Einträge von Detlef Vogt

Felgenmuseum bei OZ eingeweiht

Zu Ehren des vor einigen Jahren tödlich verunglückten Gesellschafters und Präsidenten des Unternehmens Dr. Renato Sonda sowie aus Anlass des 35. Jahrestages der Firmengründung hat der italienische Felgenhersteller OZ ein Museum eingeweiht.

Ausgestellt werden sämtliche Kreationen an Aluminium- und Magnesiumguss- sowie -Schmiedefelgen, aufgezeichnet wird die so erfolgreiche Motorsportgeschichte bis hin zu Weltmeistertiteln sowohl im Rallye- wie im Formel-1-Sport. Mit den unter anderen anwesenden Miki Biaison und Nico Rosberg spannten sowohl eine Legende aus dem Rallyesport wie ein F1-Jungstar den Bogen und dokumentierten, dass OZ sowohl in Traditionen verhaftet ist wie aktuell mit großen Motorsporterfolgen aufwarten kann: In 2005 haben Teams und Fahrer beispielsweise die Weltmeisterschaften im Rallye- wie im F1-Sport errungen, die von OZ ausgerüstet waren, 2006 erfolgte mit Siegen in der „Dakar“ oder bei der „Monte“ bereits die lückenlose Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte.

.

Rial-unterstützter Porsche GT3 R für die Saison 2006 überarbeitet

Der Klassensieger der Langstreckenmeisterschaft 2005 in der Kategorie bis 3.500 cm³ Hubraum sieht sich bestens vorbereitet für die neue Rennsaison. „Wir haben für die aktuelle Saison gravierende Änderungen an der Aerodynamik des Fahrzeugs und am Motor vorgenommen“, erklärt Frank Lorenzo, Teamchef von Inter Racing.

Der neue 3,5-Liter-Motor verfüge mit nun 440 PS über zehn Prozent Mehrleistung. „Das gesamte Team hat über den Winter hart gearbeitet, und wir rechnen nun mit Rundenzeiten, die mindestens fünf Sekunden pro Runde schneller sein sollten als zuvor“, meint Harald Jacksties, Group Marketing Director bei Uniwheels, im Hinblick auf die ersten Testtage, die am 11. und 18.

März am Nürburgring stattfinden sollen. „Ermöglicht wurden diese kostenintensiven Umbaumaßnahmen durch unsere langjährigen Partner Rial und Yokohama“, freut sich auch Teamkoordinator Thomas Mentek.

.

AutoBild warnt vor Billigwinterreifen

Im Rahmen eines Vergleichstests hat sich die Zeitschrift AutoBild in ihrer Ausgabe 4/2006 der Frage angenommen, wie gut so genannte Billigreifen vom Discounter oder aus dem Internetversandhandel sind. Zum Vergleich ließen die Tester daher mit dem Maxxis „MA-W1“, Nankang „SV-1“, Nexen „Win-Guard“, Tigar „Winter A“ sowie Trayal „T-200“ fünf Winterreifenmodelle, welche die Redaktion des Blattes dieser Kategorie zuordnet, gegen den „WinterContact TS 810“ von Continental antreten. Als Testfahrzeug kam ein VW Golf V zum Einsatz.

Alle Reifen wurden in der Dimension 195/65 R15 an dem Auto montiert – bis auf den T-markierten Trayal ansonsten samt und sonders mit dem Geschwindigkeitsindex H (bis 210 km/h). Als Testkriterium beschränkte man sich auf das Bremsverhalten und hier insbesondere auf die Verzögerungswerte auf nasser Fahrbahn. „Unsere Testmessungen aus 100 km/h lassen nur ein Urteil zu: Finger weg“, lautet das Fazit des Tests.

Teile der Stöcken-Einigung „ein Placebo für die Gewerkschaft“?

In einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) heißt es unter Berufung auf Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer, Continental habe im zurückliegenden Jahr seine für 2005 gesetzten Ziele erreicht und erwarte bezüglich Umsatz, EBIT und Gewinn nach Steuern neue Rekordwerte. Konkrete Zahlen wurden freilich nicht genannt, sondern werden erst im Rahmen der für den 23. Februar terminierten Bilanzpressekonferenz veröffentlicht.

Allerdings soll der Hersteller 17,1 Millionen Winterreifen und damit elf Prozent mehr abgesetzt haben als 2004. Insofern hält der Konzernchef nach Angaben des Blattes das vierte Quartal für „nicht so ganz in den Bach gefallen“. Vor diesem Hintergrund spricht die Zeitung davon, dass Wennemer im Zusammenhang mit dem geplanten Aus der Pkw-Reifenfertigung im Werk Hannover-Stöcken „etwas mehr Fingerspitzengefühl“ nicht hätte schaden können.

„Tyre-Watch“-RDKS über myNETmoto zu beziehen

Nach acht bzw. fünf Jahren Tätigkeit für den Zulieferer Siemens VDO Automotive haben sich die beiden französischen Ingenieure Philippe Lefaure und Dominique Luce entschlossen, unter dem Namen „Tyre Watch“ ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) zu entwickeln. Seit vergangenem Jahr wird dieses System über das eigene Unternehmen LDL Technology angeboten, das seinen Sitz in Toulouse (Frankreich) hat.

Eignen soll es sich für eine große Bandbreite an Fahrzeugen wie Pkw, Lkw, Wohnmobile, Traktoren bzw. landwirtschaftliches Gerät usw. – und auch für Motorräder.

