Neue Dunlop-Motorradreifen im Doppelpack

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In diesem Jahr hat sich Dunlop im Motorradreifenbereich einiges vorgenommen. Nicht nur mit einer ganzen Reihe neuer Produkte, sondern auch mit einer verstärkten Außendienstmannschaft und mit neuen Marketingideen rund um die Pneus für motorisierte Zweiräder will der Hersteller Marktanteile gewinnen und zu den beiden großen Wettbewerbern Metzeler und Bridgestone in diesem Segment aufschließen. Dazu gehören Events wie beispielsweise der „Dunlop Riders Cup“ oder die „Dunlop Riders Tour“, in deren Rahmen man unter anderem natürlich vor allem auch die neuen Motorradreifen promoten will.

Während beim „Riders Cup“-Rennstreckentraining im April diesen Jahres der sportliche „D208″ im Vordergrund stand, rückte man den „Sportmax D220 ST“ sowie den „Trailmax D607″ für Sporttourer bzw. schwere Reiseenduros bei der Ende Juli veranstalteten „Riders Tour“ auf kurvenreichen Eifel-Strecken rund um den Nürburgring ins rechte Licht.

Beide Reifen sind nicht brandneu und konnten bereits auf der Intermot im Herbst letzten Jahres in Augenschein genommen werden.

Und vor allem ist der „D220 ST“ schon auf diversen Maschinen Erstausrüstung. Gleichwohl erfolgte die breite Markteinführung für den Ersatzmarkt erst im Frühjahr/Sommer diesen Jahres und damit rechtzeitig für die diesjährige Zweiradsaison. Trotzdem gibt es über die genannten Motorräder hinaus bereits Freigaben für zahlreiche andere Motorräder.

Halbjahreszahlen: Hankook verkauft 44 Prozent mehr UHP-Reifen

Der südkoreanische Reifenhersteller Hankook Tire meldet für das erste Halbjahr 2003 einen operativen Gewinn, der mit 100,5 Milliarden Won (76,6 Mio. Euro) 126,9 Prozent über den Vorjahresergebnissen liegt (44,3 Mrd. Won).

Die operative Marge lag in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres bei 11,8 Prozent, während sie im vergangenen Jahr bei 5,9 Prozent lag. Die Umsätze stiegen indes noch um 13,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 an, was durch eine insgesamt größere Stückzahl verkaufter Reifen (+7 %) zu erklären ist – im UHP-Segment konnte Hankook Tire sogar 44 Prozent mehr Reifen verkaufen. Analysten erwarten unterdessen für das zweite Halbjahr einen Rückgang der Umsätze um drei Prozent wegen einiger Produktionsumstellungen, die nötig werden, um die Nachfrage nach höherwertigeren Reifen zu befriedigen.

Reifenrecycling in Oberösterreich

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Gutes Timing bewies die Asamer & Hufnagl Holding im Herbst 2002 mit der regulären Inbetriebnahme ihrer Anlage für Altreifenrecycling in Ohlsdorf/Oberösterreich. Die Gummi Verwertungs GmbH (GVG), eine hundertprozentige Tochter der Asamer-Gruppe, begann den Probebetrieb im November 2002 noch vor dem Inkrafttreten des Ablagerungsverbotes laut der EU-Deponie-Richtlinie: Seit April diesen Jahres ist die Deponierung von Altreifen EU-weit untersagt und die Mitgliedsstaaten sind angehalten, diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Allein in der Bundesrepublik fallen jährlich ca.

650.000 Tonnen Altreifen an, von denen aber bisher nur maximal 90.000 Tonnen wiederverwertet werden.

Die neue Anlage ist auf eine Kapazität von 30.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt, das entspricht zwei Drittel der in ganz Österreich anfallenden Altreifen pro Jahr. Die GVG verarbeitet die Reifen zu Gummigranulat und Gummimehl.

Sortenreines Gummimehl ist das hochwertigste Produkt der GVG. Es wird hergestellt in einem Kälteverfahren, das auf der Zuleitung von Flüssigstickstoff der Firma Linde Gas GmbH, einer österreichischen Konzerngesellschaft der Linde AG, beruht.

Für die 65 Prozent Gummibestandteile eines Reifens gibt es viele Nutzungsmöglichkeiten: als Spiel- und Sportplatzbelag, Trittschalldämmung oder als Asphaltbeimischung.

