Die Arden Automobilbau GmbH (Krefeld) erweitert das Angebot der im letzten Jahr vorgestellten, exklusiv den Jaguar-Modellreihen vorbehaltenen Leichtmetallräder der Designlinie „Sportline“. Die neuen 3-teiligen geschmiedeten Räder werden in den Dimensionen 8×19″ bzw. 8,5×19″ (Bereifung 235/45 ZR 19) für die X-Type-Baureihen sowie als 8,5×19″ und 10×18″ (Bereifung VA: 245/35 ZR 19, HA: 275/35 ZR 19) für den S-Type angeboten.
Die 20″-Ausführungen bleiben den XK-Modellreihen vorbehalten. Wie bereits die Monoblock-Gussräder, so werden auch die 3-Teiler beim italienischen Felgenspezialisten OZ Racing gefertigt.
Die „Dekra VR Fleetservices GmbH“, ein vor gut vier Jahren gegründetes Jointventure-Unternehmen von Dekra und VR Leasing mit Fullservice-Ambitionen, wird zum 1.4. aufgelöst.
Beide Unternehmen verfolgen unterschiedliche strategische Ansätze bei der Weiterentwicklung des Flottenservice. Dekra kooperiert seit Anfang diesen Jahres auch mit der Südleasing. Für die Kunden soll es keine nachteiligen Folgen geben.
Die ursprüngliche Funktion von Rädern ist zwar längst im Bewusstsein verschüttet, heute wird nach Preisen, Gewicht und Styling gefragt. Doch die Entwicklung des Rades ist noch längst nicht abgeschlossen. Der Wettstreit um Materialien und Techniken beim Bauteil Rad beschäftigt Kaufleute, Ingenieure und Designer unvermindert.
Involviert sind die Auto- und die Räderhersteller, der Handel und nicht zuletzt die Verbraucher. In unserem Felgenreport Teil 1, der wie in den Vorjahren in dieser März-Ausgabe erscheint, legen wir den Schwerpunkt auf technische Aspekte, beleuchten die „Philosophien“ der Produzentenseite, ob Auto- oder Räderhersteller.
Motorroller werden größer und stärker. Michelin hat mit Pilot Sport SC und Pilot City größere und breitere Reifen entwickelt, die diesem Trend gerecht werden. Die neuen Rollerreifen werden in den Zoll-Größen 12, 13 und 14 sowie Breiten von 140 und 150 Millimetern angeboten.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/22837_2823.jpg12672Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-03-19 00:00:002023-05-16 12:33:54Neue Rollerreifen: Michelin Pilot Sport SC und Pilot City
Dass die Firma Montupet S.A. ein weitgehend "unbeschriebenes Blatt" ist, hat verschiedene Gründe.
Zum einen ist das Unternehmen ausschließlich auf das Erstausrüstungsgeschäft mit den Automobilherstellern fixiert, zum anderen stellt es überwiegend Teile her, die recht unspektakulär und deren Herkunft dem Verbraucher egal sind: Zylinderköpfe, Radaufhängungen bzw. Achsträger und andere Strukturteile im Bereich des Fahrwerkes, übrigens gegossen im Schwerkraftverfahren. Fast 80 Prozent des Umsatzes macht das Unternehmen mit Zentrale in Clichy in der Peripherie von Paris mit diesen Teilen, bei denen "Markenstatus" völlig nebensächlich ist.
All diesen Teilen ist gemein, dass sie aus dem Material Aluminium sind. Das Unternehmen – gegründet 1894 von Pierre Montupet – hat zahlreiche Werke, auch in Nord- und Mittelamerika, und beschäftigt insgesamt fast 4.000 Mitarbeiter, der Umsatz in der Gruppe betrug in 2002 534 Millionen Euro und soll 2003 auf 650 Millionen steigen.
Da Montupet auch im Räderbereich nur Erstausrüstungsambitionen hat und auf den Felgen lediglich das Logo der belieferten Automarke für den Betrachter sichtbar ist, spielt auch hier die Marke bzw. deren Verbraucherimage keine Rolle. Hinzu kommt, dass das Unternehmen in der Vergangenheit fast ausschließlich auf die heimischen, also die französischen Autohersteller kapriziert war.
Die seltenen Anläufe – so bei Volvo – auch außerhalb der Landesgrenzen Fuß zu fassen, versandeten allesamt. Das allerdings soll sich ändern ..
Unter dem Namen „macs 40“ hat die Gutmann Messtechnik GmbH ein speziell für die Diagnose und Kodierung von Reifendrucküberwachungssystemen konzipiertes Gerät entwickelt. Es soll die Fehlerdiagnose unterschiedlicher direkt messender und ABS-basierender Systeme beherrschen und darüber hinaus außerdem noch die bei Systemen mit einer zentralen Empfängerantenne (Schrader) notwendigen Kodierungen durchführen können. Damit will das Unternehmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit freier Werkstätten und des Reifenhandels gegenüber Markenwerkstätten beitragen.
