Tire Rack mit guten Testergebnissen für Kumho-Reifen

Der amerikanische Versand- und Großhändler Tire Rack ist dafür bekannt, die von ihm angebotenen Reifen einerseits selbst zu testen, andererseits aber auch die Kundenzufriedenheit genau zu erfassen. In der Kategorie Standardganzjahresreifen hat bei einer Kundenzufriedenheitsanalyse der Kumho-Reifentyp „Solus KR21“ ausgezeichnet abgeschnitten; dieser Reifentyp sei speziell auf die Bedingungen des nordamerikanischen Marktes hin entwickelt, teilt der Reifenhersteller mit. Tire Racks Untersuchung hat 27 Produkte erfasst, darunter auch Reifentypen von Anbietern wie Bridgestone, Goodyear oder Continental.

ExxonMobil hat Rieseninvestition in Reifenrohstoff abgeschlossen

ExxonMobil Chemical (Houston/Texas) hat eine Investition in das Werk Baytown (Texas) jetzt abgeschlossen, in das seit dem Jahr 2000 insgesamt mehr als 400 Millionen US-Dollar geflossen sind. Dadurch konnte die Kapazität für Halobutylgummi, sorgt für die Innenisolierung eines Luftreifens, um ca. 60 Prozent gesteigert werden.

ExxonMobil hat bei der Entwicklung der neuesten Generation dieses Innerliners eng mit dem japanischen Hersteller Yokohama kooperiert und will erklärtermaßen auch weiterhin in „Bromobutyl Rubber“ weltweit investieren. Seit 1995 hat ExxonMobil die Produktion von Halobutylkautschuk mehr als verdoppelt..

Pirelli macht Verluste, Aktienkurs dank Ausblick nach oben

Pirelli & C. SpA hat im ersten Halbjahr einen Verlust erlitten, nachdem das italienische Unternehmen Abschreibungen auf seinen Anteil an Telecom Italia SpA (TI) vorgenommen hat. Der Nettoverlust lag bei 36,2 Millionen Euro, im Vorjahr hatte Pirelli noch 108,2 Mio.

Euro verdient. Dennoch reagierte die Börse äußerst positiv mit einem kräftigen Kurssprung nach oben: Der Ausblick speziell der Sparte Reifen ist erstens glänzend und Analysten hatten zweitens mit einem höheren Nettoverlust gerechnet. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr von 3,2 Milliarden Euro auf 2,685 Mrd.

zurück, bereinigt um die nicht mehr konsolidierten Immobilienbestände der deutschen DGAG wurde der Umsatz jedoch leicht um 2,7 Prozent gesteigert. Der Schuldenstand Ende Juni belief sich auf 823 Millionen Euro, Ende Dezember 2007 hatte er noch 851 Millionen betragen. Der Konzern beschäftigte am 30.

6. weltweit 31.368 Personen.

Pirellis Russland-Engagement (Update)

Russische Medien haben jetzt Einzelheiten zu der geplanten Fabrik veröffentlicht. Ein Pirelli-Großkunde steht bereits fest: Der nahegelegene Lada-Hersteller AvtoVAZ soll die Reifen am Band montieren. Pirellis 50:50-Joint-Venture Partner ist die staatseigene Russian Technologies State Corporation; die wiederum ist auch größter Gesellschafter der Togliatti Industrial and Technology Park JSC (TITP), auf deren Gelände das Werk gebaut wird, die Mitgesellschafter sind AvtoVAZ, die Stadt Togliatti, die Region Samara (dessen Gouverneur Vladimir Artyakov ist ein ehemaliger AvtoVAZ-Manager) und die Novikombank (Moskau).

Russian Technologies wird damit in der Presse als Absicherung der Grundauslastung des Reifenwerkes beschrieben und minimiere das Risiko des Pirelli-Investments. Ohne dass Pirelli diese Produkte selbst nennt, freut sich Artyakov bereits über die von Pirelli ebenfalls im Fertigungsportfolio vorgehaltenen und für den Automobilbau erforderlichen Produkte Stahlkord und Autofilter, spricht aber auch von Ansiedlungsplänen für mehr als 50 weitere Teilehersteller auf dem ausgewiesenen Industriegelände TITP unweit der Autofabrik..

Helga Debert nicht mehr bei UniWheels

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Helga Debert, bisherige Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der UniWheels-Gruppe (Hünenberg/Schweiz), ist nicht mehr für das Unternehmen – zu dem die Aluminiumfelgenmarken Alutec, Anzio, ATS, ExclusiveLine und Rial gehören – tätig. Die Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt mit sofortiger Wirkung Harald Jacksties, Group Marketing Director von UniWheels.

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Weißwandreifen für die Formel 1?

