20. Automechanika mit Rekordbeteiligung

Von morgen an bis zum 21. September 2008 begrüßt die Automechanika, Internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft, Aussteller aus 80 Ländern. Erwartet werden rund 160.

000 Besucher aus über 140 Ländern. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, kündigt an: „Die 20. Ausgabe der Automechanika erreicht mit 4.

680 ausstellenden Unternehmen und über 305.000 Quadratmetern Fläche neue Rekordzahlen. Sie ist eine Metropole der Mobilität und unumstrittener Spiegel der Branche.

Bei der Premiere im Jahr 1971 hätte wohl keiner prophezeien mögen, dass sich die Automechanika einmal zu einer der stärksten Messen der Messe Frankfurt und erst recht nicht zu einer der stärksten Messen weltweit entwickeln würde. Der richtige Impuls kam damals von der Industrie: Die Verbände, allen voran der ZDK, ließen sich von der Absage der IAA nicht beeindrucken und plädierten für eine Veranstaltung für die üblicherweise auf der IAA ebenfalls vertretenen Kfz- , Werkstattausrüstungs- und Teile- sowie Zubehörfirmen. Heute ist die Automechanika bei unseren Kunden ein unverwechselbares Bild von einem Produkt.

Sie ist eine Marke, deren Qualitätsstandards man weltweit vertraut. Die Automechanika findet an 13 Standorten in der Welt statt.“.

Polnisches Bridgestone-Werk bekommt Fords „Q1 Award”

44312 136531

Dem Bridgestone-Reifenwerk in Poznan (Polen) hat Fahrzeughersteller Ford seinen „Q1 Award” verliehen und damit die herausragende sowie gleich bleibende Qualität der in der Fabrik gefertigten Reifen gewürdigt. Seit der Eröffnung des Produktionsstandortes im Jahr 2000 hat Bridgestone über drei Millionen Reifen von Poznan aus als Erstausrüstung an den Autohersteller geliefert, darunter beispielsweise den „Turanza ER300“ sowohl in Runflat- als auch in konventioneller Ausführung. Die Ford-Auszeichnung hat jüngst Masayuki Sorioka, Managing Director und President von Bridgestone Poznan, aus den Händen von Sven Wunstorf, STA Commodity Senior Engineer bei der Ford Motor Company Europe, entgegennehmen können.

„Wir sind stolz auf das Q1-Zertifikat in Anerkennung der Qualität und der Beständigkeit unserer Reifen sowie unseres Services. Ich danke alle Bridgestone-Teams, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, und hoffe, dass damit unsere lange und erfolgreiche Partnerschaft mit Ford weiter fortgesetzt wird“, sagt Sorioka. Neben dem polnischen Werk ist übrigens auch der französische Bridgestone-Standort in Béthune schon im März dieses Jahres mit einem „Q1 Award“ von Ford ausgezeichnet worden.

„Mit rund einer halben Million Reifen im Jahr, ist Ford seit 20 Jahren einer unserer größten Kunden. Alle Mitarbeiter hier in Béthune sind sehr stolz, diese Auszeichnung nun schon zum zweiten Mal erhalten zu haben“, weist Bruno Capron, Managing Director bei Bridgestone Béthune, auf die lange Zusammenarbeit mit dem Autohersteller hin sowie darauf, dass das französische Werk 1989 das erste überhaupt in Europa war, dem eine solche Auszeichnung von Ford verliehen wurde.

.

Klarer Sieg für Michelin in Kundenzufriedenheitsstudie

Die Verbraucherorganisation J.D. Power and Associates hat mehr als 25.

000 amerikanische Neuwagenkäufer aus den Jahren 2006 und 2007 nach ihrer Zufriedenheit mit der jeweiligen Erstausrüstungsbereifung befragt. In allen vier Fahrzeugkategorien – Luxus/Sport, Volumenauto, Pick-ups und SUVs – heißt der klare Sieger Michelin. Befragt wurden die Verbraucher innerhalb des ersten Jahres nach Kaufdatum.

Auch Conti verringert Lkw-Reifenfertigung

Erst hatte der Goodyear-Konzern europaweit die Fertigung von Lkw-Reifen verringert, jetzt zieht Continental nach: Continental wird in den drei Lkw-Reifenwerken (Puchov/Slowakei, Otrokovice/Tschechien und Stöcken) die Produktion von Reifen dieses Segmentes in diesem Jahr um 6,5 Prozent nach unten schrauben. 2007 hatte Continental an diesen drei Standorten noch 4,1 Millionen Reifen produziert. Im europäischen Ersatzmarkt seien in den ersten acht Monaten fast zehn Prozent weniger Lkw-Reifen verkauft worden und es gebe keinerlei Anzeichen für eine Besserung.