Kürzlich haben Michelin und Hankook Tire eine engere Zusammenarbeit beschlossen. In Zuge dessen hat sich der französische Reifenhersteller mit zehn Prozent an dem koreanischen Unternehmen beteiligt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde schon Ende Januar von Hankook-Präsident Choong Hwan Cho und Jean-Marc François, Präsident Michelin Asia-Pacific, in Seoul unterzeichnet.
In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen die neuen Partner davon, das dieses Agreement beiden Unternehmen gestatte, Synergien abzuschöpfen und die jeweilige Marktposition weiter auszubauen.Offenbar schon seit einigen Monaten liefen die Verhandlungen zwischen Hankook bezüglich einer Kooperation in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Distribution, wenngleich auch jetzt noch nicht alle Details unter Dach und Fach sein sollen – jedenfalls signalisieren beide Partner noch weiteren Diskussionsbedarf. Was allerdings schon feststeht ist, dass Michelin Hankook eine Lizenz für das PAX-System erteilen wird und die Koreaner dafür im Gegenzug Reifen für die Franzosen produzieren werden.
Über den Preis für die zehnprozentige Beteiligung ist bislang nichts Näheres bekannt geworden. Ausgehend von dem Hankook-Aktienkurs zum Zeitpunkt des Deals kann die Summe jedoch grob auf etwa 33 Millionen US-Dollar geschätzt werden.
Hankook-CEO Choong Hwan Cho und Jean-Marc Francois bei der Vertragsunterzeichnung
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/22823_2816.jpg118150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-03-19 00:00:002023-05-16 12:33:50Michelin beteiligt sich an Hankook
Nichts ist beständiger als der Wandel. Sprüche solcher Art mögen eingängig sein, zumal sie meist auch noch mehr als nur ein wenig Wahrheit beinhalten. Man denkt zurück an Zeiten, in denen nur Vollsortimentern zugetraut wurde, sich im Markt behaupten zu können.
Wie sollten sich schließlich Reifenhändler für einen Reifenhersteller als hauptsächlichen, wenn nicht gar strategischen Partner entscheiden können, wenn dieser nur Personenwagenreifen anbieten konnte und keinerlei Nutzfahrzeugreifen? Fragen dieser Art müssen längst nicht mehr gestellt werden. Die Divisionalisierung, Trennung von Pkw- und Nutzfahrzeugreifen, ist inzwischen bare Selbstverständlichkeit und auch immer mehr Reifenhändler haben sich der Erkenntnis nicht länger verschlossen, dass „Quersubventionierungen“ – man verdiente zwar nichts am Lkw-Neureifen, dafür aber angeblich an der Runderneuerung und/oder der Karkasse, an diversen Dienstleistungen und im Übrigen auch am Pkw-Reifengeschäft mit den Bediensteten großer Spediteure – auf Dauer unmöglich und schädlich sind..
Das Zahlenwerk der Pirelli-Gruppe für 2002 ist stark in Mitleidenschaft gezogen von den beiden Sparten „Energiekabel und Systeme“ (10,6% Umsatzrückgang) sowie „Telekommunikationskabel und Systeme“ (Umsatzeinbruch von 58,5% und große Verluste). Freude bereitet dagegen die Geschäftseinheit Reifen: Sie konnte den Umsatz mit 2,857 Mrd. Euro in etwa halten, beim Operating Income Reifen legte sie von 172 auf 191 Mio.
Euro zu. Der RoS (Return on Sales) bei Reifen hat 6,1 Prozent betragen. Die Reifensparte beschäftigte am 31.
12.2002 insgesamt 20.192 Mitarbeiter, 198 mehr als im Jahr zuvor.
In der Leichtmetallfelgenszene des Ersatzmarktes wird gelogen, dass sich die Balken biegen: bei Stückabsatzzahlen, Marktanteilen, Preisstellungen (die Dumpingpreise machen immer die anderen) usw. – Nichts Neues also! Der Gesamtmarkt wird von den Marktteilnehmern im Allgemeinen auf mindestens 2,2, maximal 2,8 Millionen Einheiten für das Jahr 2002 geschätzt. Der Gesamtmarkt ist nun mal hundert Prozent und er schrumpft in seinem Volumen.
Hauptgrund: die wachsenden Ausstattungsquoten der neuen Automodelle, die von den Autoherstellern in den Markt gebracht werden. Der Kuchen wird auch kleiner, weil die Automobilhersteller in den letzten Jahren großartige Zubehörprogramme aufgebaut haben.Wer dennoch Aluminiumräder kauft, der macht der Branche nicht die rechte Freude.
Er entscheidet sich für „Massenware“, das Auto wird nicht individualisiert, sondern den vielen anderen Verbrauchern angepasst. Die Exklusivität ist auf der Strecke geblieben. Der Siegeszug der Aluminiumfelge wurde zu deren Niederlage.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/22825_3867.jpg409400Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-03-19 00:00:002023-05-16 12:33:52Ersatzgeschäft von Aluminiumfelgen hat Zenit überschritten