Die im Dezember von Michelin übernommene Reifenhandelskette Viborg hat den Reifenfachhandel mit der neuesten Werbekampagne aufgeschreckt: „Haben wir ein Rad ab? Jetzt 4 Reifen kaufen – nur 3 bezahlen.“ BRV-Präsident Peter Seher meinte, auf eine „Fortsetzung der Subventionierung durch Verlustübernahme durch die Industrie“ (sprich: Michelin) schließen zu können und sprach ironisch von einem „subtilen Mittel, Händlerfreundlichkeit unter Beweis zu stellen und dem freien Reifenfachhandel die Kapitalkraft zur notwendigen Modernisierung zu entziehen.“ Seine eigene Rundfunk-Werbeaktion in Hessen „Wir sind die Günstigsten“ hielt Seher jedoch für notwendig, um eine Imagekorrektur vornehmen zu können, weil sein Unternehmen vielfach als zu teuer angesehen werde.
Während Viborg aber keine Gelegenheit hatte zu Erläuterungen, nahm sich Präsident Peter Seher einfach während seiner offiziellen Rede das Recht, Aktionen seines Unternehmens zu rechtfertigen, an der Preisschraube habe man aber kaum drehen müssen. Mag ja sein. Wie ist es aber bei Viborg? Was kosten denn drei Reifen?` Wer ist nun „der Günstigste?“.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-27 00:00:002023-05-16 12:39:41Rad ab? „Wir sind die Günstigsten.“
Nach der großen Resonanz auf seine Smart-Verkaufsaktion plant Europas größter Versandhändler Quelle den Einstieg ins Automobilgeschäft. „Wir werden ins Automobilgeschäft einsteigen“, sagte ein Quelle-Sprecher. „Wir sind wahrscheinlich die ersten, die als Nicht-Autohändler in diesen Vertrieb einsteigen“, sagte er weiter.
Im vergangenen Jahr hatten sich bereits die Handelsunternehmen Edeka und Schlecker als Autoverkäufer versucht. Allerdings handelte es sich dabei um einmalige Aktionen. Das zum KarstadtQuelle-Konzern gehörende Versandhandelshaus wolle vorübergehend zehn Fahrzeugmodelle in sein Sortiment aufnehmen, hatte die „Bild am Sonntag“ berichtet.
Bei den meisten Neuwagen soll es sich um Importe aus anderen EU-Staaten mit Tageszulassungen handeln. Im Gespräch sind vor allem Fahrzeuge von Ford aber auch von anderen Herstellern wie VW oder wiederum der Smart von DaimlerChrysler. Quelle werde die Autos je nach Modell zwischen 5 und 22 Prozent unter dem Listenpreis anbieten.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-27 00:00:002023-05-16 12:39:44Versandhaus Quelle steigt ins Autogeschäft ein
Wie Autoservice Praxis Newsletter meldet hat der Hebebühnenhersteller Rotary Lift – vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes – die Blitz M. Schneider Werkzeug- und Maschinenfabrik GmbH (Bräunlingen) übernommen. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio um die Produktlinien Druckluft-Technik, Reifenfüll- und Messtechnik sowie Lkw-Hebetechnik.
Der Online-Dienst zitiert in diesem Zusammenhang eine offizielle Mitteilung zu der Übernahme, in der davon die Rede ist, dass die gegenseitige Ergänzung beider Unternehmen eine „kundenspezifischere Erweiterung des Angebots“ ermöglichen werde. Der europäische Unternehmenssitz des Hebebühnenherstellers soll mit dem Kauf von Bensheim nach Bräunlingen verlegt werden, um von dort aus zukünftig alle den europäischen und russischen Markt betreffenden Verkaufs- und Marketingaktivitäten zu steuern. Nach Informationen von Autoservice Praxis Newsletter wird Stefan Schneider, bisheriger Geschäftsführer der Werkzeug- und Maschinenfabrik, künftig die Funktion des Präsidenten Rotary Lift Europa übernehmen.
Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) schreibt vor, dass Reifen einer Achse gleiche Bauart und Größe haben müssen. Damit ist es nicht verboten, Reifen unterschiedlicher Hersteller mit verschiedenen Profilen zu montieren. Allerdings warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz e.
V. vor solchen „Experimenten“. Ein Mix von Reifen verschiedener Marken mit unterschiedlichem Profil – Sommer- und (noch guten) Winterreifen, einzeln oder paarweise auf einer Achse, die vielleicht auch noch verschieden alt sind – könne negativen Einfluss auf das Fahr- und vor allem auf das Bremsverhalten haben.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-27 00:00:002023-05-16 12:39:52Kraftfahrer-Schutz e.V. rät von Mischbereifung ab
Der 74. Internationale Automobil-Salon Genf findet vom 4. bis zum 14.
März 2004 wiederum im Geneva Palexpo statt. Ab sofort können sich interessierte Aussteller zu dem Event anmelden, der bei seiner diesjährigen Ausgabe während der elf Veranstaltungstage insgesamt 704.000 Besucher und 5.
