„Die Rahmenbedingungen sind gut“

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Die Kooperation mit den rund 350 deutschen point S/Partner GmbH-Fachhandelsbetrieben stellt für die Reifenhersteller von Bridgestone/Firestone eine wichtige Säule der Vermarktung in Deutschland dar. Daher werden die Beziehungen auch gehegt und gepflegt, wie etwa jüngst bei den Partnertagen am Nürburgring, zu denen immerhin rund 100 Reifenhändler und deren Mitarbeiter in die Eifel gekommen waren. Bei dem Treffen der point S-Partner mit den Mitarbeitern der Bridgestone Deutschland GmbH geht es aber nicht nur um die Kontaktpflege, sondern es stehen immer auch handfeste Themen auf der Tagesordnung.

Beim Treffen am Nürburgring ließen sich die Reifenhändler über neue Produkte, Marketingaktionen sowie das Zertifizierungsprogramm zu Bridgestones Run Flat-Reifen informieren. Für den professionell geführten Reifenhandel ist der Kontakt zur Industrie ebenso wichtig wie der Kontakt der Hersteller zum Handel. Treffen in ungezwungener Atmosphäre wirken da für beide Seiten befruchtend, denn der Austausch von Informationen und Kritik hilft, das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Der Geschäftsführer der Bridgestone Deutschland GmbH, Günter F. Unterhauser, unterstrich in seiner Begrüßungsrede noch einmal die aus seiner Sicht gute Wahl, die die Händler mit dem japanischen Konzern getroffen hätten: „Bridgestone ist nach wie vor der geeignete Partner“ für den Reifenfachhandelsbetrieb, unterstrich Unterhauser. Bridgestone habe die entsprechende Unternehmensgröße, ein volles Sortiment, handelsfreundliche Konzepte und sei darüber hinaus liquide, um dem Handel als „Profitbringer“ zu dienen.

Dass dies die Kooperationspartner von point S genauso sehen, zeige die große Zahl der anwesenden Händler und deren Mitarbeiter. Dies, so Unterhauser, „erfüllt mich mit Stolz“.

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Slovak Rubber Conference

Wie Rubber Conferences nun mal so sind, bieten die Unterhaltungen und Themen für Laien eine Quelle besonderen Erstaunens. Dass dort Menschen aus ganz Europa oder sogar der ganzen Welt zusammenkommen, um über die Gummiindustrie zu diskutieren, ist für sie schwer zu verstehen. Würde jemand sagen, eine solche Veranstaltung fände in Hamburg oder Paris sagen, dächte jeder: Gut, einige unterhaltsame Tage auf Firmenkosten in der großen Stadt.

Aber würde jemand sagen, eine Rubber Conference fände in Puchov, also in der Slowakei, statt, würde das Verständnis in Ungläubigkeit umschlagen. Warum also Puchov? Puchov liegt an der Grenze zum Nachbarn Tschechien und ist gleichzeitig die Heimat von Matador, dem slowakischen Reifenhersteller, der das Slovak Rubber Institute seit Jahren unterstützt und dort auch seine Ingenieure und Techniker akquiriert. Die Tatsache, dass etwa 200 Experten aus ganz Europa für die Teilnahme an der diesjährigen Rubber Conference im Mai bezahlt haben, ist Indiz genug für Puchovs Anziehungskraft.

Und obwohl die Veranstaltung teilweise kommerzialisiert worden ist, stand doch die Diskussion der technologischen und geschäftlichen Entwicklungen der Gummi- und Reifenbranche im Vordergrund – von einer reinen Verkaufsveranstaltung kann also keine Rede sein. Obwohl einige der Teilnehmer schon etwas anzubieten hatten, und zwar reichlich Informationen und Kontakte. Matador ist ein kleiner Mitstreiter im internationalen Reifengeschäft, das ansonsten von den so genannten global players dominiert wird.

Auch deshalb bietet sich Puchov als Treffpunkt für kleine und mittlere Unternehmen an, die bestrebt sind, vom weltweiten Geschäft ihren Anteil einzufordern. Der erste Schritt für diese Unternehmen liegt auf der Hand: Europa und der europäische Markt. Folglich befasste sich auch der Eröffnungsredner der Konferenz, Stefan Rosina junior, Vorsitzender von Matador, mit dem Beitritt der mittel- und osteuropäischen Staaten zur Europäischen Union (EU) und den Konsequenzen, die daraus folgen.

Lebensverlängernde Maßnahmen

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Im Rahmen eines Festaktes haben die Michelin Reifenwerke in ihrem Werk in Homburg (Saar) die Entnahme des zehnmillionsten runderneuerten Reifens gefeiert. Der Patron des Konzerns, François Michelin, lobte in seiner Ansprache die geleistete Arbeit der 320 Mitarbeiter in der Homburger Runderneuerung und bezeichnete den „Service am Kunden“, den der Reifenhersteller mit seiner Werksrunderneuerung erfolgreich unter der Bezeichnung Remix bietet, als den „Polarstern unseres Unternehmens“. Dr.

Klaus Neb, Leiter des Geschäftsbereichs Nutzfahrzeugreifen und Sprecher Michelins in Deutschland, sagte in seiner Festrede, mit den vier Leben eines Michelin-Reifens, die durch die Runderneuerung gewährt werden können, stelle das Unternehmen „unseren Kunden die Leistungsfähigkeit unseres Hauses unter Beweis“. Der Homburger Oberbürgermeister Joachim Rippel sowie der Staatssekretär im Landesumweltministerium, Rainer Grün, gratulierten den Mitarbeitern ebenfalls zu ihrer Leistung. Mit der Fertigstellung des zehnmillionsten Remix-Reifens erreichte Michelin Homburg eine beeindruckende Produktionsmarke.

