„TireOnlineService“ nun auch für die Marken Goodyear und Fulda vor dem Start

Im letzten Frühjahr hatte Reifenhersteller Dunlop seine neu entwickelte Internet-Plattform „TireOnlineService“ (TOS) erstmals live geschaltet. Über diesen Online-Service kann der Reifenhandel Bestände abfragen und Bestellungen tätigen. Schon bei der damaligen Inbetriebnahme war die Zielsetzung klar, dieses System bis zum Sommer 2003 sukzessive für allen anderen Marken des Mutterkonzerns Goodyear zu etablieren – deutschlandweit und peu à peu auch in den maßgeblichen europäischen Märkten.

Nach der Business-to-Business-Plattform (B2B) für Pneus der Marken Dunlop und Pneumant, die mittlerweile schon fast ein ganzes Jahr vom Handel genutzt werden kann, steht nun zum 1.4. bzw.

1.5. der Start eines entsprechenden Systems für die Marken Fulda bzw.

Dieter Seibert übernimmt neue Aufgaben

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Dipl. Wirtsch. Ing.

Dieter Seibert (49), bisher Dunlop Director Advertising Europa, wurde mit sofortiger Wirkung zum Group Sales & Marketing Manager Motorsport & Tuning/Germany ernannt. Damit übernimmt Seibert für die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH markenübergreifend die Verantwortung nicht nur für die Bereiche Motorsport und Tuning. Auch die Abteilungen Marktbeobachtung/Planung sowie Corporate-Presse und das Technische-Beratungs-Center stehen unter seiner Leitung.

„Willkommen im Contact Center von Pirelli und Metzeler“

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Die Zeiten sind lange vorbei, dass Reisende mit dem Block in der Hand von Reifenhändler zu Reifenhändler fuhren, um ihr Spiel um Sieg und Niederlage ständig neu zu inszenieren. Hatte man den Händlern bis zum Abend eines Tages nichts verkaufen können, war die Niederlage perfekt. Damit andererseits jeder Sieg auch ausgekostet werden konnte, wurden Händler in vielen Fällen gebeten, den Auftrag nur dem Reisenden persönlich sozusagen in den Block zu diktieren, weil es sich gegenüber dem Verkaufsleiter ganz gut machte, Erfolge schwarz auf weiß präsentieren zu können, um die eigene Wichtigkeit dokumentieren zu dürfen.

Diese Art der Kundenbetreuung gehört endgültig der Vergangenheit an. Persönliche Betreuung dieser Art ist zu teuer, ist zeitaufwändig, damit nicht mehr zu erbringen und vermutlich auch nicht mehr gewünscht. Zu einer wichtigen Einrichtung sind inzwischen die so bezeichneten Call Center geworden.

So auch beim Lieferanten breitester Reifen, Pirelli. Was es über „die Beine Ihres Autos“ zu sagen und zu erklären gibt, wird auf diese Weise unters Volk, d.h.

Florence Ekpo-Umoh gedopt

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Mit Beginn der letztjährigen Leichtathletiksaison begann die Reifenfachhandelskooperation point S die 400-Meter-Läuferin Florence „Flo“ Ekpo-Umoh (25) zu sponsern. Die gebürtige Nigerianerin rückte 2002 nicht nur wegen ihres attraktiven Äußeren in den Fokus der Medien, sondern auch wegen ihrer sportlichen Erfolge: So war sie Startläuferin der Goldmedaillenstaffel bei der Leichtathletik-EM. Jetzt geriet die Sportlerin erneut in die Schlagzeilen: Sie wurde des Dopings überführt.

Continental und die Lkw-Reifen

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Große Lastwagenreifen sind ein Kerngeschäft des deutschen Continental-Konzerns, eines das in den letzten Jahren große Sorgen bereitet hat. Im Erstausrüstungsgeschäft tritt Continental – obwohl weit hinter dem Marktführer liegend – mit Selbstbewusstsein auf. Aber wo, wenn nicht im deutschen Ersatzgeschäft, dem Heimatmarkt, sollte sich am deutlichsten zeigen, ob Continental-Lkw-Reifen auf der Erfolgsspur sind oder rückwärts rollen? Continental verfolgt – analog zum Pkw-Segment – auch mit großen Lkw-Reifen eine Mehr-Marken-Strategie im Ersatzgeschäft und – ebenfalls analog zum Pkw-Geschäft – die Dach- und Premiummarke Continental soll das Zugpferd sein.

