Einträge von Detlef Vogt

Management von Accuride neu aufgestellt

1996 hatte die Investorengruppe KKR den vor allem in der Nutzfahrzeugindustrie und dort im Bereich Räder engagierten Zulieferer Accuride Corporation übernommen, ihn seit der Zeit durch eine Akquisition in eine neue Dimension geführt und auch bereits zum Teil an der Börse platziert. Jetzt sieht KKR-Manager Jamie Greene, zugleich Chairman bei Accuride, die Zeit für eine Neustrukturierung der Führungsorganisation für gekommen. John Murphy, bereits Chief Financial Officer bei Accuride, übernimmt zusätzlich die Präsidentschaft.

Der bisherige Präsident Terrence Keating bleibt weiterhin Chief Executive Officer. Auch Dave Armstrong und Tony Donatelli haben innerhalb des Vorstandes zusätzliche Aufgaben übernommen..

Langzeitliefervertrag zwischen Transrent und Michelin

Michelin hat von dem britischen Unternehmen Transrent einen Auftrag zur Belieferung mit Reifen erhalten. Das Auftragsvolumen wird mit rund 22 Millionen Euro beziffert. Während der für die Dauer der nächsten fünf Jahre beschlossenen Zusammenarbeit soll der Reifenhersteller die komplette Aufliegerflotte der Briten bereifen.

Rallye-WM: „Advan“-bereifter Mitsubishi in der Serienwagenklasse

Die Kategorie der Serienwagen innerhalb der Rallye-Weltmeisterschaft trägt insgesamt acht Rennen aus. Im Vergleich zu den World Rallye Cars sind an den Serienwagen nur geringfügige Änderungen erlaubt. In dieser Klasse tritt der Japaner Fumio Nutahara mit einem Mitsubishi Lancer Evolution IX an.

Ausgerüstet ist sein Fahrzeug mit Reifen des Herstellers Yokohama. Für das erste Rennen der Saison in Monte Carlo, bei dem Nutahara den Klassensieg erringen konnte, stellte der Hersteller fünf verschiedene Reifentypen und Spezifikationen bereit: drei für trockene Oberflächen („Advan A006T“) sowie zwei Schneereifentypen. Nutahara, der am ersten und zweiten Tag bereits auf Platz eins vorgefahren war und am letzten Tag auf einem „Advan A006T“ mit Spikes dann seinen Erfolg perfekt machte, rechnet sich nun neben der Serienwagen-WRC auch gute Chancen in der All-Japan-Rallye-Meisterschaft – der größten Rallye-Meisterschaft Japans – aus.

Australisches Husqvarna-Rennteam mit Michelin-Unterstützung

Das australische Husqvarna Racing Team wird in dieser Saison von Michelin mit Reifen ausgerüstet. Das Team nimmt an den nationalen Supermotard-, Enduro- and Motocross-Rennserien des Landes teil und hofft dank des neuen Reifenpartners seine letztjährigen Titelerfolge in der Offroad- und Supermotard-Meisterschaft in diesem Jahr erfolgreich verteidigen zu können..

Neues Conti-Bremsenwerk in der Slowakei

Nur zehn Monate nach der Grundsteinlegung im April 2005 ist in Zvolen, Slowakische Republik, ein neuer Produktionsstandort für Bremssättel der Division Automotive Systems der Continental AG eingeweiht worden. Hier entstehen künftig Hochleistungs-Bremssättel, die zum Teil an Automobilwerke in der rasant wachsenden Automotive Region Eastern Europe (AREE) geliefert werden. Continental Automotive Systems beabsichtigt, mehr als 60 Millionen Euro in den neuen Standort des Geschäftsbereichs Hydraulische Bremssysteme zu investieren.

Bridgestone-Vertrieb Kartreifen neu organisiert

Der Vertrieb von Kartreifen auf dem deutschen Markt erfolgt ab 2006 über die Firma GN Motorsport in Kerpen. Im Zuge der Konzentration der Bridgestone-Aktivitäten in Europa wurde die Verantwortung für die europaweite Vermarktung von Kartreifen an die Firma Speed Karts AG in der Schweiz übertragen..

