Einträge von Detlef Vogt

CITEXPO hofft auf Wiederholung des Essener Erfolgs

Den Organisatoren der China International Tire Expo, kurz: CITEXPO, ist bereits im vergangenen Winter eine erfolgreiche Show gelungen mit Besucher- und Ausstellerrekorden. Dieser Trend soll sich nun im kommenden September fortsetzen, hoffen die Messe-Verantwortlichen Wilko Fong und Joe Ho. Der Grund: Sie haben auf der Reifenmesse in Essen aktive Kundenakquise betrieben in der Hoffnung, auch einmal über 470 Aussteller auflisten und 17.

Erstmals wieder Reifenhersteller auf der Automechanika

Zur diesjährigen Automechanika stellt mit Yokohama erstmals wieder ein Reifenhersteller in Frankfurt aus. Rolf Kurz, Marketingleiter Yokohama: „Die Qualität der Besucherstruktur und das gute Image der Messe haben uns die Entscheidung leicht gemacht.“ Neben Yokohama stellen im Bereich Accessories und Tuning weitere Marktführer aus wie BBS Kraftfahrzeugtechnik, MS Design Auto-Tuning, Rinder Warenhandelsgesellschaft, Thule, McGard Deutschland und Hapro International.

Die Aussteller von Zubehör und Tuning präsentieren sich konzentriert in den Hallen 4.0 und 4.1.

Die Automechanika ist die größte Fachmesse für den Aftersales-Market und findet vom 12. bis zum 17. September 2006 in Frankfurt statt.

Die Veranstalter rechnen wieder mit einem Wachstum der Ausstellerzahlen und gehen von über 4.500 Ausstellern auf einer Bruttofläche von 300.000 m² aus.

Mehr als 160.000 Fachbesucher werden erwartet..

Falcon Tyres wächst unter neuem Eigentümer

Der indische Reifenhersteller Falcon Tyres Ltd. konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr (endete am 30. März) seinen Nettogewinn um 300 Prozent auf 36,3 Millionen Rupien (611.

000 Euro) steigern. Der Umsatz des Unternehmens, das seit Dezember 2005 zur Ruia-Gruppe gehört, betrug im Jahr 2005/2006 2,556 Milliarden Rupien (43 Mio. Euro; +16,3 %).

Aktionäre sollen einen Dividende von 25 Prozent erhalten. Zur Ruia-Gruppe gehört ebenfalls Dunlop India Ltd. sowie India Tyres & Rubber.

Seitdem Falcon Tyres einen neuen Eigentümer hat, wurden die monatlichen Produktionskapazitäten von 550.000 auf 750.000 Einheiten angehoben, so Pawan Kumar Ruia, und hat dafür bisher rund zehn Millionen Euro investiert.

Falcon Tyres aus Mysore im südindischen Bundesstaat Karnataka wurde 1973 gegründet und stellt hauptsächlich Zweiradreifen her, nun auch unter dem Markennamen Dunlop. Falcon hält nach eigener Aussage in diesem Segment rund 20 Prozent Marktanteil..

Continental sieht seine OE-Lieferungen nicht in Gefahr

Nach jahrelangem Streit wird Michelin ab dem kommenden Jahr wieder Reifen an Opel und die anderen General-Motors-Tochtergesellschaften in Europa liefern. Dennoch sieht sich der derzeit größte GM-Zulieferer Continental, der bei der Trennung zwischen GM und Michelin einen Großteil der Lieferungen übernehmen konnte, nicht in der Klemme. Die drohe vor allem kleineren Lieferanten, so das Handelsblatt.

„Für uns hat das keine unmittelbaren Konsequenzen“, kommentierte ein Conti-Sprecher, „wir sind mit GM gut im Geschäft“. Laut Brancheninformationen werden vor allem kleinere Lieferanten Anteile an Michelin abgeben müssen, heißt es weiter..

Pneu-Egger-Filiale zieht innerhalb Lyss um

Das Schweizer Reifenhandelsunternehmen Pneu Egger zieht innerhalb von Lyss mit seiner Filiale um. Der neue Standort liegt nur 500 Meter vom bisherigen entfernt und biete bessere Betriebsbedingungen sowie eine Verdopplung der Betriebsfläche. Nach einer kurzen Umbauphase von knapp sechs Wochen werden nun Anfang Juni die Tore von dem wesentlich vergrößerten Betrieb geöffnet.

