Bandag stellt nicht in Bologna aus

Das internationale Unternehmen Bandag wird an der in Bologna stattfindenden Autopromotec nicht teilnehmen. Das teilte der Runderneuerer jetzt in einer Presserklärung mit. Stattdessen wolle Bandag einen „direkten Marktansatz“ verfolgen.

In den vergangenen Jahren habe der europäische Reifenmarkt eine starke Konsolidierung erfahren, insbesondere in der Runderneuerungsbranche. Während im Vertriebsbereich weniger Akteure vertreten seien, werden diese durch Fusionen und Akquisitionen ständig größer. „Dies erfordert einen direkten Zugang zu möglichen und bereits bestehenden Kunden“, schreibt das Unternehmen weiter.

Eurofleet Tyres & Services, Flottenpartner im Reifenservice und im Reifenmanagement und als Jointventure zwischen Bandag und dem deutschen Team Reifen-Union ins Leben gerufen, werde allerdings auf der Autopromotec vom 21. bis 25. Mai in Bologna mit einem Stand anwesend sein.

Michelin Frankreich sucht 1.100 neue Mitarbeiter

Michelin Frankreich will im laufenden Jahr über 1.100 neue Mitarbeiter einstellen. Wie der französische Reifenhersteller bekannt gibt, verfolge man seit 2001 im Mutterland des Unternehmens eine besondere Einstellungspolitik, mit der das Personal langfristig verstärkt werden soll.

Diese Politik sei notwendig, um den „Anforderungen der Michelin-Gruppe gerecht zu werden“. So gingen in den kommenden Jahren etliche Mitarbeiter in den Ruhestand. Unter den 1.

100 Mitarbeitern, die der Reifenhersteller einstellen will, werden rund 600 Facharbeiter, Techniker und leitende Angestellte sowie rund 500 einfache Arbeiter sein. Michelin beschäftigt in Frankreich 32.000 seiner weltweit 127.

000 Mitarbeiter (Deutschland: 6.500)..

TRIB: Continental macht das Dutzend voll

Continental Tire North America unterstützt als mittlerweile zwölfter Reifenhersteller die Belange des Tire Retread Information Bureau, kurz: TRIB. Das in Kalifornien ansässige Bureau ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Firmen zusammengeschlossen haben, um die motorisierte Öffentlichkeit auf die ökonomischen und ökologischen Vorzüge der Runderneuerung aufmerksam zu machen. „Wir sind dankbar, dass Continental Tire North America entschieden hat, das TRIB zu unterstützen.

Continental Tire in Nord-Amerika hat verstanden, dass die Anstrengungen des Bureau im Dienste der Runderneuerung der gesamten Lkw-Reifenindustrie nützen“, sagte TRIB-Geschäftsführer Harvey Brodsky amerikanischen Medien. Ebenfalls zum TRIB gehören: Bridgestone/Firestone, Cooper Tire & Rubber, Hankook Tire, Hercules Tire & Rubber, Kumho Tire, Michelin North America, Sumitomo sowie Yokohama Tire..

Sumitomo muss Reifenpreise in Asien erneut anheben

Die japanische Sumitomo Rubber Industries Ltd. (SRI) hat eine weitere Preisanhebung seiner Produkte angekündigt. Dies betreffe ab der zweiten Jahreshälfte Pkw-, Llkw-, Lkw- und Busreifen der Marken Dunlop und Sumitomo für die Märkte Asien, Lateinamerika, Afrika und den Mittleren Osten.

Nachdem SRI bereits im Januar die entsprechenden Preise um drei bis fünf Prozent angehoben hat, kommen nun erneut drei bis fünf Prozent hinzu. Das japanische Unternehmen erklärt den Schritt mit „eskalierenden Preisen bei den Rohstoffen“ wie etwa Naturkautschuk oder für bei der Reifenproduktion notwendige Chemikalien. Aus demselben Grund hatte im ersten Quartal des Jahres bereits die Bridgestone Corp.

USWA fordert Sicherheiten von Goodyear

Die amerikanische Stahlarbeitergewerkschaft United Steelworkers of America (USWA), die derzeit mit Goodyear Tire & Rubber einen neuen Tarifvertrag aushandelt, fordert für die verlangten Zugeständnisse bei den Sozialleistungen Sicherheiten. Der in Nord-Amerika wirtschaftlich angeschlagene Reifenhersteller Goodyear habe in den vergangenen Jahren tausende Arbeitsplätze gestrichen, daher müssten der Gewerkschaft Sicherheiten für Jobs und Rentenansprüche gemacht werden, so ein USWA-Sprecher gegenüber den Medien. Unterdessen sind Analysten der Ansicht, dass ein Abkommen zwischen den Verhandlungspartner, das ein Entgegenkommen der Gewerkschaft beinhaltet, sehr wahrscheinlich ist.

Trotzdem bestehe weiterhin die Gefahr eines Streiks, denn einige Gewerkschaftsfunktionäre stehen auf dem Standpunkt, es sei Goodyear Tire & Rubber, das seine Herangehensweise an die Verhandlungen ändern müsse, damit ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen werden kann. Der Reifenhersteller hingegen betrachtet den ersten Verhandlungsvorschlag als „faires und gut gemeintes Angebot“..

