ATU soll an die Börse

Auto Teile Unger soll nach einem Bericht der Financial Times im Herbst diesen Jahres an die Börse gebracht werden. Doughty Hanson, eine auf Buyouts spezialisierte Investmentgruppe, hatte im Sommer 2002 etwa zwei Drittel der ATU-Anteile übernommen und dafür dem Vernehmen nach 900 Millionen Euro gezahlt. Der Risikokapitalgeber, der laut Financial Times derzeit selbst Mühe hat, frisches Kapital auftreiben zu können, hofft mit dem Börsengang rund 1,5 Milliarden Euro einsammeln zu können.

Erstmals Columbus McKinnon-Reifen-Shredder nach Japan verkauft

Die US-amerikanische Columbus McKinnon Corporation hat nach eigenen Aussagen ihren ersten Reifen-Shredder nach Japan verkauft. Installiert wurde die Anlage bei der Takahashi Shoji Corporation, die ihren Sitz in der Stadt Obihiro auf der Insel Hokkaido hat. Vorausgegangen waren demnach intensive Tests des japanischen Unternehmens, das sowohl als Gebrauchtreifenhändler als auch als Recycler im Markt agiert.

Insbesondere sollte dabei geprüft werden, ob der Shredder den gestellten Anforderungen des Betriebes gerecht wird: Da ein Papier verarbeitender Betrieb die zerkleinerten Altreifen als Brennstoffersatz verwenden will, sollten die von der Maschine produzierten Chips nämlich einerseits eine gleichförmige Größe und anderseits saubere Schnittkanten ohne hervorstehenden Stahldrahtreste aufweisen. Der mittlerweile bereits an Takahashi ausgelieferte Shredder zerkleinert die Altreifen nach Herstellerangaben auf Chips mit einer Größe von 25 Millimetern – rund vier Tonnen pro Stunde..

US-Präsidentschaftskandidat in Firestone-Fabrik

Richard A. Gephardt ist einer der Kandidaten der Demokratischen Partei, die derzeit in einer Kandidatenkür ermitteln, wer im November versuchen wird, den amtierenden US-Präsidenten George Bush aus dem Amt zu drängen. „Dick“ Gephardt hatte als einen der ersten Wahlkampfauftritte nicht zufällig das Firestone-Reifenwerk in Des Moines ausgewählt (Iowa), wird er doch von der Stahlarbeitergewerkschaft USWA, der viele Bridgestone/Firestone-Arbeiter angehören, unterstützt.

BFGoodrich feiert fünften „Dakar“-Sieg

Die Königs-Rallye unter den Marathon-Raids hat ihrem besonderen Ruf wieder alle Ehre gemacht: Nach 11.090,50 überaus anstrengenden Kilometern erreichte Mitsubishi- und BFGoodrich-Pilot Stéphane Peterhansel als diesjähriger Sieger der „Dakar“ das Ziel nahe der Hauptstadt des Senegals. Der 38 Jahre alte Franzose – dem an gleicher Stelle ein Jahr zuvor der sicher geglaubte Erfolg praktisch auf den letzten Metern noch aus den Händen geglitten war – ist erst der zweite „Dakar“-Triumphator, der dieses Material mordende Wüsten-Abenteuer sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern für sich entscheiden konnte.

Neue D&W-Felge für jeden Typ

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D&W, Europas größter Anbieter für PKW Zubehör- und Ersatzteile, hat sein Felgensortiment um das neue D&W-eigene Modell Mare erweitert. Die kraftvoll wirkende einteilige Leichtmetallfelge ist für alle gängigen Fahrzeugtypen, angefangen bei A wie Alfa bis hin zu V wie Volkswagen, und ab den Dimensionen 6×14 Zoll bis 8,5×19 Zoll, erhältlich. Besonders die sechs nach innen gewölbten Speichen sorgen für einen glänzenden Auftritt und machen die Mare zu einem echten Blickfang für jeden Wagen.

Uniroyal unterstützt den „Reisepavillon 2004“

Der „Reisepavillon“ versteht sich als Plattform für gesellschafts- und umweltverträgliches Reisen. Die diesjährige Veranstaltung findet vom 6. bis zum 8.

