Conti/Schaeffler: Wat nu?

Nach dem gestrigen, in vielen Medien als „Krisensitzung“ bezeichneten Zusammentreffen des Continental-Aufsichtrates und dem dabei herausgekommenen „Jein“ in Richtung der an einer Übernahme des Unternehmens interessierten Schaeffler-Gruppe, ranken sich nunmehr erste Spekulationen darum, wie die ganze Sache jetzt wohl weitergehen wird. Denn das gemeinsame Statement von Aufsichtsrat und Vorstand der Continental AG, in dem einerseits von der Ablehnung des bisherigen Schaeffler-Angebots, der juristischen Prüfung der Art und Weise der Annäherung der Gruppe sowie von „bereits identifizierten Handlungsoptionen“ zum Schutz der Interessen der Aktionäre, Mitarbeiter und sonstigen Stakeholder an der Continental AG die Rede ist und dem andererseits entnommen werden kann, dass „eine Einigung mit der Schaeffler-Gruppe in diesem Verfahren erstrebenswert“ sei, lässt genügend Spielraum für Interpretationen. Dass der Aufsichtsrat dem Vorstand unter der Bedingung, dass für die eigenen Aktionäre eine „angemessene Prämie“ herausspringt oder Schaeffler sich mit einer für Conti „akzeptablen Beteiligungsquote“ zufriedengibt, die Unterstützung direkter Verhandlungen mit der Schaeffler-Gruppe zugesagt hat, wertet Ferdinand Dudenhöffer, Direktor und Mitbegründer des Center of Automotive Research (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen, laut Reuters beispielsweise als Indiz dafür, dass nun alles auf ein Zusammengehen hindeute.

„Als letztes Gegenargument ist der Preis und sonst nichts übrig geblieben“, wird er von der Nachrichtenagentur zitiert. Auch in einem Bericht des Handelsblattes wird die Auffassung vertreten, der Conti-Konzern öffne mit der gemeinsamen Erklärung von Aufsichtsrat und Vorstand Schaeffler mehr oder weniger nur die „Tür zu einer friedlichen Einigung“. Angesichts dessen dürfen durchaus Zweifel daran angemeldet werden, ob – wie von der Financial Times Deutschland gemeldet – mittels „neuer Investoren aus dem Ausland“ eine Blockade der Conti-Übernahme durch Schaeffler wirklich ernsthaft zur Diskussion steht.

Breit oder schmal – AutoZeitung testete

Einmal ein Test der ganz anderen Art: Nicht Reifentypen verschiedener Hersteller wurden verglichen, sondern ein Reifentyp in fünf unterschiedlichen Größen. Die AutoZeitung hat einen Golf 1.4 TSI (170 PS) und den Excellence-Reifen von Goodyear ausgewählt, auf die fünf Varianten (alle profilgleich) 195/65 R15V, 205/55 R16V, 215/45 ZR17, 245/45 ZR17 sowie 225/40 ZR18 gestellt und miteinander verglichen.

Die meisten Punkte heimst die 16-Zoll-Version ein, erscheint sie doch am ausgewogensten: Sie gewinnt die Nässewertung und bleibt auf trockener Straße nur knapp hinter den breiteren Reifen. Punktsieger in der Trockenwertung ist der zweitplatzierte 18-Zoll-Reifen und wird sportlich orientierten Fahrern empfohlen, mag allerdings tiefes Wasser (Queraquaplaning, Bremsen) nicht. Punktgleich kommen der schmale 15-Zoll-Reifen und der Umrüsthit 225/45 ZR17 auf Rang 3: Ersterer überzeugt bei Nässe, lässt es aber an sportlichen Qualitäten fehlen; zweiterer bleibt beim Nassbremsen zurück und ist den Testern auch nicht sportlich genug.

Die Dunlop-Datensammler beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring

Wenn die DTM am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring Station macht, betreten die Mitarbeiter des Dunlop-Renndienstes bekanntes Terrain. Die legendäre Rennstrecke in der Eifel ist die zweite Heimat der Reifen-Spezialisten aus Hanau. „Wir können auf umfangreiches Datenmaterial von allen DTM-Rennen und -Testfahrten sowie aus anderen Serien zurückgreifen“, sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop.

Typ VII – 22-Zoll-Rennsportrad von AC Schnitzer

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Auf dem BMW X5 (E70) oder X6 (E71) kann die neue Rennsportfelge Typ VII von AC Schnitzer montiert werden. Dieser Dreiteiler beeindruckt nicht nur durch seine schiere Größe von 22 Zoll, sondern bündelt die Blicke des Betrachters durch eine Fülle von markanten Details. Das reduzierte Grundlayout lässt die Felge jedoch nie unnötig verspielt scheinen.

So wechseln sich bei den insgesamt zehn Speichenpaaren die Spreizwinkel permanent zwischen „Stimmgabel“ und klassischer V-Form ab. Die entstehenden Lücken geben immer wieder den Blick auf den Hintergrund frei und beziehen die Bremsanlage in den optischen Gesamteindruck mit ein, ohne jedoch zu viel Transparenz ins Spiel zu bringen. Dadurch bleibt das Rad immer im Mittelpunkt der Betrachtung.

