Ein Kleber hilft immer

Der Michelin-Konzern verfolgt nahezu weltweit erfolgreich seine so bezeichnete Mehr-Marken-Strategie. Darin spielt neben der Weltmarke Michelin in Europa die ursprünglich ebenfalls französische Marke Kleber eine wesentliche Rolle. Damit es sich dabei um eine tragfähige Rolle handeln kann, wurde vor drei, vier Jahren bereits entschieden, in diese Marke europaweit entsprechend zu investieren.

Das sind keine Absichtserklärungen geblieben, sondern ausgehend von einer kleinen Basis gibt Kleber – eine Medium- oder Economy-Marke – für Werbung in Deutschland ziemlich exakt so viel aus wie der Goodyear-Konzern für seine Premium-Marke Dunlop. Marken entstehen nicht über Nacht und sie sterben auch nicht über Nacht. Kleber hat sich auf einen langen Weg eingerichtet und inzwischen zeichnet sich weitaus mehr als nur ein kleiner Erfolg ab.

Reifenplatz …?

Nachdem wir uns für unsere Reifenplatz-Artikelserie, bei der wir die Servicequalität im deutschen Reifenhandel bzw. in einzelnen Betrieben des deutschen Reifenhandels unter die Lupe nehmen, im Juni/Juli in Bremerhaven umgesehen hatten, steht diesmal wieder ein Termin eher in Richtung Süden oder genauer gesagt Südosten der Republik auf dem Programm. Denn diesmal geht’s – wie immer „getarnt“ als ganz normaler Kunde – in die neuen Bundesländer.

Deutschlands „Schneekönig 2004“ gesucht

Mit dem Auftakt am 26./27. September in München startet Pirelli zusammen mit der „Bild am Sonntag“ zum mittlerweile dritten Mal die Suche nach Kandidaten für den „Deutschen Schneekönig 2004“.

Bei dieser bundesweit ausgetragenen Fahrsicherheitsaktion werden im Rahmen von insgesamt 16 Vorausscheidungen die jeweiligen Tagessieger und die vier besten weiblichen Kandidaten gesucht. Aufgabe der Teilnehmer ist dabei, mit dem so genannten „Pirelli Action Car“, das verschiedene Reifentypen auf unterschiedlichen Fahrbahnbelegen (z.B.

Sommerreifen auf Schnee) simulieren kann, einen Pylonenparcours schnellstmöglich und fehlerfrei zu durchfahren. Die Anmeldung hierfür kann direkt über die Pirelli-Homepage oder per Postkarte an „Bild am Sonntag“ erfolgen, wo auch die Auslosung durchgeführt wird. Pro Tag können 60 Teilnehmer mitmachen.

Als Hauptpreis winkt ein BMW Mini Cooper S Cabrio im Wert von ca. 26.000 Euro und für die 20 Finalisten eine dreitägige Wochenendflugreise zur Endrunde nach Schweden, wo dann auf Eis und Schnee mit Rallyelegende Walter Röhrl um den Titel des „Schneekönig 2004“ gefahren wird.

„RDC-Diagnostic“ – Werkzeug für Reifendruckkontrollsysteme

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Mit einem neuen, „RDC-Diagnostic“ genannten Gerät will die Gutmann Messtechnik GmbH Werkstätten mit Reifengeschäft ein kostengünstiges elektronisches Werkzeug speziell für Reifendruckkontrollsysteme an die Hand geben. Die Leistungen des Handhelds umfassen Aussagen des Anbieters zufolge sowohl die Diagnose als auch eventuell nötige Codierungen der Systeme. Das elektronische Gerät mit CARB-Schnittstelle kann den Angaben zufolge mit direkt über Reifensensoren messenden Systemen ebenso umgehen wie mit indirekten Systemen, die auf vorhandene Informationen des ABS zugreifen, um den aktuellen Reifendruck zu ermitteln.

Deshalb kann damit auch der ABS-Fehlerspeicher ausgelesen und zurückgestellt werden – allerdings beschränkt sich die Software des Spezialgeräts auf diejenigen Fahrzeugmodelle, die mit Reifendrucküberwachung verfügbar sind. Darüber hinaus soll das Gerät um zusätzliche Funktionen erweiterbar sein – bis hin zum Vollumfang des ebenfalls modular aufgebauten, äußerlich identischen „macs 40“.

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Reifenmesse „Tyre ASI“ im Januar 2004 in Birmingham

Haymarket Exhibitions Ltd. (London) will mit der „Tyre ASI“, die erstmals vom 8. bis zum 11.

Januar in Birmingham als Teil der „Aftermarket Show“ der Messe „Autosport International“ stattfinden wird, eine neue Plattform für die Reifen- und Räderbranche etablieren. Zuversichtlich stimmen die Veranstalter nicht zuletzt die Teilnahmezusagen der Reifenhersteller Continental, Goodyear/Dunlop, Kumho, Pirelli und Yokohama sowie von Firmen wie Intersprint, Mace oder Pneu-Air. Man rechnet darüber hinaus aber auch mit weiteren Ausstellern – beispielsweise aus dem Werkstatt- oder Recyclingbereich.

