Auszeichnung für Porsche-Lieferant Michelin

Sportwagenhersteller Porsche zeichnet im Rahmen eines jährlich stattfindenden Lieferantentages die besten Zulieferer aus. Darunter in diesem Jahr anlässlich einer Feierstunde in Ludwigsburg die Michelin Reifenwerke KGaA (Karlsruhe)..

Betriebsratsvorsitzender der Gummiwerke Fulda wurde 60

Seit 34 Jahren ist Jürgen Herrmann bei den Gummiwerken Fulda beschäftigt und seit 14 Jahren Vorsitzender des Betriebsrates. Er ist gleichzeitig Konzernbetriebsratsvorsitzender der Deutschen Goodyear-Holdings und Mitglied des Weltbetriebsrates des Reifenriesen. Am 17.

Januar konnte Herrmann seinen 60. Geburtstag begehen..

Gute Absatzzahlen für Peugeot im letzten Jahr

Gleich um 19 Prozent konnte Peugeot den Fahrzeugabsatz im Jahr 2000 gegenüber 1999 steigern und dabei 2,82 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Auch für 2001 sind die Franzosen optimistisch und wollen eine erneute Steigerung um sechs Prozent auf rund drei Millionen Fahrzeuge erreichen. Dabei sollen einige Neueinführungen hilfreich sein, die in den nächsten Monaten auf den Markt kommen werden.

Neuer Van-Reifen von Cooper-Avon

Mit dem Avanza AV9 führt Cooper-Avon einen neuen Reifen ein, die speziell für Vans und Transporter entwickelt wurde. Er ist in 15 Dimensionen mit R- bzw. T-Geschwindigkeitsindex und den Querschnittsverhältnissen 65, 70, 75 und 82 erhältlich.

7.200 Jobs werden bei Goodyear eliminiert

Nach einem Verlust von 102 Millionen US-Dollar im letzten Quartal 2000 und angesichts zu erwartender Rückgänge der Aufträge aus der amerikanischen Erstausrüstung hat Goodyear Pläne bekannt gegeben, weitere 7.200 Stellen zu streichen. 500 Leute werden in Nordamerika in Frühpension geschickt, 1.

600 Stellenstreichungen sind bei Goodyear Dunlop Western Europe und 2.000 bei Goodyear Eastern Europe angesagt, ebenso 2.000 auch in Lateinamerika.

In Asien sind 500 Stellen betroffen und außerhalb des Reifenbereichs weltweit noch einmal 500 Personen. Bereits im letzten Jahr hatte Goodyear 3.500 Leute entlassen müssen.

Fallender Pkw-Absatz in Westeuropa prognostiziert

Das auf den Automotivebereich spezialisierte Consultingunternehmen Autopolis geht von einem weiter fallenden Pkw-Absatz in Westeuropa aus. Nach dem Rekordjahr 1999 mit rund 15,1 Millionen verkauften Fahrzeugen, setze sich – so der jüngste Autopolis-Report – der schon im vergangenen Jahr eingesetzte Rückgang um zwei Prozent auch 2001 und 2002 weiter fort, sodass der Absatz auf etwa 13,4 Millionen Autos falle. Die entspräche dann einem Rückgang um elf Prozent innerhalb dreier Jahre.

Zusammenlegung der Dunlop-/Goodyear-Büros in Großbitannien

In Großbritannien haben Dunlop und Goodyear nunmehr die Zusammenlegung der Verwaltungsbüros beschlossen, um die Effektivität des vor zwei Jahren in die Wege geleiteten Jointventures zu erhöhen. Trotzdem sollen beide Verkaufsabteilungen weiterhin unabhängig voneinander im Markt agieren. Als Sitz des gemeinsamen Büros und eines neuen Distributionszentrums wird Birmingham und bevorzugt Fort Dunlop gehandelt.

Geschlossen werden – oder besser gesagt umziehen – müsste demnach also die bisher in Wolverhampton angesiedelte Goodyear-Verwaltung, wobei die dortige Produktion durch diesen Schritt nicht beeinflusst wird. In zwölf Monaten soll die Zusammenlegung abgeschlossen sein..

Steve Buckus wird Director Global Infrastructure bei Goodyear

Goodyear hat Steve Buckus zum Director Global Infrastructure ernannt. In dieser Position trägt er unter anderem auch die Verantwortung für den Informationstechnologiebereich des Reifenherstellers. Buckus bringt dem Vernehmen nach 20 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet mit, vor seinem Eintritt bei Goodyear war er zuletzt für FedEx Services tätig.

„Miteinander reden“ – 7. Round Table Reifentechnik

„Auch diesmal sitzen wieder alle, die mit Reifen zu tun haben, hier an einem Tisch“, freute sich Peter Dahlheimer, Vertriebsleiter Automotive bei Tip Top Stahlgruber, in seiner einleitenden Grußadresse anlässlich des „7. Round Table Reifentechnik“, zu dem der Münchener Konzern Ende April nach Unterhaching eingeladen hatte. Die von Stahlgruber Geschäftsführer Heinz-Reiner Reiff offiziell eröffnete Veranstaltung gilt mittlerweile als Initiator für Verbesserungen und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Reifentechnik.

Erstmalig nahmen in diesem Jahr auch Gäste aus Österreich an dem Gesprächsforum teil. Obwohl bereits in 2000 über eine Limitierung der Teilnehmerzahl nachgedacht worden war, hatten sich diesmal mit insgesamt 91 Personen noch mehr Gäste angemeldet als im Jahr zuvor. Das bunt gemischte Gesprächsforum setzte sich erneut aus Reifenhändlern, Runderneuerern, Materiallieferanten, Verbandsvertretern (ADAC, BRV, DEKRA, TÜV etc.

), Wissenschaftlern sowie Vertretern der Automobil- und der Reifenindustrie zusammen. Die ursprüngliche und in den vergangenen Jahren etwas aus dem Blickfeld geratene zentrale Zielsetzung der Veranstaltung, das „Miteinander Reden“, sollte mittels eines gestrafften Programms wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. In der Rückschau kann dieses Vorhaben in weiten Teilen durchaus als gelungen betrachtet werden.

Inhaltlich war die Veranstaltung stark durch die Runderneuerungsthematik geprägt, personell insbesondere durch den bereits im vergangenen Jahr als Referent vielbeschäftigten stellvertretenden Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) Hans-Jürgen Drechsler. Er sprach sowohl über Chancen der kleinen und mittleren Unternehmen in der Runderneuerungsbranche als auch über den aktuellen Umsetzungsgrad der ECE 108/109-Regelungen. In den weiteren Vorträgen ging es u.

a. um: Bemühungen zu einer gesetzlichen Begrenzung des Reifen-Fahrbahn-Geräusches, die Weiterbildung zum Reifen-Sachverständigen, falschen Luftdruck als der Hauptunfallursachen sowie Verfahren zur zerstörungsfreien Reifenprüfung..

Umsatzsteigerung bei den Phoenix Gummiwerken

Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2001 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 23,4 Prozent auf 285 Millionen Euro. Die EBIT-Marge von 3,6 Prozent vom Umsatz lag allerdings unter den Erwartungen der Analysten. So zeigt sich die Deutsche Bank sehr skeptisch, dass das Phoenix-Management tatsächlich die angestrebte Marge von sechs Prozent im ersten Halbjahr 2001 noch erreichen kann.