Von Yokohama unterstützte Rallye Berlin-Breslau 2003 im Ziel

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Am 27. Juni 2003 startete in Cottbus das Offroad-Highlight „9. Rallye Berlin-Breslau 2003“.

Nächstes Jahr startet diese Yokohama-Abenteuerrallye also bereits zum zehnten Mal. Anlässlich des Jubiläums arbeiten die Organisatoren und der Reifenhersteller bereits an einem entsprechenden Konzept, das die Veranstaltung noch attraktiver für alle Beteiligten machen soll. Am letzten Samstag im Juni 2004 startet die 10.

ThyssenKrupp Elastomertechnik vor dem Verkauf?

Wie dpa meldet, wolle sich die ThyssenKrupp AG von insgesamt 33 Betrieben mit ca. 30.000 Beschäftigten aus den Bereichen Autozulieferung und Technologies trennen.

Taiwanesischer Reifenhersteller mit großen Exportzuwachsraten

Der taiwanesische Reifenhersteller Federal Corporation steigert wie angekündigt seine Exportquote sprunghaft und hat sich dabei auch auf Ultra-High-Performance-Reifen konzentriert. Allein im Juni stieg der Export (verglichen zum Vorjahr) um mehr als 17 Prozent auf 10,2 Mio. US-Dollar.

Im ersten Quartal 2003 hatten die Taiwanesen Reifen im Wert von 26,44 Mio. Dollar verkauft, mehr als 16 Prozent über dem Quartalsergebnis 2002..

Kwik-Fit will wieder durchstarten

Nach Jahren der Fernsehabstinenz beginnt der Fast-Fitter und große Reifenvermarkter Kwik-Fit mit dem heutigen Tage in Großbritannien wieder mit Fernsehwerbung. Laut Kwik-Fit-Geschäftsführer Tim Parker habe das Unternehmen – das dereinst von Sir Tom Farmer aufgebaut, später an Ford veräußert worden war und seit fast einem Jahr der Investorengruppe CVC Capital Partners gehört – seine Umstrukturierung jetzt abgeschlossen und könne sich jetzt wieder mit ganzer Kraft dem Markt widmen, wozu auch gehört, die Marketingaktivitäten zu erhöhen..

ECE 108 und 109 ab 1.1.2004 in Großbritannien verbindlich

Die ECE-Regelungen 108 und 109 für runderneuerte Pkw- und Lkw-Reifen werden mit Wirkung vom 1. Januar 2004 in Großbritannien zu geltendem Recht. Auf freiwilliger Basis wurden diese Regelungen bereits seit Juni 1998 von britischen Runderneuerern umgesetzt.

China – der Markt der Zukunft lockt Autobauer

Allein im Juni legte die Produktion an Autos, Lkw und Vans in China im Jahresvergleich um 32 Prozent zu. Kaum mehr ein Autobauer oder Zulieferer kann es sich erlauben, auf dem am schnellsten wachsenden Markt der Welt nicht präsent zu sein. Erst jüngst gab etwa Volkswagen bekannt, rund 6 Milliarden Euro in China in neue Fabriken zu investieren.

Familienvater verklagt Michelin North America

Die Familie eines 54-jährigen Mannes aus Florida hat jetzt Klage gegen Michelin North America sowie den Händler „Tires! Tires! Tires!“ erhoben. Laut Kläger habe sich der Laufstreifen eines BFGoodrich Long Trail T/A-Reifens am 1986er Dodge Ram Pick-up Truck während der Fahrt gelöst, der Wagen sei bei 70 Meilen pro Stunde ins Scheudern geraten und der Familienvater sei daraufhin aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Wie die Zeitung „The Tribune“ aus Port Saint Lucie, Florida, weiter berichtet, leide der Mann jetzt unter dauerhaften Hirnschäden.

ASA im CITA

Ab sofort vertritt Klaus Burger den ASA-Arbeitskreis Bremsen- und Leistungsprüfstände (ASA: Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen e. V., Ditzingen) beim Comité International Technique Automobile (CITA, Brüssel).

Marangoni hat es auf wachsende Märkte abgesehen

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Für Italiener ist Stil und Form bekanntlich keine Frage des Zufalls, sondern gehört zum guten Umgangston. Daher ließen es sich die Reifenhersteller von Marangoni auch nicht nehmen, ihre Neuheiten Vanto und Zeta Linea im Rahmen einer offiziellen Präsentation vorzustellen, obwohl beide bereits Teil des Programms auf der Reifen-Messe in Essen im vergangenen Jahr waren. Nachdem Marangoni Tyre SpA mit seiner bisherigen Strategie, auf High Performance und den europäischen Ersatzmarkt zu setzen, scheinbar erfolgreich ist, will das Unternehmen jetzt auch in den 4×4-Reifenmarkt vordringen.

Dazu haben die Mitarbeiter der F&E-Abteilung in Anagni bei Rom den neuen Maxó entwickelt, der zunächst nur als 18-Zoll-Reifen auf den Markt kommen soll. Es waren kleine Besonderheiten im italienischen Aktienrecht, die die offizielle Präsentation der beiden HP-Reifen Vanto und Zeta Linea zu einem früheren Zeitpunkt verhinderten. Durch bevorstehende Änderungen an den Besitzverhältnissen der Aktiengesellschaft in Italien – die Familie Marangoni wollte Aktien, die in Mailand gehandelt werden, zurückkaufen – durfte das Unternehmen für einige Zeit keine pressewirksame PR machen.

Diese Zeit ist allerdings vorüber, so dass die Verantwortlichen aus Anagni umso mehr die Vorzüge ihrer beiden neuesten Vorzeige-Reifen herausstellen, mit denen Marangoni strikt auf seinem während der neunziger Jahre eingeschlagenen Weg vorankommen will. Vanto und Zeta Linea, wie auch die Neuerung Zeta Linea Racing, sprechen eine klar umrissene Kundschaft an: Autofahrer, denen der sportliche Auftritt wichtig ist.

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Neues Management bei Matador

Seitdem die NEUE REIFENZEITUNG Matador das letzte Mal besucht hatte, haben sich im Management einige Veränderungen ergeben, die durch den Rückzug des Firmenpatriarchen Stefan Rosina senior auf den Weg gebracht wurden. Der Seniorchef hatte sein gesamtes Berufsleben bei Matador verbracht. Er war es, der die Vision hatte, aus der staatlichen Reifenfabrik ein privates Unternehmen zu machen und gleichzeitig einen Modernisierungsplan zu initiieren, mit dem Matador unter dem Druck des freien Wettbewerbs bestehen kann.

Eine solche Persönlichkeit geht nicht einfach in den Ruhestand, was natürlich auch niemand wirklich erwartet. Die Geschichte hat gezeigt, dass die besten Politiker auch historische Umbrüche und Stürme überstehen. Niemand wird bezweifeln, dass Stefan Rosina senior nicht nur ein fundierter Geschäftsmann, sondern auch ein gewiefter Politiker ist.

Wäre dem nicht so, hätte er es nicht geschafft, Matador in den freien Markt zu führen. All die Jahre im Geschäft und natürlich in der Politik haben Rosina die zentrale Stellung verschafft, um Matadors Beziehungen zur slowakischen Regierung und zusammen mit anderen Politikern zu Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu prägen. Obwohl der Patriarch nicht länger das Unternehmen leitet, spielt er dennoch weiter eine bedeutende Rolle als Berater und Lobbyist für Matador.