Der japanische Gummikonzern Yokohama Rubber Ltd., der 69,8% Prozent seiner Umsätze im Reifenbereich tätigt und weltweit siebtgrößter Reifenhersteller ist, büßte im Geschäftsjahr 2001 (endend am 31.3.
2002) 1,1 Prozent an Umsatz gegenüber dem Vorjahr ein und kam auf 387,855 Mrd. Yen (= ca. 3,1 Mrd.
Euro). Positiv verlief der Inlandsabsatz, während die Exporte vom starken Yen negativ beeinflusst waren. Beim Operating Income verzeichnete Yokohama ein Plus von 4,2 Prozent auf 19,845 Mrd.
Yen (= ca. 160 Mio. Euro), mit einem Net Income von 96 Mio.
Yen (ca. 750.000 Euro) konnte der Konzern die Verlustzone knapp verlassen.
Verluste fallen allerdings weiterhin bei der US-Tochter Yokohama Tire Corp. an. Im Dezember 2001 hat Yokohama sein fast 50 Jahre altes Werk für Nutzfahrzeug- und Flugzeug-Reifen in Hiratsuka geschlossen und die Produktion in andere Fabriken verlagert.
Der weltgrößte Hersteller von Pkw-Aluminiumfelgen Superior Industries (Van Nuys, Kalifornien) will – sofern sie noch nicht gemäß der ISO-Norm 14001 zertifiziert sind – alle Fabriken auf diesen Umweltstandard bringen. Superior trägt damit auch künftigen Anforderungen von Großkunden Rechnung, für die diese Norm teilweise Bestandteil ist von in diesem Jahr an Superior verliehenen Auszeichnungen wie “Supplier of the Year Award” (General Motors) und “Silver World Excellence Quality and Cost Award” (Ford). GM und Ford sind die beiden größten Kunden des Zulieferers.
Aus mehr als 400.000 Einsendungen wurden die Gewinner des point S-Frühjahrsgewinnspiels gezogen. Heinrich Steinmetz aus Eschweiler übergab den Autoschlüssel des Hauptgewinns, ein BMW Cabrio 320 Ci.
Das nächste point S-Gewinnspiel startet bereits am 2. Oktober online (www.point-S.
Die Europäische Union hat Subventionen der portugiesischen Regierung für das Continental-Werk Mabor (Lousado) genehmigt. Die schwedischen Behörden hatten gegen diese Subventionen Bedenken vorgebracht, weil Continental beschlossen hatte, ein Werk in Schweden (Gislaved) zu schließen und dort vorgesehene Produktion nach Portugal zu verlagern. Die EU-Behörden behalten sich das Recht vor, bei Eingang neuer Erkenntnisse den Vorgang erneut zu prüfen.
Harvey Brodsky, bekannt als Repräsentant der amerikanischen Runderneuerungsvertretung TRIB (Tire Retread Information Bureau), hat 50 Millionen US-$ für einen 51prozentigen Anteil am israelischen Reifenhersteller Alliance Tire Co. (Hadera) geboten. Alliance prüft derzeit das Angebot.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2002-09-04 00:00:002023-05-16 12:21:08Wird die Mehrheit von Alliance verkauft?
Der südafrikanische Hersteller von Aluminiumfelgen Tiger Wheels (bzw. TIWHEEL, Marke TSW) und Mehrheitsgesellschafter der deutschen ATS-Gruppe profitiert von der schwachen Verfassung der heimischen Währung Rand (Verhältnis Rand/Euro 8,95 im Vergleich zu 6,63 zum Jahr davor) und konnte im letzten Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, Umsatz und Gewinn deutlich steigern: Der Umsatz stieg um 22 Prozent von 2 Mrd.
auf 2,5 Mrd. Rand, wovon 71 Prozent auf die deutsche ATS-Gruppe entfielen. Der Operating Profit legte gar um 43 Prozent von 107 Millionen auf 153 Millionen Rand zu.
Aber auch intern hat die Tiger-Gruppe große Fortschritte erzielt: Das neue heimische Werk Babelegi hat die Anlaufschwierigkeiten überwunden, kann auch dank zusätzlicher Maschinen die Kapazitäten deutlich hochfahren – verbunden mit höheren Losgrößen für die Erstausrüstungskunden – und das Produktmix hin zu größeren Rädern verbessern. Während das polnische Räderwerk ebenfalls die Kapazitäten erhöht, ist für die Produktion in Deutschland Konsolidierung auf dem erreichten Niveau das Ziel. Die erste Ausbaustufe des neuen amerikanischen Werkes (Auburn/Alabama) ist im Bau und soll ab 2003 die (bereits verkauften) ersten Räder ausliefern und wird zunächst hohe Losgrößen für die Erstausrüstung umfassen.
