen-/Restaurant-/Hotelführer zur Verfügung stehen. Der Reifenhersteller kooperiert aus diesem Grunde mit der The Licensing Company (TLC, London), die entsprechende Lizenzen vergibt..
Das Rennen zwischen „Sam“ Gibara (61) und Bill Sharp (58) um die Nachfolge von Stanley Gault galt lange Zeit als offen. Dann gewann Gibara Anfang 1995. Sharp war bis dahin President Goodyear Europe, wurde President Global Support Operations, um im Juli letzten Jahres den glücklosen und dann in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedeten Gene Culler abzulösen.
Genau ein Jahr später sieht sich auch Sharp, der in erster Linie als harter Cost Cutter galt, als Pensionist, obwohl ihm doch von Gibara noch bescheinigt wurde, den Turnaround in North American Tire (das sind die Reifenaktivitäten in USA, Kanada und Mexiko) begonnen zu haben. Offenbar aber nicht schnell und nicht durchgreifend genug. Goodyear steht mit dem Rücken zur Wand, der Turnaround ist eben nicht in Sicht, sondern die Zahlen in Nordamerika liegen auf dem sehr schlechten Vorjahresniveau.
Goodyear hat, besonders gravierend für amerikanische Konzerne, das Vertrauen der Wall Street verloren, die Aktie ist allein in den letzten zwölf Monaten von 60 US-Dollar auf 20 US-Dollar herabgesunken. Dabei hatte alles phantastisch für Gibara begonnen. Ein Quartal nach dem anderen waren unter seiner Führung Rekordergebnisse zu melden.
Goodyear war in Top-Form. Als es dann erstmalig rückwärts lief und das Management den Analysten keine ausreichenden Antworten darauf gab, welche Konsequenzen das Jointventure mit Sumitomo Rubber Industries für die Ergebnisse der nächsten beiden Jahre hat, begann die Aktie ihren steilen Sinkflug. Bei 30 US-Dollar sollte der Boden erreicht sein, nun wird an 20 US-Dollar gekratzt.
Inzwischen gilt auch das nicht mehr als Ende der Fahnenstange, sondern ein Absacken auf bis zu 16 US-Dollar wird für möglich gehalten. Was läuft also schief bei Goodyear? Mehr dazu in unserem August-Heft..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:55:08Auf zur nächsten Runde: Goodyear und der Turnaround
Die Verkäufe sind bis einschließlich Juli auf dem hohen Niveau des Vorjahres geblieben. Während sich Ford gut schlägt und GM stagniert, gehört Chrysler zu den Verlierern. BMW und Porsche sowie japanische und koreanische Automobilhersteller haben bis dato im Vergleich zum Vorjahr kräftig hinzugewonnen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:55:09Starke Autoverkäufe in den USA
Die Struktur der Trelleborg-Gruppe hat sich durch diverse Akquisitionen und Veräußerungen von Unternehmensteilen völlig verändert. Das Reifen- und Felgengeschäft, das in der Sparte Trelleborg Wheel Systems (TWS) zusammengefasst und an dem Pirelli beteiligt ist, hat beim Umsatz im Vergleich mit den ersten sechs Monaten 1999 um sieben, beim Gewinn um 28 Prozent zugelegt. Das Erstausrüstungsgeschäft mit Landwirtschaftsreifen entwickelte sich positiv, der Ersatzmarkt blieb schwach; bei Industriereifen legten Nordamerika und Korea gravierend zu, Europa hat sich etwas erholt.
Chevrolets 2001 Corvette Z06 ist ein Straßenauto, das bereit für die Rennstrecke ist, heißt es zur Präsentation des neuen Sportwagens. Die Bereifung lautet Goodyear Eagle F1 Supercar P265/40 ZR 17 (vorne) und P295/35 ZR 18 (hinten) und ist erheblich leichter als Reifen mit „Run-flat“-Technologie, weil auf Verstärkermaterialien gezielt verzichtet wurde..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:55:13Corvette mit Eagle F1 Supercar
Im laufenden Jahr hat der Continental-Konzern den Umsatz wie geplant erheblich steigern können, allerdings konnten die Erträge nicht mithalten, sondern diese blieben auf dem Vorjahresniveau. Nun aber offenbarte der Vorstandsvorsitzende Dr. Kessel anlässlich der Eröffnung des US-Hauptquartiers der Tochterfirma Continental Teves neue ehrgeizige Ziele.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:49Von der Vision zur Wirklichkeit: Conti will technische Führerschaft für alle Geschäftsbereiche
In einer von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Liste, in der die 100 größten deutschen Industrie- und Handelsunternehmen aufgeführt werden, belegt die Continental AG mit einem Umsatzvolumen von 9,132 Milliarden Euro in 1999 Platz 34. Damit liegt das Unternehmen acht Ränge weiter vorn als noch im Jahr zuvor. Das Führungstrio des Vorjahres hat sich halten können.