Synmet zählt Reifenrecycling zu seinen Kernkompetenzen

Laut der Synmet Holdings BV (Enschede) gibt es in der Abfallindustrie einen steigenden Bedarf, Gesamtlösungen für die Verwertung von Abfallströmen zu verlangen, die nicht nur technischen Bedürfnissen entsprechen, sondern auch funktional und betriebswirtschaftlich überzeugen. Wie aber bringt man Unternehmen aus verschiedenen Bereichen dazu, sich für eine Sache stark zu machen und das eigene Ego in den Hintergrund zu stellen? Diese Frage stellte sich das Unternehmen aus den Niederlanden, das Reifenrecycling zu seinen Kernkompetenzen zählt, und fand darauf offensichtlich auch eine Antwort. Denn die im Jahr 2000 gegründete Synmet-Gruppe vereint mittlerweile fünf Marken unter einem Dach: Artech (Zerkleinerungstechnik), BHS (Siebtechnik), Boa (Ballenpressen), Hidding (Fördertechnik) und Nihot (Luftseparationstechnik).

Elgitread kümmert sich mehr um Europa

Seitdem der indische Anbieter von Runderneuerungsmaterialien, Maschinen, Zubehör und Services Elgitread (India) Ltd. in der Hämmerling-Gruppe einen Exklusivimporteur für Deutschland gefunden hat, laufen die hiesigen Geschäfte besser denn je. Bis vor vier, fünf Jahren galt das vorwiegende Interesse des indischen Unternehmens der Entwicklung der nord- und südamerikanischen Märkte, so K.

Gopinath im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG. Seither liege Europa mehr im Fokus der Laufstreifenlieferanten, sagt der neue General Manager verantwortlich für internationales Marketing. Dabei sind dies insbesondere diejenigen Märkte, in denen die Kaltrunderneuerung den größten Anteil hat, so etwa Deutschland.

Andere Märkte wie etwa Frankreich, aber auch Großbritannien und Italien, sind wegen des überdurchschnittlich hohen Anteils der Heißrunderneuerung am Markt schon schwieriger für Elgitread. In Italien habe man beispielsweise keinen Importeur. Das indische Unternehmen liefert ausschließlich Laufstreifen, aber keine Gummimischungen für die Heißerneuerung.

Räuberpistole um angeblich fehlerhafte Cooper-Reifen in den USA

(Akron/Tire Review) In einem in Cincinnati, Cleveland und Detroit ausgestrahlten US-Fernsehbericht wird der Cooper Tire & Rubber Co. vorgehalten, Beweismaterial für einen durch angeblich fehlerhafte Reifen des Herstellers verursachten Verkehrsunfall an sich genommen zu haben. Demzufolge hat die anwaltliche Vertretung des verunglückten Fahrers einen Mann befragt, der vorgibt von Cooper zwecks Untersuchung der Unfallumstände engagiert worden zu sein, obwohl er keinerlei Erfahrungen mit solchen Ermittlungen vorweisen könne und wegen Kreditkartenbetruges sowie Diebstahl sogar schon einige Zeit im Gefängnis verbracht haben soll.

Wie es weiter heißt, sei auch Beweismaterial verschwunden bzw. von dem Cooper-Beauftragen direkt an den Reifenhersteller weitergegeben worden. Ein hochrangiger Manager des Unternehmens hat Letzteres dem TV-Bericht zufolge auch mehr oder weniger eingeräumt, aber die Aufgaben des Mannes insofern eingegrenzt, als dass er lediglich das Beweismaterial sichern und es damit vor etwaiger Zerstörung durch Wettereinflüsse oder vor sonstigen Beschädigungen bzw.

dem Verlust bewahren sollte. Cooper weist die in dem Bericht indirekt unterstellte Absicht, auf diesem Wege Beweismaterial verschwinden lassen zu wollen, von sich. Auch seien – wie zuvor von anderen US-Medien behauptet – Cooper-Reifen in jüngerer Vergangenheit nicht durch Laufstreifenablösungen auffällig geworden.

Michelin-Familie gründet Hinterbliebenenfonds

Die Familie des am vergangenen Freitag verstorbenen Konzernchefs Edouard Michelin hat gestern – am Tag der Beisetzung in Clermont-Ferrant – einen „Erinnerungsfonds“ gegründet, der die Familien ertrunkener Seeleute unterstützen soll. Der Fonds soll auch über internationale Spendengelder finanziert werden. Unterdessen gab der Reifenhersteller bekannt, dass die für das übernächste Wochenende in Paris geplante „Challenge Bibendum“ wie geplant stattfinden werde.

Delphi Corp. verdoppelt Verluste in einem Monat

Der seit vergangenen Oktober unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 stehende amerikanische Automobilzulieferer Delphi Corp. hat seinen operativen Verlust im April gegenüber März noch einmal verdoppelt. Während der weltweit zweitgrößte Automobilzulieferer (hinter Bosch) im März einen Verlust von 93 Millionen Dollar hinnehmen musste, waren dies im April bereits 181 Millionen Dollar.

Im April gingen die Umsätze, die der Zulieferer mit seinem größten Kunden General Motors macht, um 25 Prozent auf noch 761 Millionen Dollar zurück (März: 1 Mrd. Dollar). Seit November hatte Delphi mit General Motors im Durchschnitt einen monatlichen Umsatz von 872 Millionen Dollar erzielt.