Zu beziehen ist die Motorradreifendruckkontrolle der Franzosen über myNETmoto. Zurzeit – so der Anbieter – sind drei unterschiedliche Kits lieferbar. Eine Anwendungsliste für Motorräder kann unter http://ldl.

technology.free.fr/site/?page=motos-compatibles abgerufen werden.

Bridgestone-Teams mit zentraler Datenbank für F1-Reifentests

Bis vor kurzem waren die Ergebnisse der Reifentests in der Formel 1 gut gehütete Geheimnisse – kein Team wollte sich von einem anderen in die Karten schauen lassen. Das könnte sich in dieser Saison ändern, denn anscheinend sind die von Bridgestone mit Reifen ausgerüsteten Rennställe jetzt dazu bereit, ihre Testdaten in Bezug auf die Bereifung untereinander auszutauschen. „Es gibt eine Vereinbarung zwischen Toyota, Williams, Ferrari und Jordan, alle Informationen zu zeigen.

Alle Informationen von den Reifentests wandern in eine zentrale Datenbank, die wir uns alle anschauen können, um zu sehen, wie die Reifentests verlaufen. Wir können unsere Ergebnisse also mit den verschiedenen Reifen vergleichen und sehen, wie die Reifen auf den verschiedenen Autos reagieren“, soll Ross Brawn, Technischer Direktor von Ferrari, Informationen von autosport.com zufolge anlässlich der Präsentation des neuen Ferrari-Renners für die Saison 2006 gesagt haben.

Drei Goodyear-Reifen in den USA als „Best Buy“ ausgezeichnet

Das US-Verbrauchermagazin „Consumers Digest“ hat für seine Februar-Ausgabe den so genannten „Best Buy“ bezüglich der im Markt erhältlichen Reifen gekürt. Die Bewertung wurde dabei in fünf verschiedenen Kategorien vorgenommen – drei davon konnte Goodyear für sich entscheiden. In der Kategorie Pkw-Ganzjahresreifen setzten die Redakteure des Magazins das Reifenmodell „Assurance“ mit seiner „TripleTred“-Technologie an die Spitze des Wettbewerbsfeldes.

Der „Eagle GT-HR“ konnte sich bei den „Performance“-Pneus an die Spitze setzen, und in der Kategorie „Light Truck/SUV Tires, All-Purpose“ wurde der Goodyear „Fortera” mit seiner „SilentArmor“-Technologie Erster. „Wir freuen uns, dass damit die immensen Vorteile unserer Reifen ein weiteres Mal von unabhängiger Seite gewürdigt wurden“, kommentiert Bob Toth, Marketingmanager Pkw-Reifen bei der Goodyear Tire & Rubber Company, dieses Ergebnis..

DTM-Termine stehen fest – Dunlop rüstet sich für neue Saison

Im Dunlop-Renndienst laufen die Saisonvorbereitungen für die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) bereits auf Hochtouren. Zu den ersten Testfahrten von Audi und Mercedes mit den Rennfahrzeugen des Jahrgangs 2006 sind Anfang Januar auch die Techniker des Reifenherstellers mit ausgerückt. Nach der DTM-Präsentation am 25.

/26. März in Düsseldorf wird der Hockenheimring vom 7. bis zum 9.

April Schauplatz des ersten Rennens sein. Als weitere Termine sollten sich Motosportfans jetzt schon mal die folgenden Wochenenden freihalten: 28.-30.

April (Eurospeedway), 19.-21. Mai (Oschersleben), 30.

Juni bis 2. Juli (Brands Hatch/Großbritannien), 21.-23.

Juli (Norisring), 18.-20. August (Nürburgring), 1.

-3. September (Zandvoort/Niederlande), 22.-24.

September (Barcelona/Spanien), 13.-15. Oktober (Le Mans/Frankreich) sowie den 27.

-29. Oktober (Hockenheim).

.

Bushersteller Prevost setzt auf SmarTire-Reifendruckkontrolle

Der zur Volvo Bus Corporation gehörende kanadische Bushersteller Prevost will alle Fahrzeuge seiner H-Serie ab sofort serienmäßig mit dem Reifendruckkontrollsystem der SmarTire Systems Inc. ausstatten. Laut Dave Warkentin, Vice President Sales & Marketing bei SmarTire, sind die ersten Systeme bereits auf dem Weg zu dem Hersteller, sodass schon bald sämtliche Busse der H-Serie damit vom Band laufen könnten.

Das richtige Verhalten nach einer Reifenpanne

Im Rahmen einer europaweiten so genannten „RunOnFlat-Anxiety“-Umfrage hat Goodyear im Zeitraum von Juni bis Juli vergangenen Jahres 9.250 Autofahrer in 16 Ländern im Alter von 18 bis 74 Jahren von KRC Research zum Thema Reifenpannen befragen lassen – in Deutschland wurden 750 Personen telefonisch interviewt. Heraus kam dabei als Ergebnis, dass sich 85 Prozent der Fahrer vor dem Liegenbleiben aufgrund eines platten Reifens fürchten.

Richtiges Verhalten in einer solchen Situation könne – so Goodyear – helfen, die Gefahr für alle Beteiligten zu reduzieren. Wie auch der ADAC empfiehlt der Reifenhersteller, dass bei einer Reifenpanne als Erstes alle Insassen das Fahrzeug verlassen und sich in einen sicheren Abstand zur Fahrbahn – am Besten hinter einer Leitplanke – begeben sollten. „Nachdem alle Insassen das Fahrzeug verlassen haben und möglichst mit Warnwesten ausgerüstet wurden, muss sofort ein Warndreieck aufgestellt werden.