KBA meldet 1,5 Prozent weniger Pkw-Zulassungen

Die Neuzulassungen des ersten Quartals 2003 lösen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in der Automobilbranche wohl kaum Freude aus. Einschließlich der 318.659 im März neu in den Verkehr gebrachten Personenkraftwagen wurden im ersten Quartal insgesamt 1,5 Prozent beziehungsweise rund 12.

000 Einheiten weniger abgesetzt als noch ein Jahr zuvor. Nur bei den Kraftomnibussen (+ 6,4 %) und den Sattelzugmaschinen (+ 4,6 %) wurden am Quartalsende schwarze Zahlen geschrieben. Vor drei Jahren war zu diesem Zeitpunkt bei den Kfz-Neuzulassungen bereits die Millionen-Grenze überschritten; in diesem Jahr hat das KBA bisher nur 908.

Goodyear wird Namensgeber auf dem EuroSpeedway Lausitz

Die Goodyear ist „Official Partner“ und Namensgeber beim Champ Car-Rennen auf dem EuroSpeedway in der Lausitz. Beim einzigen Deutschland-Gastspiel der Champ Car World Series, einem der spektakulärsten Motorsportereignisse überhaupt, heißt die erste Kurve nach der Start- und Ziellinie des Lausitzer Superspeedways „Goodyear-Turn“. Außerdem fanden die 111.

000 Besucher des fünften von insgesamt 18 Läufen der Champ Car World Series den Flügelschuh, das Logo des amerikanischen Reifenherstellers, auf ihren Eintrittskarten wieder. Auch beim Rahmenprogramm des Champ Car-Rennens ist Goodyear ganz vorne mit dabei. So belieferte der Hersteller die Teilnehmer der V8STAR-Rennserie, die ebenfalls in der Lausitz gastierte, mit Reifen.

Goodyear begrüßt Nobelpreisträger in Akron

Die Goodyear Tyre & Rubber Company konnte nun den Nobelpreisgewinner Dr. Alan Heeger in der Firmenzentrale in Akron, Ohio, begrüßen, bevor dieser vor der Akron Polymer Lecture Group der Universität in Akron sprach. Die Lecture Group wird seit 50 Jahren vom ortsansässigen Reifenhersteller finanziell unterstützt.

Dr. Heeger wurde im Goodyear Technical Center von Joseph M. Gingo, Senior Vice President, und von Jonathan D.

Rich, Präsident der North American Tire Unit, begrüßt. Dr. Alan Heeger hatte 2000 den Nobelpreis in Chemie für die „Entdeckung und die Entwicklung von leitenden Polymeren“ verliehen bekommen.

Prüfwanne hilft beim Lokalisieren von Reifenschäden

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Die Herkules Hebetechnik GmbH aus Kassel hat nun ein hilfreiches Gerät auf den Markt gebracht, mit dem schnell und ohne großen Aufwand Schäden in einem Reifen und auch in Schläuchen lokalisiert werden können. Die robuste Pkw-Reifenprüfwanne P 900 ist laut Hersteller eine ausgereifte und lohnende Arbeitshilfe beim Prüfen von Pkw-Reifen und Schläuchen. Die komfortable Bedienbarkeit gewährleistet Zeit- und somit Kosteneinsparung.

Durch das volle Eintauchen des Rades oder des Schlauchs in die feuerverzinkte Prüfwanne ist die Schadstelle leicht zu finden und kann sofort behoben werden. Dabei wird der Reifen von der pneumatischen Tauchvorrichtung vollautomatisch eingetaucht. Eine lange Lebensdauer und eine hohe Belastbarkeit zeichnen die Pkw-Prüfwanne P 900 zudem aus.

Alle tauchenden Teile und die Wanne sind durch Feuerverzinkung gegen Korrosion geschützt. Sie ist Platz sparend einsetzbar und amortisiert sich laut Herkules Hebetechnik GmbH zudem schnell. Die Prüfwanne hat einen Durchmesser von 80 Zentimeter und nimmt Räder bis maximal 300 Millimeter Breite auf.

Sumitomo setzt Maßstäbe in der Produktion

Mitbewerber des japanischen Reifenherstellers Sumitomo Rubber Industries haben Analysten zufolge angekündigt, künftig ebenfalls etwas wie das neue Taiyo Reifenproduktionssystem, wie Sumitomo es in seiner Fabrik in Shirakawa hat, zu installieren. Unter den Mitbewerbern sind drei einheimische, auch Bridgestone, sowie zwei nicht-japanische. Das System offeriere einem Hersteller bessere Qualität, eine größere Flexibilität bezüglich der produzierbaren Bandbreite an Reifen sowie geringere Kosten.

Analysten gehen davon aus, dass das Reifenproduktionssystem die Stückkosten um zehn bis 15 Prozent bei kleinen Produktionsmengen verringern kann. Das bei Sumitomo Rubber installierte System (seit Juli 2002) wird im Sommer durch ein weiteres ergänzt..