In einem Gespräch mit dem US-Magazin Automotive Industries verheißt Jeff Klei, Vizepräsident Verkauf und Marketing bei Continental Teves, elektronischen Sicherheitssystemen weiterhin ein großes Wachstumspotenzial. ABS – in Europa inzwischen fast Standard – kann in Nordamerika noch zulegen, vor allem aber die „Electronic Stability Control“-Systeme (ESC), die bei Continental Teves ESP (Electronic Stability Program) heißen und für die der Hersteller gerne synonym gesehen werden möchte, erreichen immer mehr Fahrzeugklassen. In Anlehnung an Weiterentwicklungen (ESP II von Continental Teves) werden sich auch andere nahe liegende Systeme etablieren, Klei nennt als Beispiel RSC (Roll Stability Control).
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-02 00:00:002023-05-17 08:31:16Elektronische Sicherheitssysteme weiter auf dem Vormarsch
Der US-Bundesstaat Alaska wird zum kommenden Sommer eine Steuer auf Neureifen erheben. Sollte Gouverneur Frank Murkowski das Gesetz unterzeichnen, wovon allgemein ausgegangen wird, werden ab dem 1. Juli 2004 Steuern in Höhe von 2,50 US-Dollar auf neue Reifen für Fahrzeuge fällig, „die auch auf Autobahnen genutzt werden können“.
Darüber hinaus werden Reifen mit Spikes, die jeweils mehr als 1,1 Gramm wiegen, um 5 US-Dollar teurer. Die Reifenhändler sollen die Steuern von ihren Kunden erheben und – abzüglich fünf Prozent für den eigenen Verwaltungsaufwand – an den Bundesstaat überweisen. Die beiden Häuser des Parlaments haben dem Gesetz bereits zugestimmt.
Beim Moto GP im niederländischen Assen hat am vergangenen Wochenende der Spanier Sete Gibernau auf einer Honda gewonnen – der 300. Sieg für Reifenlieferant Michelin, seit die Franzosen sich 1973 mit Jack Findlay erstmalig auf das oberste Treppchen im Motorrad-Grand Prix stellen konnten. Das Michelin diese Klasse beherrscht, wird auch daran deutlich, dass die ersten neun Fahrer in Assen auf Michelin-Reifen unterwegs waren und die Franzosen in dieser Saison jede Pole Position für sich verzeichnen konnten und alle Podiumsplätze an Biker vergeben wurden, die das blaue Michelin-Käppchen trugen.
Die beiden Autohersteller Ford und General Motors setzen scheinbar ihre europäischen Zulieferer unter Druck. Amerikanischen Medienberichten zufolge werde den Unternehmen nahe gelegt, Produktionen nach China zu verlegen, um einerseits die aufkeimende Autoproduktion im Reich der Mitte zu stützen, und um andererseits zu Weltmarktpreisen produzieren zu können, die sich nun mal an chinesischen Maßstäben orientieren. Die beiden großen Autobauer würden ihren Zulieferern, die sich in China ansiedelten, zusätzliche Absatzmöglichkeiten in Nordamerika anbieten, heißt es unzweideutig.
In Akron, Ohio, herrscht nach dem Scheitern der Verhandlungen weiter Unsicherheit über den Fortgang des Tarifstreits zwischen Goodyear Tire & Rubber Co. und der amerikanischen Stahlarbeitergewerkschaft United Steelworkers of America (USWA). Unterdessen fiel die Goodyear-Aktie, die an der New York Stock Exchange gehandelt wird, um sechs Prozent sowie um weitere 3,8 Prozent im Nachbörsenhandel, da mit dem Abbruch der Gespräche die Wahrscheinlichkeit eines Streiks oder einer Aussperrung der Mitarbeiter aus den 14 betroffenen Fabriken immer größer wird.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-07-01 00:00:002023-05-17 08:31:16Gerät Goodyear in die Mühlen des Chapter 11?
Der japanischen Sumitomo Rubber Industries Ltd. (SRI) gehört seit heute auch offiziell die Ohtsu Tire & Rubber Co. Ltd.
, die Reifen für die Falken Tire Corp. herstellt. SRI hielt bereits seit längerem 51 Prozent an Ohtsu und wird die restlichen 70 Millionen US-Dollar Eigenkapital des Reifenherstellers jetzt übernehmen.
Dunlop Japan gehört ebenfalls bereits seit längerem vollständig zur Sumitomo Rubber Industries. Wie amerikanische Medien melden, sei man bei Falken Tire glücklich über die Übernahme, die bereits Ende des vergangenen Jahres angekündigt wurde, denn Falken Tire werde bezüglich Verkauf, Marketing und Vertrieb der eigenen Marke autonom bleiben. Sumitomo wolle sich in Asien auf die Marke Dunlop konzentrieren, in Nordamerika auf die Marke Falken.
Die Investorengruppe Carlyle hält 37 Prozent der Anteile an der Beru AG, einem der großen Anbieter von Reifendruck-Kontrollsystemen. Die Familie der ehemaligen Mehrheitsgesellschafter hält noch immer 23 Prozent an dem Ludwigsburger Unternehmen. Analysten der Deutschen Bank halten es für denkbar, dass Carlyle zu einem Aktienkurs von 60 Euro diese Anteile der Altgesellschafter aufkauft (Aktienkurs am Freitag: knapp über 50 Euro).
Abgassystemspezialist Walker hat einen speziellen Katalysatoren-Katalog herausgebracht, um dem stetig wachsenden Katalysatoren-Markt Rechnung zu tragen. Der Katalog 2003 umfasst detailliert die umfangreiche Katalysatoren-Range sowie das Programm an Lambdasensoren.
Der Reifenhersteller Bridgestone Corporation hat wegen der positiven Effekte der Euro-Aufwertung auf das Exportgeschäft seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich angehoben. Das japanische Unternehmen gab sein neues Ziel für den Reingewinn 2003 am vergangenen Wochenende mit 77 Milliarden Yen (rund 565 Millionen Euro) an, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das wäre eine 70-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Bisher hatte Bridgestone einen Überschuss von 70 Milliarden Yen vorausgesagt. Auch die Umsatzprognose korrigierte der Reifenhersteller leicht nach oben..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-30 00:00:002023-05-17 08:31:17Bridgestone Corp. hebt Gewinnprognose deutlich an
Im Vorfeld des Formel 1-Rennens gestern auf dem Nürburgring hatten sich viele auf einen dreifachen Zweikampf eingestellt: Bei den Teams (Ferrari versus McLaren-Mercedes), bei den Fahrern (Michael Schumacher versus Kimi Räikkönen) und bei den Reifen (Bridgestone versus Michelin). In der Teamwertung brachte der Doppelsieg von BMW-Williams die Wertung durcheinander, in der Fahrerwertung holten Ralf Schumacher als Sieger und Zweitplatzierter Juan Pablo Montoyo kräftig auf. Da nur zwei Reifenhersteller in der Formel 1 involviert sind, wird der Wettkampf zwischen Ferrari (blieb in der Teamwertung vorne) und Michael Schmacher (weiter in der Fahrerwertung vorne) einerseits mit Bridgestone und andererseits vor allem den Teams BMW-Williams (jetzt Zweiter) und McLaren-Mercedes mit Michelin-Reifen noch zunehmen.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/23468_2984.jpg158150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2003-06-30 00:00:002023-05-17 08:31:17Formel 1: Aus Zweikampf wurde Dreikampf – nur nicht bei den Reifen