Premio-Jahrestagung: Trainierte Spitzenleistungen

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Die zur Goodyear-Handelstochter GHS gehörende Kooperation Premio hat nach den Worten ihres Führers Ulrich Pott die wesentlichen Ziele in diesem und im letzten Jahr erreicht und ist weiter gewachsen. Die Ertragslage in den Premio-Betrieben sei weit besser als allgemein im Markt. Pott unterstrich mit Nachdruck die Notwendigkeit, auf dem Weg zum so genannten Full-Service nicht nachzulassen, sondern die Geschwindigkeit zu forcieren.

Mit weiteren neuen Leistungsbausteinen und deren konsequenter Umsetzung stellt sich Premio den Anforderungen der Zukunft. Das viel beschriebene Thema Basel II und die damit oft verbundene Reduzierung von Kreditlinien durch Banken solle man nicht als “Angstthema” betrachten. Seine Organisation, so Pott, werde den Partnern helfen, aber man müsse auch deutlich darauf hinweisen, dass die Eigenkapitalbasis in den Betrieben durchweg zu schwach sei.

Somit gehe kein Weg daran vorbei, Gewinne in den nächsten Jahren vermehrt im Unternehmen zu belassen. Mehr in der nächsten Ausgabe der NeueReifenzeitung.

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Neuausrichtung der Handelsaktivitäten bei Goodyear-Dunlop

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Der Reifenhersteller Goodyear fasst seine Handelsaktivitäten zusammen. Die GHS (Goodyear Handels Systeme), die bisher Premio, HMI und Quick betreut und managt, wird künftig mit der konzerneigenen Handelskette HolertKonz zusammengeführt. Die bisherigen Geschäftsführer Zubanovic (GHS) und Penkert (HolertKonz) übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft, die künftig nicht mehr den Vertriebsgesellschaften von Goodyear bzw.

Überraschend hohe BBS-Verluste

Nachdem sich der Leichtmetallräderhersteller BBS Kraftfahrzeugtechnik AG in den letzten Jahren durchaus profitabel und sehr investitionsfreudig gezeigt hatte, ist das Unternehmen jetzt mit einem Halbjahresergebnis von minus 6,7 Millionen Euro (nach Steuern) tief in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen begründet diesen – auch für die durch hohen Preisdruck in der Erstausrüstung gekennzeichnete Branche – überraschend tiefen Einbruch mit einem Nachfragerückgang durch die Automobilhersteller. Ferner sei der Anteil eher einfacher (und damit ertragsschwächerer) Räder gestiegen und das Handelsgeschäft rückläufig gewesen.

Fürs ganze Jahr wird von einem Fehlbetrag ausgegangen, der bisher zu verzeichnende Umsatzrückgang soll bis zum Jahresende wett gemacht werden und auf Vorjahresniveau (178,4 Mio. Euro) landen..

Semperit mit Winterreifen online

Unter der Internetadresse www.semperit.com präsentiert sich Semperit mit einer Fülle von News über das aktuelle Reifenangebot für Pkw und Vans, einem Routenplaner mit Hoteladressen und einem Spiel für die ganze Familie.

CMS-Räder für VW

Der türkische Hersteller von Aluminiumfelgen CMS erhielt von Volkswagen gleich sechs verschiedene Räderprojekte übertragen, die Erstausrüstungslieferungen sollen im Jahr 2003 beginnen. CMS beliefert außerhalb des Heimatmarktes bislang Fiat und Renault mit Erstausrüstungsfelgen in großem Umfang..

Neue Rädertechnologie für Motorräder

Die Firma Lightcon GmbH (Leonberg) präsentiert unter dem Namen Twin System Wheels (TSW) neuartige und verglichen mit herkömmlichen Aluminium-Motorradrädern um 18 und in einer Xtralight-Version sogar 28 Prozent leichtere Aluminiumräder. Geschäftsführer und Chefkonstrukteur von Lightcon ist Jens Stach, der vor einigen Jahren maßgeblich an der Entwicklung der Hohlspeichenfelge im Hause Porsche mitgewirkt hatte und zuletzt die Abteilung Konstruktion für Federungs- und Dämpfungssysteme geleitet hatte..

Innovationspreis für Artiglio Master von Corghi

Corghi erhielt auf der Automechanika Frankfurt den 2. Innovationspreis in der Produktgruppe Autorepair für die Reifenmontiermaschine Artiglio Master. Die Artiglio Master ermöglicht Montiereisen freies Arbeiten.

Rial-Geschäftsführer im Caterham-Cup auf Platz 3 in der Gesamtwertung

Der geschäftsführende Gesellschafter des Leichtmetallfelgenherstellers Rial, Ralf Schmid, sponsert mit seinem Unternehmen nicht nur die “Caterham Yokohama Rial Challenge 2002”, er fährt persönlich auch um den Sieg in der Gesamtwertung mit. Beim letzten Rennwochenende in Dijon fiel er vom 1. Rang im Gesamtklassement auf Platz 3 zurück, weil er im ersten Rennen nach einem Unfall aufgeben musste und im zweiten Rennen mit einem T-Car und aus der letzten Startreihe startend nur noch auf Rang 8 vorfahren konnte.

Motorradreifenabsatz rückläufig in Deutschland

Nicht nur die Zulassungszahlen neuer Motorräder sind in diesem Jahr rückläufig, sondern auch beim Absatz von Motorradreifen sind Einbußen zu verzeichnen. „Wir haben gerade die Zahlen vom August aus dem Europool gemeldet bekommen“, sagt Wolfgang Terfloth, Leiter Verkauf Motorradreifen bei Bridgestone/Firestone Deutschland. „Bislang sind demzufolge rund 50.

000 Motorreifen weniger verkauft worden als im Vorjahr“, so Terfoth weiter. Dies entspräche einem Minus von knapp vier Prozent, was sich in etwa mit den Beobachtungen von Thomas Bischof, Trade Marketing Manager Central Europe bei Metzeler, deckt. „Wir sehen eine dicke fünf hinter dem Minuszeichen, vielleicht sogar einen knapp sechsprozentigen Rückgang der Motorradreifenmarktes“, erklärt Bischof.

TÜV Nord bemängelt Zustand von Reifen/Räder/Achsen bei Nutzfahrzeugen

Knapp die Hälfte aller Nutzfahrzeuge hatte im vergangenen Jahr Mängel, die sich auf die Sicherheit der Fahrzeuge und des Straßenverkehrs auswirken können. Der Anteil der Lkw mit gravierenden sicherheitsrelevanten Mängeln beträgt 14,8 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von über 500.

000 Nutzfahrzeug-Hauptuntersuchungen (HU) im Jahr 2001 der TÜV Nord Straßenverkehr GmbH hervor. Zu den sicherheitsrelevanten Mängeln gehören beispielsweise abgefahrene Reifen oder einseitig ziehende Bremsen. Zu den untersuchten Fahrzeugarten zählen Lkw, Anhänger, Omnibusse, Zugmaschinen sowie so genannte Selbstfahrende Arbeitsmaschinen.

Mehr als jedes dritte Nutzfahrzeug hatte Mängel an der Beleuchtung oder Elektrik, 22,5 Prozent an Bremsen. In der Gruppe der Achsen, Räder und Reifen notierten die Fahrzeugfachleute bei 18 Prozent der untersuchten Fahrzeuge Mängel. Im Straßenverkehr sind wesentlich mehr Fahrzeuge mit entsprechenden Mängeln unterwegs, denn viele der beim TÜV vorgeführten Fahrzeuge wurden für die HU technisch “fit gemacht”.