Michelin passt Produktlinien den Marktanforderungen an

Wie die französische Tageszeitung Le Monde meldet, will die Michelin-Gruppe in der Reifenproduktion in zwei Werken in Frankreich demnächst ein „Restrukturierungsprojekt“ auf den Weg bringen. Am Standort Poitiers stehen infolge dessen 190 der 635 Arbeitsplätze zur Disposition; in Bourges sind dies 164 von 844 Stellen, die der Konzern einsparen will. Das Restrukturierungsprojekt sehe aber gleichzeitig die Wiedereingliederung von rund 210 der betroffenen Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens vor, meldet Le Monde weiter.

Im Mai hatte das Unternehmen bereits eine großangelegte Einstellungskampagne gestartet, mit der rund 1.100 neue Mitarbeiter gefunden werden sollen. Wie andere Quellen berichten, will Michelin im Rahmen des Restrukturierungsprojekts keine Kündigungen aussprechen.

Der Grund für diese Veränderungen seien Produktionsanpassungen, die zur Aufgabe der Lkw-Reifenproduktion in Poitiers sowie zur Aufgabe der Produktion von 13-Zoll-Pkw-Reifen in Bourges führen. Die betreffenden Produktlinien würden nicht mehr den Anforderungen des Marktes genügen, heißt es aus Clermont-Ferrand..

Markt bevorzugt zyklisch handelnde Unternehmen

Amerikanische Marktanalysten sind der Ansicht, dass Michelin-Anteile mittlerweile ein geringeres Risikoprofil aufweisen. Der französische Reifenhersteller habe bisher von einer „besseren Überwindung von Hindernissen“ profitiert, heißt es in einem Investment-Report von Morgan Stanley. Trotz einer verhaltenen Entwicklung der europäischen Automobilindustrie, die Michelin seit Ende Februar um 15 Prozent übertroffen hat, haben die Analysten den Michelin-Status von “Overweight” auf “Equal Weight” gesenkt, da die Bewegung in einem unsicheren Markt „zyklisch handelnde Namen“ bevorzuge.

Ausfallursachen an Michelin-F1-Reifen geklärt

Laut Online-Dienst F1Total sind die Gründe für die Schadensfälle an Michelin-Reifen im Rahmen des Rennens in Montreal geklärt: Beim Renault von Jarno Trulli hatte der Auffahrunfall von Antonio Pizzonia das Ventil beschädigt und zu einem Druckverlust geführt, den die Reifenkarkasse nicht verkraften konnte; der Reifendefekt an Kimi Räikkönens McLaren-Mercedes dürfte durch das Überfahren eines Fahrzeugteils […]

Cooper ernennt neuen Direktor für Mickey Thompson

Die Cooper Tire & Rubber Co. hat Kurt P. Thomas zu ihrem neuen Direktor für das Geschäftsfeld Mickey Thompson ernannt.

Thomas wird in seiner neuen Funktion für alle Mickey Thompson-Aktivitäten verantwortlich sein, was Finanzen, technische Angelegenheiten, Human Resources und Informationstechnologie beinhaltet. Vor seiner Beförderung hat Thomas als Manager für Geschäftsentwicklung und Planung bei Mickey Thompson gearbeitet. Mickey Thompson wurde im März 2003 von dem Reifenhersteller aus Findlay, Ohio, übernommen.

Millionenschwere US-Investitionen von Michelin

Michelin investiert 56 Millionen US-Dollar in die Fabrik Ardmore (Oklahoma/USA), in der Pkw- und LLkw-Reifen hergestellt werden. Weitere 144 Millionen US-Dollar sind von Michelin Nordamerika für zusätzliche Investitionen während der nächsten zwei Jahre bereit gestellt worden..

10.000 Jobs bei Fiat gefährdet

Am 26. Juli will Giuseppe Morchio, ehemaliger Pirelli-Manager und heutiger Fiat-Vorstandsvorsitzender, Details eines neuen Restrukturierungsplans vorstellen: Es wird erwartet, dass bis zu 10.000 Jobs wegfallen könnten, darunter viele beim Landmaschinenhersteller Case New Holland in Nordamerika.

In Italien soll die Belegschaft durch Frühpensionierungen um 1.000 Personen verringert werden. Andererseits will der Fiat-Konzern ein größeres Gewicht auf Forschung und Entwicklung in der Zukunft legen.

C. Salvesen übernimmt Logistikaufgaben für Michelin-Reifen

Der Logistikexperte Darfeuille (Andrezieux-Boutheon) aus der Unternehmensgruppe Christian Salvesen hat mit Michelin einen Millionenkontrakt geschlossen, der den Transport von Reifen an den Einzelhandel in weiten Teilen Frankreichs beinhaltet, die in dem Michelin-Werk St-Priest bei Lyon hergestellt werden.

Smart-Felge von Reifen-Herceg

23392 2957

Die Firma Reifen-Herceg in Fellbach vertreibt eine spezielle Smart-Felge (siehe auch www.smartfelgen.de).

Die Räder haben vorne 6,5Jx16 H2 ET25 und hinten 7Jx16H2 ET7 und können mit 195/40 R16 W rundum mit ABE gefahren werden. Es sind keinerlei Umbaumaßnahmen erforderlich, auch nicht mit einer Tieferlegung. Erhältlich sind die Räder einzeln oder als Komplettrad auch bei den Smart-Centern.

point S-Sportfahrerlehrgang: Rennfahrerlizenz kann erworben werden

point S, Europas größter Verbund des Reifenfachhandels, bietet nun ein Fahrertraining an, das Sicherheit im Straßenverkehr und Motorsportfeeling kombiniert. Unter dem Motto „Adrenalin pur!“ wird das point S-Sportfahrertraining im August und Oktober auf zwei Rennstrecken veranstaltet. Besonderheit dabei: Die Teilnehmer können die internationale Rennfahrer-C-Lizenz des Deutschen Motorsport Bunds erwerben.

„Reifensommerschlussverkauf“ bei Viborg

Derzeit bietet die mittlerweile zu Michelin gehörende Handelskette Viborg in Werbebeilagen von Tageszeitungen – solange der Vorrat reicht – „Markenreifen bis zu 50 Prozent reduziert“ an. Dieser hohe Abschlag wird vor allem für diverse Pirelli-Modelle gewährt, die Aktionspreise im Rahmen des so genannten „Reifensommerschlussverkaufes“ für die darüber hinaus beworbenen Produkte von Dunlop und Michelin liegen laut Prospekt zwischen 30 und 40 Prozent unter den bisherigen Preisen. Gleichzeitig damit offeriert Viborg in seinen bundesweit über 300 Servicecentern einen kostenlosen „Sommersicherheitscheck“, bei dem neben Reifenprofiltiefe und -luftdruck auch die Scheibenwaschanlage/Wischerblätter, Bremsscheiben/Bremsbeläge, Batterie, Ölstand, Auspuff, Stoßdämpfer und die Kühlflüssigkeit überprüft werden.