Einträge von Detlef Vogt

Michael Schumacher vertraut voll auf Bridgestone

Nach Informationen von F1Total ist sich Michael Schumacher sicher, dass Ferrari in dieser Rennsaison keinen „Reifennachteil“ gegenüber den Michelin-bereiften Teams in der Königsklasse des Motorsports mehr haben wird. „Ich glaube, dass Bridgestone reifenseitig gut gearbeitet hat“, zitiert der Formel-1-Newsdienst Aussagen Schumachers. Sein Optimismus hänge nicht nur damit zusammen, dass es wieder Reifenwechsel geben wird, sondern auch die Struktur der Mischungen habe sich „gegenüber den für uns problematischen Zusammensetzungen“ des Vorjahres geändert, was sich vor allem im Qualifying positiv auswirken soll.

SPT-Übernahme durch Goodyear jetzt perfekt

Die Übernahme von South Pacific Tyres (SPT) durch Goodyear ist vollzogen. Wie der amerikanische Konzern in einer Pressemitteilung erklärt, habe Ansell Limited heute die Anteile an SPT rechtsgültig übertragen. Goodyear besitzt jetzt 100 Prozent an dem Jointventure-Unternehmen, dem führenden Reifenhersteller in Australien und Neuseeland.

Apollo will Radialisierung in Indien vorantreiben

Trotz einer nur bei zwei Prozent liegenden Radialisierungsquote auf dem indischen Lkw-Reifenmarkt will Hersteller Apollo Tyres Ltd. jetzt rund 7,4 Millionen Euro in den Aufbau entsprechender Produktionskapazitäten in der Limda-Fabrik in Baroda (Bundesstaat Gujarat) investieren. Apollo strebe die Position des „ersten Radialreifenherstellers in allen indischen Marktsegmenten“ an.

Die ersten Lkw-Reifen radialer Bauweisen sollen in rund einem Jahr das Werk verlassen. „Wir haben bereits die besten radialen Pkw-, Landwirtschafts- und Llkw-Reifen. Das einzige fehlende Segment ist das der schweren Nutzfahrzeugreifen“, sagte Neeraj R.

S. Kanwar, COO des Reifenherstellers. Man erwarte eine steigende Nachfrage nach radialen Lkw-Reifen dank der stets besser werdenden Infrastruktur in Indien und der zunehmenden Modernität der Fahrzeuge.

Nizhnekamskshina investiert in Reifenfertigung

Die Open Joint-Stock Company (gehandelte Aktiengesellschaft) Nizhnekamskshina plane im laufenden Jahr die Investitionen in ihre Reifenfabrik um 14,9 Prozent auf etwa 880 Millionen Rubel (25 Mio. Euro) erhöhen. Wie der russische Reifenhersteller mitteilt, werde das Geld hauptsächlich in Modernisierungen und Kapazitätserweiterungen fließen, etwa in den Bau von SUV-/Llkw-Reifen radialer Bauart.

Radik Ilyasov, CEO des Reifenherstellers, der mehrheitlich zum Mineralöl-Konzern Tatneft gehört, sagte, dass die Investitionen den Umsatz im laufenden Jahr um 24,8 Prozent auf 18 Milliarden Rubel (523 Mio. Euro) steigern werden. Gleichzeitig werde der Output um 1,2 Prozent auf dann zwölf Millionen Reifen steigen.

Wennemer: „Guter Kompromiss ohne Gewinner und Verlierer“

War das Treffen des Vorstands der Continental AG mit einer Hand voll Journalisten zum gestrigen Hintergrundgespräch in Hannover lange geplant, so liefen die Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretern um das öffentlich hoch emotional geführte Thema Stöcken rein zufällig am gleichen späten Nachmittag. Insbesondere Personalchef Sattelberger war danach eine große Erleichterung anzumerken, denn bis dahin hatte die Continental-Spitze sich mit großem Erfolg vor der Öffentlichkeit in die Ecke von eiskalten Arbeitsplatzvernichtern drängen lassen. „Nunmehr“ -so Sattelberger – „bin ich heilfroh, dass der Konflikt bereinigt ist und es klar gezeichnete Konturen gibt.

“ Die zuletzt nahezu ausschließliche Betrachtung und Konzentration auf Stöcken habe den Blick für die sehr viel breite Personalarbeit stark getrübt. Thomas Sattelberger kann mit dem jetzt gefunden Kompromiss „gut leben“ und auch die US-Belegschaft in Charlotte könne sich nicht beschweren, man messe weltweit mit einem Maß und handele nach derselben Logik. Für Manfred Wennemer war das gestrige vorläufige Ergebnis „ein guter Kompromiss,“ der keinen Gewinner und keinen Verlierer hervorgebracht habe.

In wichtigen Nuancen gibt es allerdings bereits einen Tag später unterschiedliche Aussagen. Hieß es gestern, betriebsbedingte Kündigungen sollten nach aller Möglichkeit vermieden werden, will die Arbeitnehmerseite den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen verhandelt haben. Ein Sprecher des Betriebsrates bezeichnete den Kompromiss aber „als brauchbar und akzeptabel.

