Superior stärkt Management weiter

Aluminiumräderhersteller Superior Industries International, Inc. (Van Nuys/Kalifornien) hat James Ferguson ins „senior management“ berufen, er trägt dort die Verantwortung für die weltweiten Verkäufe und das Marketing. Ferguson, seit 1977 im Unternehmen und zuletzt „Vice President – OEM Marketing“, soll die Internationalisierung vorantreiben und neue Kundengruppen erschließen wie er das schon bei Toyota und Nissan erfolgreich unter Beweis gestellt hat.

Motorradreifenmarkt 2003: ein Ausblick

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Jedes Jahr zeigen die Motorradhersteller auf den Frühjahrsmessen ihre neuesten Maschinen. Egal ob Hamburg, Berlin, München, Leipzig oder Dortmund – überall war die Resonanz im Februar bzw. März diesen Jahres recht gut, die Zweiradfans stürmten fast die Hallen.

Ein gutes Zeichen also, dass das Motorradfahren – trotz rückläufiger Neuzulassungszahlen – eigentlich nichts von seiner Faszination verloren hat. Und so hoffen denn auch die Motorradreifenhersteller ebenso wie der gesamte Rest der Motorradbranche, dass nach einem schrumpfenden Marktvolumen im Vorjahr 2003 wenigstens eine schwarze Null erreicht wird oder vielleicht sogar ein leichtes Plus daraus wird.

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F1-Erfolg erzeugt großen Druck auf Michelin

Der Melbourne-Erfolg mit gleich drei Autos auf dem Podium und das Resultat aus dem Vorjahr setzen Reifenhersteller Michelin unter Druck. In 2002 hatte es beim Grand Prix von Malaysia nach Einschätzung von Beobachtern bereits einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Bridgestone gegeben: Ralf Schumacher hatte vor Juan-Pablo Montoya für das Team BMW-Williams und auf Michelin gesiegt. „Der Druck auf uns könnte kaum größer sein“, zitiert der Online-Dienst “f1total” den Michelin-Sportdirektor Pierre Dupasquier wenige Tage vor dem Rennen in Sepang.

Sommerreifentests

Die Beilagen im Frühjahr und im Herbst in der Neue ReifenZeitung, in denen wir die aktuellen Testergebnisse der automobilen Endverbraucherzeitschriften veröffentlichen, dienen Marktteilnehmern als Übersicht und immer mehr Reifenhändlern als praktische Verkaufshilfe. Die neutrale und umfassende Wiedergabe der Testergebnisse von ADAC motorwelt, AutoBild und anderen erscheint nur in dieser Fachzeitschrift..

Zusammenhang Benzinverbrauch und Luftdruck

Goodyear nimmt die in den USA massiv gestiegenen Treibstoffpreise zum Anlass, auf die Bedeutung des Luftdruckes hinzuweisen. Der in den USA geschätzte Minderdruck auf allen Fahrzeugen kostet täglich völlig unnötig viele Millionen Liter Benzin (ganz abgesehen vom Sicherheitsaspekt und vom vorzeitigen Reifenverschleiß). Nach letzten Zahlen hat durchschnittlich wenigstens ein Reifen am Fahrzeug sogar gefährlichen Minderdruck, 90 Prozent der Autofahrer überprüfen den Luftdruck nur völlig unregelmäßig, zwei Drittel wissen nicht, wo sie den korrekten Luftdruck für ihre Bereifung finden könnten.

Blickpunkt Genf

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Der Genfer Automobil-Salon ist alljährlich so etwas wie der „neutrale Boden“, auf dem sich die Automobilhersteller und viele ihrer Zulieferer – so auch aus der Reifenindustrie – treffen. Kein „Heimvorteil“ für die Japaner in Tokyo, die Amerikaner in Detroit, die Franzosen in Paris und die Deutschen in Frankfurt. Genf ist mehr als ein „Schaulaufen“ der Branche und hat den etwas betulichen Charakter vergangener Tage abgelegt.

MLX-Jahrestagung 2003 in Willingen: „Die Dinge tun, die richtigen Dinge tun“

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„Die Dinge tun, die richtigen Dinge tun“ lautete das Motto der diesjährigen MLX-Tagung. Schätzungsweise 140 Partner der von Großhändler Meyer Lissendorf ins Leben gerufenen Kooperation waren der Einladung von Geschäftsführer Bernhard Sommer nach Willingen gefolgt. Auf dem Programm standen neben einer Werksbesichtigung bei Continental in Korbach und dem traditionellen MLX-Stammtisch mit der „Manöverkritik 2002“ vor allem eine Bestandsaufnahme der Entwicklung der Kooperation, die mittlerweile auf insgesamt 153 Partner und 224 Outlets angewachsen ist, sowie ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

„653.000 Pkw-Reifen – und das ohne den hohen Anteil an Kompletträdern – haben wir im letzten Jahr über MLX abgesetzt“, erklärte Sommer stolz. Und auch für 2003 malte der Manager ein „verhalten positives“ Bild.

