Callparts und Autoscout24 kooperieren

Über den E-Shop unter www.callparts.de bietet die Callparts System GmbH seit einigen Jahren gebrauchte Autoersatzteile für eine Vielzahl von Automobilmarken via Internet an.

Nach Aussagen des Unternehmens wächst der Markt für gebrauchte Teile derart schnell, dass man dieser Entwicklung mit einer Kooperation mit Autoscout24-Plattform begegnen will. Für den Anwender bedeutet dies, dass ab sofort das gesamte Callparts-Angebot auch unter www.autoscout24.

de abrufbar ist. Darüber hinaus lassen sich die Gebrauchtteile, auf die Callparts ein Jahr Gewährleistung gibt, nach wie vor außerdem per Telefon 0180/52134-04 ordern oder per Fax an 0180/52134-44 bestellen..

Goodyear: Fehlerquelle wird verschwiegen

Auch einen Tag nach Bekanntgabe von Buchungsfehlern in Europa ist unklar, in welchen Ländern diese Fehler vorgekommen sind. Allerdings war vor einigen Wochen schon bekannt geworden, dass die versprochene Sanierung in England auf sich warten lässt und die Verluste dort außerordentlich hoch geblieben sind. Diese könnten nun sogar in den dreistelligen Millionenbereich in US-Dollar reichen.

Auch das Retailgeschäft gestaltet sich in Großbritannien sehr schwierig. Hier sollen Verluste im zweistelligen Millionenbereich zu verkraften sein..

Berufskraftfahrerkalender 2004 von Conti ab sofort erhältlich

Ab sofort ist der Continental-Berufskraftfahrerkalender für das kommende Jahr erhältlich. Im DIN A6-Format finden sich darin auf rund 160 Seiten eine ganze Reihe von Tipps für Lkw- und Busfahrer: Wissenswertes über die Maut, der Bußgeldkatalog in Euro, Ferientermine, Ratschläge zum richtigen Umgang mit Reifen, zur Ladungssicherung, zu Lenk- und Ruhezeiten sowie natürlich selbstverständlich Informationen rund um die aktuelle Continental-Produktpalette. Erhältlich ist der kostenlose Berufskraftfahrerkalender 2004 – solange der Vorrat reicht – über den örtlichen Lkw-Reifenhandel oder per Postkarte an die Continental AG, Öffentlichkeitsarbeit Reifen, Büttnerstraße 25, 30165 Hannover.

RWTÜV und TÜV Nord vor Fusion

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Die Aufsichtsgremien der RWTÜV- und der TÜV Nord-Gruppe wollen sich – vorbehaltlich der Zustimmungen durch die Kartellbehörden und der Mitgliederversammlungen – zur TÜVNord AG zusammenschließen, die dann ca. 7.000 Mitarbeiter zählen, einen Umsatz von etwa 600 Millionen Euro jährlich ausweisen und den Unternehmenssitz in Hannover haben wird.

Vorstandsvorsitzender der TÜV Nord in Hannover ist seit 1997 Dr. rer. nat.

Klaus-D. Röker (58), vormals Vorstandsmitglied der Continental AG.

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Reifenwärmer made in Italy

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Das italienische Unternehmen Capit stellt Reifenwärmer für Fahrer sportlicher Autos und Motorräder her, die ihre Pneus beim Einsatz beispielsweise auf einer Rennstrecke nicht erst einige Runden warm fahren, sondern gleich von Anfang an einen möglichst hohen Grip erreichen wollen. Dabei haben die Italiener, deren Produkte in Deutschland über die Firma Motonobili aus Gräfeling vertrieben werden, verschiedene Varianten für die unterschiedlichsten Reifentypen in ihrem Programm. Auf die so genannte „Maxima“-Version für Motorräder vertrauen laut Capit unter anderem acht Teams der World Superbike-Serie und auch in der Formel 1 und Moto GP sei man Partner einiger Rennställe.

Als besondere Merkmale im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten stellt der Anbieter eine kurze Heizzeit und eine gleichmäßigere Erwärmung der Reifen heraus. Erzielt wird dies nach Aussagen der Italiener durch die patentierte Konstruktion der Reifenwärmer, die sich durch einen kurzen Wicklungsabstand des Heizdrahtes von lediglich fünf Millimetern auszeichnen soll.

