Die Deutsche Tourenwagen-Challenge (DTC), die Dunlop ebenso wie die DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) seit Jahren exklusiv mit Reifen ausrüstet, ehrte die Meister der Saison 2003 Ende November im Casino des Reifenherstellers in Hanau. Christian Stein, Geschäftsführer der Dunlop GmbH & Co. KG begrüßte rund einhundert Gäste aus der Motorsportszene auf dem Werksgelände des Unternehmens.
Den Meisterpokal überreichte Dunlop-Renndienstleiter Manfred Theisen an die diesjährige Meisterin Claudia Hürtgen. Die Aachenerin sicherte sich den Titel als erste Frau überhaupt und tritt damit in die Fußstapfen von Ellen Lohr, die in den neunziger Jahren als DTM-Pilotin für Furore gesorgt hatte. Großen Anklang fand nach Aussagen des Herstellers zudem die im Vorfeld der Feierlichkeiten organisierte Werksführung für die angereisten Gäste, während der sich Fahrer und Teammitglieder in der Produktion ein Bild vom Werdegang derjenigen Reifen machen konnten, auf deren Leistungsvermögen die Piloten auf der Rennstrecke vertrauen.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/25765_4002.jpg230150Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-12-10 00:00:002023-05-17 08:50:17DTC-Meisterfeier bei Dunlop in Hanau
Der koreanische Automobilhersteller Hyundai hat angekündigt, in einigen Märkten die Verkaufspreise um ca. drei Prozent erhöhen zu müssen und begründet dies mit höheren Kosten für den Einkauf von Stahl und Reifen..
Bridgestone hat in den ersten drei Quartalen 2003 in 415 Betrieben des Reifenfachhandels RFT-Schulungen in Theorie und Praxis vorgenommen. Dabei wurden insgesamt 752 Mitarbeiter geschult. 268 Betriebe erhielten eine Zertifizierung von Bridgestone mit dem Nachweis, dass eigens geschulte Mitarbeiter mit geeignetem Montage-Equipment den Komplett-Service rund um Run Flat-Reifen von Bridgestone fachgerecht durchführen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-12-10 00:00:002023-05-17 08:50:17RFT-Trainings für über 750 Teilnehmer
Seit Jahren war Goodyear der Haus-und-Hof-Lieferant für die Corvette von General Motors, auch im Motorsport. Jetzt fanden bereits die ersten Testrunden der Corvette auf Michelin-Reifen statt: Michelin Nordamerika wird das Corvette Racing Team mit Slicks vom Typ Pilot Sport bei den neun Rennen der in den USA sehr populären American Le Mans Series (ALMS) ausstatten und überdies auch die Reifen zur Verfügung stellen, wenn die Corvette beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in Frankreich an den Start geht..
Nach Goodyear hat nun auch Michelin Nordamerika einen Drei-Jahres-Vertrag mit Volvo Trucks Nordamerika und Mack Trucks zur Lieferung von Erstausrüstungsreifen geschlossen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-12-10 00:00:002023-05-17 08:50:18Michelin-Dreijahres-Vertrag mit Volvo und Mack Trucks
Das Oberlandesgericht München hat entschieden, dass die Deutsche Bank dem Medienunternehmer Leo Kirch Schadensersatz zu leisten hat. Der stets braun gebrannt auftretende und mit geschliffenen Formulierungen glänzende und gelegentlich auch blendende vormalige Bank-Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende hatte öffentlich über die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe räsoniert. Das aber hätte er besser unterlassen.
Der indische Reifenhersteller Ceat möchte den monatlichen Import von Pirelli-Radialreifen auf 15.000 Einheiten verdreifachen. Ceat hat nach eigenen Angaben in Indien bereits einen Marktanteil von sechs Prozent bei Radialreifen inne und möchte den in naher Zukunft auf zehn Prozent steigern.
In der ersten Dezemberwoche dieses Jahres prüfte ein halbes Hundert erfahrener Motorjournalisten in einem von Michelin, Renault und Nissan am Timmelsjoch in Österreich veranstalteten Winter-Workshop das Fahr-verhalten verschiedener Automobile und Geländewagen auf schneebedeckter Fahrbahn. Die Auto- und Reifentester verglichen das Leistungsvermögen von ganz neuen und teilweise abgefahrenen Winterreifen, ermittelten das Anfahr- und Bremsvermögen von Off-Road-Fahrzeugen bei der Ausrüstung mit M+S-markierten Ganzjahresreifen und echten Winterreifen, beurteilten die Wintereignung von allradgetriebenen Kompakt-Fahrzeugen mit Sommer- oder Winterreifen und die eines leistungsstarken Sportwagens. Weil alle Tests messtechnisch sehr genau erfasst wurden und die persönlichen Werte der professionellen Autotester zu einem einheitlichen Resultat verdichtet wurden, haben die Ergebnisse eine hohe Aussagekraft.
Der zeitliche Ablauf ist schon eine einzigartige Katastrophe. Während sich andere Reifenhandelsunternehmen in Bayern durch ein gutes Wintergeschäft „gesund stoßen“ konnten, bleibt das große Reifenhandelshaus Schwarz weiter nahezu gelähmt und sieht sich täglich wachsenden Schulden gegenüber. Selbst für den Fall, dass es doch noch zur Gründung einer Auffanggesellschaft durch die Familie Schwarz kommen sollte, könnten dieser kaum gute Zukunftschancen eingeräumt werden.
Die Reifenhersteller Continental, Dunlop und Michelin würden zwar liefern, aber nur in verhaltenem Umfang. Eine solche Gesellschaft bekäme vermutlich von keinem Hersteller die besten Preise und erst recht kein längeres Zahlungsziel. Einer Auffanggesellschaft ohne kapitalkräftigen Investor sind keine guten Prognosen zu stellen.
Der gegen die Firma Reifen Schwarz GmbH & Co. KG von der Commerzbank Nürnberg gestellte Insolvenzantrag „greift nicht.“ Das hat jedenfalls Jura-Professor Altmeppen der Passauer Neuen Presse gesagt.
Wenn die GmbH & Co. KG am 5. Dezember (Antragstag) nicht mehr existent gewesen sei, habe sich das Verfahren erledigt: „Tote kann man nicht noch mal erschießen.
“ Das Unternehmen wird, das berichteten wir bereits gestern, derzeit in der Rechtsform der Offenen Handelsgesellschaft mit Gotthard Schwarz an der Spitze geführt. Nun wird ein „nachgebesserter Insolvenzantrag“ erwartet. Die Commerzbank schweigt zu den Vorgängen unter Hinweis auf das Bankgeheimnis.
Schon in der Vergangenheit sah sich das Reifenhaus wiederholt gezwungen, die Rechtsform zu ändern. Die Mitarbeiter sollen ein „Ultimatum“ bis Ende der Woche verlängert haben. Die Firmenleitung soll sich „konkret äußern, ob von den Banken Geld fließt und die Mitarbeiter ihr Geld bekommen.
“ Nach fruchtlosem Ablauf werde Insolvenzantrag gestellt werden, drohen die Mitarbeiter. Presseanfragen beantworten stets Thomas Schwarz oder Theres Schwarz. Diese führten die inzwischen offiziell beerdigte Firma.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2003-12-09 00:00:002023-05-17 08:50:18Reifen Schwarz: Tote kann man nicht erschießen