USWA fordert Sicherheiten von Goodyear

Die amerikanische Stahlarbeitergewerkschaft United Steelworkers of America (USWA), die derzeit mit Goodyear Tire & Rubber einen neuen Tarifvertrag aushandelt, fordert für die verlangten Zugeständnisse bei den Sozialleistungen Sicherheiten. Der in Nord-Amerika wirtschaftlich angeschlagene Reifenhersteller Goodyear habe in den vergangenen Jahren tausende Arbeitsplätze gestrichen, daher müssten der Gewerkschaft Sicherheiten für Jobs und Rentenansprüche gemacht werden, so ein USWA-Sprecher gegenüber den Medien. Unterdessen sind Analysten der Ansicht, dass ein Abkommen zwischen den Verhandlungspartner, das ein Entgegenkommen der Gewerkschaft beinhaltet, sehr wahrscheinlich ist.

Trotzdem bestehe weiterhin die Gefahr eines Streiks, denn einige Gewerkschaftsfunktionäre stehen auf dem Standpunkt, es sei Goodyear Tire & Rubber, das seine Herangehensweise an die Verhandlungen ändern müsse, damit ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen werden kann. Der Reifenhersteller hingegen betrachtet den ersten Verhandlungsvorschlag als „faires und gut gemeintes Angebot“..

KBA meldet 1,5 Prozent weniger Pkw-Zulassungen

Die Neuzulassungen des ersten Quartals 2003 lösen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in der Automobilbranche wohl kaum Freude aus. Einschließlich der 318.659 im März neu in den Verkehr gebrachten Personenkraftwagen wurden im ersten Quartal insgesamt 1,5 Prozent beziehungsweise rund 12.

000 Einheiten weniger abgesetzt als noch ein Jahr zuvor. Nur bei den Kraftomnibussen (+ 6,4 %) und den Sattelzugmaschinen (+ 4,6 %) wurden am Quartalsende schwarze Zahlen geschrieben. Vor drei Jahren war zu diesem Zeitpunkt bei den Kfz-Neuzulassungen bereits die Millionen-Grenze überschritten; in diesem Jahr hat das KBA bisher nur 908.

Bandag stellt nicht in Bologna aus

Das internationale Unternehmen Bandag wird an der in Bologna stattfindenden Autopromotec nicht teilnehmen. Das teilte der Runderneuerer jetzt in einer Presserklärung mit. Stattdessen wolle Bandag einen „direkten Marktansatz“ verfolgen.

In den vergangenen Jahren habe der europäische Reifenmarkt eine starke Konsolidierung erfahren, insbesondere in der Runderneuerungsbranche. Während im Vertriebsbereich weniger Akteure vertreten seien, werden diese durch Fusionen und Akquisitionen ständig größer. „Dies erfordert einen direkten Zugang zu möglichen und bereits bestehenden Kunden“, schreibt das Unternehmen weiter.

Eurofleet Tyres & Services, Flottenpartner im Reifenservice und im Reifenmanagement und als Jointventure zwischen Bandag und dem deutschen Team Reifen-Union ins Leben gerufen, werde allerdings auf der Autopromotec vom 21. bis 25. Mai in Bologna mit einem Stand anwesend sein.

Michelin Frankreich sucht 1.100 neue Mitarbeiter

Michelin Frankreich will im laufenden Jahr über 1.100 neue Mitarbeiter einstellen. Wie der französische Reifenhersteller bekannt gibt, verfolge man seit 2001 im Mutterland des Unternehmens eine besondere Einstellungspolitik, mit der das Personal langfristig verstärkt werden soll.

Diese Politik sei notwendig, um den „Anforderungen der Michelin-Gruppe gerecht zu werden“. So gingen in den kommenden Jahren etliche Mitarbeiter in den Ruhestand. Unter den 1.

100 Mitarbeitern, die der Reifenhersteller einstellen will, werden rund 600 Facharbeiter, Techniker und leitende Angestellte sowie rund 500 einfache Arbeiter sein. Michelin beschäftigt in Frankreich 32.000 seiner weltweit 127.

000 Mitarbeiter (Deutschland: 6.500)..

TRIB: Continental macht das Dutzend voll

Continental Tire North America unterstützt als mittlerweile zwölfter Reifenhersteller die Belange des Tire Retread Information Bureau, kurz: TRIB. Das in Kalifornien ansässige Bureau ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich Firmen zusammengeschlossen haben, um die motorisierte Öffentlichkeit auf die ökonomischen und ökologischen Vorzüge der Runderneuerung aufmerksam zu machen. „Wir sind dankbar, dass Continental Tire North America entschieden hat, das TRIB zu unterstützen.

Continental Tire in Nord-Amerika hat verstanden, dass die Anstrengungen des Bureau im Dienste der Runderneuerung der gesamten Lkw-Reifenindustrie nützen“, sagte TRIB-Geschäftsführer Harvey Brodsky amerikanischen Medien. Ebenfalls zum TRIB gehören: Bridgestone/Firestone, Cooper Tire & Rubber, Hankook Tire, Hercules Tire & Rubber, Kumho Tire, Michelin North America, Sumitomo sowie Yokohama Tire..