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Indischer Reifenmarkt vor Umwälzungen

Der indische Reifenmarkt habe ein enormes Potential, so Analyst Anil Sampat. In den letzten Monaten sind die Aktienkurse der heimischen Hersteller geradezu explodiert. Gleichzeitig sind die rund zwei Dutzend indischen Reifenproduzenten jeweils viel zu klein und leistungsschwach, um in der technologischen Entwicklung mitzuhalten und den durch zunehmende Fahrzeugproduktion in Indien wachsenden Bedarf aus eigener Kraft zu befriedigen.

Bundesregierung fordert Entschärfung von Frontschutzbügeln

Seit langem wird von verschiedenen Seiten ein Verbot oder wenigstens eine Entschärfung der insbesondere bei Geländewagenfahrern beliebten Frontschutzbügel gefordert, da diesen bei Unfällen ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für Motorradfahrer, Radfahrer und Fußgänger nachgesagt wird. Die Bundesregierung setzt sich nach Informationen des Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) deshalb für den Erlass einer EU-Richtlinie ein, durch welche die oft auch als „Kuh-“ oder „Bullenfänger“ bezeichneten Anbauteile entschärft werden sollen..

„REIFEN 2004“: Mehr Aussteller, größere Ausstellungsfläche

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Zum offiziellen Anmeldeschluss der „REIFEN 2004“ berichtet die Messe Essen von einem Zuwachs an Ausstelleranmeldungen in Höhe von rund 13 Prozent, und auch die Ausstellungsfläche wird nach derzeitigem Informationsstand etwa sechs Prozent größer ausfallen als bei der Reifenmesse 2002. Wie es in einer aktuellen Pressemitteilung weiter heißt, sind im nächsten Jahr „alle wichtigen Hersteller mit dabei“. Ganz neu wird in Essen das so genannte „Trend Center Tuning“ mit fachspezifischen Vorträgen und Kurzseminaren von professionellen Tuningpartnern sein.

Erneuter schwerer Vertrauensverlust für Goodyear

Nun handelt es sich um Buchungsfehler in Europa, die einzugestehen sind. Doch der Konzern sagt nicht, worum es detailliert geht, sondern versucht mit den Hinweisen zu beruhigen, alles habe weder Einfluss auf die Cash Flow Position noch auf die Liquidität. Der Konzern ist damit gezwungen, die geplante und mit den Gewerkschaften bis Jahresende 2003 fest vereinbarte Anleihe von 250 Millionen US-Dollar zu verschieben.

Reifen Schwarz: Sanierungskonzept weiter unsicher

Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass sich die drei Reifenhersteller Continental, Dunlop und Michelin letztlich vielleicht doch nicht zu einem gemeinsamen Vorgehen durchringen können und die Aussichten für eine langfristige Sanierung als zu gering ansehen. Allein mit der Bewertung dieser Aussichten aber steht und fällt die ganze Vorgehensweise. Mit einer Entscheidung wird aber erst zum Wochenende gerechnet.

Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, läuft bei Reifen Schwarz alles auf Zerschlagung hinaus. Angeblich soll am Freitag noch eine „Gläubigerversammlung“ stattfinden, schreibt die Passauer Neue Presse. Die Zeitung beruft sich auf Insider und berichtet, es gebe bereits einen Sanierer, der Schwarz beratend zur Verfügung stehe.

Die Neue Reifenzeitung hatte bereits berichtet, dass mit dem angeblich schon 76-jährigen Kurt Sallek, einem Onkel des derzeitigen Familien- und Firmenanwalts Sallek, dieser Sanierer gefunden sei. Wie die Familie Schwarz allerdings die Löhne und Gehälter der Belegschaft für den Monat November noch vor Weihnachten auszahlen will, ist selbst Gläubigervertretern, die an einem Konzept arbeiten, ein völliges Rätsel. Bekanntlich hat die Commerzbank AG Nürnberg die Oktober-Löhne vorfinanziert in Höhe von 750.

000 Euro und sieht sich nun der Gefahr ausgesetzt, dass diese Vorfinanzierung in der Konkursmasse bis auf eine geringe Quote untergehen wird. Vor Eröffnung (!) eines Insolvenzverfahrens wird kaum noch einmal Geld von Banken fließen..