Pirelli gegen Einheitsreifen in der Rallye-WM

Laut einem Bericht der Adrivo Sportpresse ist Reifenhersteller Pirelli gegen die Idee, auch in der Rallye-Weltmeisterschaft einen Einheitsreifen gemäß dem Formel-1-Vorbild einzuführen. Das soll jedenfalls Pirellis Rallye-Manager Mario Isola gegenüber Autosport gesagt haben. „Pirelli möchte andere Hersteller in der Rallye-WM haben, um Vergleiche zu ziehen und einen Wettkampf zu haben.

Ein Reifenhersteller wäre nicht gut“, werden Aussagen Isolas in dem Bericht zitiert. Sicherlich würden dadurch zwar Kosten gespart, aber da Pirelli seine Technologie vom Rennen auf die Straßenreifen übertragen wolle, benötige man den Wettbewerb..

Mehr Bandag-Umsatz in 2005, weniger Gewinn

Der Runderneuerungskonzern Bandag (Muscatine/Iowa) hat jetzt die Zahlen für das vierte Quartal 2005 und das Gesamtgeschäftsjahr vorgelegt. Demnach hat das Unternehmen den Umsatz im letzten Jahr von 864,3 Millionen auf 914,6 Millionen US-Dollar steigern können. Auf der Gewinnseite musste Bandag allerdings einen Dämpfer hinnehmen und bilanziert 49,5 Millionen (net earnings) nach 66,9 Millionen US-Dollar.

Schließung des Michelin-Werkes Kitchner geplant

Mit bestehenden Überkapazitäten bei den so genannten Brot-und-Butter-Reifen begründet die Michelin North America (Canada) Inc. ihre Schließungspläne für das Reifenwerk in Kitchner (Ontario/Kanada), die jetzt bekannt geworden sind. Demnach wird das Werk, in dem man Pkw-Reifen der Marken BFGoodrich und Uniroyal sowie Private und Associate Brands vornehmlich für den US-Ersatzmarkt herstellt, zum 22.

Juli dieses Jahres seine Produktion einstellen. Ein Teil der Fertigung soll in andere nordamerikanische Werke in Tuscaloosa bzw. Opelika im US-Bundesstaat Alabama und Fort Wayne (Indiana) verlegt werden.

In dem von der Schließung bedrohten Werk sind laut Michelin derzeit rund 1.100 Menschen beschäftigt..

MotoGP-Team „Tech 3 Yamaha” vertraut 2006 auf Dunlop

Das Team „Tech 3 Yamaha“, das zwei der insgesamt vier werksunterstützten Yamaha YZR-M1 in der MotoGP-Weltmeisterschaft 2006 an den Start bringen wird, hat als Fahrer den Spanier Carlos Checa und den Briten James Ellison verpflichtet und sich in der Reifenfrage für Dunlop entschieden. Damit werden in dieser Saison neben vielen GP-Motorrädern der 125er- und 250er-Klasse sowie den Ducati Desmosedici des Deutschen Alex Hofmann und des spanischen Ex-Superbikers José Luis Cardoso auch zwei der in der MotoGP favorisierten Yamaha-YZR-M1-Maschinen in der MotoGP-Klasse auf Reifen mit dem „Flying D“ an den Start rollen. „Carlos ist der MotoGP-Pilot mit der meisten Erfahrung, sein Input wird für Yamaha und Dunlop gleichermaßen wichtig sein.

James ist schon im letzten Jahr Dunlop gefahren, er wird auf der Yamaha sein wahres Talent entfalten können“, setzt Tech-3-Teamchef Herve Poncharal große Hoffnungen in seine beiden MotoGP-Piloten, die in dieser Saison erstmals am 26. März im spanischen Jerez ins Rennen gehen.

.