Einträge von Detlef Vogt

Lehrstelleninitiative der Carat-Unternehmensgruppe

Unter dem Motto „1.000 Lehrstellen für Deutschland 2006“ hat die Carat-Unternehmengruppe eine Lehrstelleninitiative gestartet. Damit wollen die angeschlossenen Gesellschafterfirmen Anreize zur zusätzlichen Schaffung von Lehrstellen „rund um’s Automobil“ schaffen.

Einen Appell, sich dieser Initiative anzuschließen, hat Carat nicht nur an die Lieferantenpartner, sondern auch an die Medien gerichtet. Sie sollen ebenfalls bei der gezielten Ansprache potenzieller Ausbilderfirmen mitwirken. Über Internetplattform „1000-azubis.

Formel 1: Toyota-Wechsel zu Bridgestone jetzt offiziell

Schon lange geisterte der geplante Wechsel des Toyota-Formel-1-Teams von Michelin zu Bridgestone als Reifenausrüster der Saison 2006 durch die Medien, und zuletzt hat wohl niemand mehr an der Ernsthaftigkeit dieser Absicht gezweifelt. Falls doch, ist spätestens jetzt die Sache durch, nachdem das Toyota-Team den Wechsel nun auch offiziell bestätigt hat. „Ich bin sehr sicher, dass der Bridgestone-Reifen für uns sehr gut sein wird“, sagte Toyota-Chef Tsutomu Tomita am Rande des Japan-Grand-Prix.

Ehemalige Kabelsparte Pirellis heißt jetzt Prysmian

Nachdem Goldman Sachs Capital Partners (New York) im Sommer für etwa 1,3 Milliarden Euro die Kabelsparte der Pirelli & C. SpA (Mailand) übernommen hat, steht jetzt auch der neue Name für den ehemaligen Pirelli-Unternehmensbereich fest, der zuletzt mit rund 12.000 Mitarbeitern in weltweit 52 Fabriken einen Umsatz 3,208 Milliarden Euro und einen EBIT von mehr als 110 Millionen Euro erzielte.

Laut einer Meldung des Elektropraktikers firmiert das Unternehmen nun unter dem Namen Prysmian Kabel und Systeme. In Deutschland ist es demnach mit Werken in Schwerin und Neustadt bei Coburg und ca. 800 Mitarbeitern vertreten – als Sitz der Hauptverwaltung und Geschäftsführung wird Berlin angegeben.

Continental testet Winterreifen in Bottroper Skihalle

Um Winterreifentests zukünftig witterungsunabhängig und unter kontrollierten Bedingungen durchzuführen zu können, ohne dafür erst in den hohen Norden Schwedens oder nach Neuseeland reisen zu müssen, hat die Continental AG eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit dem „Alpincenter“ in Bottrop gestartet. Außerhalb der Öffnungszeiten dieser Skihalle mit einer 640 Meter langen Kunstschneepiste mitten im Ruhrgebiet kann der Hersteller zu nächtlicher Stunde dort nun Traktionsprüfungen, Bremsentests und weitere Messungen durchführen. Typische Outdoor-Prüfverfahren wie Traktion oder ABS-Bremsen auf Schnee stehen auf der 30 Meter breiten Strecke ebenso auf dem Programm wie Slalomfahrten zur Messung der Querbeschleunigung.

„Endlich haben wir die Möglichkeit, ganzjährig Fahrversuche auf Schnee durchzuführen. Damit können wir künftig die Entwicklungszeiten von Winterreifen deutlich verkürzen“, freut sich Bernd Hartmann, Leiter Reifenversuch Eigenschaften Fahrzeug.

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Autozulieferer Delphi stellt Insolvenzantrag

Der hinter Bosch weltweit zweitgrößte Autozulieferer Delphi (Umsatz 2004: 28,6 Mrd. US-Dollar mit einem Verlust von 4,8 Mrd. Dollar) hat wie von vielen erwartet Insolvenzantrag und damit Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Konkursrechts beantragt.