Fahrholz stolpert über Milliarden-Fiasko

Vor einigen Monaten hatte Bernd Fahrholz (55), Chef der Dresdner Bank und Vorstandsmitglied der Allianz, im Gespräch mit einem führenden Wirtschaftsmagazin räsoniert, grundsätzlich keine Probleme damit zu haben, sein Einkommen offen zu legen. Allerdings hielt Fahrholz die Zeit dafür noch nicht gekommen, die Öffentlichkeit nicht für reif genug und er machte sich auch Sorgen wegen des angeblich typisch deutschen Neides. Angesichts des auch von ihm zu verantwortenden Milliardendesasters der Bank könnte die Öffentlichkeit tatsächlich der Meinung sein, der heute offiziell freiwillig zurückgetretene Fahrholz sei sein Geld nun wirklich nicht wert gewesen.

Kautschukindustrie 2002 dank Reifen erfolgreich

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Die deutsche Kautschukindustrie konnte im Jahr 2002 nicht vermeiden, dass die triste gesamtwirtschaftliche Entwicklung auch auf sie abfärbte. Dessen ungeachtet gelang der Branche über weitere qualitative Verbesserungen von Produkten nunmehr zum sechsten Mal in Folge eine Umsatzsteigerung. Im Jahr 2002 lag der Umsatz der deutschen Kautschukindustrie mit 9,7 Milliarden Euro um 2,4 % über dem Vorjahresergebnis.

Die Hersteller von Bereifungen trugen mit einem Umsatzplus von 4,0 % auf 5,1 Milliarden Euro wesentlich zum Gesamtergebnis bei. Den wesentlichen Beitrag zur Umsatzsteigerung leistete das Inlandsgeschäft mit knapp 4 Milliarden Euro und einer Steigerung um 4,1 %. Der Auslandsumsatz konnte um 3,4 % auf 1,1 Milliarden Euro erhöht werden.

Insgesamt stagnierte der Stückabsatz an Pkw-Reifen im Jahr 2002 bei rund 67 Millionen Einheiten. Durch erhöhte Lieferungen von Reifen an ausländische Produktionsstätten deutscher Fahrzeughersteller konnte im vergangenen Jahr ein stärkerer Rückgang der Erstausrüstungslieferungen als 2,8 % vermieden werden. Das Erstausrüstungsvolumen des Jahres 2002 an Pkw-Reifen betrug etwas mehr als 27 Millionen Einheiten.

Für die Reifenlieferungen in die Erstausrüstung von leichten Lastkraftwagen und Transportern hat sich im Jahr 2002 ein deutlicher Rückgang um 14,3 % auf 1,8 Millionen Reifen ergeben. Weniger drastisch fiel der Rückgang der Erstausrüstungslieferungen für große Lkw, Busse und Anhänger aus: Mit knapp 1,4 Millionen Reifen blieben die Lieferungen um 5,9 % hinter dem Vorjahr zurück.

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Goodyear sucht Käufer für Chemical Division

Darüber wurde schon länger spekuliert, jetzt ist es offiziell: Die wegen finanzieller Turbulenzen taumelnde Goodyear sucht jetzt einen Käufer für die Chemical Division, die mit 1.400 Belegschaftsmitgliedern im letzten Jahr einen Umsatz von 750 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Der Notverkauf wird mit dem Willen, sich aufs Kerngeschäft konzentrieren zu wollen, begründet.

Reifenplatz Karlsruhe

Unsere „Reifenplatz“-Serie geht 2003 ins mittlerweile fünfte Jahr, und seit Mai 1998 haben wir bislang insgesamt 235 Betriebe besucht und auf die Beratungsqualitäten der dort angetroffenen Verkäufer abgeklopft. Doch damit soll noch nicht Schluss sein. Deshalb haben wir schon die nächsten Zielorte für dieses Jahr fest ins Visier genommen.

Den Anfang macht die Stadt Karlsruhe, wo sowohl Reifenhersteller Michelin als auch die Pneuhage-Handelskette ihren Hauptsitz haben. Insofern hat uns diesmal vor allem interessiert, ob bei der Reifenempfehlung der einzelnen Betriebe möglicherweise so etwas wie eine „Michelinlastigkeit“ festzustellen sein würde. Außerdem wollten wir – analog zu unserem letzten Reifenplatz in Nürnberg – wissen, wie die jeweiligen Verkäufer auf einen Kunden reagieren, der Ende Januar bzw.

Anfang Februar und damit kurz vor Beginn der Rückrüstphase auf Sommerreifen zu erkennen gibt, sein Auto neu bereifen zu wollen. Noch Winterreifen oder schon Sommerreifen lautete also die Frage, bezüglich derer sich wohl auch ein „Normalkunde“ eine entsprechende Beratung seitens des Reifenfachhandels wünscht..

Motorrad-Geschwindigkeitsrekord auf Michelin-Reifen

Für Loris Capirossi und seine 990-ccm-Ducati wurde bei Testfahrten auf der Rennstrecke von Barcelona die schnellste je bei einer Grand-Prix-Maschine gemessene Höchstgeschwindigkeit gemessen: Er fuhr 328,2 km/h schnell, auf Michelin-Reifen.