„Das Jubiläum ist ein Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit des Werks, sowohl in wirtschaftlicher als auch technologischer Hinsicht“, betont Jürgen Eitel, Direktor des Homburger Michelin-Werkes, das auf Busreifen spezialisiert ist. Der XTA 2 Energy zur Bereifung der Trailerachse der Dimension 385/65 R 22.5 – im Jahre 2001 als Neureifen ausgeliefert – wurde im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft und natürlich des Unternehmens Michelin entnommen, darunter alle Mitarbeiter der Runderneuerung, die in 20 Schichten pro Woche, also mit einer Freischicht am Sonntag, arbeiten.

Bei diesen Kollegen bedankte sich dann auch Jürgen John, Leiter der Runderneuerung, anlässlich der feierlichen Entnahme des zehnmillionsten Remix-Reifens. Und er hatte gute Neuigkeiten: „Unser Auftragsbuch ist voll bis zum Ende des Jahres.“

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Feindliche Übernahme auf unsicheren Füßen

Wie der amerikanische Automobilzulieferer ArvinMeritor Inc. jetzt mitteilt, habe das Unternehmen noch keine Übereinkunft mit seinen Banken erzielt, die das Übernahmeangebot für den größeren Wettbewerber Dana Corp. in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar mittragen sollen.

Diese Vorgehensweise sei ungewöhnlich, so ein Sprecher des Handelsministeriums im US-Bundesstaat Ohio, wo Danas Zentrale beheimatet ist. Es sei für die Dana-Aktionäre wichtig zu wissen, dass die Finanzierung der feindlichen Übernahme durch ArvinMeritor noch nicht auf sicheren Füßen stehe, so der Sprecher weiter..

ADAC: Sicherheit und Komfort vor Optik

Käufer von Neuwagen bevorzugen laut ADAC eine reichhaltige Ausstattung, wobei Sicherheit und Komfort dominieren. Weniger Wert legen sie auf optische Accessoires: Etwa 60 Prozent entscheiden sich demnach für Leichtmetallräder, Breitreifen bestellen 20 Prozent beim Fahrzeughersteller zusätzlich..

Zulieferer leiden unter Zahlungsmoral der Autoindustrie

Die Einkaufspraktiken der deutschen Automobilwirtschaft lösen unter den deutschen Zulieferern scheinbar weiterhin keine Zufriedenheit aus. Dies meldet die Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW), die nach 1995, 1998 und 2001 zum vierten Mal unter rund 900 Zulieferern den so genannten Bamberger Zufriedenheitsindex ermittelte. Die empirische Studie, deren Endergebnisse noch nicht vorliegen, kommt demnach etwa zu dem Ergebnis, dass rund 20 Prozent aller OEM-Rechnungen nicht binnen eines Jahres beglichen werden, was ein bedenkliches Licht auf die Zahlungsmoral der Automobilhersteller werfe.

Reifenhersteller kommen ohne Verkaufsempfehlung davon

Analysten empfehlen Anlegern derzeit Aktien der großen internationalen Reifenhersteller zu kaufen oder zu halten. Die Deutsche Bank spricht für Anteilsscheine von Cooper, Continental, Michelin und Bridgestone ein „Buy-Rating“ aus; Goodyear und Nokian Tires sollten hingegen lediglich gehalten werden („Hold-Rating“). Die Continental AG befindet sich unter den genannten Reifenherstellern als einzige derzeit auf ihrem Jahreshoch, alle anderen haben gegenüber ihrem jeweiligen Jahreshoch bis zu 72,1 Prozent (Goodyear) verloren.

Mitarbeiter verklagen Goodyear wegen mutmaßlicher Diskriminierung

Drei ehemalige Mitarbeiter von Goodyear Tire & Rubber, denen im Zuge der jüngsten Entlassungsrunde im Januar gekündigt worden war, haben nun gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber bei einem Gericht in Summit County, Ohio, Klage eingereicht. Die Kläger behaupten, heißt es bei der Lokalzeitung in Akron, am Stammsitz des Reifenherstellers, Goodyear habe versucht, sich insbesondere älterer Arbeitnehmer zu entledigen. Das beklagte Unternehmen wolle dies zunächst nicht kommentieren, da es die Klageschrift noch nicht ausreichend studieren konnte.

SLR McLaren

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Mercedes-Benz präsentiert den neuen SLR McLaren, einen Hochleistungs-Sportwagen, der Mythos und Innovation vereint. Das Karosseriedesign orientiert sich sowohl an typischen Stilelementen der legendären SLR-Rennsportwagen als auch an der Formensprache aktueller Mercedes-Modelle (z. B.

Mit Vredestein auf Sommertour

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Eine Landpartie im Cabrio durch Belgien und Nordfrankreich ist etwas, wovon viele Kurzurlauber träumen. Vredestein machte es nun möglich, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, und lud die internationale Motorpresse zur Testfahrt im BMW Z4 auf den neuen Vredestein-Designerreifen von Giugiaro ein, dem Sportrac 2. Auf der Sommertour zwischen Weizenfeldern, Wassertürmen und Wiesen konnten die Teilnehmer „erfahren“, dass aus der Kombination zwischen Rad, Fahrzeug und Fahrer mehr entstehen kann als nur eine sportliche Art der Fortbewegung.