Eine weitere Dualität, die den Blick auf sich lenkt, ergibt sich aus dem Farbkontrast zwischen dem schwarz lackierten Innenteil und dem polierten Felgenbett. So steht Typ VII auch bei dunklen Fahrzeuglackierungen im Rampenlicht und verschmilzt optisch nicht mit ihrer Bereifung. Weitere Akzente setzen die Radverschraubungen und der sternförmig ausgeführte Nabenbereich.

Opels Insignia startet mit Rädern von 16 bis 18 Zoll

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Opel geht mit dem Design des Insignia neue Wege, will die Marke weiter emotionalisieren und speziell in die manchmal etwas altbacken wirkende Mittelklasse frischen Wind bringen. Die Einstiegsversion Essentia steht auf 16-Zöllern mit Reifen der Größe 215/60, die Variante Edition rollt auf 17-Zoll-Rädern mit Reifen der Größe 225/55. Zu den wichtigsten Attributen der Version „Sport“ zählen 18-Zoll-Aluminiumräder mit Reifen der Größe 245/55.

Werke für Synthesekautschuk in Indien und Vietnam geplant

Weltweit herrscht Knappheit an Synthesekautschuk (SBR: Styrene Butadiene Rubber/BR: Polybutadiene Rubber), wie er auch zur Herstellung von Reifen benötigt wird. In der Folge sind die Preise für diesen Rohstoff förmlich explodiert und planen Unternehmen neue Fabriken zur Herstellung dieser Materialien: Der taiwanesische Synthesekautschukhersteller TSRC Corporation hat jetzt angekündigt, solche Werke in Indien und Vietnam errichten zu wollen. In diesen Ländern würde die Automobilindustrie boomen, ohne dass bislang ausreichende Zulieferstrukturen geschaffen worden seien, so TSRC-Präsident W.

H. Tu. Noch in der Phase einer Machbarkeitsstudie ist, ob TSRC solch eine Fabrik auch im Mittleren Osten errichtet; diese Region könnte sich aufgrund der relativ geringen Rohstoffpreise für die Herstellung von SBR und BR anbieten.

Michelin-Museum bei der 10. Karlsruher Museumsnacht

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Michelin ist als Sponsor bei der 10. Karlsruher Museumsnacht (KAMUNA) am 2. August 2008 mit einer eigenen Ausstellung aktiv: Im werkseigenen Museum in der Michelinstraße 4 präsentiert der Reifenhersteller zusätzlich zu seiner Dauerausstellung zur Reifen- und Unternehmensgeschichte ausgewählte Exponate aus der 110-jährigen Historie des Michelin-Männchens.

OE-Erfolge für Dunlop in Großbritannien

Im letzten halben Jahr hat das Erstausrüstungsteam der Marke Dunlop in Großbritannien um Peter Wragg einige respektable Freigaben verbuchen können, wobei es das Ziel sei, die Nr. 1 bei strategisch wichtigen Autoherstellern zu sein. Genannt werden explizit der Audi A5, Vauxhall Corsa VXR, Jaguar XF und Renault Laguna.

„ServiceLister“ vom TÜV Nord: Online-Marketing für Werkstätten

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Eine erhöhte Kundennachfrage und Wettbewerbsdruck führen dazu, dass immer mehr Autohäuser und Werkstätten die Vermarktung von Serviceleistungen und Fahrzeugteilen über die eigene Homepage sowie über führende Internetportale als zusätzlichen Vertriebsweg nutzen werden. Werkstätten können über das Internet vielfach mehr Geschäft generieren als sie es heute tatsächlich tun. Hierbei will das Softwarewerkzeug „ServiceLister“ (www.

servicelister.de) vom TÜV Nord Mobilität helfen. Der ServiceLister ist ein universelles Hilfsmittel zur professionellen Einstellung von Serviceleistungen und Fahrzeugteilen in die Homepage des Autohauses sowie in führende Internetportale.

Morgan Stanley stuft Michelin-Aktien stark herunter

Die Analysten von Morgan Stanley haben ihre Bewertung der Werkpapiere des französischen Reifenherstellers Michelin von bisher „overweight” auf nunmehr „underweight” und damit gleich um zwei Stufen abgesenkt. Als Grund dafür werden zwar auch die steigenden Rohstoffkosten genannt, mit denen meist sofort auch Druck auf das Ergebnis assoziiert wird. Doch als das größere Risiko werten die Finanzexperten offenbar den anhaltenden Rückgang der Reifennachfrage im Erstausrüstungs- wie im Ersatzgeschäft.

„Das größte Risiko ist der Verbraucher, nicht das Öl”, so Morgan Stanley. Zurückgehende Reifenabsatzzahlen könnten die Preisdisziplin, welche die Reifenhersteller während der zurückliegenden fünf Jahre demonstriert hätten, ins Wanken bringen, wird zudem befürchtet..