Februar parallel zur Verbrauchermesse „ABF“ (Auto, Boot, Freizeit) auf dem Messegelände Hannover statt und wird von der Reifenmarke Uniroyal aus dem Continental-Konzern unterstützt. Denn der Hersteller von Regenreifen für Pkw, Transporter und Lkw will eigenen Aussagen zufolge nicht nur die Sicherheit auf dem Weg in die Ferien fördern, sondern setzt auch auf umweltbewusstes Reisen. Schließlich sei es nicht zuletzt dank der Entwicklung rollwiderstandsoptimierter Reifen umweltverträglicher mit dem Auto in den Urlaub zu fahren als per Flugzeug.

Dabei bezieht man sich auf eine Untersuchung des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), nach der Reisen mit dem Bus – gefolgt von solchen mit einem Kleinbus – umweltfreundlicher sind als die Fahrt mit der Bahn. Auf dem vierten Platz folgt dahinter das Auto vor dem Flugzeug mit dem höchsten Energieaufwand bei Urlaubsreisen..

„Tradesprint“-Software mit erweiterter Werkstattfunktionalität

Mit dem so genannten „Werkstatt-Cockpit“ hat die Command AG (Ettlingen) ihre SAP-Branchenlösung „Tradesprint“ für den technischen Großhandel, Kfz-Teile- und Reifenhandel um spezifische Funktionen im Bereich Werkstattaufträge und Reparaturen erweitert. Mit dem Werkstattmodul ergänzt das Unternehmen die Reihe der verfügbaren „Cockpits“ für das Programm, das dank dieses Konzepts verschiedene Transaktionen unter einer einheitlichen Einstiegsmaske bündelt und damit vor allem den Arbeitsablauf erleichtern soll, weil der Wechsel zwischen unterschiedlichen Masken entfallen kann..

Autofahrer greifen immer mehr zu preisgünstigen Reifen

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Das reduzierte Haushaltsbudget wirkt sich auch bei den Ausgaben für Autos aus. Negativ schlägt sich für die Reifenhersteller und für den Handel das steigende Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf die Nachfrage nieder: Für ältere Fahrzeuge müssen die Reifen preiswert sein. Betrug der Anteil der Reifenkäufer, die sich für das preisgünstigste Angebot entschieden haben, im Jahr 2002 noch ein Fünftel, so stieg der Anteil im letzten Jahr auf 31% an.

Erfolgreiches MAHA-Geschäftsjahr

Die MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG. konnte das Geschäftsjahr 2002/2003 erfolgreich abschließen.

Reifen Schwarz: Die unendliche Geschichte

Thomas Schwarz ist in den letzten Wochen zwangsläufig zum Meister der Beschwichtigungen geworden. Seit Anfang Januar sollte der Geschäftsbetrieb schon wieder laufen und bis Ende Januar sollten bereits wieder 180 Menschen in 34 Niederlassungen eingestellt sein. Stattdessen wird immer noch über ein Konzept debattiert.

Der Passauer Neuen Presse erklärte Thomas Schwarz, es seien „eher Kleinigkeiten.“ Offenbar spielt die Belegschaft jetzt aber nicht mehr mit. War es Bridgestone noch gelungen, die überwältigende Mehrheit der Belegschaft zu Aufhebungsverträgen zu bewegen, weil sie sich vom Einstieg des Reifenherstellers Zukunftssicherheit versprechen konnte, so soll sich mehr als die Hälfte der Belegschaft gegen die von Thomas Schwarz angebotenen Aufhebungsverträge gestellt haben.

Da halfen auch die Betriebsversammlungen der letzten Tage in Passau, München und Bamberg nicht mehr. Dieser Kernpunkt, absolute Voraussetzung für ein Sanierungskonzept, hätte seit Wochen schon geregelt sein können und müssen. Dass Thomas Schwarz auf Anfrage der Passauer Neue Presse den Zeitplan wieder einmal korrigieren musste und nun „bis Mitte kommender Woche“ noch möglichst viele Mitarbeiter von der Notwendigkeit überzeugen will, einen Aufhebungsvertrag und den Gang in eine Berufsqualifizierungsgesellschaft zu akzeptieren, ist kein schlagender Beweis für die Kompetenz des Sanierungsteams.