Gummigranulat erhöht die Elastizität des Asphalts, und das erzeugt sowohl eine Halbierung der Lärmbelastung („Flüsterasphalt“) als auch eine deutliche Verringerung der Frostschäden. Die Folge ist eine doppelt so lange Lebensdauer der Asphaltdecke. Das besonders hochwertige Gummimehl verwendet man vor allem in der Autoindustrie zur Herstellung von Stoßstangen, Armaturenbrettern, Verkleidungen, Ablagen und von Neureifen.

„Hochgeschwindigkeitsluftabschreckung“ von Leichtmetallfelgen

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Die Alutec-Belte AG (Delbrück) und Anlagenbauer Schmitz + Apelt (Wuppertal) haben ein neuartiges Verfahren im Rahmen der Wärmebehandlung von Aluminiumgussfelgen entwickelt: HISAQ (High Speed Air Quenching) ersetzt die konventionelle Abschreckung der Räder nach dem Lösungsglühen durch Wasser durch eine Abkühlung mittels Luft, das mit hoher Geschwindigkeit zugeführt wird. Vorteile (bislang erst in einer Pilotanlage erprobt) seien: Bei großdimensionierten Rädern verringere sich der Verzug des Materials gravierend (weniger Ausschuss), bei kleiner dimensionierten Rädern ließen sich Material- und Energiekosten einsparen. Das Verfahren wurde Anfang Juli im Rahmen eines „Customer Day“ am Firmensitz der Alutec-Belte vorgestellt.

Wennemer: Dax-Aufstieg verringert Übernahmerisiko

Nach der gestrigen Entscheidung der Deutschen Börse, die Continental AG nach siebenjähriger Abwesenheit wieder in den Aktienindex Dax aufzunehmen, rechnet Conti-Vorsitzender Manfred Wennemer nun mit einem kontinuierlichen Kursanstieg, wie er heute auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Hannover mitteilte. Finanzvorstand Alan Hippe erkennt sogar 30 bis 40 Prozent Kurspotenzial in den kommenden Jahren, und verweist auf die deutlich höheren Kurse vergleichbarer Reifen- und Zulieferkonzerne. Der Conti-Vorstandschef sieht die Rückkehr in den Dax auch als hilfreiches Mittel gegen eine feindliche Übernahme: „Mit jedem Cent, den der Kurs steigt, wird das Übernahmerisiko geringer“, so Wennemer.

Über 100.000 Reifen über E-Business-Plattform Bibserve geordert

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Knapp ein Jahr nach Einführung der neuen E-Business-Plattform „Bibserve“ hat der französische Reifenhersteller Michelin bereits über 100.000 Aufträge online abgewickelt. Bibserve reduziere den Zeitaufwand des Bestellprozesses um rund 50 Prozent, gleichermaßen beim Händler wie auf Herstellerseite.

Dabei vereinfacht das hochmoderne B2B-System nicht nur den Bestellablauf, sondern ermöglicht auch den Abgleich mit den Warenwirtschaftssystemen großer Händler und sorgt somit nahezu vollautomatisch für einen stets optimalen Warenbestand. Gut ein Jahr nach dem Start von Bibserve mit 35 Pilot-Accounts schlossen sich bereits knapp 500 Reifenhändler mit 623 Verkaufspunkten an das elektronische Ordersystem an. Sie erledigen schon gut 30 Prozent ihrer Bestellungen über den papierlosen Vertriebsweg.

Analysten erkennen Hoffnungsschimmer bei Goodyear

Zunehmend optimistisch reagieren Analysten auf die Fortsetzung der Tarifverhandlungen zwischen Goodyear Tire & Rubber und der amerikanischen Stahlarbeitergewerkschaft USWA über die für vergangenen Freitag festgesetzte Frist hinaus. Dies sei ein Hinweis darauf, dass ein Ende des Tarifstreits kurz bevor stehe, meint etwa die Deutsche Bank. Allein die Tatsachen, dass die Arbeiter bisher nicht gestreikt haben und dass die Gewerkschaft das Arbeitgeberangebot erstmals intensiv prüft, werten die Finanzexperten als Hoffnungsschimmer.

Ein Wermutstropfen bleibt: Goodyear habe noch lange nicht die geplanten Einsparungen in Höhe von eins bis 1,5 Milliarden US-Dollar durchgesetzt oder die notwendigen Marktanteilsgewinne erzielt, um immerhin eine operative Marge von sechs Prozent zu erreichen. Selbst wenn Goodyear Tire & Rubber all diese Ziele erreiche, so die Analysten, sei eine Aktie lediglich sechs US-Dollar wert..

