Einträge von Detlef Vogt

ADL bewahrt im Konzern Eigenständigkeit

Im Herbst letzten Jahres hatten die beiden Anbieter von Felgenschlössern Daniel Lannerée und Werner Olm ihr Unternehmen ADL S.A.S.

an die Altenloh, Brinck & Co. (ABC/Ennepetal) verkauft, beide – Olm wie Lannerée – gehören ABC noch heute an und haben sich damals ein gehöriges Maß an Eigenständigkeit im operativen Geschäft für einen gewissen Zeitraum zusichern lassen, erklärt Olm im Rahmen der Reifenmesse auf dem ADL-Stand. Gleichwohl: Jetzt einem Konzern anzugehören sei doch etwas anders als zuvor.

Lkw-Aluminium-Felgen aus Bahrain bei Hayes Lemmerz

Der weltgrößte Räderhersteller Hayes Lemmerz (über alle Segmente ca. 60 Millionen Einheiten jährlich) erweitert sein Produktspektrum um Lkw-Räder aus Aluminium. Hergestellt werden die Räder mit dem Produktnamen „CentruStyle“, die über die bestehende Verkaufsmannschaft sowohl in die Erstausrüstung wie an Flotten und in den Ersatzmarkt vermarktet werden sollen, bei der Aluwheel W.

L.L. in Manama (Bahrain) im Niederdruck-Kokillenguss.

Die Produzenten nutzen dabei Equipment, das sie vom vormaligen Eigner Tunaverken (Schweden), der Anfang des Jahres Konkurs angemeldet hatte, übernommen haben. Hayes Lemmerz und der Partner in Bahrain beginnen mit der Größe 8.25×22.

Erst im Rennsport, dann auf der Straße: Pirellis „Diablo Corsa III“

Seit der Saison 2004 ist der Reifenhersteller Pirelli exklusiver Reifenausrüster der World-Superbike-Serie. Die Italiener bereifen allerdings nicht nur die Motorräder der Superbike-WM, sondern auch diejenigen der in diesem Umfeld ebenfalls startende Supersport-WM sowie des Superstock-FIM-Cup und der Superstock-EM. Rollten bislang die 600er-Superstock-Maschinen auf Serienreifen des Typs „Diablo Corsa“, so hat es zum diesjährigen Saisonauftakt der Serie in Valencia Veränderungen gegeben: Zwar tragen seither immer noch die Reifen aller Maschinen das Pirelli-Logo auf der Seitenwand, doch hat zum Frühjahr der neue „Diablo Corsa III“ mit über die Laufflächenbreite unterschiedlichen Gummimischungen am Hinterrad Einzug gehalten.

Silverstone: Formel 1 kehrt zu ihren Ursprüngen zurück

Die Formel 1 kehrt am kommenden Wochenende zu ihren Ursprüngen zurück: 1950 fand auf dem Flugplatzkurs im britischen Silverstone der erste Grand Prix der modernen Formel 1 statt. Spätestens seit der Neu-Asphaltierung des Circuit de Catalunya vor zwei Jahren ist Silverstone der für die Reifen mit Abstand härteste Kurs im Grand-Prix-Kalender. Das liegt nicht nur an dem grobporigen und aggressiven Asphalt, sondern auch am Streckenlayout des früheren Flugplatzkurses – eine große Herausforderung für die Reifentechniker von Michelin und Bridgestone also.

Audi Q7 von nothelle auf 22-Zoll-Kumho-Bereifung

Seit über 38 Jahren verbinden sich mit dem Namen nothelle (Ratingen) Veredelungsprogramme für Spitzen-Automobile der Marken Audi und Volkswagen. Mit der hauseigenen Felge „Novedra IX Sport“ im King-Size-Format 10×22 Zoll, auf die Reifen des Technologiepartners Kumho der Dimension 295/30 22 aufgezogen werden, steht der Q7 eine ganze Spur kraftvoller und individueller da. Noch exklusiver kann der Q7 mit den Rädern „Novedra IX Sport titanium edition“, „Novedra IX Sport black edition“ und „Novedra IX Sport brilliance edition“ ausgestattet werden.

Neunmal BFGoodrich unter den „Top Ten“ bei der Rallye Griechenland

Marcus Grönholm/Timo Rautiainen haben am Steuer ihres von BFGoodrich bereiften Ford Focus RS-World Rally Cars die Rallye Griechenland gewonnen, den achten von 16 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft. Platz drei eroberte ihr junger Teamkollege Mikko Hirvonen, in diesem „Sandwich“ der in der Gesamtwertung weiterhin klar Führende Sébastien Loeb mit Citroen Xsara, ebenfalls mit dieser Reifenmarke aus dem Michelin-Konzern unterwegs. Allein Ex-Weltmeister Petter Solberg mit Subaru Impreza und Rang 7 konnte mit Pirelli-Reifen in die BFGoodrich-Phalanx einbrechen.

Yokohama neu entdecken

Die Produkte habe man dem deutschen Reifenfachhandel ja gerade erst vorgestellt (vgl. in dieser Ausgabe unter der Rubrik „Markt + Marketing“), so Yokohamas neuer Vizepräsident Christian Stein, der direkt vor der Messe von seinem ersten Besuch bei der japanischen Muttergesellschaft zurückgekehrt war und noch ganz unter dem Eindruck eines Konzerns stand, der im Aufbruch ist. Das aktuelle Motto der deutschen Dependance und also auch des Messeauftrittes lautet „Yokohama – Neu entdecken.