Da die Messe zudem an einem Samstag und Sonntag (10./11.1.

Elektronische Rahmenvermessung für Lkw vorgestellt

Während ihrer zweitägigen Händlertagung Ende August in Ennigerloh hat die Firma TruckCam zusammen mit ihrem deutschen Generalimporteur – Hunger Maschinen Vertriebs-GmbH (Kaufering) – einige Weiterentwicklungen ihrer elektronischen Lkw-Achsmessanlage mit 3D-Digitalkamera vorgestellt. Dazu gehört vor allem eine neu entwickelte Software zur vollelektronischen Rahmenvermessung. Damit ist es laut Anbieter möglich, Seitenverbiegung, senkrechte Verbiegung, Verdrehung und Diagonalverschiebung über die gesamte Länge des Fahrzeugrahmens mit einem Klick auf die Digitalkamera zu ermitteln.

Kraiburg: „Immer das richtige Winterprofil“

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Als Partner der Initiative Pro Winterreifen weist das Gummiwerk Kraiburg Austria darauf hin, dass nicht nur Pkw rechtzeitig vor dem ersten Schnee auf Winterbereifung umgerüstet werden sollten, sondern auch Lkw und Busse. „Viel zu oft verspäten sich Busse, und Lkw hängen bereits bei leichten Steigungen auf den Autobahnen und Straßen fest. Das sorgt für Unmut – beim Fahrzeuglenker und den anderen Beteiligten“, so das Unternehmen.

Der Spezialist für die Reifenrunderneuerung hat deshalb nach eigenen Aussagen für den Wintereinsatz passende Nutzfahrzeugprofile entwickelt, die mit einer ausgewogenen Kombination aus Gummimischung und Profilgeometrie bzw. Profildesign aufwarten und damit für ein besseres Vorankommen auf winterlichen Straßen sorgen sollen. Für den Einsatz bei winterlichen Fahrverhältnissen hat Kraiburg für Llkw die Profile „K 11“ und „K 13“ im Programm, für Busse „K 17“ und „K 43“ sowie für Lkw die Profile „K 16“, „K48“, „K 50“, „K 51“, „K 53“, „K 54“ und „K 74“.

Cicero-Rednerpreis 2003 für Porsche-Chef und Schweizer Bundesrat

Der Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger und Porsche-Vorstandsvorsitzender Dr. Ing. Wendelin Wiedeking (Kategorie Wirtschaft) sind am Freitag in Bonn mit dem Cicero-Rednerpreis geehrt worden.

Wiedeking attestierte die Jury die Kunst, wirtschaftliche Sachkenntnis, Führungsqualität und rhetorische Kunstfertigkeit in seltener Einheit beispielhaft zusammenzuführen. Gewürzt mit Humor, Witz und Einfallsreichtum habe er für die Unternehmenskultur unseres Landes die besten Maßstäbe gesetzt. Laudator Ueding rückte den Porsche-Vorstandsvorsitzenden in die direkte Nähe Ciceros.

Die preisgekrönte Rede sprühe vor „solch urbanem Witz, den Cicero das Salz jeder Rede genannt hat“. Wiedeking bedankt sich darin bei zweieinhalbtausend Führungskräften, die sein Unternehmen zum zweiten Mal als das mit dem besten Ruf in Deutschland gewählt hatten..

Goodyear erklärt in New York das Agreement mit den Steelworkers

Am Montag, 22. September, um 10.00 Uhr (Ortszeit New York) werden Goodyear-Chef Keegan und der Chef der North American Tire Division (NAT), Jonathan Rich, Analysten und Journalisten den mit den Gewerkschaften geschlossenen Vertrag erläutern.

Das Management sieht diesen als „fair und innovativ“ an. Es wird erwartet, dass sich die beiden Spitzenleute auch zum Verlauf der Geschäfte der North American Tire Division im dritten Quartal 2003 äußern müssen. Eine Besserung ist nicht zu sehen.

Davon abgesehen sind allerdings auch die Begleitumstände gegen Rich, der sich mit höheren Rohstoffpreisen herumschlagen muss, so dass man bei Licht betrachtet von einer nochmals sehr großen Erweiterung des ohnehin schon in den beiden ersten Quartalen erlittenen Verlustes ausgehen muss. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Zahlen der NAT-Division letztlich eher schlechter ausfallen als im Vorjahr..

Continental blutet weiter im US-Reifengeschäft

Nach inoffiziellen Angaben verliert der Continental-Konzern im nordamerikanischen Reifengeschäft auch im laufenden Jahr einen mehr als dreistelligen Millionenbetrag in Euro. Das heizt die Spekulation über das Schicksal und dauerhafte Sorgenkind General Tire an. Bereits vor mehr als einem Jahr soll der Konzernvorstand auch den Verkauf der Lkw-Reifensparte erwogen haben.

Das Vorhaben musste aber schon -wie es heißt- in Ermangelung von Interessenten ad acta gelegt werden. Der Conti-Konzern hat unter der Führung von Manfred Wennemer die Ertragskraft spürbar verstärken können , schnell und massiv Schulden abgebaut und ist durchaus wieder zu neuen Akquisitionen fähig, sofern sich attraktive Möglichkeiten ergeben..