Die Lackierung von Alurädern – ein anspruchsvolles Metier

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Dipl.-Ing. Heiko Schneider, Vertriebsleiter Oberflächentechnik Metall bei der Firma Eisenmann Holzgerlingen, erläutert in einem ausführlichen Gastbeitrag in der NEUE REIFENZEITUNG die Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Lackierung von Aluminiumrädern.

Wer sich langfristig am Markt gut behaupten will, braucht dazu hochleistungsfähige Oberflächenbehandlungsanlagen. Der neueste Stand der Technik auf diesem Gebiet wird hier aus der Sicht des Anlagenbauers definiert.

Zur Wertung der Aussagen sollte man wissen, dass Eisenmann Holzgerlingen mit fast 70 Positionen über die wohl weltweit längste Referenzliste für Räderlackieranlagen verfügt.

Allein in den letzten drei Jahren kamen speziell für Aluräder 15 Anlagen hinzu. Die Ursache für diesen Markterfolg sieht das Unternehmen neben der langjährigen Erfahrung vor allem in seinem breiten Fertigungsprogramm. Es geht ja praktisch immer um Pulver- und Nasslackierung mit individuell angepasster Applikationstechnik, um hochwertige Vorbehandlung, um Abwasserentsorgung und ggf.

auch Abluftreinigung sowie nicht zuletzt um exakt auf die Aufgabenstellung abgestimmte Förder- und Handhabungstechnik. Die Lieferung aus einer Hand erspart dem Kunden unnötige Schnittstellen und sichert ihm eine Problemlösung „aus einem Guss“.

Dipl.

-Ing. Heiko Schneider, Vertriebsleiter Oberflächentechnik Metall bei der Firma Eisenmann Holzgerlingen, erläutert in einem ausführlichen Gastbeitrag in der NEUE REIFENZEITUNG die Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Lackierung von Aluminiumrädern. Wer sich langfristig am Markt gut behaupten will, braucht dazu hochleistungsfähige Oberflächenbehandlungsanlagen.

Der neueste Stand der Technik auf diesem Gebiet wird hier aus der Sicht des Anlagenbauers definiert.

Zur Wertung der Aussagen sollte man wissen, dass Eisenmann Holzgerlingen mit fast 70 Positionen über die wohl weltweit längste Referenzliste für Räderlackieranlagen verfügt. Allein in den letzten drei Jahren kamen speziell für Aluräder 15 Anlagen hinzu.

Die Ursache für diesen Markterfolg sieht das Unternehmen neben der langjährigen Erfahrung vor allem in seinem breiten Fertigungsprogramm. Es geht ja praktisch immer um Pulver- und Nasslackierung mit individuell angepasster Applikationstechnik, um hochwertige Vorbehandlung, um Abwasserentsorgung und ggf. auch Abluftreinigung sowie nicht zuletzt um exakt auf die Aufgabenstellung abgestimmte Förder- und Handhabungstechnik.

Russland: Konferenz fordert einheitliche Regelung für Spikes

Auf der diesjährigen 3. Internationalen Konferenz über die „Probleme der Verwendung von bespikebaren Winterreifen“ im russischen St. Petersburg trafen sich kürzlich zahlreiche Vertreter von Spike-Produzenten, Reifenhändlern, Behörden und der Wissenschaft, um über die aktuellen Entwicklungen der Branche zu diskutieren.

Wie Konferenz-Teilnehmer Alexander Schumilow, Export-/Import-Manager bei dem St. Petersburger Reifenhandelsunternehmen „Newaer Reifen“ gegenüber der NEUEN REIFENZEITUNG sagt, könnten mit Spikes versehene Winterreifen auf vereisten und Schnee bedeckten Straßen „ein optimales und sicheres Vorwärtskommen“ garantieren..

Premiere von Metzelers „Roadtec Z6″

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Bei den diesjährigen Motorradrennen der Tourist Trophy auf der Isle of Man haben Pirelli-Pneus das Renngeschehen dominiert. Offensichtlich Grund genug für den Reifenhersteller, ein neues Produkt der Schwestermarke Metzeler genau an diesem Ort vorzustellen. Der „Roadtec Z6″ ist nach Aussagen des deutschen Traditionsherstellers, der in diesem Jahr immerhin schon auf eine 111-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, der erste radiale Sporttouringreifen einer neuen Generation.