200 Journalisten aus der ganzen Welt anlockte. Eine Meinungsumfrage unter den Besuchern hat dabei nach Aussagen der Organisatoren eine positive Beurteilung Messe ergeben. Die detaillierten Ergebnisse der Befragung sowie weitere Informationen rund um die Veranstaltung können übrigens unter der Internet-Adresse www.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-27 00:00:002023-05-16 12:39:52Anmeldebeginn für den 74. Genfer Salon
In der vergangenen Woche konnten lediglich die Aktienkurse von Hankook (+ 9%) und Cooper (+ 6%) zulegen. Rückläufig hingegen waren Aktien von Goodyear (- 6%), Michelin (- 5%) und Sumitomo Rubber Industries (- 5%)..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-26 00:00:002023-05-16 12:39:55Entwicklung der Aktienkurse von Reifenherstellern gegensätzlich
In der Ausgabe 9/2003 hat die Zeitschrift „Motorrad“ ihre aktuellen Reifentests veröffentlicht. Im Segment der Enduro-Reifen schnitt dabei der Metzeler „Tourance“ recht erfolgreich ab: „Der Tourance ist ein echter Alleskönner, der in jeder Disziplin dieses Tests überzeugt“, urteilte das Blatt. Ähnlich positiv fielen die Ergebnisse für die in der gleichen Ausgabe unter die Lupe genommenen Modelle „Sportec M-1“ und „Rennsport“ (in RS 2-Mischung) des deutschen Herstellers aus.
Analysten zufolge war die Nachfrage nach Michelin-Reifen im April stabil, obwohl die Händler in Erwartung steigender Preise bei Uniroyal-Reifen in den Vereinigten Staaten (+ 3-5 % ab Juli) im ersten Quartal Lagerbestände aufgebaut hatten. Im laufenden Jahr hat der Ersatzmarkt für Lkw-Reifen in Westeuropa um fünf Prozent zugelegt, während in den USA zwei Prozent hinzukamen. Im selben Zeitraum ist den Analysten zufolge der Ersatzmarkt für Pkw-Reifen in Westeuropa um acht Prozent gewachsen, in den USA um fünf Prozent zurückgegangen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-26 00:00:002023-05-16 12:39:55Michelin und Cooper stehen gut da
Die Continental sieht sich auf dem richtigen Weg. Anlässlich der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft in Hannover bestätigte Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer noch einmal die herausragenden Geschäftsergebnisse des Jahres 2002 mit einem Bilanzgewinn von 58.985.
102 Euro, von denen 58.588.482 Euro als Dividende in Höhe von 0,45 Euro pro dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet werden.
Für den gesamten Konzern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 226 Millionen Euro, während im vergangenen Jahr noch ein Fehlbetrag von 257 Millionen Euro unter der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns stand. Weiter würdigte Wennemer die Entwicklung des Konzers von einem Reifenhersteller in Richtung eines „Automobilzulieferers der ersten Reihe“ mit einem Schwerpunkt im Bereich der Fahrzeugelektronik. Während bei den traditionellen Produkten des Unternehmens, also den Reifen, jedes Zehntel Prozent Marktanteil in einem „härtesten Wettbewerb“ erkämpft werden müsse, so Wennemer, werde auf dem Markt für Fahrzeugelektronik in den nächsten Jahren eine hohe Wachstumsdynamik erwartet.
So sei der weltweite Markt für Elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) im vergangenen Jahr um 25 Prozent gewachsen – Tendenz weiter steigend. Der Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge expandierte indes nur um knapp drei Prozent..
In den USA findet er schon seit elf Jahren statt, in Europa gilt er bereits in mehreren Ländern als Institution, und in Deutschland feiert er am 16. Juli Premiere – der „Ride to work day“, an dem alle Zweiradfahrer aufgerufen sind, mit ihrem Motorrad, Roller oder Moped zur Arbeit zu fahren. Initiator ist hierzulande der Industrie-Verband Motorrad Deutschland e.
V. (IVM), der damit der Allgemeinheit demonstrieren will, dass Motorräder nicht nur eine faszinierende Freizeitbeschäftigung sind, sondern dass sie auch im Berufsverkehr eine echte Mobilitätsalternative darstellen. Motorradreifenhersteller Dunlop möchte diese Initiative unterstützen und ruft deshalb alle Motorradfahrer der Belegschaft zum Mitmachen auf.
„Ich rechne mit einem vollen Erfolg der Aktion“, gibt sich Ronald Kabella, Vertriebsleiter Motorradreifen bei dem Hanauer Unternehmen und selbst aktiver Motorradfahrer, zuversichtlich. „Immerhin sind an den vier Dunlop Standorten in Deutschland über 4.500 Leute beschäftigt – allein am Hauptsitz Hanau arbeiten 2.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/23211_2910.jpg110150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-05-26 00:00:002023-05-16 12:39:53„Ride to work day“ wird von Dunlop unterstützt