Damit bewertet er die Marktentwicklung im Reifenfachhandel ähnlich wie Hans-Jürgen Drechsler, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV), der neben Heinrich Huinink, Leiter Forschung und Entwicklung Reifen und Verfahrenstechnik bei der Continental AG, sowie weiteren Rednern als Referent für die Tagung gewonnen werden konnte.

Matthias Grün: „Gemeinsam mit den Kunden das Potenzial ausschöpfen“

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Matthias Grün, seit 1. Juli letzten Jahres Michelin-Geschäftsbereichsleiter Pkw-Reifen Ersatzmarkt für Deutschland, Österreich und die Schweiz, stellte sich der Neue Reifenzeitung zu einem Gespräch. Grün ist nicht auf dem bis dahin als klassisch geltenden Weg beim Reifenhersteller Michelin gelandet, denn zuvor war er bei Mass Merchandisern und danach bei der Allianz im Marketing tätig.

Schnell versteht Grün klarzumachen, welche Übereinstimmung es zwischen Versicherungs- und Reifenmärkten gibt. Versicherungen sind sehr daran interessiert, den Verkauf innerhalb ihres Kundenstamms zu optimieren, sie begleiten den Kunden von klein auf an, von der Mopedversicherung bis hin zur Aussteuer- und Lebensversicherung. Für Versicherer ist es gar nicht so leicht, neue Kunden zu akquirieren und ziemlich teuer ist es auch.

Besser ist da schon der Ansatz, den bestehenden Kundenstamm so optimal wie möglich zu betreuen. Zu diesem Zweck unterhalten Versicherer große Datenbanken, sie wissen sehr viel über ihre Kunden und sie wissen auch, zu welchen Zeiten, in welchem Lebensalter und welchen Lebensphasen Kunden bestimmte Bedürfnisse haben, die es zu decken gilt. Das lässt sich nach Grüns Ausführungen zum größten Teil auch auf den Reifenmarkt übertragen.

Hier gilt es, mit den bestehenden Kunden noch besser als bisher die Zusammenarbeit zu pflegen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, aber auch mit ihnen gemeinsam die Marktchancen zu erkennen und zu nutzen. „Den Partner dann fit machen“, lautet es bei Michelin. Und dies erfolgt mit gut durchdachten und sorgfältig erarbeiteten Programmen, die den Händler vor Ort befähigen sollen, sein Potenzial noch besser und noch zielgerichteter auszuschöpfen.

Michelin mit Rekordzahlen für 2002

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Obwohl der Umsatz 2002 mit 15,645 Milliarden Euro gegenüber 2001 um 0,8 Prozent rückläufig war, übertrumpfte der Michelin-Konzern mit einem Operating Income von 1,225 Milliarden Euro (das sind 7,8 % vom Umsatz und 18 % mehr als 2001) die ohnehin schon hohen Erwartungen der Finanzwelt. Der Nettogewinn sprang um gleich 107 Prozent auf 614 Millionen Euro. Gleichzeitig hat der Konzern binnen eines Jahres die Schulden um mehr als eine Milliarde Euro reduzieren können.

Damit ist Michelin weiterhin der weltweit mit weitem Abstand am besten verdienende Reifenhersteller. In den Pension Funds sind nochmals mehr als 200 Millionen Euro eingezahlt worden, so dass Edouard Michelin vor der Presse in Paris mit Blick darauf feststellen konnte: "Unsere Position ist einwandfrei."

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Dreiteiliges GT-Rad als BBS-Highlight

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Der Imageleader des Aluminiumräder-Ersatzmarktes BBS präsentiert neu zur Saison 2003 mit dem Typ RA ein Fünf-Zwillingsspeichen-Design in der so genannten „Classic Line“ und mit Typ RD ein 5-Speichen-Rad aus der „Design Line“. Highlight des Programmes und in Genf auf dem Automobilsalon dem Publikum erstmalig gezeigt ist jedoch das neue dreiteilige „GT-Rad“ im klassischen Kreuzspeichen-Look und im gleichen Verfahren hergestellt wie die Rennsportfelgen. Der so genannte „Anti-Rutsch-Lack“, der bei dieser Felge erstmalig auch einem Handelsrad zugute kommt und ursprünglich für die Formel 1 entwickelt worden war, verhindert ein Drehen des Reifens auf der Felge.