Die Delphi-Tochtergesellschaften außerhalb der USA sind von diesem Antrag nicht betroffen. Delphi beliefert nahezu alle Automobilhersteller, größter Kunde aber ist General Motors..

Auto- und -zubehörmesse in Wien abgesagt

Die für die Zeit vom 12. bis 15. Januar 2006 im MessezentrumWienNeu angesetzte Premiere der Kfz-Messe für Fachbedarf und Zubehör „proCar 2006“ wird nicht stattfinden.

Unter anderem hatten einige Unternehmen ihre Beteiligung zurückgezogen bzw. sich gar nicht erst angemeldet. Ziel ist jetzt, im Frühjahr 2008 im MessezentrumWienNeu eine interregional ausgerichtete „proCar“ auf die Beine zu stellen, die neben dem Heimmarkt auch die benachbarten EU-Länder im Fokus hat.

Blimp in Neu-Isenburg

Im Zeppelin-Museum von Neu-Isenburg – in der Nähe des Frankfurter Flughafens – wurde gestern unter dem Titel „Goodyear“ eine Ausstellung zu einem bedeutsamen Kapitel der Luftschiff-Tradition eröffnet. Im Rahmen der Ausstellung soll – schreibt die Frankfurter Neue Presse – die Geschichte der Luftschifffahrt aus amerikanischer Sicht, insbesondere der Firma Goodyear, vorgestellt werden..

Bedenkliche Entwicklung: Am Reifen wird gespart!

Geiz ist geil, Öko-Steuer, Benzinpreiserhöhungen etc. zeigen Auswirkungen beim Autofahren: Beim Austausch der Reifen lassen sich deutsche Autofahrer zunehmend mehr Zeit. Von zwölf (2000) auf nunmehr 16 Prozent (2005) stieg die Anzahl der Fahrzeuge, die mit einem Restprofil unter 3,5 Millimeter im Straßenverkehr unterwegs sind.

Darüber hinaus fährt jeder fünfte Autofahrer auch im Sommer seine Winterreifen durch und nimmt dabei einen bis zu zehn Prozent höheren Reifenverschleiß in Kauf. Das sind die Ergebnisse der neuesten Reifensicherheitstour 2005, die in Kooperation mit dem AvD, der GTÜ und der Einkaufsgemeinschaft Freier Reifenhändler (EFR) von Mai bis August 2005 bundesweit durchgeführt wurde. Die statistischen Daten erfasst hat das von Fulda Reifen weltweit patentierte „Profilometer“, ein laserelektronisches System, das zehntelmillimetergenau das Reifenrestprofil ermittelt und dem Autofahrer binnen 60 Sekunden den Reifenzustand präzise protokolliert.

Goodyear Engineered Products weiht Fabrik für Ölschläuche ein

Die zu Goodyear gehörende Sparte „Engineered Products“ hat eine neue Offshore-Ölschlauch-Fabrikanlage bei Santana de Parnaiba nordwestlich von Sao Paulo (Brasilien) eingeweiht. Das Investitionsvolumen wird mit 13 Millionen US-Dollar beziffert, 150 Arbeitsplätze werden geschaffen. Produziert wird der schwimmende „Goodyear Seawing Unterwasserölschlauch“, der für den Transport von Rohöl und Rohölderivate konzipiert wurde.

Point S macht sich auf europäischem Parkett selbst Konkurrenz

Die von H.W. Knörnschild geführte Point S International AG hat es endgültig nicht geschafft, die französischen Kollegen von den Vorzügen einer gemeinsamen Vorgehensweise auf internationalem Parkett überzeugen zu können.

Dass dabei auch persönliche Affinitäten sowie mangelnde integrative Fähigkeiten handelnder Personen eine große Rolle spielten, wird hinter vorgehaltener Hand ausdrücklich bestätigt. Nachdem sich die französische Point S zusammen mit der spanischen Point S bereits im Juni aus der Point S International AG verabschiedet hat, gehen beide Länder nunmehr eigene Wege mit der Gründung der Point S Development. Diese neue Gesellschaft mit Sitz in Paris will die Verkaufs- und Marketingstrategien der Point S-Partner koordinieren und auch europaweit expandieren.