Allerdings sorgen wir uns darum, ob und dass das nun vorliegende Verhandlungsergebnis auch noch im Februar im Kopf der Herren des Vorstands präsent ist.“

Dass man in der Rückschau stets schlauer ist, offenbart der nun auf dem Tisch liegende Kompromiss deutlich. Denn warum es dazu öffentlicher Auseinandersetzungen und Demonstrationen bedurfte, ist schwer zu verstehen.

GDHS will sich mit Autoservice-Kompetenz profilieren

„Wir wollen noch besser werden, um unsere gute Position im Wettbewerb weiter auszubauen“, brachte Reiner Reiß, Leiter Autoservice bei der GDHS, in knappen Worten Programm des diesjährigen Meistertreffens in Hanau auf den Punkt. Die Aufmerksamkeit der zahlreich angereisten Meister und Werkstattleiter von Premio und HMI war ihm gewiss, heißt es in einer Presseveröffentlichung der GDHS, denn der Kampf zwischen dem Reifenfachhandel und den Autohäusern um das so genannte Segment II, um den Servicebedarf bei vier bis sieben Jahre alten Fahrzeugen, gestalte sich härter denn je..

Versicherer interpretieren Wetter-Paragrafen

In einem Schreiben an den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk in Bonn bestätigt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) noch einmal, dass die Änderung der Straßenverkehrsordnung, insbesondere die des Wetter-Paragrafen mit den Konkretisierungen zum Gebrauch einer geeigneten Bereifung im Winter, keine „wesentlichen Auswirkungen auf den Versicherungsschutz“ haben. Allerdings seien verschiedene Fallkonstellationen denkbar, schreibt der Verband mit Sitz in Berlin, „bei denen hinsichtlich Haftung und Deckung genauer hingeschaut werden wird. Dies lässt sich insbesondere am Beispiel der Verwendung von Winterreifen darstellen.

Mehr Fahrzeugmängel bei Hauptuntersuchungen festgestellt

Immer mehr Autos auf deutschen Straßen haben Mängel. Das hat eine Untersuchung der Nord Mobilität GmbH & Co. KG ergeben.

Demzufolge erhielten 18,4 Prozent der Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr von den TÜV-Nord-Mobilitätsberatern geprüft wurden, aufgrund gravierender sicherheitstechnischer Mängel keine Plakette. Vor fünf Jahren waren es demzufolge noch 15,8 Prozent. „Das ist ein Trend, der uns Sorge bereitet.

Wir unterstützen die Mobilität der Menschen und möchten, dass sie mit einem guten Gefühl Auto fahren. Dazu gehört aber auch, dass die Sicherheit mitfährt“, sagt Volker Drube, Geschäftsführer von TÜV Nord Mobilität. Wie schon in den vergangenen Jahren führten laut der TÜV-Statistik 2005 wiederum Bremsen, Räder, Reifen und die Fahrzeugbeleuchtung die Mängelliste an.

Dezent setzt Trend zu leichten Designs fort

Dezent Leichtmetallräder (Alcar-Gruppe) präsentiert eine Neuheit für sein Räderrepertoire. Das „Dezent Rad V“ richte sich an sportlich-ambitionierte Fahrer von Klein- und Kompaktwagen. Die Multispeichenfelge ist in Silberlackierung ausgeführt und soll den Trend zu optischen leichten Designs fortsetzen.

Die zehn, leicht nach außen gewölbten Speichen zeigen den sportiven Charakter und sollen das Rad schlicht und elegant wirken lassen, heißt es dazu in einer Presseveröffentlichung. Dank optimierter Konstruktionstechnik konnte das Gewicht des Dezent-V-Rades minimiert werden, was zu einem besseren und sicheren Fahrverhalten beiträgt. Der deutsche TÜV hat die technischen Eigenschaften auf ihre Sicherheit geprüft und zertifiziert.

Messe „Auto, Boot und Freizeit“ mit Hankook-Beteiligung

Die Initiative „Tune It! Safe!“, die sich das Thema Sicherheit beim Tuning auf die Fahnen geschrieben hat, will sich nach dem Auftakt im Rahmen der letztjährigen Essen Motor Show gemeinsam mit Gründungspartner Hankook nun auch auf der Messe „Auto, Boot und Freizeit“ (ABF) vom 28. Januar bis zum 5. Februar in Hannover präsentieren.

Bei dieser Informations- und Einkaufsmesse zeigen rund 700 Aussteller aus 15 Ländern ihre Neuheiten aus den Bereichen Automobile, Motorräder, Tuning, Boote, Wassersport, Freizeit und Hobby, Touristik, Garten, Bauen + Wohnen, Caravan & Camping, Sport, Fitness und Wellness. Hankook und die Initiative „Tune It! Safe!“ wollen diese Plattform nutzen, um insbesondere junge Autofahrer über mögliche Gefahren unseriösen Tunings aufzuklären und Unterstützung anzubieten..