US-Reifenmarkt bleibt weiter auf Talfahrt

Analysten haben für die US-Wirtschaft Indizien einer Erholung ausgemacht, Skeptiker weisen überraschend positive Wirtschaftsdaten als Strohfeuer zurück. Wer geglaubt hatte, der US-Reifenmarkt werde vom Anziehen der Konjunktur mitgerissen, wird mit Blick auf die Reifenabsatzzahlen für den Monat August, die dieser Zeitung vorliegen, ernüchtert sein: Der Abwärtstrend hält unvermindert an. An die amerikanische Erstausrüstung gingen 30,9 Prozent weniger Reifen als im August 2007, also noch 3,5 Millionen Stück.

Gesellschafter der chinesischen Goodyear-Fabrik will verkaufen

Die Dalian Bingshan Group hat angekündigt, ihren Anteil von 25 Prozent an der Reifenfabrik Goodyear Dalian Tire für 32 Millionen Euro verkaufen zu wollen. In dem 1992 eingeweihten Reifenwerk werden Erstausrüstungsreifen für BMW, Audi, Peugeot, Honda, Mazda, Ford, Toyota und Mitsubishi hergestellt. Die Reifen gehen aber auch unter anderem an die 50 autorisierten Goodyear-Händler, die der Reifenhersteller im letzten Jahr gewonnen hat, mehr als 750 Einzelhandelsbetriebe in China und in den Export.

Indien will Importsteuer für Kautschuk nicht senken

Indien habe nicht die Absicht, Importsteuer für Naturkautschuk zu senken, so ein Repräsentant des dortigen Verbandes zur Lobbyarbeit der lokalen Reifenhersteller, die sich von solch einer Entlastung Wettbewerbsvorteile erhofft hatten. Der Steuersatz für Importkautschuk beträgt aktuell 20 Prozent, der für importierte Reifen 7,5 Prozent. Das führt vermehrt zu Billigreifenimporten aus China.

Indien ist mit 950.000 Tonnen Naturkautschuk hinter den „Big Three“ Thailand, Indonesien und Malaysia der viertgrößte Produzent weltweit, kann aber den Eigenbedarf nicht befriedigen..

Knörnschild weiter bei point S Österreich

Heinz-Werner Knörnschild bestätigt eine Meldung dieser Zeitschrift, dass er als Berater der Kooperation MLX fungiert, er sei auch weiterhin als Berater für point S in Österreich aktiv. Unzutreffend aber sei, dass sein Beratervertrag mit der point S in Österreich zum Jahresende beendet wird..

Michelin-Reifen für den Hafeneinsatz

44301 136471

Dieser Tage führt Michelin in Europa den Reifentyp X Terminal-T in der Größe 310/80 R22.5 ein, ab November soll der Reifen auch in den anderen Weltmärkten verfügbar sein. Der Reifen ist für Fahrzeuge im Hafeneinsatz, zum Beispiel bei Containertransporten, gedacht und kann nach Michelin-Angaben auf allen Achsen – egal ob Antriebs- oder Lenkachse, ob Zugfahrzeug oder gezogene Einheit – eingesetzt werden.

Der X Terminal-T ist reparier- sowie runderneuerbar und kann die bisher gängigen Größen 11R22.5 sowie 295/80 R22.5 ersetzen.

Titan will keine Anteile am Europageschäft mehr erwerben

Der US-Spezialist für Reifen und Räder in den Sektoren Baumaschinen und Landwirtschaft Titan International hat seine im April initiierten Bemühungen, den Anteil an Titan Europe plc aufzustocken, aufgegeben. Gleichzeitig hat Titan Europe verkündet, dass ihre Tochtergesellschaft Titan Wheels Australia Pty Ltd. in Balikpapan Kalimantan (Indonesien) ein Unternehmen unter dem Namen PT Titan Wheels Indonesia gegründet hat.

Die indonesische Dependance wird Produkte, die bei ihrer australischen Muttergesellschaft hergestellt worden sind, vermarkten. Damit soll dem wachsenden Bedarf in Minen der Region Asien-Pazifik Rechnung getragen werden. Titan Europe verweist auf Präsenzen in Ländern wie Chile, Peru, Australien und nun Indonesien, die es ermöglichen sollen, im Geschäft mit großen Baumaschinenrädern ein global führendes Unternehmen zu werden.