Seit der letzten Saison markiert Bridgestone die weichere der beiden an einem Rennwochenende angeboten Reifenmischungen mit einer weiß eingefärbten Rille, damit die Zuschauer (bzw. die Moderatoren fürs Fernsehpublikum) unterscheiden können, welcher Fahrer gerade mit welchen Reifen unterwegs ist. Weil dieses Markierungsverfahren mit dem Comeback der rillenlosen Slicks hinfällig wird, habe sich Exklusivausrüster Bridgestone Gedanken gemacht, wie man die Unterscheidung künftig optisch umsetzen könnte, schreibt Motorsport-Total.

Denn ein Experiment mit roten Punkten auf den Seitenwänden ist beim Saisonauftakt in Australien 2007 gescheitert – bei voller Fahrt waren die Punkte kaum noch wahrzunehmen. Nun scheint man eine Lösung gefunden zu haben: Weißwandreifen! Ähnlich wie bei US-Classic-Cars aus den 1950er- und 1960er-Jahren werden die Seitenwände der jeweils weicheren Gummimischung komplett weiß eingefärbt, wie Bridgestone in Budapest am Rande eines Mediendinners bestätigt haben soll. Das Auftragen der weißen Farbe solle mit einem Tintenstrahlverfahren erfolgen.

Entscheidender Vorteil gegenüber der Rillenmarkierung, so der Informationsdienst: Weil die Laufflächen der Slicks abgenutzt werden, wäre eine weiße Rille nur kurz zu sehen gewesen. Die weißen Seitenwände bleiben jedoch von Verschleiß unberührt..

François Michelin wird in die „Hall of Fame“ aufgenommen

Anlässlich der SEMA Show in Las Vegas werden alljährlich wenige herausragende Persönlichkeiten der Reifenbranche in die sogenannte „Tire Industry Hall of Fame“ aufgenommen. Darunter ist in diesem Jahr auch François Michelin (82), der bis zum Jahre 2002 und damit insgesamt 44 Jahre an der Spitze des französischen Reifenkonzerns gestanden hat, das seinen Namen trägt..

Im August bei Pit-Stop: Lebenslange Garantie auf Auspuffanlagen

Die Auspuffanlage zählt zu den häufigsten Reparaturen an deutschen Fahrzeugen: Nach Angaben des aktuellen TÜV Reports fallen während der Hauptuntersuchungen bereits 2,7 Prozent der vier- bis fünfjährigen Fahrzeuge mit Schäden am Auspuff auf. Nach zehn bis elf Jahren liegt die Quote schon bei 8,5 Prozent – meist kommen dann kostspielige Reparaturen auf die Fahrzeughalter zu. Mit einer Sonderaktion will Pit-Stop jetzt Abhilfe schaffen: Kunden, die im August ihren Auspuff bei dem Unternehmen tauschen lassen, bekommen von der Werkstattkette lebenslange Garantie gegen Rost, Undichte und verändertes Abgasverhalten an der Auspuffanlage.

Hoffnung auf verbessertes Übernahmeangebot durch Schaeffler sinkt

Mit der nachlassenden Aufwärtsdynamik des Dax habe auch das Interesse an Call-Investments schnell wieder nachgelassen, schreibt die „Welt“ heute. Zu Verkäufen sei es verstärkt bei Calls auf Continental gekommen. Hintergrund: Die Hoffnung auf eine Nachbesserung des Übernahmeangebots durch Schaeffler schwindet offenbar allmählich.

Schaeffler will mögliche Conti-Verteidigung nicht hinnehmen

Die Schaeffler-Gruppe verzichtet mit einer gestern veröffentlichten Änderung ihrer Angebotsunterlage auf Vollzugsbedingungen, die Vorbereitungen von Kapitalmaßnahmen – wie etwa Beschlüsse der Gremien der Continental AG – betreffen. Man wolle damit Marktspekulationen entgegentreten, dass ihr Angebot an die Conti-Aktionäre bereits durch solche Vorbereitungsmaßnahmen behindert werden könnte. Das fränkische Unternehmen weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass ihr Angebot unverändert unter der Bedingung steht, dass solche Kapitalmaßnahmen bis zum Ablauf der Annahmefrist eben nicht durchgeführt werden.

Gemeint ist: Einem Hauptversammlungsbeschluss zufolge kann Conti sein Kapital um bis zu zehn Prozent aufstocken. Damit würde sich auch die Beteiligung von Schaeffler verringern. Die Schaeffler-Gruppe, die derzeit mit gut acht Prozent der Anteile größter Aktionär der Continental AG ist, hält die Durchführung solcher Kapitalmaßnahmen für unvertretbar, da sie die Interessen der Aktionäre der Continental AG verletzen würden.