Opel ist ein großes Sorgenkind von General Motors

Auch General Motors baut weltweit die Belegschaft um rund zehn Prozent ab, ist im Vorjahr allerdings in der Gewinnzone geblieben. Die Probleme bei Opel sind allerdings weit größer als bisher angenommen worden ist, denn die Adam Opel AG musste nun die Ausweitung des Betriebsverlustes in Höhe von 675 Millionen Euro eingestehen. Zwischen Management und Betriebsräten sollen sich die Fronten wegen unzureichender Kommunikation verhärtet haben.

Drucktuchzentrum von ContiTech in Shanghai eröffnet

Die ContiTech Elastomer-Beschichtungen GmbH, ein Geschäftsbereich der zur Continental AG gehörenden ContiTech, hat kürzlich ihre erste Tochtergesellschaft in Shanghai eröffnet, die ContiTech Printing Blanket. In dem Service- und Logistikzentrum für Drucktücher werden in Northeim gefertigte kompressible Drucktücher konfektioniert, mit Spannmaschinen versehen und versendet. Die Investitionssumme liegt bei 220.

Van den Ban: Nachfolger für Klapwijk bestimmt

Der ehemalige Finanzdirektor von Van den Ban, Franz van Lenten, ist als Nachfolger von Simon Klapwijk zum Geschäftsführer des holländischen Großhandelsunternehmens bestimmt worden. Klapwijk hatte das Unternehmen in der letzten Woche – ebenso wie Verkaufsdirektor Henk van Dijk – kurzfristig verlassen. Van den Ban betont unterdessen, dass die Trennung nicht in Zusammenhang mit der Kooperationsvereinbarung zwischen Van den Ban und Intersprint gestanden haben soll.

ATE jetzt auch bei TecCom vertreten

Continental Teves, Gesellschafter der TecCom GmbH, bietet sein Ersatzteilprogramm für Bremsenkomponenten unter dem Markennamen ATE nun auch über die B2B-Plattform TecCom an. Drei Großhandelskunden in Deutschland sind bereits über das TecCom-Netz mit Continental Teves verbunden. Weitere in ganz Europa sollen in Kürze folgen.

Ford kann mit dem „Revitalization Plan“ Finanzexperten nicht überzeugen

Nachdem der Ford-Konzern für 2001 einen Verlust von 2 Milliarden US-Dollar eingestehen musste, versucht das neue Management nun die Profitabilität bis 2005 um 9 Milliarden US-Dollar zu verbessern; das ist in dem so bezeichneten „Corporate Revitalization Plan“ festgehalten, den der Konzern letzte Woche vorstellte. Die Finanzwelt konnte mit diesem Plan nicht überzeugt werden. Analysten gleich mehrerer Großbanken bewerten den Plan sehr zurückhaltend.

Ford hat nochmals bestätigt, sich von Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, trennen zu wollen und will schon in diesem Jahr dafür etwa eine Milliarde US-Dollar kassieren. Namentlich genannt werden von Beobachtern wiederholt Kwik-Fit bzw. Greenleaf Auto Parts Recycling sowie sonstige Unternehmen.

“Dakar”-Erfolg für Mitsubishi und BF Goodrich

Während das Duell um den Sieg in der Pkw-Wertung (Hiroshi Masuoka vor Jutta Kleinschmidt) bis zuletzt spannend blieb, war für BF Goodrich als Reifenpartner des Mitsubishi-Werksteams längst alles klar. Die acht erstplatzierten Teilnehmer waren von BF Goodrich ausgerüstet..

Klage gegen Mutterkonzern Bridgestone wegen Firestone-Rückruf

Erstmalig wurde im Rahmen des Firestone-Rückrufes und wegen eines Unfalles mit einem Ford Explorer neben der amerikanischen Tochtergesellschaft und Ford auch Bridgestone in Japan verklagt. Bislang hatte Bridgestone die Position vertreten, die Bridgestone/Firestone Americas Holding operiere unabhängig und trage auch die Verantwortung. Ein US-Gericht hatte demgegenüber im November die Auffassung vertreten, Bridgestone könne sehr wohl haftbar gemacht werden und unterliege amerikanischer Rechtsprechung.

Wabco und Michelin mit Reifendrucküberwachungssystem für Nutzfahrzeuge

IVTM (Integrated Vehicle Tire Monitoring), entwickelt in Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, ist ein Reifendrucküberwachungssystem, das speziell für Nutzfahrzeuge entwickelt und getestet wurde, d. h. für Lkw, Sattelzugmaschinen, Busse, Anhängefahrzeuge und Sattelauflieger.

Langjährige Reifen-Wagner-Mitarbeiter geehrt

Ende letzten Jahres wurden bei Reifen-Wagner R.W. Auto-Technik insgesamt 44 Mitarbeiter für ihre langjährige Firmentreue geehrt.

Neben den Beschäftigten, die bereits 15, 20 oder 25 Jahre dem Unternehmen angehören, war darunter allerdings auch eine ganze Reihe von Angestellten mit 30 und weit mehr Jahren im Dienste der Landshuter. Alle Jubilare erhielten von Firmenchef Rolf Wagner und seiner Frau eine Urkunde und einen Jubiläumsscheck..

Pneumant einigt sich mit der Stadt Fürstenwalde bei Energiekosten

Ein seit 1995 schwelender Streit zwischen Pneumant und der Wärmeversorgung GmbH Fürstenwalde ist nun beigelegt. Das teilen der Reifenhersteller und die Stadt Fürstenwalde in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Pneumant bezahlt im Vergleichsweg einen einmaligen Betrag für entgangene Einnahmen aus der Bereitstellung von industrieller Prozesswärme, im Gegenzug kann der Reifenhersteller seine Energie ab sofort selbst herstellen.