Über 100.000 Reifen über E-Business-Plattform Bibserve geordert

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Knapp ein Jahr nach Einführung der neuen E-Business-Plattform „Bibserve“ hat der französische Reifenhersteller Michelin bereits über 100.000 Aufträge online abgewickelt. Bibserve reduziere den Zeitaufwand des Bestellprozesses um rund 50 Prozent, gleichermaßen beim Händler wie auf Herstellerseite.

Dabei vereinfacht das hochmoderne B2B-System nicht nur den Bestellablauf, sondern ermöglicht auch den Abgleich mit den Warenwirtschaftssystemen großer Händler und sorgt somit nahezu vollautomatisch für einen stets optimalen Warenbestand. Gut ein Jahr nach dem Start von Bibserve mit 35 Pilot-Accounts schlossen sich bereits knapp 500 Reifenhändler mit 623 Verkaufspunkten an das elektronische Ordersystem an. Sie erledigen schon gut 30 Prozent ihrer Bestellungen über den papierlosen Vertriebsweg.

Analysten erkennen Hoffnungsschimmer bei Goodyear

Zunehmend optimistisch reagieren Analysten auf die Fortsetzung der Tarifverhandlungen zwischen Goodyear Tire & Rubber und der amerikanischen Stahlarbeitergewerkschaft USWA über die für vergangenen Freitag festgesetzte Frist hinaus. Dies sei ein Hinweis darauf, dass ein Ende des Tarifstreits kurz bevor stehe, meint etwa die Deutsche Bank. Allein die Tatsachen, dass die Arbeiter bisher nicht gestreikt haben und dass die Gewerkschaft das Arbeitgeberangebot erstmals intensiv prüft, werten die Finanzexperten als Hoffnungsschimmer.

Ein Wermutstropfen bleibt: Goodyear habe noch lange nicht die geplanten Einsparungen in Höhe von eins bis 1,5 Milliarden US-Dollar durchgesetzt oder die notwendigen Marktanteilsgewinne erzielt, um immerhin eine operative Marge von sechs Prozent zu erreichen. Selbst wenn Goodyear Tire & Rubber all diese Ziele erreiche, so die Analysten, sei eine Aktie lediglich sechs US-Dollar wert..

Die Lackierung von Alurädern – ein anspruchsvolles Metier

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Dipl.-Ing. Heiko Schneider, Vertriebsleiter Oberflächentechnik Metall bei der Firma Eisenmann Holzgerlingen, erläutert in einem ausführlichen Gastbeitrag in der NEUE REIFENZEITUNG die Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Lackierung von Aluminiumrädern.

Wer sich langfristig am Markt gut behaupten will, braucht dazu hochleistungsfähige Oberflächenbehandlungsanlagen. Der neueste Stand der Technik auf diesem Gebiet wird hier aus der Sicht des Anlagenbauers definiert.

Zur Wertung der Aussagen sollte man wissen, dass Eisenmann Holzgerlingen mit fast 70 Positionen über die wohl weltweit längste Referenzliste für Räderlackieranlagen verfügt.

Allein in den letzten drei Jahren kamen speziell für Aluräder 15 Anlagen hinzu. Die Ursache für diesen Markterfolg sieht das Unternehmen neben der langjährigen Erfahrung vor allem in seinem breiten Fertigungsprogramm. Es geht ja praktisch immer um Pulver- und Nasslackierung mit individuell angepasster Applikationstechnik, um hochwertige Vorbehandlung, um Abwasserentsorgung und ggf.

auch Abluftreinigung sowie nicht zuletzt um exakt auf die Aufgabenstellung abgestimmte Förder- und Handhabungstechnik. Die Lieferung aus einer Hand erspart dem Kunden unnötige Schnittstellen und sichert ihm eine Problemlösung „aus einem Guss“.

Dipl.

-Ing. Heiko Schneider, Vertriebsleiter Oberflächentechnik Metall bei der Firma Eisenmann Holzgerlingen, erläutert in einem ausführlichen Gastbeitrag in der NEUE REIFENZEITUNG die Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Lackierung von Aluminiumrädern. Wer sich langfristig am Markt gut behaupten will, braucht dazu hochleistungsfähige Oberflächenbehandlungsanlagen.

Der neueste Stand der Technik auf diesem Gebiet wird hier aus der Sicht des Anlagenbauers definiert.

Zur Wertung der Aussagen sollte man wissen, dass Eisenmann Holzgerlingen mit fast 70 Positionen über die wohl weltweit längste Referenzliste für Räderlackieranlagen verfügt. Allein in den letzten drei Jahren kamen speziell für Aluräder 15 Anlagen hinzu.

Die Ursache für diesen Markterfolg sieht das Unternehmen neben der langjährigen Erfahrung vor allem in seinem breiten Fertigungsprogramm. Es geht ja praktisch immer um Pulver- und Nasslackierung mit individuell angepasster Applikationstechnik, um hochwertige Vorbehandlung, um Abwasserentsorgung und ggf. auch Abluftreinigung sowie nicht zuletzt um exakt auf die Aufgabenstellung abgestimmte Förder- und Handhabungstechnik.

Russland: Konferenz fordert einheitliche Regelung für Spikes

Auf der diesjährigen 3. Internationalen Konferenz über die „Probleme der Verwendung von bespikebaren Winterreifen“ im russischen St. Petersburg trafen sich kürzlich zahlreiche Vertreter von Spike-Produzenten, Reifenhändlern, Behörden und der Wissenschaft, um über die aktuellen Entwicklungen der Branche zu diskutieren.

