Experte wusste angeblich schon 1999 von „Firestone-Problemen“

Ein von Bridgestone/Firestone engagierter Experte will Risse in der die Stahlgürtel bindenden Gummimischung als eine mögliche Ursache für die Probleme mit Firestone-Reifen identifiziert haben. Rex Grogan, ein anderer Gutachter, gab daraufhin an, das Unternehmen bereits im April 1999 auf dieses Problem aufmerksam gemacht zu haben. Er machte dafür den Einsatz von unqualifiziertem Personal während eines Streiks im Werk Decatur verantwortlich.

Konsolidierung in Goodyear-Werk für Technische Produkte

Nachdem man im Vorjahr an dem Standort Cartersville/Georgia (USA) bereits die Reifenfertigung für Pkw und Lkw aufgegeben hatte, will Goodyear nun das Werk, in dem nunmehr Technische Produkte wie Förderbänder, Schläuche oder Luftfedern gefertigt werden, weiter auf Vordermann bringen.

Rufe nach Rücktritten bei DaimlerChrysler werden lauter

Von Seiten einige Aktionäre werden inzwischen die Rufe nach einem Rücktritt von DaimlerChrysler-Chairman Jürgen Schrempp und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hilmar Kopper immer lauter. Die Wellen des Disputs um den Zusammenschluss der beiden Unternehmen, der demnächst auch ein gerichtliches Nachspiel haben könnte, schlagen damit immer höher..

Fonds beteiligt sich an Delti.com

Die Venture Capital Gesellschaft (VCG), an der u.a. die Deutsche Bank, der Gerling-Konzern, die Hannover Finanz Projekt und Privatanleger beteiligt sind, hat an der Delti.

com AG eine Minderheitsbeteiligung übernommen. Delti.com wurde 1999 von den beiden ehemaligen Continental-Managern Dr.

General Manager für Goodyears US-Runderneuerung

Armond Boyes ist zum General Manager für Goodyears Runderneuerungsaktivitäten in Nordamerika ernannt worden. Er ist damit auch für das Next-Tred-Programm des Konzerns zuständig, d.h.

Neuer Winterreifenrekord, warten auf Schnee

Gegenüber dem Vorjahr dürften im laufenden Jahr etwa fünf Prozent mehr Winterreifen von der Industrie an den Handel verkauft worden sein. Auf hohem Niveau, so scheint es jedenfalls, konnte die Conti-Gruppe noch einmal zulegen. Nun wird es entscheidend darauf ankommen, ob Witterungsverhältnisse dem Absatz an Verbraucher weiteren Druck verleihen können.

FATE

Das Unternehmen entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg als Folge der Krise in einigen europäischen Industriesektoren, wodurch die Inlandsproduktion in einigen Ländern behindert wurde. In diesem Zusammenhang begann „Fabrica Argentina de Telas Engomadas“ (FATE) im Jahre 1942 den Betrieb mit der Herstellung von wasserdichten Materialien.

Die 1.000 Quadratmeter große Fabrik befand sich in Saavedra, einem Bezirk von Buenos Aires. Es war ein Jahrzehnt, in dem das Unternehmen wuchs und andere Fertigungszweige aufnahm; unter diversen Gummiprodukten stellte es z.

B. auch Runderneuerungsmaterialien für Reifen her. Das war der erste Schritt zur Neureifenproduktion 1945.

Gegen Ende der fünfziger Jahre erlebte die Automobilindustrie in Argentinien einen rapiden Aufschwung. FATE erkannte die dargebotenen Möglichkeiten und investierte in eine neue Reifen- und Schlauchfertigungsstätte auf einem 65 Hektar großen Grundstück in San Fernando. 1962 bestand das Werk aus 70.

000 Quadratmetern bebauter Fläche, heute sind es fast 120.000. In den folgenden Jahren erhöhte sich die Produktion sukzessive von 500 auf 4.

000 Reifen pro Tag. Gleichzeitig festigte das Unternehmen seinen Marktanteil von 20 %. Die Qualität der FATE-Produkte galt als ebenwertig oder besser als Importe von multi-nationalen Konzernen.

Nutzfahrzeug-IAA Hannover

Seit Anfang 1997 hat sich die Beschäftigungssituation in der deutschen Automobilindustrie insgesamt deutlich verbessert. Es entstanden 54.000 neue Arbeitsplätze, die Hälfte davon im ersten Halbjahr 1998.

Mehr als ein Viertel (184.000) der insgesamt über 700.000 Beschäftigten in der Automobilindustrie arbeiten derzeit in der Nutzfahrzeugbranche.

So weit, so gut. Das ist die eine, funkelnde Seite der Medaille. Doch es gibt auch andere Stimmen, die prophezeien, daß der Markt auf längere Sicht kaum wachsen wird, bzw.

ein Einbruch des Aufschwungs spätestens im kommenden Jahr zu erwarten sei. Wem darf man Glauben schenken? Mehr dazu und zu einigen Neuheiten auf der IAA lesen in unserem Nutzfahrzeug-Special in der September-Ausgabe unserer Fachzeitschrift..

Reifenrückruf schärft Markenbewusstsein der US-Verbraucher

Reifen sind nicht länger nur Commodities im Sinne nichtssagender Allerweltsprodukte. Amerikanische Verbraucher fragen als Folge des Firestone-Reifenrückrufes stärker denn je nach bekannten Marken, und sie sind sicherheitssensibilisierter geworden. 60 Prozent der Verkäufe werden durch so bezeichnete Flag Brands bestritten, House- und Private Brands kommen nur noch auf 40 Prozent.

Mehrheit für Michelin in Thailand-Jointventure

Die Siam Cement Group will ihren Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen Michelin Siam Group von 50 auf 40 Prozent reduzieren. Jointventure-Partner Michelin wird im Gegenzug die Anteile erwerben und dann 60 Prozent halten. Michelin Siam gehören drei Reifenwerke, in denen Pneus der Marke Michelin – angefangen bei Motorradreifen bis hin zu Flugzeugreifen – gefertigt werden, sowie jeweils eine Fabrik zur Formenherstellung bzw.