Einträge von Detlef Vogt

Conti: „Grundlagen für Stöcken-Kompromiss geschaffen“

Im Konflikt um die Einstellung der Pkw-Reifenproduktion der Continental am Standort Hannover-Stöcken haben der Vorstand des internationalen Automobilzulieferers und Vertreter von IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) sowie des Betriebsrats nach Meinung des Reifenherstellers „die Grundlagen für einen Kompromiss geschaffen“. Und auch die Gewerkschaftsseite scheint mit dem Ergebnis der mehrstündigen Verhandlungen zufrieden zu sein. „Uns ist es gelungen, dass bis zum 31.

Dezember 2007 Pkw-Reifen hergestellt und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden können. Damit sind alle Überlegungen einer vorzeitigen Verlagerung vom Tisch“, wird jedenfalls IGBCE-Verhandlungsführer Werner Bischoff von Spiegel Online zitiert. Das Kompromissmodell bedarf allerdings noch der Zustimmung der zuständigen Arbeitnehmergremien.

Conti kann sich mit Arbeitnehmern einigen

Bei den Verhandlungen über die Schließung der Pkw-Reifenfertigung von Continental in Hannover-Stöcken ist ein Durchbruch erzielt worden, melden Agenturen. Es gebe Grundlagen für eine Lösung, teilten Vorstand und Arbeitnehmerseite des Autozulieferers am Dienstagabend mit. Eine endgültige Lösung sei für Mitte Februar angestrebt.

Laut Conti-Personalchef Thomas Sattelberger soll es eine „stufenweise Anpassung“ von Kapazitäten und Personal von Anfang 2007 an bis Ende 2007 geben. Der Abbau solle „sozialverträglich“ gestaltet werden. Zudem ist etwa die Gründung einer Qualifizierungsgesellschaft für die Mitarbeiter geplant.

Highline Wheels kündigt neue dreiteilige Schmiederäder an

In diesem Jahr will die Highline Wheels Corporation (Miami/USA) unter dem Label Modular Wheels eine neue Produktlinie dreiteiliger Schmiederäder für Fahrzeuge exklusiver Marken wie Ferrari, Porsche, Lamborghini, Mercedes und BMW auf den Markt bringen. Die Räder sollen im Vergleich zu anderen Highend-Rädern bis zu 75 Prozent preisgünstiger sein – ohne Abstriche im Hinblick auf die Produktqualität oder Sicherheit. „Typischerweise müssen Kunden in diesem Marktsegment mit Preisen zwischen 1.

000 und 1.500 US-Dollar je Rad rechnen. Mit unserer modular aufgebauten Räderlinie liegen wir jedoch lediglich zwischen 350 und 550 Dollar je Rad”, sagt Andrew DeVarona, Vice President bei dem Räderanbieter.

Großer Pneu Egger-Wettbewerb mit Tuning-Preisen

Zweimal jährlich führt Pneu Egger (Aarau/Schweiz) einen großen nationalen Wettbewerb durch. Drei Personen, die im letzten Frühsommer richtig auf den „Felgen“ waren, erleben jetzt ein besonders blendendes Jahr. Dank einem wachen Auge, einer richtigen Addition und einem Quäntchen Glück konnten sie kürzlich eine Erfahrung der schönen Art erleben: Sie haben Tuning-Artikel im Wert von 10.

Betriebsrat will Tatbestände schaffen – Streik droht

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Hubertus Schmoldt, hat mit Streik beim Reifenhersteller Continental gedroht, so deutsche Agenturen. „Wenn wir nicht zu Rande kommen, dann werden wir sagen, wann wir streiken“, sagte Schmoldt am Montagabend in Hannover. Die für heute angesetzten Gespräche über den Arbeitsplatzabbau in Hannover-Stöcken seien „fast die letzte Chance, zu einer Einigung zu kommen“.

Bei einem Scheitern der Gespräche werde man mit den Betriebsräten über die Konsequenzen reden, sagte Schmoldt weiter. IG-BCE-Tarifexperte Werner Bischoff ergänzte, man werde dann eine tarifvertragliche Forderung stellen und so Tatbestände schaffen, für die man streiken könne. Schmoldt betonte weiter, die IG BCE sei durchaus streikfähig.

