Die Entwicklung eines Performance-Sets

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Die Firma ZF Trading GmbH, deren Marke Sachs im Fahrwerksbereich ein starker Marktfaktor ist, beschreibt, wie überhaupt der Ablauf bei der Entwicklung von Performance-Sets ist, wie Reifenfachhändler sie bei den Autos ihrer Kunden montieren – sofern sie sich intensiv mit dem Autoservice-Bereich Fahrwerkstuning beschäftigen.

Nachdem eine Festlegung der zu entwickelnden Fahrzeuganwendungen erfolgt ist, wird eine individuelle Kennlinie für den Sportstoßdämpfer erarbeitet. Sodann wird ein Testfahrwerk für Musterstoßdämpfer/Federn entwickelt, womit dann Fahrdynamiktests durchgeführt werden.

Im produzierenden Werk werden die Stoßdämpfer konstruiert, er werden TÜV-Gutachten und Einbauanleitungen erstellt. Nachdem die Performance-Sets in Serie hergestellt sind, werden sie ins Zentrallager von ZF Trading geliefert, von dort kann die Auslieferung an die Kunden erfolgen. Sachs weist darauf hin, dass die Entwicklung der Performance-Sets stark vom Engagement im Motorsport beeinflusst ist und das Know-how von dort auf die Serie transferiert wird.

Goodyear-Finanzchef Tieken geht in den Ruhestand

Richard J. Kramer (40) wird mit Wirkung 1. Juni zum Goodyear-Finanzchef (Chief Financial Officer CFO) und Nachfolger von Robert W.

Tieken (65) bestellt. Tieken, der seit 1994 CFO war und zuvor 32 Jahre in den Diensten von General Electric stand, tritt in den Ruhestand. Kramer ist seit 2000 bei Goodyear, zuletzt verantwortlich im Range eines Senior Vice President für strategische Planung und Umstrukturierung und zuvor Vizepräsident für Finanzen bei Goodyears Reifendivision Nordamerika.

Yokohama bietet bald Luftdruckwarnsystem

Die Yokohama Rubber hat jetzt bekannt gegeben, dass sie noch in diesem Jahr ein eigenes Luftdruckwarnsystem auf den Markt bringen will. Das System soll zunächst unter der Bezeichnung „Air Watch“ auf den japanischen Markt kommen, erläutert Taka Hamaya, Deputy General Manager von Yokohama Rubber in Europa. Ob und wann das Luftdruckwarnsystem auch auf den europäischen und deutschen Markt kommt, hänge wesentlich von „technischen Aspekten“ ab, so Hamaya gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG; beispielsweise müssten die Sendefrequenzen zwischen Japan und Europa angepasst werden.

BERU legt beim Umsatz um über 16% zu

Der Automobilzulieferer BERU AG (Ludwigsburg) steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (31. März 2004) den Umsatz um 16,4% und erreichte 354,5 Mio. Euro nach 304,5 Mio.

Designschutz: GVA fordert Verbraucherschutz und Wettbewerb

Der GVA-Vorsitzende Hartmut Röhl fordert die Einführung einer Reparaturklausel in die zur Revision anstehende europäische Designschutz-Richtlinie von 1998. Nachdem erst für den 19. Mai angekündigt war, dass sich die EU-Kommission erstmals mit dem Vorschlag von Binnenmarkt-Kommissar Frits Bolkestein befassen sollte, wurde dies nun auf den 16.

Truck Point Business Academy

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Ab Herbst 2004 bietet Bridgestone Deutschland den Truck Point-Partnern im Rahmen der so genannten Truck Point Business Academy (TPBA) bundesweit gezielte Trainings an. Im Mittelpunkt der neuen Einrichtung stehen Management-, Marketing-, Technik- und Pannenhelfer-Workshops sowie Trainings zur Verbesserung des aktiven Verkaufens. Zielgruppe sind aktive Führungskräfte, Mitarbeiter aus dem Vertriebs- und Werkstattbereich sowie der engagierte Nachwuchs.

RC Derkum und Brock mit neuem Messestand

Auf der bevorstehenden Reifenmesse werden das Rad Center Derkum und Brock Car Fashion erstmalig ihren neuen Messestand (Halle 3, Stand 2.53) sowie alle 19 verschiedenen Felgenmodelle von RC Design und alle 14 verschiedenen Desigs von Brock Car Fashion präsentieren..

VDAT rechnet mit guten Umsätzen in 2004

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„Deutsche Qualitätsarbeit ist gefragter denn je.“ Das ist das Resultat der jüngsten Mitgliederbefragung des Verbands Deutscher Automobil-Tuner (VDAT). Die Interessensvertretung der deutschen Tuningindustrie erwartet für das Jahr 2004 eine Umsatzsteigerung von zwei Prozent auf etwa 4,4 Milliarden Euro.

Hat Unger überzogene Preisvorstellungen?

Einen Tag, nach dem Auto-Teile-Unger (ATU) seinen für Juni angekündigten Börsengang überraschend abgesagt hat, beschäftigt die Frage nach dem Warum die deutsche Wirtschaftspresse. Das Handelsblatt etwa zitiert einen Investmentbanker, der „zu aggressive Preisvorstellungen“ als Ursache für die Absage nennt. Vor dem Hintergrund eines allgemein schwachen Börsenumfeldes müsse jeder Börsengang die Anleger aufs Neue überzeugen.

Deutschlands führender Betreiber von Autofahrer-Fachmärkten mit einem Jahresumsatz von 1,1 Milliarde Euro (2003) sei nicht bereit gewesen, von seinen „überzogenen Preisvorstellungen“ abzuweichen, so ein Fondsmanager von Dresdner Allianz Asset Management gegenüber dem Handelsblatt. ATU hatte eine Preisspanne von 26 bis 31 Euro ins Auge gefasst und wollte mit dem Börsengang Eigenkapital in Höhe von rund einer Milliarde Euro einnehmen. Das Weidener Unternehmen selbst begründet den Rückzieher allgemein mit den „schwierigen Marktbedingungen für Neuemissionen und der unsicheren Stimmung an den Börsen“.

ATU-Vorstandsvorsitzender Werner Aichinger sagte, die für einen erfolgreichen Börsengang erforderliche Bewertung entspräche derzeit nicht dem „tatsächlichen Wert des Unternehmens und seinen hervorragenden Aussichten“. Man wolle nach wie vor an dem Ziel eines Börsengangs festhalten, teilen ATU und der britische Mehrheitsaktionär, die Beteiligungsgesellschaft Doughty Hanson, unisono mit..

Neuer Bridgestone-Lkw-Reifen „M 730“

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Speziell für Lastkraftwagen mit Retarder-Bremssystemen bringt Bridgestone jetzt einen neuen Reifen auf den Markt: Der „M 730“ hat besonders stabile Reifenschultern und wirkt der „Sägezahnbildung“ effizient entgegen. Die Entwicklung von Bremssystemen hat grundsätzlich Einfluss auf den Reifenabrieb. So ergibt sich bei Fahrzeugen mit Retarder beim Bremsvorgang konstruktionsbedingt eine höhere Abnutzung der Reifen auf der Antriebsachse. […]