Auch in Europa müssen BFGoodrich-Reifen zurückgerufen werden

Nachdem Michelin Nordamerika bereits angekündigt hatte, 46.000 Reifen zurückrufen zu müssen (siehe Online-Dienst der NEUE REIFENZEITUNG vom 1.10.

), stellt sich jetzt heraus, dass ein Teil dieser Reifen auch nach Europa exportiert worden ist, daher ebenfalls in den Rückruf mit einbezogen werden muss und kostenlos ausgetauscht wird. Es handelt sich um SUV-/4×4-Reifen der zur Michelin-Gruppe gehörenden Marke BFGoodrich vom Typ „All-Terrain“ in den Größen 33×12.50 R15 108 R, LT235/70 R16 104 S und LT235/75 R15 104 S, die zwischen dem 11.

und 24. April im Werk Fort Wayne (Indiana/USA) hergestellt worden waren und daher an den DOT-Nummern BF 1504 sowie BF 1604 zu erkennen sind. Reifenpannen oder gar Unfälle mit diesen Reifen sind zwar nicht bekannt geworden, bei internen Tests hat das Unternehmen allerdings festgestellt, dass es zu Vibrationen, Geräuschen und Laufunruhen kommen könne, weil es zu Problemen bei einem Vorprodukt für die Reifenherstellung gekommen sei, die allerdings in kürzester Zeit ausgeräumt worden sind.

F3-Saisonabschluss auch für Exklusivausrüster Kumho

Dass der Sieger des Formel 3-Finales am letzten Wochenende am Hockenheimring auf Kumho ins Ziel kommen würde, stand bereits vorher fest, denn die Teams treten mit Einheitsrennsportreifen von Kumho in der „Formel 3 Euro Serie“ an. Pilot des Wochenendes war Nicolas Lapierre (F) vom Signature Opel Team, er setzte sich in harten Zweikämpfen bei beiden Rennen durch und erzielte einen Doppelsieg. Weltweit fahren ca.

Autofahrer sind umrüstwillig

Gemeinsam haben Bild.T-Online und die Initiative PRO Winterreifen „Trend Research, Gesellschaft für Markt- und Kommunikationsforschung“ beauftragt, eine Autofahrerbefragung zum Thema Winterreifen durchzuführen. Im Zeitraum von 19.

August bis 13. September 2004 haben sich daran 4.835 Autofahrer mit wenigstens einem Fahrzeug im Haushalt beteiligt.

Temot mit vollständig modernisiertem Werkstattsystem Autofit

Vor 1.700 Gästen aus Werkstatt, Handel und Industrie präsentierte die Temot-Autoteile GmbH (Fellbach) in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst ein vollständig modernisiertes Werkstattsystem „Autofit“. Das Dienstleistungspaket ist konsequent auf die Haupterfolgsfaktoren einer Kfz-Werkstatt hin ausgerichtet: technische Perfektion, organisatorische Effizienz und wirksame Kommunikation.

Toyo jetzt Mitglied im VDAT

Der japanische Reifenhersteller will sein Engagement im Tuningsegment weiter verstärken und ist deshalb seit 1. Oktober Mitglied im Verband deutscher Automobil-Tuner (VDAT). Durch eine breite Produktpalette im Breitreifensegment und die immer wieder durch Testerfolge nachgewiesene Kompetenz habe man sich bereits in der Vergangenheit einen guten Namen in der Tuningszene erworben, sagt das Unternehmen und gibt an, dass der Toyo-Absatzanteil im UHP-Segment schon heute mit 48 Prozent „überdurchschnittlich hoch“ liegt.

Daher wertet der Reifenhersteller die Mitgliedschaft im VDAT als einen logischen Schritt. Denn so könne einerseits die eigene Kompetenz noch deutlicher nach außen dokumentiert sowie andererseits gleichzeitig die Aktivitäten bei namhaften Tunern noch besser unterstützt werden..