Wie Konferenz-Teilnehmer Alexander Schumilow, Export-/Import-Manager bei dem St. Petersburger Reifenhandelsunternehmen „Newaer Reifen“ gegenüber der NEUEN REIFENZEITUNG sagt, könnten mit Spikes versehene Winterreifen auf vereisten und Schnee bedeckten Straßen „ein optimales und sicheres Vorwärtskommen“ garantieren..

Premiere von Metzelers „Roadtec Z6″

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Bei den diesjährigen Motorradrennen der Tourist Trophy auf der Isle of Man haben Pirelli-Pneus das Renngeschehen dominiert. Offensichtlich Grund genug für den Reifenhersteller, ein neues Produkt der Schwestermarke Metzeler genau an diesem Ort vorzustellen. Der „Roadtec Z6″ ist nach Aussagen des deutschen Traditionsherstellers, der in diesem Jahr immerhin schon auf eine 111-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, der erste radiale Sporttouringreifen einer neuen Generation.

Neue Kumho-Fabrik wird in wenigen Wochen eröffnet

Kumho baut in Pyongtaek (Südkorea) derzeit eine Reifenfabrik nach dem so genannten APU-Produktionsprozess (Advanced Process Unit); die Kumho-Eigenentwicklung APU ähnelt dabei eher dem revolutionären C3M-Verfahren von Michelin als MIRS von Pirelli. Das Werk Pyongtaek soll im November in Produktion gehen und dann noch um einige Module erweitert werden, so dass es im Februar 2004 die geplante Endkapazität von zwei Millionen Pkw-Reifen jährlich erreicht. Die Fabrik wird in der Nähe von Automontagewerken errichtet, für die die Reifen im Wesentlichen bestimmt sind.

Continental baut das Russland-Geschäft aus

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Continental will noch in diesem Jahr die ersten Reifen in den Moskauer Reifenwerken produzieren und nach einer Anlauf- und Aufbauphase über einige wenige Jahre die mögliche Produktionskapazität von rund vier Millionen Personenwagenreifen ausnutzen. Wie bisher bereits will der Konzern jährlich auch weiterhin etwa eine Million Pkw-Reifen nach Russland und in die ehemaligen GUS-Staaten liefern – dabei allerdings insbesondere solch hoch anspruchsvolle Dimensionen, die in Russland zunächst noch nicht produziert werden sollen. Zur Erreichung dieser ehrgeizigen Ziele ist der Aufbau einer eigenen Verkaufsorganisation bereits in vollem Gang, denn in diesem riesigen Land wird es nicht möglich sein, sich weiterhin auf relativ wenige Händler und Großhändler zu konzentrieren.

Die Basis muss deutlich verstärkt werden. Erst kürzlich wurde der Engländer Paul Hendry zum Generaldirektor ernannt, der seinen Dienst in Moskau in den nächsten Wochen antreten wird. Der ebenfalls erst vor einigen Wochen zum Verkaufsdirektor beförderte Jaron Wiedmaier (42) ist bereits seit einigen Monaten mit Frau und Kindern nach Moskau übergesiedelt.

Wachstumsmarkt: Geschäfte mit Flotten

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Zum Reifenmarkt gehört heutzutage mehr als nur das Produkt. Wer in volkswirtschaftlich unsicheren Zeiten Endverbraucher an sich binden will, muss zusätzlich ein umfangreiches Serviceangebot machen können. In den vergangenen Jahren hat sich deshalb insbesondere für Unternehmen, die große Fuhrparks betreiben, eine Dienstleistung herausgebildet, die im Sinne von Industrie, Handel und Kunde ist: das Reifenmanagement.

Toyo Reifen: Auf magere Jahre folgen fette Jahre

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Yasushi Takagi (44) hat bereits 23 Jahre im Dienste der Toyo Tire & Rubber Company absolviert, davon einige Zeit im Mittleren Osten und gut zehn Jahre in Europa, vornehmlich in Großbritannien und Griechenland, aber auch in der Düsseldorfer Europa- und Deutschland-Zentrale hat er schon gewirkt. Überhaupt kennt er den deutschen Markt aus seiner letzten Tätigkeit am Konzernsitz in Osaka: Er war Marketingmanager weltweit und mitverantwortlich für die Entscheidungen des Unternehmens, welche Art von Reifen welche Märkte benötigen, gezielt entwickelt werden und in die Produktion gehen. Dass der japanische, der nordamerikanische und der europäische Markt deutlich voneinander abweichende Anforderungen an das Produkt stellen, ist gewissermaßen die Klammer gewesen aller Aktivitäten, die er für seine Firma schon zu bewältigen hatte.

ECE-Regelungen 108/109 für runderneuerte Reifen

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Seit der Vorlage der Regelungen 108/109 der Economic Commission for Europe (ECE) für runderneuerte Pkw- bzw. Lkw-Reifen sind mittlerweile fünf Jahre ins Land gegangen, ohne dass die Bestimmungen inzwischen in deutsches Recht umgewandelt worden wären. „Voraussichtlich zum 1.

1.2005“ – so heißt es derzeit dazu beim BRV – würden die ECE-Regelungen nach der StVZO gesetzlich verbindlich. Die bereits zertifizierten Runderneuerer dürfte dies freuen, während es für die anderen, die sich mit diesem Thema noch nicht befasst haben, Zeit wird, eine Zertifizierung in Angriff zu nehmen.