Der Felgenhersteller BBS schließt bis spätestens zum Jahr 2011 sein Stammhaus am Gründungsstandort Schiltach (das „S“ in BBS steht für Schiltach im Landkreis Rottweil, Gründer waren 1970 Heinrich Baumgartner und Klaus Brand) und verlegt den Sitz nach Herbolzheim. Darüber ist die Belegschaft am vergangenen Freitag vom belgischen Eigentümer Punch International bzw. von BBS-Geschäftsführer Wald Westerlinck informiert worden.
Produktion, Verwaltung, Entwicklung und Motorsportzentrum sollten künftig in Herbolzheim konzentriert sein. Von der Schließung sind laut Gewerkschaft mehr als 250, wie der Schwarzwälder Bote meldet sogar 330 Mitarbeiter betroffen. Sie sollen die Chance haben, am etwa 90 Kilometer entfernten Standort im Landkreis Emmendingen, für den Investitionen in Höhe von 25 Millionen Euro durch die belgische Muttergesellschaft bereits genehmigt worden seien, weiterzuarbeiten.
Seit der Einführung des „Fulda Bobby Car“ im Jahre 2005 hat sich der Sportwagen unter den Rutschautos zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Das Besondere an dem schwarz.breit.
starken Boliden: Statt der schmalbrüstigen Serienbereifung glänzt das Fulda-Mobil mit Breitreifen mit Exelero-Profil. Nicht nur dass die Schumis von morgen dank der „dicken Schlappen“ Kurven noch rasanter nehmen können – auch die Nerven der Eltern, Verwandten und Nachbarn profitieren von den Fulda-Reifen für die Kinderstube. Denn während das laute Rattern der originalen Hartplastikreifen so manchen Erziehungsberechtigten an die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt hat, sorgen die sportiven Vollgummireifen für Ruhe.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/44113_135561.jpg192150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:54Bobby Cars auf Flüsterreifen von Fulda
Dramatischer kann Motorsport kaum sein: Die Besatzung des Ford Focus RS WRC Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen beendete die Rallye Neuseeland, elfter von 15 Läufen zur diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft, mit Rang drei zwar auf einem Podestplatz – vor Beginn der letzten „echten“ Wertungsprüfung allerdings hatte das BP Ford Abu Dhabi-Werksteam noch den Sieg in den Händen gehalten. Doch dann der 29,72 Kilometer lange Schotter-Klassiker „Whaanga Coast“: „Neun Kilometer vor dem Ziel stellte ich einen schleichenden Plattfuß hinten rechts fest – keine Ahnung, wo und wann wir den Reifen beschädigt haben sollen“, so Mikko Hirvonen nach dem Rennen. So siegte Titelverteidiger Sébastien Loeb mit Citroen C4 WRC vor seinem Teamkollegen Dani Sordo, wie alle in dieser Rennserie auf Pirelli-Einheitsreifen.
(Rancho Cucamonga/Kalifornien) hat J. B. Kim, der dem Unternehmen seit 1986 abgehört, zum Präsidenten ernannt.
Kim hat vor allem im Verkauf für das koreanische Unternehmen weltweit gearbeitet, so im Mittleren Osten, in Lateinamerika und Europa. Der bisherige Präsident des Unternehmens D. H.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/44115_135581.jpg189150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:55Neuer Präsident Kumho USA
Gleich zwei Auszeichnungen mit dem Titel „Best Value“ hat das US-Militär an Michelin vergeben. Das für die Versorgung der Truppen zuständige „Defense Supply Center Columbus“ (DSCC) hat insgesamt an 89 Unternehmen – von 82.000 Zulieferern! – Silbermedaillen für herausragende Qualität und Lieferleistungen verliehen, darunter die Lkw-Reifensparte Michelin Americas Truck Tires (MATT) und die Flugzeugreifensparte Michelin Aircraft Tire Co.
(MATC). Seitdem MATT die Versorgung der US Army übernommen hat, wurden insgesamt ca. 38.
000 Bestellungen abgearbeitet und 352.000 Reifen an 1.400 Standorte weltweit ausgeliefert, wobei Michelin dabei nicht nur die Eigenmarken liefert, sondern auch Produkte von Wettbewerbern managt.
MATC beliefert die US Air Force und die US Army mit ca. 80.000 Flugzeugreifen jährlich.
Am 29. August vor 110 Jahren stieg Charles Seiberling in das Unternehmen seines Bruders Frank ein, der kurz zuvor eine stillgelegte Fabrik erstanden hatte, sodass dieses Datum als Geburtsstunde der heutigen Goodyear Tire & Rubber Company angesehen werden kann. Fertigten in der Anfangszeit 13 Mitarbeiter die ersten Produkte wie Löschschläuche, Pokerchips, Hufeisenunterlagen sowie Reifen für Fahrräder oder Kutschen und ab 1901 dann auch Autoreifen, so ist aus dem in Akron (Ohio/USA) beheimateten Unternehmen mittlerweile ein Konzern mit über 60 Produktionswerken in 26 Ländern und rund 70.
