Einträge von Detlef Vogt

Detroit Motor-Show: Deutscher Pkw-Marktanteil seit 1990 verdreifacht

Mit einem Premierenfeuerwerk startet die deutsche Automobilindustrie in das Jahr 2003 auf dem US-Markt. „Noch niemals zuvor haben deutsche Hersteller auf dem US-Markt eine solche Fülle an neuen und maßgeschneiderten Modellen präsentiert“, betonte Prof. Dr.

Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), im Vorfeld der North American International Auto Show 2003 (NAIAS 2003), die am 5. Januar in Detroit/Michigan mit den Pressetagen beginnt und bis zum 20. Januar für das Publikum geöffnet sein wird.

Hoher Stammkundenanteil Basis für ein erfolgreiches Reifengeschäft

Für 35% der Reifenkäufer fällt die Wahl der Einkaufsstätte auf den Betrieb ihres Vertrauens. Die Gründe, warum sich die Autofahrer beim Reifenkauf für eine bestimmte Einkaufsstätte entschieden haben, basieren auf den aktuellen Ergebnissen des TIRE TRACK, einer monatlich von 3hm Automotive, Strategie- und Managementberatung (Michelstadt), durchgeführten Befragung von Autofahrern.

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Konzept- und PAX-Reifen von Goodyear

Im Jahre 2003 plant Goodyear, mehr als zwei Dutzend Fahrzeuge auf Motorshows mit Reifen zu bestücken, die so nicht oder noch nicht im Handel sind. Darunter zum Jahresauftakt auf der Detroit Motor Show auch Reifen der PAX-Technologie, bei der der US-Hersteller u. a.

mit dem Erfinder dieses Systems Michelin, mit Pirelli und Sumitomo kooperiert. Verantwortlich für die Entwicklung von PAX System und anderer Notlaufreifen bei Goodyear ist Sam Landers, der bereits das Projekt des in Nordamerika sehr erfolgreichen Reifens Aquatred mit extrem tiefem Kanal in der Laufflächenmitte vorangetrieben hatte.

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2002 wurden im Nafta-Gebiet 16,75 Millionen Autos produziert

Die Autoproduktion im Nafta-Raum stieg im Jahr 2002 knapp sechs Prozent auf 16,75 Millionen Autos. Bessere Absatzzahlen gab es laut Ward’s Automotive Reports nur im Jahr 2000 mit 17,66 Millionen Autos und 1999 mit 17,62 Millionen Autos. Die Produktion in Nordamerika verteilte sich so auf die „Big Three“: General Motors 33,6 Prozent, Ford 27,7 Prozent und Chrysler 14,1 Prozent.

Beförderung für Bruno Schnider bei Michelin

Bruno Schnider (53) übernimmt zum ersten Januar 2003 die Leitung der Marketing-Kommunikation Zweiradreifen für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der Michelin Reifenwerke KGaA. Seine bisherige Aufgabe als Verkaufs- und Marketingverantwortlicher für Zweiradreifen in der Schweiz wird er weiterhin ausfüllen und für beide Funktionen direkt an Markus Merkle, Leiter des Geschäftsbereiches Zweiradreifen, berichten. Unterstützt wird der passionierte Motorradfahrer bei der Marketing-Kommunikation Zweiradreifen von Anke Frohberg (28).

Seit 1974 ist Bruno Schnider für Michelin Schweiz tätig – als technischer Korrespondent, Gebietsleiter Zweiradreifen und Assistent des Marketingleiters für alle Produkte. Anschließend war der gebürtige Schweizer acht Jahre lang Leiter Kommunikation für das komplette Produktprogramm.

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Mercedes-Benz wirbt um mehr Verständnis für die Brummis

Die DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland stellt seit April 2001 Lkw-Beklebungen zur Verfügung, die mit frechen Sprüchen für ein besseres Miteinander von Pkw und Lkw auf deutschen Straßen werben. Mit drei neuen Motiven geht die Sympathie-Kampagne für das Transportgewerbe, mit der DaimlerChrysler als weltweit führender Hersteller von Nutzfahrzeugen für mehr Verständnis für Brummis im Straßenverkehr eintritt, in die zweite Runde. Die neuen Sprüche “Ohne mich wäre die Autobahn schön leer.

Genau, wie Ihr Kühlschrank.“ “Wenn Sie Ihren Edamer selbst aus Holland nach Hause rollen, fahre ich nie wieder vor Ihnen.“ “Ich bin Ihnen zu langsam? Ich möchte Sie mal sehen – mit 800 Kästen Bier auf dem Buckel.

“ wurden von der Agentur Scholz & Friends als Aufkleber für das Heck von Lkw oder Anhängern entwickelt. Interessierte Spediteure und Unternehmer können diese schwarzen oder weißen Schriftfolien – unabhängig von der Fahrzeugmarke – kostenfrei bei einem Mercedes-Benz Lkw-Partner in ihrer Nähe bestellen. Die Aktion unter dem Motto „Nutzfahrzeuge nützen allen“ läuft zeitlich unbefristet.

Goodyear in Nordamerika weiter unter Hochdruck

Auch im November hat Goodyear den Umschwung auf dem großen Heimatmarkt nicht geschafft, sondern musste zugeben, noch mehr verloren zu haben als der Markt insgesamt und zwar sowohl im Erstausrüstungs- als auch im Ersatzgeschäft. Auch weltweit liefen die Geschäfte im November nicht gut. Einzig in Osteuropa konnten weitere Zuwächse verzeichnet werden nicht zuletzt dank des polnischen Marktes.

Gibara vergibt seine letzte Chance als CEO

Gleich acht Mal wurde der Redaktion in weniger als einer Woche von Goodyear-Angestellten ein Link übermittelt, der Zugang zu einem elektronischen Brief von Sam Gibara an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht. Gibara erwähnt, ab 1. Januar 2003 die Verantwortung an Bob Keegan abzugeben und im übrigen als Chairman weiter für Goodyear aktiv zu bleiben.

Gibara beschreibt das Jahr 2002 als „markiert mit Gewinnen“ und redet von „ergriffenen Chancen.” Schließlich behauptet er, „die Grundlagen für zukünftige Erfolge gelegt“ zu haben und nichts sei ohne die tolle Belegschaft des Konzerns möglich gewesen. Mit einiger offen geäußerter Bitterkeit weisen viele der so vorzüglich beschriebenen Mitarbeiter darauf hin, dass Gibara es endgültig versäumt habe, ihnen endlich mal etwas mehr Klarheit zu geben und auch, und sei es nur ein einziges Mal, selbstkritisch zurückzublicken und seine eigene Rolle und Verantwortung für die Schieflage des Goodyear-Konzerns wenigstens ansatzweise zu reflektieren.

Mit der Verniedlichung der Probleme habe Gibara bisher schon nichts gewonnen, sondern die Belegschaft so massiv verärgert, dass seine Botschaften gar nicht mehr gelesen würden. Diese Belegschaft will ja kämpfen, aber sie braucht Führung. Kampf? Aber wofür? Wenn der Konzern doch nach wie vor die tollsten Marken, die tollste Distribution und die tollsten Leute hat, warum verdienen dann nur die Konkurrenten Geld?.