Er warf dem Continental-Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer vor, „ganz offen den Tarifbruch“ zu propagieren. Wennemer sei dabei, „die Sozialpartnerschaft aufzukündigen“, sagte der Gewerkschaftschef..

Michelins OP-Marge wird leicht ansteigen

Michelin werde für das vergangene Jahr mit einer leicht positiven, stabilen operativen Marge rechnen können, heißt es heute in französischen Medien. Der Reifenhersteller sei in der Lage gewesen, die Kostensteigerungen für Rohstoffe durch Preiserhöhungen aufzufangen. Entsprechend einer Umfrage unter 15 Analysten, die gestern in Frankreich veröffentlicht wurde, werde die operative Marge bei einem Jahresumsatz von 15,35 Milliarden Euro 8,7 Prozent betragen.

Der operative Gewinn werde demnach mit 1,34 Milliarden Euro beziffert. Nachdem im vergangenen Herbst klar geworden war, dass insbesondere die schwache Nachfrage nach Nutzfahrzeugreifen negative Auswirkungen auf die Ergebnisse haben würde, hat der Reifenkonzern seine nach unten korrigiert. In 2004 machte Michelin einen Umsatz von 15,69 Milliarden Euro und erzielte mit einem operativen Gewinn von 1,30 Milliarden Euro eine Marge von 8,3 Prozent.

Michelin wird seine Ergebnisse für 2005 am 14. Februar offiziell bekannt geben..

Gedämpfter Optimismus der Werkstattausrüster

Das für 2006 erwartete Anspringen der Konjunktur in Deutschland werde sich nur wenig auf die Werkstattausrüstungsbranche auswirken, der ASA-Bundesverband rechnet mit einer stabilen Nachfrage auf dem Niveau von 2005. Kfz-Werkstätten empfiehlt der Verband der Werkstattausrüster, sich nicht vordergründig von preisgünstigen Angeboten blenden zu lassen, sondern auf Werte wie Produkt- und Servicequalität zu setzen.

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Räderhersteller kommt mit eigener Reifenmarke

Die Lexani Wheel Corp. aus Kalifornien will zusammen mit dem koreanischen Reifenhersteller Nexen und dem Großhändler Zisser Tire die neue UHP-Reifenmarke „Lexani“ vermarkten. Aus der jetzt besiegelten Partnerschaft soll zunächst ein Reifen der Größe 245/35 R20 als „Lexani N3000“ entstehen – einem Nexen-Profil also.

Danach soll das Roadian-Design Nexens in der Größe 305/45 R22 folgen. Diese Größen werden ab dem zweiten Quartal verfügbar sein; es werden zwölf weitere populäre Größen im aktuellen Jahr folgen. Der Großhändler Zisser werde die Reifen weltweit vermarkten und dabei auf die Zusammenarbeit des amerikanischen Edelräderherstellers Lexani bauen.

Continental: Entscheidung zu China fällt bald

Chinesischen Medien zufolge wolle Continental noch im zweiten Quartal Details zu den Plänen für eine Reifenfabrik in China bekannt geben, in die der Konzern rund 300 Millionen Euro investieren wolle, heißt es weiter anlässlich der feierlichen Eröffnung des Hauptquartiers „Asien-Pazifik“ in Shanghai am Montag. Derzeit sehe sich der deutsche Reifenhersteller nach einem geeigneten Standort in China um, so Peter Hofmann, Direktor für Asia-Pacific Sales and Marketing bei Continental Sime Tyre, am Rande der Eröffnung in Shanghai. Es sei noch nicht entschieden, ob man einen lokalen Partner im Rahmen eines Jointventures einbeziehe, oder ob man die Reifenfabrik ohne Partner baue.

Die geplante Fabrik werde nach Fertigstellung eine Kapazität von sieben bis neun Millionen Pkw- und zwei Millionen Lkw-Reifen haben, heißt es weiter in den Medienberichten. Derzeit verkaufe Continental etwa 130.000 Reifen pro Jahr in China, schreibt Forbes.