Die Mitarbeiter des VW-Konzerns können ab sofort unter www.votex-shop.de Zubehörteile und Accessoires für sämtliche Volkswagen- und Audi-Modelle bequem und einfach bestellen.
Die Software für diese elektronische B2E (Business to Employee)-Lösung entwickelte Intershop Communications gemeinsam mit Votex, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von VW, auf Basis der E-Commerce-Plattform Intershop Enfinity. Bereits jetzt können Werksangehörige nach Authentifizierung durch Eingabe ihrer Mitarbeiter-Nummer bestellen. Derzeit entwickelt Intershop eine Erweiterung um Einkaufsmöglichkeiten für alle Kunden.
Votex verantwortet die gesamte Entwicklung, den Vertrieb und die Logistik aller Zubehörteile des VW-Konzerns. Das Sortiment gliedert sich in acht Bereiche und umfasst mehr als 5.000 Artikel, darunter auch Reifen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2002-09-04 00:00:002023-05-16 12:21:08VW- und Audi-Mitarbeiter können bei Votex Reifen online kaufen
In der aktuellen September-Ausgabe der ADAC motorwelt prangert der deutsche Automobilclub einen Missstand in der bayerischen Holledau an. Sie gilt als größtes Hopfenanbaugebiet der Welt, und nach der Ernte des Hopfens werden nach Angaben des ADAC die Triebe, die bis zu sechs Meter erreichen können, mitsamt der zuvor verwendeten Haltedrähten gleicher Länge zu ein bis zwei Zentimetern kurzen Stücken zerschreddert. Dieses Gemisch aus Pflanzenhäcksel und spitzen Drahtstiften wird wiederum als Dünger auf den Äckern der Region verwendet.
Und von da an wird’s gefährlich: Beim Straßentransport dorthin landet nämlich so manches davon auf der Fahrbahn, sodass sich die Drahtstifte in die Reifen bohren können. Schon seit 30 Jahren – so der Automobilclub – komme es deshalb immer wieder zu Schäden an den Reifen derjenigen, die sich unfreiwillig solche „Hopfenspikes“ ins Profil einfahren. Sogar ein tödlicher Verkehrsunfall soll schon auf das Konto dieser außergewöhnlichen Bedrohung gehen.
Bereits vor Jahren habe man Polizeikontrollen gefordert, passiert sei allerdings nichts. Zu Beginn der diesjährigen Transporte bekräftigt der ADAC seine Forderung nach täglicher Säuberung der betroffenen Straßen durch mit Magneten ausgestattete Traktoren bzw. der Ausstattung der Häckselmaschinen mit Magneten, damit das gefährliche Gemisch gar nicht erst auf der Straße landen kann.
Alternativ wird den Hopfenbauern die Verwendung von Kokosschnüren o.Ä. statt Eisendraht vorgeschlagen, damit es zukünftig nicht mehr zu Reifenschäden durch auf der Fahrbahn liegende Drahtstückchen kommt.
In ihrer Ausgabe vom 2. September berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), dass die Continental AG nicht nur mit ihren Produkten an die Spitze marschieren wolle, sondern auch in Bezug auf die Unternehmenskultur/Unternehmensverfassung. Deshalb habe der Vorstand des Konzerns vor kurzem seine eigenen diesbezüglichen Grundsätze zu einer so genannten „Corporate Governance“ verabschiedet.
Die FAZ zitiert den Conti-Finanzvorstand Dr. Alan Hippe dahingehend, dass der Automobilzulieferer die eigenen Regeln gegenüber dem „Deutschen Coporate-Governance-Kodex“, den eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission entwickelt hatte und der inzwischen über das vierte Finanzmarktförderungsgesetzt bindend ist, sogar noch verschärft habe. Zwar könne auch eine solche Handlungsanleitung nicht automatisch bessere Zustände schaffen oder gegen Fehlverhalten bis hin zu kriminellen Handlungen – wie in Amerika – helfen, doch Dr.
Der neue Audi A8 kommt mit einer adaptiven Luftfederung auf den Markt, die von Continental und dem Automobilhersteller gemeinsam entwickelt worden ist und dem Fahrzeug einerseits agiles Handling und andererseits größtmöglichen Komfort verleihen soll. Erreichen will man dies durch ein „intelligentes“ Luftfederfahrwerk mit kontinuierlicher Dämpferverstellung: So erkennt das System beispielsweise über Sensoren unterschiedliche Beladungszustände und passt die Fahrwerksparameter entsprechend an. Zum automatischen Niveauausgleich füllt ein Kompressor die Federbälge, sodass die Federwege konstant und die Fahrwerksgeometrie von der Zuladung unberührt bleiben.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2002-09-03 00:00:002023-05-16 12:21:08Adaptive Conti-Luftfederung für den Audi A8