Im „Museum der Räder“

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Schon seit Jahrzehnten kann man in den Straßen der slowakischen Stadt Puchov (Sitz des Reifenherstellers Matador) den Geruch der Vulkanisation von Reifen wahrnehmen. Deswegenmag es naheliegend sein, dass die Geschichte des Rades und Reifens in dieser Stadt dargestellt werden sollte. Nur wenige wissen, dass sich hier in dieser Stadt das von der Firma Etop gegründete und in Mitteleuropa einzigartige „Museum der Räder“ befindet.

Positive Erfahrungen für Toyo als Mitveranstalter des Tuning Day 2004

Beim diesjährigen „Tuning Day“ rund um den Grand Prix Kurs am Nürburgring ist der japanische Reifenhersteller Toyo als Mitveranstalter und Titelsponsor aufgetreten. Etwa 8.000 Tuningliebhaber wurden am letzten September-Wochenende bei dem Event gezählt, die dort ihrer Leidenschaft in Form tiefergelegter Autos auf breiten Reifen frönen konnten.

Bald bricht der Winter aus – im Reifenhandel

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Reifenhersteller und ­vermarkter müssen sich jedes Jahr aufs Neue Gedanken darüber machen, wie sie Winterreifen verkaufen können und das Umrüstgeschäft zeitlich entzerren. Da gibt es besondere branchenweite Initiativen wie „PRO Winterreifen“, Hersteller bieten „Winterwetten“ an, es wird eine Winterreifenpflicht gefordert – in jedem Fall wird nicht nur in der Branche, sondern auch in der Bevölkerung über das Thema diskutiert. Und damit sind die Voraussetzungen geschaffen, demnächst eine Umrüstquote von 50 Prozent und mehr zu erreichen.

Auf dem Weg dorthin sind jedenfalls noch einige Kurven zu nehmen …

Der Reifenmarkt in Benelux

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Die Reifenindustrie in Benelux wurde in den letzten rund anderthalb Jahrzehnten gebeutelt, Werke mehrerer Hersteller wurden geschlossen. In Luxemburg betreibt Goodyear ein Werk für kleine und große Lkw- sowie Baumaschinen-Reifen, in den Niederlanden sind Sitz und Werk Vredesteins. Der belgisch-luxemburgische Reifenfachhandel wird nicht von großen Ketten dominiert, es gibt viele kleinere Händler; verglichen mit den Niederlanden ist der Konzentrationsprozess im belgischen Reifeneinzelhandel eher bescheiden.

Der europäische Großhandel mit Reifen ist jedoch eine Domäne von Unternehmen aus dem Benelux-Raum. Einige dieser Unternehmen haben es national, aber auch international zu erheblichem Markteinfluss gebracht.

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Höhere Preise lassen Marktvolumen steigen

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In dem durch geänderte rechtliche Rahmenbedingungen und starke Konzentrations- und Kooperationstendenzen geprägten Markt für Pkw-Komponenten gewinnen die Anbieter des freien Marktes immer mehr an Bedeutung. Dies ist eine der Kernaussagen der gerade fertig gestellten etwa 1.200 Seiten umfassenden 5.

Auflage der Marktstudie „Der Aftermarket für Pkw-Komponenten in Deutschland 2003/2004“ der BBE Unternehmensberatung GmbH, Köln. Um Transparenz in den differenzierten Markt zu bringen und eine realistische Einschätzung der zukünftigen Entwicklung zu geben, wurde der Aftermarket für Pkw-Komponenten, der die Produktgruppen Ersatz- und Verschleißteile, Zubehör, Reifen und Autochemie umfasst, in dieser Studie sowohl qualitativ als auch quantitativ untersucht. Dabei wurde auf die relevanten Einflussfaktoren des Marktes, Marktvolumina und Marktanteile, Strukturdaten der Distributionswege und ausgewählte Trends in Vertrieb, Handel, Management und Gesellschaft eingegangen.