Der Reifengroßhändler Deldo Autobanden zeigt sich gut vorbereitet auf die kommende Winterreifensaison. Wie das belgische Unternehmen mitteilt, habe man sich in den vergangenen Jahren immer mehr auch auf diesem stark expandierenden Markt spezialisiert und biete mittlerweile mehr als 25 Marken für Pkw, Vans, 4×4-Fahrzeuge und SUVs an. Neben den traditionellen Winterländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz gebe es mittlerweile dank der bespikebaren Reifen von Wanli und Fortuna auch ein großes Angebot für den skandinavischen Markt.
Darüber hinaus habe Deldo in jüngster Vergangenheit hervorragende neue Absatzmärkte für Budget- und Premiumwinterreifen in Osteuropa und Russland erschlossen. „Auch in anderen Ländern spielen Winterreifen eine immer größere Rolle und die Benelux-Länder, Frankreich und Italien haben das größte Wachstumspotenzial. Aufgrund dieser Gegebenheiten spielen Winterreifen eine immer wichtigere Rolle in der Produktpalette von Deldo”, so das Unternehmen, das zu den führenden Reifengroßhändlern Europas zählt, in seinem aktuellen Newsletter.
Und da die zeitnahe Abwicklung von Kundenaufträgen immer bedeutender für die Konkurrenzfähigkeit eines Handelsunternehmens wird (Stichwort: just in time), kann das komplette Deldo-Sortiment über den Echtzeitwebshop unter www.deldo-online.com bestellt werden; über zwei Millionen Reifen sind hier sofort auf „benutzerfreundliche und transparente Art” abrufbar.
Die Internetpräsenz biete dabei aber nicht nur die Möglichkeit der Auftragsabwicklung, sondern auch die Gelegenheit, sich über Deldo zu informieren. Dazu befindet sich dort seit Neuestem auch ein aktuelles, vierminütiges Firmenvideo, in dem ein erster Eindruck über die Deldo-Organisation gegeben wird..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:55Deldo gut auf Winterreifensaison 2008/2009 vorbereitet
Wie der offiziellen Amtel-Vredestein-Website zu entnehmen ist, haben die Aktionäre des Unternehmens im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der Zusammenlegung der Reifenaktivitäten mit dem russischen Sibur-Konzern ihren Segen gegeben. Damit kann der sogenannten Reverse Takeover beider Seiten durch den Tausch von rund 159 Millionen Aktien (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) wie geplant in die Tat umgesetzt werden..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:56Amtel-Vredestein-Aktionäre segnen Zusammenlegung mit Sibur ab
Die US-amerikanische Environmental Protection Agency (EPA) wird nunmehr verstärkt von Bridgestone Firestone in ihrem Bemühen unterstützt, die Verwendung von Bleiauswuchtgewichten in den Vereinigten Staaten möglichst schnell zu reduzieren. Nach dem Vorbild Europas, wo Auswuchtgewichte aus Blei bereits seit 2005 nicht mehr verwendet werden dürfen, hat sich die EPA für Nordamerika das Ziel gesetzt, bis Ende 2011 die Bleigewichte im Markt „signifikant“ zu reduzieren. „Wir freuen uns, Teil der neuen EPA-Kampagne gegen Bleiauswuchtgewichte zu sein“, sagt John Sheerin, Environmental Director Bridgestone Firestone Retail & Commercial Operations LLC, eine Tochtergesellschaft der Bridgestone Americas Holding, die seit Beginn des Jahres 2008 in ihren rund 2.
000 Servicecentern (unter den Namen Firestone Complete Auto Care, Tires Plus, Expert Tire oder Wheel Works) Stahl- statt Bleigewichte zum Auswuchten verwendet. „Alle, die diese Initiative unterstützen, tragen ihren Teil dazu bei, die Umwelt zu schonen“, ergänzt er..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:58Ab 2011 vielleicht keine Bleiauswuchtgewichte mehr in den USA
Nachdem man jüngst erst in Hongkong ein neues Tochterunternehmen gegründet hatte, hat die Advanced ID Corporation nunmehr eine Absichtserklärung zum Erwerb eines auf die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) spezialisierten chinesischen Unternehmens unterzeichnet. Mit dem geplanten Investment, über das bislang keine weiteren Details bekannt geworden sind, will das ebenfalls in diesem Marktsegment aktive nordamerikanische Unternehmen, das über seine britische Tochter Pneu-Logic Ltd. unter anderem auch auf sogenannten RFID-Tags basierende Reifenmanagementlösungen anbietet, seine Expansionsstrategie im asiatischen Markt fortsetzen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2008-09-01 00:00:002023-05-17 11:22:58China-Investment der Advanced ID Corporation