Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 20.1. berichtet, sind die Firmenwagenbestellungen von Großkunden in den beiden letzten Monaten des vergangenen Jahres stark zurückgegangen – im November 2002 um 17 Prozent, im Dezember dann sogar um 22 Prozent.
Das Blatt beruft sich in diesem Zusammenhang auf eine Untersuchung des Leverkusener Analyseinstitutes Autofuture, die auf einer Umfrage unter den deutschen Automobilherstellern Audi, BMW, Ford, Opel und Volkswagen basiert. Allein bezogen auf die Großkunden gingen demzufolge die Aufträge in den beiden Monaten um jeweils 8.000 Autos zurück.
Würden auch Kleinkunden sowie die Marke Mercedes, die sich an der Umfrage nicht beteiligte, und Importeure mit einbezogen, läge das Minus schätzungsweise sogar bei monatlich 10.000 Autos oder höher. Als eine der Hauptursachen für den Auftragsrückgang wird eine Verunsicherung der Unternehmen durch die Diskussion um die Erhöhung der Dienstwagensteuer angeführt.
Produktionskürzungen – auch aufgrund der allgemein schwachen Wirtschaftslage, der wachsenden Furcht vor Arbeitslosigkeit mit anhaltender Kaufzurückhaltung sowie Sparmaßnahmen bei den Unternehmen – könnten laut Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöfer, einer der beiden Geschäftsführer/Gründer von Autofuture, die Folge sein.
Die Modellreihen 607 und 807 des französischen Herstellers Peugeot sind ab sofort in Verbindung mit Leichtmetallfelgen serienmäßig mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgerüstet. Jedes Rad ist mit einem in Kunstharz gegossenen, rund 34 Gramm wiegenden Sensor bestückt, und die Übertragung der gemessenen Werte erfolgt per Funk an einen Hochfrequenzempfänger im Fahrzeugheck, der nur bei laufendem Motor in Betrieb ist. Laut Peugeot arbeiten die in die Räder integrierten Sensoren des von Schrader Electronics entwickelten Systems auch darüber hinaus abhängig vom jeweiligen Fahrzustand des Pkw.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-01-20 00:00:002023-05-16 12:29:20Reifendruckkontrolle beim Peugeot 607 und 807
Bestimmte Vans des Automobilherstellers Ford stehen im Verdacht zu fatalen Überschlägen zu neigen. Nunmehr wird das Unternehmen beschuldigt, ältere eigene Testergebnisse vernichtet zu haben. Ford bestreitet dies, behauptet die Sicherheit der in Rede stehenden Fahrzeuge und ist der Meinung, Unfälle seien hauptsächlich auf Fahrfehler zurückzuführen wie auf mangelnde Sorgfalt, sich anzuschnallen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-01-20 00:00:002023-05-16 12:29:20Ford wieder im Kreuzfeuer der Kritik wegen Rollovers
Nachdem bereits die Werks-Tourenwagen Mercedes-Benz CLK-DTM und Opel Astra V8 Coupé in der Deutschen Tourenwagen Masters im Vorjahr auf ATS-Rädern rollten, ist zum Start der Saison 2003 auch das amtierende Meisterteam Abt Sportsline zu ATS gewechselt. Der neue Abt-Audi TT-R wird auf 18-Zoll-Rädern im Vielspeichendesign starten..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-01-20 00:00:002023-05-16 12:29:20Jetzt auch Abt-Team auf ATS-Rädern
Der für 2004 erwartete 4-Sitzer von smart soll den Namen „forfour“ tragen und ab 2005 auch im brasilianischen DaimlerChrysler-Werk Juiz de Fora gebaut werden. Damit soll der smart ab 2005 auch den US-Kunden schmackhaft gemacht werden..
Das vergangene Jahr war kein gutes für Motorräder bzw. Motorradreifen. Zwar ist der Bestand an Maschinen mit einem Hubraum von mehr als 125 Kubikzentimetern Hubraum nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes 2002 von 3,6 Millionen auf 3,7 Millionen gestiegen, der Absatz neuer Motorräder war allerdings rückläufig.
Gleiches gilt für die Zahl der verkauften Motorradreifen, die im letzten Jahr um rund fünf Prozent zurückgegangen sein dürfte. Genaueres dazu wollen wir in unserer Februar-Ausgabe präsentieren und vor allem auch der Frage nachgehen, was die Zweiradexperten in Reifenindustrie und -handel für die Saison 2003 erwarten.
Gerade auf winterlichen Straßen sind Winterreifen ein absolutes Muss, um sicher durch den Winter zu kommen. Aber auch der gekonnte Umgang mit dem Fahrzeug selbst auf Schnee und Eis gehört dazu. Aus diesem Grund hat der Verbund des Reifenfachhandels point S in Zusammenarbeit mit Dunlop 40 exklusive Sportfahrer-Wintertrainings verlost, bei denen die Gewinner unter Anleitung von Profis den sicheren Umgang mit dem Auto auf Schnee und Eis erlernen und üben konnten.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/22398_2670.jpg109150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-01-20 00:00:002023-05-16 12:29:21Sportfahrer-Wintertraining mit point S/Dunlop
Der Runderneuerungsmarkt hat viele Facetten: Pkw- und Nutzfahrzeugreifen-Runderneuerung, Heiß- und Kaltrunderneuerung von Lkw- und Bus-Reifen, die Anbieter von Runderneuerungskonzepten, die Stellung der Neureifenindustrie zu diesem Metier usw. usw. – Jedes dieser Themen wäre der isolierten Betrachtung wert, weil sich die Gewichte verschieben.
Eine Sensation ist es eigentlich nicht mehr, ein Paukenschlag dennoch: Euromaster – eine hundertprozentige Tochter des Michelin-Konzerns – will die gesamte Viborg-Gruppe in Europa übernehmen, eine entsprechende Vereinbarung wurde noch kurz vor Ende des vergangenen Jahres unterzeichnet. Euromaster ist bereits jetzt mit 1.200 Verkaufsstellen, einem Umsatz von 1,45 Milliarden Euro und 9.
800 Belegschaftsmitgliedern Europas größter Reifenhändler. Viborg betreibt europaweit 465 Verkaufsstellen, setzte im Vorjahr gut 550 Millionen Euro um und beschäftigt 3.400 Leute.
Die Kosten der Transaktion wurden von Michelin mit etwa 300 Millionen Euro beziffert. Unklar ist bis zur Stunde noch, ob der Name Viborg im Markt erhalten bleibt oder ob die Viborg-Betriebe unter das Euromaster-Dach geführt werden, sodass es europaweit nur einen einzigen einheitlichen Auftritt geben wird.
Unsere „Reifenplatz“-Serie, für die wir „getarnt“ als normaler Kunde durch die Lande reisen, um dem Reifenfachhandel insbesondere in Bezug auf die Beratungsqualität auf den Zahn zu fühlen, geht 2003 ins fünfte Jahr. Seit Mai 1998 haben wir insgesamt 235 Betriebe besucht: Die Ergebnisse waren manchmal enttäuschend, aber es gab auch Händler, die einen überdurchschnittlich guten Eindruck hinterlassen haben. Deswegen haben wir uns entschlossen, zukünftig zu Beginn eines jeden Jahres den oder die jeweils besten Betriebe aus dem Vorjahr besonders zu würdigen.
In dieser Ausgabe machen wir den Anfang und küren unter anderem den Siegerbetrieb des Jahres 2002. Das mag als kleiner Ansporn für diejenigen dienen, die sich bislang möglicherweise mehr auf ihre Preise denn auf ihre Beratungsqualitäten konzentriert haben.