USWA lehnt Angebot der Goodyear ab

Die amerikanischen Gewerkschaften haben am Wochenende Vorschläge der Goodyear Tire & Rubber Co. über einen neuen Tarifvertrag abgelehnt. Ein Sprecher der United Steelworkers of America (USWA) sagte, man habe das Angebot geprüft und in seiner Gesamtheit abgelehnt.

Der vorgelegte Tarifvertrag, der für drei Jahre gelten soll, werde zu Arbeitsplatzverlusten, Gehaltskürzungen und anderen Zugeständnissen der Arbeitnehmer führen, so der Gewerkschaftssprecher weiter. Zu diesen Zugeständnissen zählen beispielsweise auch höhere Beiträge der Arbeitnehmer zur Krankenversicherung oder „drastisch“ höhere Zuzahlungen für verschriebene Medikamente. Die abgelehnten Vorschläge stellen das erste umfassende Vertragsangebot dar, das die Verhandlungspartner seit Beginn der Gespräche im März auf dem Tisch haben.

Die Verhandlungsführer der Stahlarbeitergewerkschaft sowie der Goodyear wollen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Der drittgrößte Reifenhersteller der Welt aus Akron, Ohio, befindet sich zurzeit unter starkem Druck, seine amerikanischen Reifengeschäfte neu zu ordnen, nachdem dort hohe Verluste eingefahren wurden. Die USWA vertritt rund 19.

000 Arbeitnehmer. Der bisherige Tarifvertrag lief am 19. April aus, wird allerdings auf täglicher Basis verlängert.

Neue MOMO-Felge Quasar 2 von Hölzel

Die Hölzel Automotive GmbH präsentiert mit dem Leichtmetallrad Quasar 2 der Marke MOMO eine neue sportliche Felge im Acht-Speichen-Design. Das exklusive Rad Quasar 2 soll pure Sportlichkeit vermitteln und durch seine glänzend silberne Lackierung klare optische Akzente setzen. Der neue Silberling von Hölzel ist in den Größen 7x15H2 bis 7,5x16H2, 7x17H2 bis 8x17H2 sowie in der Größe 8×18 zu haben.

Peugeot-Michelin-Fahrer Grönholm gewinnt auch 5. WRC-Lauf

Marcus Grönholm hat nach Schweden und Neuseeland nun auch den fünften Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft in seinem Peugeot 206 WRC auf Michelin-Reifen gewonnen. Hinter dem siegreichen Finnen und amtierenden Weltmeister erreichte Carlos Sainz in seinem Citroën Xsara WRC, ebenfalls auf Michelin-Reifen, als zweiter das Ziel bei der Rallye in Argentinien. Sein Abstand auf den Sieger: 26,6 Sekunden.

Als dritter schloss Richard Burns mit seinem Peugeot 206 WRC (Michelin) den außerordentlich abwechslungsreichen WM-Lauf ab; er führt somit weiterhin die Fahrerwertung der WM mit zwei Punkten Vorsprung vor Grönholm an. Auf den weiteren Plätzen landeten Harri Rovanperä (Peugeot/Michelin) und Petter Solberg (Subaru Impreza/Pirelli). Der sechste von 14 Läufen findet am 5.

bis 8. Juni in Griechenland statt..

Buell schnürt „Heiße Reifen“-Paket mit Dunlop-Reifen

Mit einem „Heiße Reifen“-Paket im Wert von rund 550,- Euro macht es Buell ab sofort allen Interessenten noch leichter, sich für eine neue Firebolt XB9R zu entscheiden. Neben der ein Jahr währenden Mobilitätsgarantie, die für beide XB-Modelle gilt, erhalten alle Käufer je einen Satz Reifen des Typs Dunlop D207 RR..

Goodyear wird Namensgeber auf dem EuroSpeedway Lausitz

Die Goodyear ist „Official Partner“ und Namensgeber beim Champ Car-Rennen auf dem EuroSpeedway in der Lausitz. Beim einzigen Deutschland-Gastspiel der Champ Car World Series, einem der spektakulärsten Motorsportereignisse überhaupt, heißt die erste Kurve nach der Start- und Ziellinie des Lausitzer Superspeedways „Goodyear-Turn“. Außerdem fanden die 111.

000 Besucher des fünften von insgesamt 18 Läufen der Champ Car World Series den Flügelschuh, das Logo des amerikanischen Reifenherstellers, auf ihren Eintrittskarten wieder. Auch beim Rahmenprogramm des Champ Car-Rennens ist Goodyear ganz vorne mit dabei. So belieferte der Hersteller die Teilnehmer der V8STAR-Rennserie, die ebenfalls in der Lausitz gastierte, mit Reifen.